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Umweltpolitik und –strategie des Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe

Umweltpolitik und –strategie des Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe. Vertraulich, 25.4.2004. Wirksystem Umweltschutz als Steuerungsmodell. Rahmenregelungen Anforderungen & Vorgaben von z.B. KAV, SZB. Umweltpolitik Grundsätze, Oberziele.

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Umweltpolitik und –strategie des Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe

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  1. Umweltpolitik und –strategiedes Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe Vertraulich, 25.4.2004

  2. Wirksystem Umweltschutz als Steuerungsmodell RahmenregelungenAnforderungen & Vorgaben von z.B. KAV, SZB UmweltpolitikGrundsätze, Oberziele Umweltstrategieabgestimmt auf das Realisationspotential Anspruchs-gruppen Umweltprogramme Ziele, Maßnahmen, Termine Verantwortlichkeiten Daten Quantitativ, qualitativ Strukturen Aufbau, Abläufe KVP –Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess

  3. Die Umweltpolitik des SZB • Die zunehmende Umweltzerstörung gefährdet die Gesundheit der Menschen.Als gesundheitsförderndes Krankenhaus ist es uns daher ein besonderes Anliegen aktiv daran mitzuwirken, die natürliche Umwelt als Lebensgrundlage der Menschen vor schädlichen Einwirkungen zu bewahren und damit die Gesundheit unserer PatientInnen, Angehörigen, MitarbeiterInnen und der Bevölkerung zu schützen. • Umweltschutz ist für uns eine wesentliche Säule unserer Arbeit. • Wir verstehen unser Umweltengagement im Sinne der nachhaltigen Entwicklung. • Wir berücksichtigen bei allen unseren Entscheidungen und Aktivitäten die damit verbundenen Umweltauswirkungen. • Wir sorgen für die Einhaltung aller einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und interner Richtlinien. • Wir berücksichtigen ökologische Themen in Lehre und Forschung.

  4. Die Umweltpolitik des SZB • Wir wollen die durch den Betrieb unseres Krankenhauses entstehenden Umweltbelastungen laufend verringern, indem wir: • Produkte auswählen, die PatientInnen, MitarbeiterInnen und die Umwelt nicht gefährden, diese sorgsam verwenden und unnötige Produkte streichen • Energie und Wasser sparsam einsetzen • Abfall konsequent trennen und wenn möglich einer Wiederverwertung zuführen • Unsere Parklandschaft nach ökologischen und gesundheitsfördernden Kriterien erhalten und gestalten • Uns mit umweltrelevanten neuen Technologien und Konzeptenprofessionell auseinandersetzen • Unsere MitarbeiterInnen einbeziehen, regelmäßig informieren, und ihnen ermöglichen, sich fortzubilden • Vorbildhaftes Verhalten unserer MitarbeiterInnen im Umweltschutz fördern

  5. Themenfelder unserer Umweltaktivitäten • Grünraumgestaltung, Park • Gebäude • Energie • Güter • Wasser • Abfallentsorgung • Bewusstsein, Information und Kommunikation • Bildung und Schulung • Umweltcontrolling • Umweltorganisation

  6. Themenfeld Grünraumgestaltung, Park Grünflächen erhalten und qualitativ verbessern nach ökologischen und gesundheitsfördernden Kriterien gestalten verstärkte Nutzung ermöglichen • Grünraum-Entwicklungskonzept • Gärten anlegen und neu, vielfältig, mit Wasser gestalten • Kriterien für den Baumbestand festlegen • Abfallhäuser errichten • Cafeteria mit Terrasse errichten, verkauft Bioprodukte • Schrebergärten-, Sportanlagennutzung erhalten/verbessern • Umweltverträgliche Düngemittel/Pflanzenschutzmittel, Streumittel, -splitt (Staubbelastung) • Altlasten erfassen und ggf. - sanieren • Parkende Fahrzeuge und Verkehrsaufkommen verringern Projekt Parkhaus • „Natur zum Angreifen“ • Erlebnis-, Therapie-, Erholungsraum

