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Löschmittel Wasser

Löschmittel Wasser. Hauptlöschwirkung  Abkühlen Nebenlöschwirkung  Ersticken. Verwendung des Wassers in Form vom - Vollstrahl (zusätzlich Ausnutzung der Auftreffwucht) - Sprühstrahl - Nebelstrahl. mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen unter den Aspekten - Wurfweite

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Löschmittel Wasser

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Presentation Transcript


  1. Löschmittel Wasser Hauptlöschwirkung  Abkühlen Nebenlöschwirkung Ersticken Verwendung des Wassers in Form vom - Vollstrahl (zusätzlich Ausnutzung der Auftreffwucht) - Sprühstrahl - Nebelstrahl mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen unter den Aspekten - Wurfweite - Wurfhöhe - Kühleffekt - Wasserschaden. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  2. Wasser nein! Wasser darf nicht angewendet werden bei 1. Metallbränden 2. Schornsteinbränden 3. Chemikalien, die mit Wasser heftig reagieren. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  3. Wasser bedingt! Wasser darf bedingt eingesetzt werden bei: 1. Brandklasse B (Fettexplosion, Überlaufen von Behältern) 2. Brandklasse C 3. bei Bränden an elektrischen Anlagen 4. bei Staubbränden (Staubexplosion) 5. bei größeren Glutbränden in geschlossenen Räumen 6. bei Phosphorbränden 7. bei quellfähigen oder wasseraufsaugenden Stoffen 8. bei künstlichen Düngemitteln 9. bei Vorkommen von Säuren und Laugen. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  4. Wasserzusätze Zusätze zum Löschwasser - Frostschutzmittel - korrosionshemmende Zusätze - Konservierungsmittel - löschwirksame Zusätze - Netzmittel - Zusätze zur Verringerung des Strömungswiderstandes Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  5. Löschmittel Schaum Hauptlöschwirkung  Ersticken Nebenlöschwirkung  Abkühlen Schaum besteht aus den 3 Komponenten: - Wasser - Schaummittel - Luft. Diese 3 Komponenten stehen in einem bestimmten Verhältnis, das durch zwei Kennzahlen - Zumischung - Verschäumungszahl beschrieben wird. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  6. Schaum – Zumischung • Kennzahl: Unter Zumischung versteht man den prozentualen Anteil • von Schaummittel an der Wasser/Schaummittel-Lösung. Beispiel: 3%ige Zumischung bedeutet, 100l Wasser/Schaummittel-Lösung besteht zu 97% aus Wasser und zu 3% aus Schaummittel Frage: Wieviel Liter Schaummittel pro Minute werden bei einem Zumischer der Größe Z4 und einer Zumischung von 6% benötigt? Lösung: Z4 = 400l Wasser/Schaummittel-Lösung pro Minute 6% von 400l /min = 24l /min an Schaummittel 400l /min - 24l /min Schaummittel = 376l /min an Wasser Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  7. Schaum – Verschäumungszahl 2. Kennzahl: Die Verschäumungszahl (VZ) gibt an, wie vielfach sich die Flüssigkeitsmenge (Wasser/Schaummittel-Lösung) bei der Verschäumung vergrößert hat. Abhängig von der Verschäumungszahl teilt man die Schäume in 3 Arten ein: Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  8. Schaum – VZ mit Berechnung Beispiel: VZ = 30 bedeutet, dass sich das Flüssigkeitsvolumen, z.B. von 1.000l ( = 1m³ ) auf das 30fache vergrößert hat, also auf ein Schaumvolumen von 30.000l ( = 30m³). Frage: Ein Schaumrohr der Größe M4-75 liefert 10min lang Schaum. Welche Fläche kann bei einer Höhe der Schaumdecke von 50cm insgesamt abgedeckt werden? Lösung: M4 = Mittelschaumrohr mit 400l Wasser/Schaummittel- Lösung pro Minute, 75 = VZ von 75 400l /min x 10min = 4.000l = 4m³ (Flüssigkeitsvolumen) 4m³ x 75 = 300m³ (Volumen des Schaums) bei einer Höhe von 0,5m ergibt sich eine Fläche von V = Breite x Länge x Höhe, A = Breite x Länge A = V / Höhe = 300m³ / 0,5m = 600m² Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  9. Schaummittelarten - Schwerschaummittel (eiweißhaltiges Schaummittel) + Protein-Schaummittel (PS) + Wasserfilmbildende Schaummittel (AFFF) + Fluor-Protein-Schaummittel (FPS) - Mehrbereichsschaummittel (synthetisches Schaummittel) - Spezialschaummittel + alkoholbeständige Schaummittel + nicht leitende Schaummittel (für elektrische Anlagen) + frostbeständige Schaummittel Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  10. Löschmittel Pulver Hauptlöschwirkung  Inhibition Nebenlöschwirkung  Ersticken Das Löschpulver besteht aus winzig kleinen Staubteilchen, mit einem sehr guten Verhältnis von Oberfläche zu Masse (spezifische Oberfläche). Dadurch können die freien Radikalen der Radikalkettenreaktion sehr gut „eingefangen“ werden, und stehen damit der Verbrennung nicht mehr zur Verfügung. Die Verbrennungsreaktion wird somit unterbrochen und der Verbrennungsvorgang wird schließlich beendet. Die Pulverwolke wirkt darüber hinaus erstickend (trennend), da sie das Volumen des brennbaren Stoffs und des Sauerstoffs verdrängt, und so ebenfalls die Verbrennung unterbrochen wird. Das Löschpulver sollte „schaumverträglich“ sein. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  11. Löschpulverarten - BC-Löschpulver (P) + Natriumhydrogencarbonat NaHCO3 + Kaliumhydrogencarbonat KHCO3 + Kaliumsulfat K2SO4 + Zusatzstoffe - ABC-Löschpulver (PG) + Ammoniumphosphat NH4H2PO4 + Ammoniumsulfat (NH4)2SO4 + Bariumsulfat BaSO4 + Zusatzstoffe - Sonderlöschpulver für Metallbrände (PM) + Natriumchlorid NaCl + Kaliumchlorid KCl + Melamin (Cyanurtriamid) + Boroxid B2O3 Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  12. Löschmittel CO2 Hauptlöschwirkung  Ersticken CO2 kommt in drei Arten zum Einsatz, als - CO2 - Schnee - CO2 - Nebel und - CO2 - Eis. CO2 ist das sauberste Löschmittel, weist jedoch einen sehr begrenzten Einsatzbereich auf: - Brandklassen B und C - praktisch nur in geschlossenen Räumen voll wirksam - CO2 neigt bei der Expansion zur statischen Aufladung - wegen der fehlenden Kühlwirkung Gefahr der Rückzündung. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  13. CO2 – Gesundheitsgefährdend Vorsicht! – Gefahrenhinweis! CO2 ist ein Gas, das schwerer als Luft ist und bei Konzentrationen über 6% auf den menschlichen Körper schädigend wirkt (Atemgift). CO2 als Kohlendioxidschnee (Trockeneis) kann bei längerem Hautkontakt zu „Verbrennungen“ führen. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  14. Löschmittel Inergen Hauptlöschwirkung  Ersticken Inergen ist ein Löschgas mit den Komponenten 52% Stickstoff 40% Argon 8% Kohlendioxid. Inergen wird in 200bar-Flaschen als Permanentgas vorrätig gehalten, und bei Auslösung durch ein Reduzierventil auf 60bar reduziert. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  15. Inergen – Atemsteuerung Warum ist der hohe Anteil CO2 für den Menschen nicht tödlich? Grund: Die CO2-Konzentration und die Kombination der Bestandteile. Durch die 8% CO2 (im Normalfall toxisch wirkend) wird das Atemzentrum automatisch zu einer vertieften Atmung angeregt, auch im Falle der Bewusstlosigkeit. Diese vertiefte Atmung bewirkt ein bis zum Dreifachen vergrößertes Einatmungsvolumen und somit eine ausreichende Sauerstoffaufnahme auch bei O2-Konzentrationen unter 15%. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  16. Inergen – Vor- und Nachteile • Vorteile: • in Löschkonzentration für den menschlichen Organismus ungefährlich • sehr umweltverträglich • kurze Reaktionszeiten • keine Sichtbehinderung infolge Kondensatbildung • nicht korrosiv • Nachteile: • nur stationäre Verwendung möglich • wegen der fehlenden Kühlwirkung Gefahr der Rückzündung. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  17. Löschmittel FM 200 Hauptlöschwirkung  Inhibition • Physikalischer Löscheffekt • Flamme wird Wärme entzogen • Atombindungen setzen Wärmeenergie in Schwingungen um Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  18. FM 200 – Vor- und Nachteile • Vorteile: • sichere Verwendung in personenbesetzten Räumen • kurze Reaktionszeiten (Flutung innerhalb von 10s) • keine Sichtbehinderung infolge Kondensatbildung • elektrisch nicht leitend • Nachteile: • Umweltverträglichkeit umstritten • nur stationäre Verwendung möglich • wegen der fehlenden Kühlwirkung Gefahr der Rückzündung. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  19. CO2 Inergen FM-200 Halon 1301 Löschgase – Vergleich Löschmenge Halon ist in Deutschland nicht mehr zugelassen. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  20. InergenCO2 FM 200 110 40 Löschgase – Zeitvergleich Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  21. Sonstige Lösch- und Behelfsmittel trockener Sand Schweröl Kochsalz Stickstoff Wasserdampf u.a. Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

  22. Löschmittel - Brandklasse Brand-klasse Wasser W B B Schaum S BC-Pulver P ABC-Pulver PG Metallbrand-Pulver PM Kohlendioxid K B B Löschgase Inergen,FM 200 B einsetzbar Bedingt einsetzbar Dipl.-Ing. Gunter Renner, Geschäftsfeld Industrieparkdienste, Werkfeuerwehr

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