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Lifelong Guidance Strategien

Lifelong Guidance Strategien. ... und die Rolle von Bildungsberatung - 2010. Gerhard Krötzl gerhard.kroetzl@bmukk.gv.at. Allgemeine Charakteristika von Unterstützungssystemen.

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Presentation Transcript


  1. Lifelong Guidance Strategien ... und die Rolle von Bildungsberatung - 2010 Gerhard Krötzlgerhard.kroetzl@bmukk.gv.at

  2. Allgemeine Charakteristikavon Unterstützungssystemen Guidance lt. EU/OECD:“A range of activities designed to assist people to make decisions about their lives (educational, vocational, personal) and to implement those decisions” z.B. • Information • Beratung • Orientierung • Praxiserfahrung • Betreuung }Kernaufgaben von Beratung

  3. Begriffe

  4. Funktionen von “Guidance” LLL Hebung des Bildungsniveaus Erfordernisse desArbeitsmarktes Sozialer Zusammenhalt Guidance

  5. Policy Development – OECD und EU • OECD: Career Guidance and Public Policy – Bridging the Gap (2001-2004) • Guidance-Resolution des EU-Bildungsministerrates (2004) • Guidance-Policy-Handbook (2004) • Guidance-Reference Tools (2005) • European Lifelong Guidance Policy Network – ELGPN (seit 2007) • Guidance-Resolution des EU-Bildungsministerrates mit „Action Plan“ (2008)

  6. Prioritäten der EU-Guidance-Resolution 2004 • broadening access to guidance services, and viewing them as active tool which individuals should be positively encouraged to use; • refocusing provision on the competences to manage career and learning; • quality assurance of guidance provision • strengthening systems and structures at national and regional level

  7. Prioritäten der EU-Guidance-Resolution 2004 • Bürger/innenorientierung • Kompetenz- und Prozessorientierung • Qualitätssicherung • Strategieentwicklung und Koordination

  8. Priority Areas – Guidance Resolution 2008 • Lebenslangen Erwerb von „Career Management Skills“ fördern • Allen Bürger/innen den Zugang zu „Guidance Services“ ermöglichen • Qualitätssicherungssysteme entwickeln • Koordination und Kooperation auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene fördern

  9. European Lifelong Guidance Policy Network (ELGPN) • Mitglieder: • 30 europäische Staaten (Vorsitz: Finnland) • 3 internationale Organisationen • EU-Institutionen (CEDEFOP, ETF, COM) • Vertreter/innen für Gesamtkonferenzen • Jeweils 2-3 pro Land • Repräsentieren nationale Steuergruppe bzw. Forum • Sollen möglichst folgende Dimensionen abdecken: Bildung – Arbeitsmarkt, Steuerung – Praxis, Nationale – regionale Perspektive, Government – Non Government

  10. ELGPN–Arbeitsprogramm 2009/10Thematische Schwerpunkte • Career Management Skills • Zugang zu Guidance-Services sowie Anerkennung von nicht-formalem und informellem Lernen • Kooperations- und Koordinations-mechanismen im Bereich Politik- und Systementwicklung • Evidenzbasierte Qualitätssicherung für Politik- und Systementwicklung

  11. Policy Development - national • LLL- und LLG-Strategieentwicklung • Regierungsprogramm 2007 • Senkung des Anteils der Jugendlichen ohne Berufsausbildung oder Schulabschluss • Klassenwiederholungen und Wiederholungsprüfungen reduzieren • Verbesserung der Bildungsberatung für Erwachsene • Ausbau der Studierendenberatung an den Schulen und Universitäten

  12. LLG-Strategie in LLL-Strategie Konsultationspapier „Wissen – Chancen – Kompetenzen - Strategie zur Umsetzung des Lebenslangen Lernens in Österreich“ • Lebensphasenorientierung • Lernende in den Mittelpunkt stellen • Lifelong Guidance • Kompetenzorientierung • Förderung der Teilnahme an LLL

  13. Nationale LLG-Strategie – Programmatische Ziele (2006) • Implementierung der Grundkompetenzen in allen Curricula • Fokus auf Prozessorientierung und Begleitung • Professionalisierung der Berater/innen, Trainer/innen • Qualitätssicherung und Evaluation von Angeboten, Prozessen und Strukturen • Zugang verbreitern – Angebote für neue Zielgruppen schaffen

  14. Implementierung der Grundkompetenzen in allen Curricula Bei möglichst vielen Bildungsmaßnahmen sollte Vermittlung und Erwerb wichtiger Grundkompetenzen für das Treffen von selbstverantwortlichen Bildungs- und Berufsentscheidungen bewusst intendiert werden. Diese Grundkompetenzen sind vor allem: • Fähigkeit zur Selbstreflexion (insb. hinsichtlich Fähigkeiten, Interessen, Leistungsfähigkeit, Wünschen) • Entscheidungsfähigkeit (inklusive Fähigkeit zur Gestaltung von Entscheidungsprozessen und Umgang mit vieldimensionalen, teils auch widersprüchlichen Entscheidungsgrundlagen) • Informationsrecherche und –bewertung • Fähigkeit, eigene Ziele definieren und verfolgen zu können