  7. Themenfeld Gebäude • Ökologische und gesunde Baustoffe einsetzen • Gebäudeplanung nach baubiologischen Prinzipien, (Gesundheitsförderung durch Farben, Licht, Ergonomie, Orientierung,..) • Passive und aktive Sonnenenergienutzung ( Denkmalschutz) • Undichte Fenster sanieren • Vermeidung/Minimierung energieaufwändiger Raumklimatisierung • Lärmbelastungen identifizieren und reduzieren • Hohe Luftqualität (minimale Schadstoffbelastung) in Innenräumen sicherstellen • Funktionelle Gestaltung  optimale Logistik ( Denkmalschutz, beschränkte Gestaltungsmöglichkeit) • Integration des Grünraum ins Gebäude Pflanzen im Zimmer ( Hygieneanforderungen), Umstellung auf Hydro • Blei-Steigleitungen austauschen • Energiesegel vermehrt einsetzen Bauen und Renovieren nach ökologischen und gesundheitsfördernden Kriterien Gebäude nach Niedrig-Energiestandards planen • „Wohlfühlen im Gebäude“ • Gebäude als Erlebnis-, Therapie-, Erholungsraum

  8. Energieverbrauch optimieren Erneuerbare Energieträger nutzen Sonnenkollektoren (Wärme)Potential Südlage nutzen ( erhöhter Kühlungsbedarf) Energieoptimierte RaumnutzungskonzepteTageslichtnutzung, Lichtleiter Abwärmequellen nutzen/Wärmerückgewinnung, z.B. Abwasser Mobilität / Transporte optimieren (z.B. keine fossilen Brennstoffe für interne Transporte, Biodieseleinsatz) Energiesparlampen flächendeckend Automatische Steuerungen, Bewegungsmelder einbauen Stand-by Verbrauch reduzieren Energiesparkampagne – Bewusstsein schaffen Energiebilanzierung, Erweiterung der Messmöglichkeiten (Wärmezähler) Energiesparende Geräte einkaufenAustausch von „Energiefressern“ und irreparablen Geräten beschleunigen Themenfeld Energie

  9. Verbrauchsmengen an Gütern verringern Umweltverträgliche Güter verwenden Biolebensmittel-Anteil auf 30% steigern Speiseversorgung verbessern (Einkauf, bedarfsorientierte Bestellung, Speisenauswahl,..) PVC vermeiden Papierverbrauch senken, umweltverträgliches Papier verwenden Umweltverträgliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel einsetzen und Verbrauch verringern Wäscheverbrauch reduzieren Wiederaufbereitung von Medizinprodukten (Re-Sterilisation) Mehrweg- statt Einwegprodukte verwenden Reparaturservice (Reparieren statt wegwerfen) Lieferanten- und Produktauswahl nach Umweltkriterien (Zertifikat), Ablehnung umweltschädlicher Verfahren Themenfeld Güter

  10. Wasserverbrauch verringern Regen- und Brunnenwasser für Bewässerung und Straßenreinigung nutzen ( Verkeimung von Regenwasser) Wasser- und Abwassernetz sanieren Wassersparende Armaturen (sensorgesteuert), WC-Spülkästen, Spülstopp Wassersparende Geräte einkaufen Wasserleitungen isolieren (Wärmeverluste) Wasserzähler installieren Möglicher erhöhter Wasserverbrauch durch: Gestalten mit Wasser ( Grünraum)Nutzung zur Kühlung Themenfeld Wasser

  11. Abfalltrennung optimieren Sichere, ästhetische und umweltverträgliche Abfallentsorgung sicherstellen Schwarze Tonnen verringern (Schulungsprogramm) Speisereste verringern Abfallhäuser (Müllsammelstationen) errichten Abfallsammel- und Lagerplätze in den Gebäuden verbessern Mülltrennung in allen Bereichen einführen (insbesondere Technik, Verwaltung) bzw. verbessern Richtige Entsorgung durch Fremdfirmen sicherstellen (Schule) Verbrauchsbezogene Abrechnung der Entsorgung mit Entsorgerfirmen einführen Abfalldaten verbessern Themenfeld Abfallentsorgung

