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Kommunikation

Kommunikation. nonverbale und paraverbale Kommunikation. Die Wirkung einer Botschaft. 55% Körpersprache 38 % Stimme 7% Inhalt. Paraverbale Kommunikation. Paraverbale Kommunikation Der Begriff paraverbale Kommunikation umfasst das ganze Spektrum der Stimme. Sie beinhaltet:

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  1. Kommunikation nonverbale und paraverbale Kommunikation

  2. Die Wirkung einer Botschaft • 55% Körpersprache • 38 % Stimme • 7% Inhalt

  3. Paraverbale Kommunikation • Paraverbale Kommunikation Der Begriff paraverbale Kommunikation umfasst das ganze Spektrum der Stimme. Sie beinhaltet: • die Stimmlage (hoch/tief, tragend/zitternd) • die Lautstärke (angenehm / unangenehm laut / unangenehm leise) • die Betonung einzelner Wörter oder Satzteile • das Sprechtempo (schnell/langsam) • die Sprachmelodie (eintönig/moduliert/singend) • Die paraverbale Kommunikation spielt bei Auftritten am Radio oder am Telefon eine besonders starke Rolle, da nur die Stimme wahrgenommen wird.

  4. Beispiele für nonverbale Kommunikation • 1988 wurde in Los Angeles ein thailändischer Unterhaltungskünstler wegen Mord an einem 32jährigen Laoten verurteilt. Der Thai sang in einem Thai-Kabarett. Der Lokalbesitzer, ein Laote, legte seinen Fuß auf einen Stuhl, so dass seine Fußsohle auf den Thai gerichtet war. Der Thai fasste das gemäß der thailändisch-laotischen Kultur als schwerste Beleidigung auf und erschoss den Laoten nach der Vorstellung. • 1995 reiste der US-Kongressabgeordnete Bill Richardson nach Irak zu Saddam Hussein, um über die Freilassung von zwei Amerikanern zu verhandeln. Beim Hinsetzen kreuzte er seine Beine, so dass Saddam Hussein seine Schuhsohlen sehen konnte. Darauf verließ Saddam Hussein abrupt den Raum und die Verhandlung war abgebrochen. Die Schuhsohle gilt in manchen arabischen Kulturen als schmutzigster Teil am Menschen, und es ist deshalb eine große Beleidigung, jemand anderem die Schuhsohlen zu zeigen. • 1995 endete eine Hochzeit in Südägypten mit zwei Toten und drei Verwundeten. Anlass: der Bräutigam führte nach der Trauungszeremonie die Braut nach Hause, indem er sie bei der Hand nahm. Der Bruder der Braut empfand dies als äußerst ungebührlich, denn nach traditionellen ägyptischen Normen dürfen zwei Erwachsene unterschiedlichen Geschlechts öffentlich keinerlei Zuneigung zeigen solange zwischen ihnen nicht die Ehe durch Geschlechtsverkehr vollzogen ist. Der Bruder der Braut warf dem Onkel des Bräutigams vor, dass der Bräutigam nicht ordentlich erzogen sei. Dies führte zu Händeln, bei denen der Onkel und der Bruder getötet wurden und drei weitere Hochzeitsgäste Schusswunden erlitten. Alles nur, weil ein eben verheiratetes Paar Händchen hielt! • In Saudi-Arabien küsste eine amerikanische Frau einen amerikanischen Mann im Auto auf die Wange. Dies sah ein Nationalgardist. Beide Amerikaner waren zwar verheiratet, aber nicht miteinander. Folge: die Amerikanerin wurde des Landes verwiesen, der Amerikaner machte den Fehler, sich zu beschweren, und landete deswegen im Gefängnis. • Ein amerikanischer Rechtsanwalt begleitete den Gouverneur seines Staates nach Japan. Dort hielt er eine Ansprache an hohe japanische Beamte. Nach der Rede war er ganz niedergeschlagen, da nach seinem Eindruck alle Zuhörer geschlafen hatten und im wahren Wortsinn ein Nickerchen gemacht hatten. In Wirklichkeit ist es in Japan ein Zeichen höchster Aufmerksamkeit, bei einer Rede die Augen zu schließen und leicht zu nicken. • Ein Freund von uns hielt vor einem indischen akademischen Gremium einen Vortrag. Er wurde immer nervöser: seine Zuhörer schüttelten ständig den Kopf, als ob sie mit ihm gar nicht übereinstimmten. In Wirklichkeit zeigen Inder ihre Zustimmung, indem sie ihren Kopf ähnlich schütteln, wie es Mitteleuropäer tun, um zu verneinen.

  5. Beispiele für nonverbale Kommunikation • 1995 endete eine Hochzeit in Südägypten mit zwei Toten und drei Verwundeten. Anlass: der Bräutigam führte nach der Trauungszeremonie die Braut nach Hause, indem er sie bei der Hand nahm. Der Bruder der Braut empfand dies als äußerst ungebührlich, denn nach traditionellen ägyptischen Normen dürfen zwei Erwachsene unterschiedlichen Geschlechts öffentlich keinerlei Zuneigung zeigen solange zwischen ihnen nicht die Ehe durch Geschlechtsverkehr vollzogen ist. Der Bruder der Braut warf dem Onkel des Bräutigams vor, dass der Bräutigam nicht ordentlich erzogen sei. Dies führte zu Händeln, bei denen der Onkel und der Bruder getötet wurden und drei weitere Hochzeitsgäste Schusswunden erlitten. Alles nur, weil ein eben verheiratetes Paar Händchen hielt! .

