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Medienunterstützung in der klinisch-psychologischen Intervention: Möglichkeiten für die Planung, Durchführung und Evalua

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Presentation Transcript

  1. Medienunterstützung in der klinisch-psychologischen Intervention:Möglichkeiten für die Planung, Durchführung und Evaluation Medienunterstützung in der Therapieplanung, Evaluation und Dokumentation Dozentin: Christiane Eichenberg Referentin: Kareen Portz Datum: 26.06.2004

  2. Was kommt auf Euch zu? 1. Kleine Einführung 2. Dokumentation 3. Dokumentationssysteme 3.1. Beispiele 4. Expertensysteme 4.1. Beispiele 5. Verhaltensdiagnostik und Kassenanträge 5.1. Beispiele

  3. Kleine Einführung • Vielzahl an Methoden für die Dokumentation psychotherapeutischer und psychosozialer Tätigkeiten • notwendige Voraussetzung für die Erstellung von Statistiken, Hilfe bei einer vergleichenden Prüfung von Behandlungen • Führung ist verpflichtend → Standard qualitätsbewusster psychotherapeutischer Tätigkeit • Durch Technisierung und Ökonomisierung → Einsatz von Computergestützten Dokumentationssystemen Vorteil: statistische Auswertungen und Vergleiche in kürzester Zeit

  4. Dokumentation Definition • Sammeln, Ordnen und Archivieren von Daten jeder Art, meist nach vorgegebenen Regeln Rahmenbedingungen • Berufspflicht • Essentieller Bestandteil der Prozess- und Ergebnisqualität Zielsetzung der Dokumentation • allgemeine Systeme entwickeln, die für bestimmten Bereich der Gesundheitsversorgung Verbindlichkeit besitzen und so eine Vergleichbarkeit der erhobenen Daten ermöglichen

  5. Gemeinsamkeiten von Dokumentation und Evaluation im psychotherapeutischen Prozess • Sicherstellung und Verbesserung einer Therapie • Erhöhung der Transparenz einer Therapie • Verbesserung der „Kundenorientierung“ → Erfassung von Verlaufs-, Ergebnis- und Evaluationsdaten zentraler Bestandteil der meisten Dokumentationssysteme

  6. Funktionelle Unterschiede zwischen Dokumentation und Evaluation im psychotherapeutischen Prozess

  7. Zusammenfassung Dokumentationwas bisher geschah… • Sammeln, Ordnen und Archivieren von Daten jeder Art, meist nach vorgegebenen Regeln • Dokumentationspflicht→ Qualitätssicherung • Vielzahl von Dokumentationssystemen, auch Computergestützte Systeme • Dokumentationssysteme sind inhaltlich breiter angelegt als Evaluation, aber • Aufgrund der Ökonomie beinhalten die meisten Dokumentationssysteme auch Verlaufs-, Ergebnis- und Evaluationsdaten

  8. Basis- und Verlaufsdokumentation • Bezüglich der Erfassungslogik und Struktur können Psychotherapiedokumentationen in 2 Bereiche gegliedert werden (Laireiter 1994) Basisdokumentation Verlaufsdokumentation • gemeinsame wie getrennte Aufgaben im Rahmen der QS und QM von Psychotherapie

  9. Basisdokumentation Def. Basisdokumentation Nübling und Schmidt (1998) Standardisiertes Erfassungssystem basaler patienten-, behandlungs- und ergebnisbezogener Daten, das auf ökonomische Weise permanent und bei allen Patienten einer Einrichtung oder eines Versorgungsbereichs, die entsprechenden Daten erfasst, welche ihrerseits in eine Datenbank eingegeben und regelmäßig statistisch ausgewertet werden können.

  10. Inhalte der Basisdokumentation Datenstruktur von Basisdokumentation psychotherapeutischer Behandlungen (Laireiter, 2003, S. 75)

  11. Verlaufsdokumentation Weniger beachtet als Basisdokumentation „Arbeitsdokumentation“, „Online-Abbildung“ der Durchführung, des Prozesses und des Effektes einer laufenden Therapie Erfassung von • Interventionsdaten • Behandlungsdaten • Prozessdaten • Diagnostischen Daten

  12. Inhalte der Verlaufsdokumentation Datenstruktur von Verlaufsdokumentation psychotherapeutischer Behandlungen (Laireiter, 2003, S. 82)

  13. Inhalte der Verlaufsdokumentation Datenstruktur von Verlaufsdokumentation psychotherapeutischer Behandlungen (Laireiter, 2003, S. 82)