  12. Identifikation und Engagement für den Bereich Umweltschutz im SZB fördern Umweltengagement und –aktivitäten sichtbar machen Balance der Erwartungen der Anspruchsgruppen Gegenseitige Unterstützung im Alltag Umweltpolitik und –strategie warten Corporate Design anpassen:Umweltlogo entwickeln; Farbe grün verwenden Breite, zeitlich begrenzte Informationskampagne schafft gemeinsamen Informationsstand(PatientInnen einbeziehen!) Anreize für umweltorientiertes Verhalten schaffen:+ Bewertung der Umweltleistungen der Abteilungen (EFQM konform)+ Interne Umweltpreise Umweltschutz + in die Infobroschüre aufnehmen+ im Intranet und Internet+ regelmäßig in der Mitarbeiterzeitung SOWAS Externe Umweltauszeichnungen (Ökoprofit, EMAS/ISO 14001) Dialogstrukturen fördern, die Vernetzung ermöglichen Professioneller Umgang mit Widersprüchen Themenfeld Bewusstsein, Information, Kommunikation

  13. Umweltschutz in den Hauptprozess Bildung integrieren Innerbetriebliche Fortbildung für alle MitarbeiterInnen und alle organisatorischen Einheiten Training für leitendes Personal durchführen: Leitungsverantwortung im Umweltschutz Modulares Schulungssystem entwickeln In der Ärzteausbildung des SZB verankern: Turnusärzte, Fachärzte (QK Ärztliche Weiterbildung) Umweltschutz im Curriculum der Krankenpflegeschulen verankern; Lehrinhalte festlegen Praxiswoche Umweltschutz in der Lehrlingsausbildung Schulung für neue MitarbeiterInnen einführen Themenfeld Bildung und Schulung

  14. Messmöglichkeiten ausweiten Standardisierte Umweltdatenerfassung und –auswertung etablieren Etablierung eines regelmäßigen Berichtswesens mit Umweltberichten Messbare Umweltziele und jährliches Umweltprogramm vereinbaren Regelmäßige Evaluierung der Umweltaktivitäten und der Strategie Umweltkennzahlen festlegen Werkzeuge für die Datenerfassung und –auswertung beschaffen (z.B. EcoControl, Connector, etc.) Abfalldatenerfassung verbessern Energiebilanzierung einführen Themenfeld Umweltcontrolling

  15. Organisation des Umweltschutzes etablieren und optimieren Umweltmanagementsystem aufbauen Leitungsverantwortung im Umweltschutz klarstellenUmweltziele verbindlich vereinbaren Umweltschutzaufgaben als Teil der Aufgaben der Q-Beauftragten Stabsstelle Umweltschutz einrichten Umweltkoordinatoren in die QS-Konferenz aufnehmen Umweltteam als Projektteam etablieren EFQM-konformes Umweltmanagementsystem (UMS) planen und beginnen Strategische Partnerschaften mit hausexternen Umweltinitiativen, KAV Umweltkoordinatoren,.. Themenfeld Organisation des Umweltschutzes

  16. Organisation des Umweltschutzes im SZB

  17. Organisation des Umweltschutzes im SZB Kollegiale Führung Technik Ärztlicher und pflegerischer Bereich Verwaltung I. Geriatrische Abtlg I. Psychiatrie Wirtschaft Orthopädie Sicherheitstechnik Personal II. Geriatrische Abtlg. II. Psychiatrie I. Lungen Betriebstechnik Finanzen Zentralröntgen III. Psychiatrie II. Lungen Bau-& Haustechnik Pathologie Betriebsdienste IV. Psychiatrie Chirurgie Medizintechnik Internist. Zentrum Küchenregie V. Psychiatrie Projektmanagement Neurologie Apotheke VI. Psychiatrie Stabsstellen Forensik & Alkoholkranke Konsilarambulanzen OE/WissensMgmt. Qualitätsmanagement Rehab-Zentrum Umweltschutz Hygiene Abtlg. f. Drogenerkrankte Fortbildung Informatik Arbeitsmed. Dienst Kultur u Veranst. Mgm? Sozialpsych. Ambulanz Personalcontrolling Pfl. Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege Personalvertretung