  6. Beispiele für nonverbale Kommunikation • In Saudi-Arabien küsste eine amerikanische Frau einen amerikanischen Mann im Auto auf die Wange. Dies sah ein Nationalgardist. Beide Amerikaner waren zwar verheiratet, aber nicht miteinander. Folge: die Amerikanerin wurde des Landes verwiesen, der Amerikaner machte den Fehler, sich zu beschweren, und landete deswegen im Gefängnis. • Ein amerikanischer Rechtsanwalt begleitete den Gouverneur seines Staates nach Japan. Dort hielt er eine Ansprache an hohe japanische Beamte. Nach der Rede war er ganz niedergeschlagen, da nach seinem Eindruck alle Zuhörer geschlafen hatten und im wahren Wortsinn ein Nickerchen gemacht hatten. In Wirklichkeit ist es in Japan ein Zeichen höchster Aufmerksamkeit, bei einer Rede die Augen zu schließen und leicht zu nicken. • Ein Freund von uns hielt vor einem indischen akademischen Gremium einen Vortrag. Er wurde immer nervöser: seine Zuhörer schüttelten ständig den Kopf, als ob sie mit ihm gar nicht übereinstimmten. In Wirklichkeit zeigen Inder ihre Zustimmung, indem sie ihren Kopf ähnlich schütteln, wie es Mitteleuropäer tun, um zu verneinen.

  7. Nonverbale Kommunikation • Wie unterschiedlich in verschiedenen Kulturen körperliche Verhaltensweisen sein können, schildert Helen Colton  an der Situation, wie sich eine Frau verhält, wenn sie ein Fremder nackt beim Baden überrascht: • eine Muslimin wird ihr Gesicht hinter ihren Händen verstecken • eine Laotin wird ihre Brüste bedecken • eine traditionelle Chinesin wird ihre Füße verstecken • eine Sumatranerin wird ihre Knie bedecken • eine Samoanerin wird ihren Nabel bedecken • in Europa und Amerika wird sie mit einer Hand ihre Brüste bedecken, mit der anderen den Genitalbereich

  8. Gesten • Beiläufige Gesten: Handlungen mit unbeabsichtigter Aussagekraft: z.B. sich kratzen, husten, gähnen, Glieder strecken, sitzen, hocken, stehen, liegen, essen usw. All dies kann einem Beobachter Informationen über unsere Stimmung und unser Befinden übermitteln.  • Man kann solche Handlungen auch zu primären Gesten machen, indem man z.B. in einer Vorlesung demonstrativ gähnt (dies nennt man stilisierte beiläufige Geste). 

  9. Was soll uns vermittelt werden???

  10. Was soll uns vermittelt werden???

  11. Was soll uns vermittelt werden???

  12. Was soll uns vermittelt werden???

  13. Was soll uns vermittelt werden???

  14. Was soll uns vermittelt werden???

  15. Erklärung Japan: • Der wichtigste Teil des Rituals zwischen Geschäftsleuten bei der ersten Begegnung: Austausch von Visitenkarten, Yokohama. • höfliche Verbeugung (beachte die unterschiedliche Tiefe der Verbeugung!)

  16. Ja und Nein Ja: • mit dem Kopf nicken: weltweit • Kopf hin und her wiegen: Indien, Pakistan, Bulgarien • Kopf zurückwerfen: Äthiopien

  17. Ja und Nein Nein: • Kopf schütteln: weit verbreitet • Kopf zurückwerfen: arabische Kulturen, Griechenland, Türkei, Süditalien • Augenbrauen hochziehen: Griechenland • mit der Hand abwinken: weit verbreitet • mit der Hand fächeln: Japan • Hände überkreuzen: weit verbreitet • Hand am Kinn hochschnippen: Süditalien, Sardinien • mit dem Zeigefinger abwinken: weit verbreitet

  18. Einige Beispiele interkulturell missverständlicher Gesten Nordamerika, Europa: "O.K.", "gut so" Frankreich, Belgien, Tunesien: "Null", "wertlos" Japan: "Geld" Deutschland, Sardinien, Malta, Tunesien, Griechenland, Türkei, Russland, naher Osten, Teile von Südamerika: "Arschloch", Homosexueller (= "Arschficker")

  19. Einige Beispiele interkulturell missverständlicher Gesten USA und viele Länder: "Prima!", "hervorragend" Australien, Nigeria: "verfick dich!" Deutschland: "ein" Japan: "fünf" Viele Länder: beim Autostoppen verwendet, aber nicht in Australien und Nigeria (siehe oben!)

  20. Was sehen wir hier?

  21. Was sahen wir? • Hellen Keller ertastet das Gesicht einer Frau. Westport, Connecticut, USA, 1955 • Helen Keller (1880 - 1968), amerikanische Schriftstellerin, • verlor mit 19 Monaten Augenlicht und Gehör.

  22. Was sehen wir hier?

  23. Unser Umgang mit Tabus Gynäkologische Untersuchung, um 1830: zeigt drastisch, wie kulturelle Tabus sinnvollen Lösungen entgegenstehen können

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