interkulturelle kommunikation n.
Skip this Video
Loading SlideShow in 5 Seconds..
Interkulturelle Kommunikation PowerPoint Presentation
Download Presentation
Interkulturelle Kommunikation

Loading in 2 Seconds...

  share
play fullscreen
1 / 19
Download Presentation

Interkulturelle Kommunikation - PowerPoint PPT Presentation

akio
194 Views
Download Presentation

Interkulturelle Kommunikation

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript

  1. InterkulturelleKommunikation Berlinisch – ein Stadtdialekt „Isch mach disch Krankenhaus!“ Kiezdeutsch als Dialekt?

  2. Berlinisch Varietätenlinguistisch betrachtet „Grundlage des Berlinischen sind das märkische Platt, das Hochdeutsche und das Sächsische. Weitere Zutaten kamen aus dem Jiddischen, dem Niederländischen und dem Slawischen.“

  3. Was versteht man unter einer „Berliner Schnauze“? Es wird kein Blatt vor den Mund genommen und Dinge/ Probleme werden direkt angesprochen Theodor Fontane: "... darin sich Übermut und Selbstironie, Charakter und Schwankendheit, Spottsucht und Gutmütigkeit, vor allem aber Sentimentalität die Hand reichen."

  4. Phonetische Besonderheiten des Berlinischen Aufgabe: Hören Sie sich das Gedicht „Danach“ von Erich Kästner an und ermitteln Sie phonetische Abweichungen von Hochdeutschen. Welche Wörter kennen Sie nicht?

  5. Einige phonetische Besonderheiten des Berlinischen [pf] > [p]/[f]Pferd > Fead Kopf > Kopp Apfel > Appl [ts]/[s] > [t]was, das > wat, dat [g] > [x]/[j] fragst > frachst Tag > Tach genau > jenau [aı] > [e:]allein > alleen [aυ] >[o:]glauben > gloobn [x] >[k]ich > ick

  6. Grammatische Besonderheiten Da hab iknüscht von. Auftrennung von Pronomen und Partikel (da...von) Wathältste nu von mich? Akkusativ-Dativ-Angleichung bei Pronomen Ickhab’m Buch uff’m Tisch zu lieng. Erweiterter Infinitiv mit zu

  7. Berliner Sprüche A. Er gibt sich keine Mühe. B. Hetz mich nicht so, ich bin nicht mehr die Jüngste! C. Gib nicht so an. D. Soll ich meine Faust in Dein Gesicht stecken? E. Ich glaube fast, ich werde von einem Elch geküsst. F. Wird das nie fertig? G. Dich haben sie wohl als Kind so heiß gebadet, dass dein Verstand darunter gelitten hat. H. Das ist mir sowas von egal. 1. Ickgloob mir knutscht'n Elch. 2. Nu plusta Dir manich so uff. 3. Soll ick Dir die Fresse polieren? 4. Dir ham se wohl als Kind zu heeßjebadet. 5. Ditis mir Jacke wie Hose. 6. Dit dauert ja ewich und drei Tage. 7. Der reißt sich och keenBeen aus. 8. 'Neolle Frau iskeen D-Zug.

  8. 8. Hausübung 1. Vervollständigen Sie das ABC der Berliner Schnauze! 2. Wählen Sie einen Artikel aus der BZ auf Berlinisch aus und fassen Sie kurz zusammen, worum es in dem Artikel geht!

  9. „Isch mach disch Krankenhaus!“ Kiezdeutsch als Dialekt?!

  10. Frankfurter Rundschau vom 13.7.2007, zit. nach Androutopoulos (2011), 96

  11. Fragen über Fragen Aufgabe: Bitte beantworten Sie in Zweiergruppen ba-sierend auf Ihrem Wissen über das Kiezdeutsche die folgenden Fragen!

  12. Bücher zum Thema

  13. Zur „harten“ Grammatik

  14. Einige harte „grammatische“ Merkmale Ich gehe nachher Kino. Fehlen von Präposition + Artikel bei Lokalangaben Ich mache Ausbildung als Fachlagerist Wegfall von Artikel als Reflex des Gesprochenen Lassma Kino gehen! Wir-Aufforderung durch Verschmelzung (lass uns) Früher ich hab Faxen gemacht. Temporalangabe als Rahmensetzer für Handlung ausgeklammert

  15. Einige harte „grammatische“ Merkmale Musstu Doppelstunde fahren. Du-/Ihr-Aufforderung mit Partikel musstu Wallah, Ischwör, lan, war so. Neue Lexik und Wahrheitspartikel Ich mag AlpaGun, weil der so aus Schöneberg kommt so als Fokuspartikel Gibs auch Leute, die den nicht kenn. gibs als Existenzanzeiger für die Einführung neuer Infos + Wegfall der Flexionsendungen

  16. Ist Kiezdeutsch eine Bedrohung?

  17. Aussagen aus Ihren Essays • Sprechen die Jugendlichen mit Migrationshintergrund so, weil sie ihre sprach-liche Kreativität ausleben und ein Wir-Gefühl in der Gruppe entstehen lassen wollen, oder weil sie einfach kein korrektes Umgangs- oder Standarddeutsch beherrschen? • „Wer Hochdeutsch spricht, macht sich verdächtig, arrogant zu sein – und wechselt lieber zum Ethnolekt.“  • Sind Ethnolekte Gefahr oder ein äußerst interessantes sprachliches Phänomen? • Ist das nicht vielmehr eine Form der Identität mit ihrer Umgebung sowie ein Versuch der Verteidigung?   • Man kann auch einen Eindruck gewinnen, dass dieser Begriff Ethnolekt künstlich für Bedürfnisse der Linguistik und der Wissenschaft entstanden ist. • Kiezdeutsch ist nicht abhängig von der Herkunft oder der Muttersprache, sondern vom Wohnort der Sprecher.

  18. Mehr zum Kiezdeutschen • http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/professorin-heike-wiese-verteidigt-den-jugendslang-kiezdeutsch-a-824386.html • http://www.dradiowissen.de/kiezdeutsch-isch-geh-prinzenbad.88.de.html?dram:article_id=262769 • http://www.kiezdeutsch.de/

  19. Zur medialen Ikonisierung