  18. Qualitätsorganisation des SZB Unterstützende Positionen und Gremien QS - Kommission Stabsstellen Expertengremium Ärztl/ Pflegerisch/ Paramed/Verwaltung/ Technik Qualitätsbeauftragtenkonferenz Qualitätsmanagement OE/WissensMgmt. QB I. Geriatrische Abtlg QB IV. Psychiatrie QB Orthopädie Umweltteam Umweltschutz QB II. Geriatrische Abtlg. QB V. Psychiatrie QB I. Lungen Stabstellenkonferenz QB Z entralröntgen QB VI. Psychiatrie QB II. Lungen QB Forensik & Alkoholkr QB Pathologie QB Chirurgie QB Rehab-Zentrum QB Internist. Zentrum QB Neurologie QB Apotheke QB Abt. f. Dr ogenerkr QB I. Psychiatrie QB Zentrallabor QB Soz.psych. Amb QB II. Psychiatrie QB Verwaltung QB Technik QB III. Psychiatrie QB Küche Personalvertretung

  19. Organisation des Umweltschutzes • Nutzung bestehender Strukturen • Schaffung vorgegebener und notwendiger neuer Strukturen • Umweltkoordinatoren (UEP)  Stabsstelle Umweltschutz • Umweltteam (UEP) • Stabsstellenkonferenz (IM, EFQM) • Integration der bestehenden und neu geschaffenen Strukturenin die Leitungs- und Unterstützungsstrukturen der Qualitätsarbeit gesamt (Qualitätsstrategie neu, Grundsatz 2, strategischer Schwerpunkt 3)

  20. Die Ökobahn definiert die Handlungsfelder Hauptprozessmodell SZB Input Output Prozess MaterialWasserEnergie Dienstleistungen Produkte Ökologisch einkaufen Produkte aus umweltgerechten Materialien, umweltschonend hergestellt AbfälleEmissionen Weniger verbrauchen Weniger Input für gleichen Output = weniger Abfälle= Höhere (Öko)Effizienz Abfälle und Schadstoffe behandeln End-of-pipe Maßnahmen Ökologische Handlungsfelder

  21. Quellen für die Festlegung strategischer Ziele RahmenregelungenAnforderungen & Vorgaben von z.B. KAV, SZB Umweltpolitik, -strategie Grundsätze, Oberziele Anspruchs-gruppen Umweltprogramme Ziele, Maßnahmen, Termine Verantwortlichkeiten Daten Quantitativ, qualitativ Strukturen Aufbau-, Ablauforganisation KVP –Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess

  22. Strategische Umweltziele bis 2006 Mentalität – Umweltbewusstsein schaffen Umweltbewusstes Verhalten fördern Entwicklungs-investionen • Leitendes Personal kennt seine Verantwortung, stellt Umweltfrage bei allen Entscheidungen(Qualitätsstrategie neu, Strategischer Schwerpunkt 1, 2) • Mitarbeiter kennen Umweltpolitik und -strategie(Qualitätsstrategie neu, Strategischer Schwerpunkt 2) • Spielregeln OE-QM-UM-GF etabliert(Qualitätsstrategie neu, Strategischer Schwerpunkt 3) • Umweltschutz in Zielvereinbarung und Selbstbewertung integriert(Qualitätsstrategie neu, Strategischer Schwerpunkt 5) • Strukturen des Umweltschutzes etabliert • Auswahlkriterien für Umweltprojekte definiert • Umweltprogramm wird jährlich von KoFü beschlossen • Ökoprofit-Auszeichnung aufrechterhalten • EFQM-konformes Umweltmanagementsystem aufgebaut und nach EMAS begutachtet(Umweltentwicklungsplan) • Umweltkriterien in allen Ausschreibungen enthalten • Interne Fortbildung im Umweltschutz für alle Berufsgruppen durchgeführt • Standardisierte Umweltdatenerfassung und –auswertung etabliert • Umweltleistungen werden regelmäßig intern und extern kommuniziert

  23. Strategische Umweltziele Themenfelder 1-6 • Grünflächen quantitativ erhalten und qualitativ erweitern • Grünflächen nach ökologischen und gesundheitsfördernden Kriterien gestalten • Verstärkte Nutzung der Grünflächen ermöglichen • Bauen und Renovieren nach ökologischen und gesundheitsfördernden Kriterien • Gebäude mit minimalen Energieverbrauch planen • Erneuerbare Energieträger nutzen • Energieverbrauch stabilisieren (reduzieren) • Verbrauchsmengen an Gütern verringern • Umweltverträgliche Güter verwenden • Trinkwasserverbrauch stabilisieren (minimieren) • Abfalltrennung optimieren • Sichere, ästhetische und umweltverträgliche Abfallentsorgung sicherstellen

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