  14. Getrennte Aufgaben von Basis- und Verlaufsdokumentation im Rahmen der QS und QM von Psychotherapie

  15. Getrennte Aufgaben von Basis- und Verlaufsdokumentation im Rahmen der QS und QM von Psychotherapie

  16. Zentrale gemeinsame Aufgabe von Basis- und Verlaufsdokumentation im Rahmen der QS und QM von Psychotherapie • Erfassung der therapeutischen Behandlungs- , Prozess- und Ergebnisqualität • Erhöhung der Transparenz und Nachvollziehbarkeit therapeutischen Handelns • Erhöhung der „Kundenorientierung“ • Intensivierung der therapeutischen Selbstkontrolle und Selbstreflexion

  17. Basis- vs. Verlaufsdokumentation? • Erst beide zusammen decken die psychotherapeutische Behandlung in ausreichendem Maße ab • Kein Konkurrenzverhältnis! • Ergänzungsverhältnis!

  18. Zusammenfassung Dokumentationssysteme • Basis- und Verlaufsdokumentation • Basisdokumentation Erfassung von Vor- und Ausgangsbedingungen einer Psychotherapie, sowie deren Verlauf und Ergebnisse (am Ende im Überblick) • Verlaufsdokumentation Abbildung der konkreten Behandlung in ihrer Durchführung, ihrem Verlauf und Prozess sowie dabei erzielten Veränderungen • Basis- und Verlaufsdokumentation haben gemeinsame und getrennte Aufgaben im Rahmen der QS und QM von Psychotherapie, aber sie stehen in einem Ergänzungsverhältnis!

  19. DokumentationssystemeBeispiele • STEP • Web-AQUASI

  20. Dokumentationssystem BeispielSTEP Stundenbogen für die allgemeine und differentielle Einzelpsychotherapie Ökonomisches, standardisiertes Instrument zur Erfassung von allgemeinen Wirkfaktoren psychotherapeutischer Prozesse und Effekte

  21. STEP • Erfasst Wahrnehmungen bzw. das Erleben allgemeiner Wirkfaktoren in psychotherapeutischen Einzelsitzungen bei Patienten (STEPP) sowie Psychotherapeuten (STEPT) • 3 inhaltlich komplementäre Subskalen • Motivationale Klärung beim Patienten • Aktive Hilfe zur Problembewältigung • Therapeutische Beziehung Subskalen dienen der Prozessevaluation und der adaptiven Indikationsstellung im Rahmen einer allgemeinen und differentiellen Psychotherapie

  22. Dokumentationssystem BeispielWeb-AQUASI Aktive Interne QUAlitätsSIcherung • Fragt psychische, körperliche und soziale Probleme sowie Ressourcen und verschiedene Zufriedenheitsaspekte ab • Fragebogeninventar wird mit jedem Anwender individuell abgestimmt; ggf. werden Änderungen eingearbeitet • grafisch unterstützte Auswertungs- und Feedback-Funktionen auf unterschiedlichen Ebenen • Bewertungen der Werte und deren Veränderungen nach dem Prinzip der klinisch signifikanten Veränderung (grafisch unterstützt durch Farben und Symbole) • zusammenfassende Bewertung des Therapiestatus oder –verlaufs • aggregierte Auswertungen für Gruppen von Patienten

  23. Expertensysteme • Computerprogramme, mit denen das Spezialwissen und die Schlussfolgerungsfähigkeit qualifizierter Fachleute in der Therapie nachgebildet werden soll • Soll bei der Diagnose, Therapie und bei der Patientenführung helfen • Reine Expertensysteme gibt es in der Praxis nicht! • Eine Verbindung zwischen der Experten-Komponente und Dokumentationssystemen ist zwingend!

  24. Anforderungen an Expertensysteme • Online-Eingabe • Schutz • im Hintergrund • Zugriff zu verschiedenen Zeitpunkten • muss von oben her eingeführt werden • Qualität

  25. Qualitätsanforderungen an Expertensysteme • Wissen des Systems • Umfassend und aktuell • Bei weiterem Ausbau Nachbargebiete mitumfassen • Flexibel und veränderbar • System • Schnell arbeiten • transparent sein • Alle Symptome, die es abfragt definieren können • Qualität • Therapeutisches und Wissen über Medikamente beinhalten • Daten des Patienten in prägnanten, gut lesbaren Brief zu übersetzen

  26. Validität der Diagnosestellung von Expertensystemen • Kriterium für die Leistung • Übereinstimmungsvalidität • Optimalfall • Übereinstimmung zwischen Klinikdiagnose und computergestützter Diagnose so hoch wie zwischen verschiedenen Ärzten (Yu et al. 80%)

