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Medikationsfehler haben mehrere tausend Todesfälle

Medikationsfehler haben mehrere tausend Todesfälle pro Jahr und 3 Prozent der Krankenhausaufnahmen zur Folge. Medikationsfehler sind zu 80 Prozent ärztlich bedingt ! Prof. Dr. med. Dirk Stichtenoth, MHH. Der informierte Patient:.

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Medikationsfehler haben mehrere tausend Todesfälle

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Presentation Transcript


  1. Medikationsfehler haben mehrere tausend Todesfälle pro Jahr und 3 Prozent der Krankenhausaufnahmen zur Folge. Medikationsfehler sind zu 80 Prozent ärztlich bedingt ! Prof. Dr. med. Dirk Stichtenoth,MHH

  2. Der informierte Patient: • 1.Transparenz über Strukturen, Angebote, Qualitäten u. Pat-Zufriedenheit • (Adressatengerechte, verständliche, objektive Informationen • z.B. „Weisse Liste“) • 2.Fachinformation „Patienten-Leitlinie“ Patient als aufgeklärter Partner ! • Systematische / individualisierte Patienteninformation (zeitgenaue und strukturierte, an den Behandlungsverlauf gekoppelte Information) • Patientenindividuelle Beratung ( z.B. UPD)

  3. Zielsetzung der Weissen ListeEin unabhängiger Wegweiser zum passenden Gesundheitsanbieter 1. Transparenz

  4. Das Portal www.weisse-liste.de Nutzerfreundliche Aufbereitung von Qualitätsinformationen • Erste Ausbaustufe: Krankenhaussuche • Seit Juni 2008 online • Kein Ranking, sondern individuell zugeschnittene Entscheidungshilfe für Patienten, Patientenberater und Ärzte • Seit Mai 2010: Gesundheitsinformationen des IQWiG • Seit Juni 2010: Pilotprojekt Arztsuche in Kooperation mit der AOK • Zunehmende Vernetzung anhand ausgewählter Kooperationen

  5. PEQ – Patients Experience Questionnaire Patientenerfahrung valide sichtbar machen!

  6. Arztnavigator Patientenorientiert Validiertes Befragungsinstrument Geschlossene Befragung Geschützt vor Manipulationen Fair für Ärzte Datenschutzrechtlichabgesichert Nicht-kommerziell, werbefrei

  7. Der informierte Patient: • 1.Transparenz über Strukturen, Angebote, Qualitäten u. Pat-Zufriedenheit • (Adressatengerechte, verständliche, objektive Informationen • z.B. „Weisse Liste“) • Patient wird zum Treiber im Wettbewerb!!! • 2.Fachinformation „Patienten-Leitlinie“ Patient als aufgeklärter Partner ! • Systematische / individualisierte Patienteninformation (zeitgenaue und strukturierte, an den Behandlungsverlauf gekoppelte Information) • Patientenindividuelle Beratung ( z.B. UPD)

  8. 2. FachinformationWelche Informationen wünscht der Patient? Quelle: Brigitte Overbeck-Schulte, FSH nach Krebs

  9. Internationale, evidenzbasierte Leitlinien Team Ärzte Pflege Patienten Selbsthilfe Standard Operating Procedure (SOP) IOP Team Interdisziplinäre onkologische Projektgruppe Anpassung an Patientenbedürfnisse Anpassung an lokales Zentrum Patientenleitlinie plus Versorgungspfad Von der evidenzbasierten Arzt- zur Patientenleitlinie Patienteninformationspfad

  10. Patientenleitlinie

  11. Evidenzbasierte Patientenleitlinie http://www.cio-koeln-bonn.de/patienten/die-diagnose-krebs/ lungenkrebs/wie-laeuft-meine-weitere-behandlung-ab/

  12. Der informierte Patient: • 1.Transparenz über Strukturen, Angebote, Qualitäten u. Pat-Zufriedenheit • (Adressatengerechte, verständliche, objektive Informationen • z.B. „Weisse Liste“) • Patient wird zum Treiber im Wettbewerb! • 2.Fachinformation „Patienten-Leitlinie“ Patient als aufgeklärter Partner !Compliance durch Aufklärung! • Systematische / individualisierte Patienteninformation (zeitgenaue und strukturierte, an den Behandlungsverlauf gekoppelte Information) • Patientenindividuelle Beratung ( z.B. UPD)

  13. 3. Individualisierte PatienteninformationWelche Informationen suchen Patienten? Informationen über… • „Maßnahmen die ich selber ergreifen kann, um die Therapie zu unterstützen • „Maßnahmen“ die ich selber ergreifen kann, wenn Nebenwirkungen [...] auftreten. • mögliche Beeinflussung meiner Lebensqualität im Bereich des eigenen Körpers. • den Ablauf der verschiedenen Behandlungen etc. Auszug von Ergebnissen einer Patientenbefragung zu Inhalten einer Patienteninformationsbroschüre aus Patientensicht (aus: Börger, 2007)

  14. Systematische und individualisierte Patienteninformation Lotsenerfragen Informationsbedürfnis des Patienten zu definierten Behandlungszeitpunkten Evidenzbasierte Patientenleitlinie z.B.Patientenseminar Chemotherapie z.B. Infoblatt: Mundpflege bei Chemotherapie z.B.Infobroschüre: verminderte Blutzellen – worauf muss ich achten?

  15. Der informierte Patient: • 1.Transparenz über Strukturen, Angebote, Qualitäten u. Pat-Zufriedenheit • (Adressatengerechte, verständliche, objektive Informationen • z.B. „Weisse Liste“) • Patient wird zum Treiber im Wettbewerb! • 2.Fachinformation „Patienten-Leitlinie“ Patient als aufgeklärter Partner !Compliance durch Aufklärung! • 3. Systematische / individualisierte Patienteninformation (zeitgenaue und strukturierte, an den Behandlungsverlauf gekoppelte Information)Der selbstbestimmt handelnde Patient! • 4. Patientenindividuelle Beratung ( z.B. UPD)

  16. 4. Patientenindividuelle BeratungUnabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) Die UPD versteht sich als Wegweiser und Lotse durch das Gesundheitssystem. Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten so zu stärken, dass sie ihre Interessen wahrnehmen und eigenständig handeln können. Dazu bieten wir Ratsuchenden eine neutrale und von Kostenträgern und Leistungserbringern unabhängige Beratung, Information und Unterstützung. - Sie ist ein als gemeinnützige GmbH geführter deutschlandweiter Verbund unabhängiger Beratungsstellen.- Sie ist vom GKV Spitzenverband beauftragt, eine patientenorientierte Beratungsinfrastruktur in Deutschland modellhaft zu erproben.- Sie wird partnerschaftlich getragen von drei großen Organisationen: Sozialverband VdK Deutschland e.V., Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. und Verbund unabhängige Patientenberatung e.V.

  17. Wir brauchen informierte und selbstbewusste Patienten, die zwischen verschiedenen Angeboten wählen und durch pat.gerechte Krankheitsaufklärung ihre Mitverantwortung in der Behandlung wahrnehmen können. Das Ergebnis wird sein: 1. Die Qualität der med. Versorgung wird durch positiven Wettbewerb (Nachfragemacht des Patienten) optimiert. 2. Compliance der Patienten wird gestärkt. 3. Schutz der Patienten vor nicht indizierten Leistungen (z.B. wegen überzogener Renditezielen) wird erhöht. 4. Effizienz im Gesundheitswesen wird verbessert. 5. Selbstwertgefühl und Zufriedenheit der Patienten steigen!

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