  27. Expertensystem BespielAMDP Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie In alle Hauptsprachen der Welt übersetzt Umfassendes Fremdbeurteilungsverfahren zur Erfassung der Ausprägung psychopathologischer Symptome unter Berücksichtigung der Selbstbeurteilung

  28. AufbauAMDP • 100 Symptome für den psychischen Befund • 40 Symptome für den somatischen Befund • Beurteilungsmaßstab ist einheitlich vierstufig • „nicht vorhanden“ • „leicht“ • „mittelausgeprägt“ • „schwer“ • „keine Aussage“

  29. Beurteilungen desAMDP • Folgende Beurteilungsgrundlagen werden unterschieden • Selbstbeurteilung • Fremdbeurteilung • Selbst- und Fremdbeurteilung gleichgewichtig • Selbstbeurteilung ‹ Fremdbeurteilung • Selbstbeurteilung › Fremdbeurteilung

  30. Verhaltensdiagnostik und Kassenanträge Beispiele • DiagnoPro • Computerprogramm zur schnellen, individuellen und leichten Erstellung von Kassenanträgen • Komplettes Gutachten in 30-45 Minuten • VDS-Expert • Verhaltensdiagnostik-System • Wertvolle Hilfe bei der Erstellung von Anträgen und Therapieplänen

  31. FazitDiagnostik • Unterstützung des Arztes • Fehldiagnosen korrigieren • Erstellung von Kurzbriefen • Kein Ersatz für ausführliche Arzt-Patient Gespräche • Neuartiges Hilfsmittel, um den Patienten besser zu helfen • System muss kontinuierlich verbessert und auf den neusten Stand gebracht werden • Leistung hängt von der Herkunft der Daten und der eingebenden Person ab • Angst, dass der Arzt ersetzt werden könnte • Zeitfaktor

  32. Fazit Computergestützte Dokumentation • erleichtert die Forschung durch strukturierte Erfassung von therapeutischen Behandlungs-, Prozess- und Ergebnisdaten → Ermöglicht die Qualitätssicherung • Die meisten Dokumentationssysteme erheben auch Evaluationsdaten → Ökonomie • Erhöhung der Transparenz und Nachvollziehbarkeit therapeutischen Handelns • Statistische Auswertung und Vergleiche in kürzester Zeit • Erhöhung der „Kundenorientierung“ • Intensivierung der therapeutischen Selbstkontrolle und Selbstreflexion • Kostengünstiger • höhere Datenqualität bei Ausschluss von Übertragungsfehlern

  33. LiteraturZum Nachlesen und Austesten • Laireiter, A.-R. (2003). Dokumentation in der Psychotherapie. In M. Haerter, H.W. Linster, R.-D. Stieglitz &A. Beiroth (Hrsg.), Qualitätsmanagement in der Psychotherapie. Grundlagen, Methoden und Anwendung (S. 71-95). Göttingen: Hogrefe • Kalb, R. (1993). Expertensysteme in der Psychiatrie: Akzeptanzprobleme, Anforderungen, Leistungsmöglichkeiten. In F. Tretter & F. Goldhorn (Hrsg.), Computer in der Psychiatrie (S. 117-130). Kröning: Asanger • AMDP-System: Manual zur Dokumentation psychiatrischer Befunde der Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie (AMDP) (Demoversion) • Haug, H.-J. & Stieglitz, R.-D. (Hrsg.) (1997). Das AMDP-System in der klinischen Anwendung und Forschung. Göttingen: Hogrefe • TX-Neurologie Psychiatrie (1995). Ausgabe 9, 4, 175-205 • DiagnoPro - Das Computerprogramm zur schnellen Erstellung von Kassenanträgen (VT), Demoversion, www.psychoholic.de • Sulz, S. (2000). Verhaltensdiagnostik und Fallkonzeption. Bericht an den Gutachter und Antragstellung (3. Auflage). München: CIP-Medien. (inkl. Demoversion VDS-Expert) • Krampen, G. (2002). Stundenbogen für die allgemeine und differentielle Einzelpsychotherapie (STEP). Göttingen. Hogrefe. (plus Demoversion) • PsyQOS (Psychotherapie Qualitäts+Officemanagement System) www.easy-solutions.ch/PsyQOS-Prospekt.html • Web-AQUASI (Aktive Interne QUAlitätsSicherung) www.psyres-stuttgart.de/index.php/article/articleview/62/19/

  34. Und Tschüss