  15. Fokus auf Prozessorientierung und Begleitung Qualitätsvolle Entscheidungsprozesse sind die Voraussetzung für das Gelingen von treffsicheren Bildungs- und Berufsentscheidungen in allen Lebensphasen. Daher sollten sich alle Unterstützungsmaßnahmen an diesen Prozessen orientieren. Dem begleitenden Aspekt sollte daher besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

  16. Professionalisierung der Berater/innen, Trainer/innen, Lehrenden Verbesserung und Intensivierung der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Berater/innen, Trainer/innen, Lehrer/innen, die im Bereich Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf in den verschiedenen Sektoren tätig sind. Gemäß dem umfassenden Verständnis von „Lifelong Guidance“ müssen sie – je nach Art des konkreten Angebots – speziell über ausreichende persönliche Kompetenzen für die Erfüllung ihrer Aufgabe verfügen.

  17. Qualitätssicherung und Evaluation von Angeboten, Prozessen und Strukturen Zum Aufbau eines wirksamen „Lifelong-Guidance-Systems“ ist es notwendig, die Qualität von Angeboten, Prozessen und Strukturen im Bereich Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf systematisch zu analysieren und weiterzuentwickeln. Insbesondere der Ausrichtung an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürger/innen ist dabei besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die Wirksamkeit der eingesetzten Methoden sollte evaluiert werden.

  18. Zugang verbreitern – Angebote für neue Zielgruppen schaffen Die Angebote sollten so gestaltet und ausgerichtet sein, dass sie tatsächlich diejenigen Personen erreichen, die dieser Unterstützung besonders bedürfen. Ebenso ist zu überprüfen, für welche spezifischen Problemstellungen es überhaupt keine bzw. zu wenige Angebote gibt.

  19. Was heißt das für die Beratung? • Von der punktuellen Hilfestellung zum Coaching • Von der Informationsberatung zur kompetenzorientierten Beratung • Gute Abstimmung mit Orientierungsmaßnahmen • Qualifizierung verbessern und sicherstellen • Bürgerorientierung ständig evaluieren

  20. Haupttrends in der Bildungsberatung • Unterstützung der Selbstreflexion:Kompetenzeinsicht • Unterstützung bei Zielformulierungen: Kompetenzerweiterung • Unterstützung der persönlichen Bewertung von Informationen • direkte Informationsvermittlung

  21. Traditionell:3-Ebenen Modell im Schulbereich • Berufsorientierungsunterricht in 7./8. Schulstufe: Spezielle Unterstützung zur Entwicklung der Berufswahlreife, Hilfe zur Klärung der eigenen Erwartungen an das Berufsleben, zum Erkennen der eigenen Interessen und Fähigkeiten.(verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler; integriert in den Unterricht der anderen Gegenstände oder als eigener Gegenstand geführt) • Schüler- und Bildungsberatung: Informationsanlaufstelle im gesamten Sekundarschulbereich, individuelle Beratung und Prozessbegleitung als Angebot (Es gibt ca. 2500 solche Lehrerinnen und Lehrer mit Zusatzausbildung in Österreich) • Schulpsychologie-Bildungsberatung: Fachpsychologische Unterstützung von Bildungsentscheidungen – kostenlos und vertraulich; Aus-, Weiter- und Fortbildung von Schüler- und Bildungsberater(inne)n (Es gibt in Österreich ca. 150 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, in 76 schulpsychologischen Beratungsstellen) Pädagogik Infoberatung Psychologie

  22. Schulpsychologie und LLG • Professionelle Individualberatungen (7.500 Beratungen pro Jahr/28%) • Betreuung und Mitwirkung bei Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren, insb. Schüler- u. Bildungsberater/innen • Informationen für die Öffentlichkeit • Auf Systemebene: Entwicklung von Konzepten, organisatorische und koordinierende Aufgaben

  23. Förderung von Career Management Skills durch mehrdimensionale Begleitung von Entscheidungsprozessen Berufsorientierung Alle Lehrer/innen Unterricht Praxiserfahrung Koordination Schulleitung oder beauftragte Lehrkraft Beratung Information Schülerberatung Ein schulstandortorientiertes Konzept G.Krötzl, BMUKK, Ref. I/15a

  24. Prozessunterstützung auf mehreren Ebenen • Unterricht • Schulprojekte • Beratung • Vermittlung von Erfahrungen • Information G.Krötzl, BMUKK, Ref. I/15a

  25. Beratung • Beratung an der Schule: • Nach Bedarf durch Schüler- und Bildungsberater (Lehrer mit zusätzlicher Beratungsfunktion) • Beratung durch professionelle Beratungseinrichtungen der Bildungsministerien: • Bereich Schule: Schulpsychologie-Bildungsberatung • Bereich Hochschulen: Psychologische Studentenberatung • Außerschulische Beratung G.Krötzl, BMUKK, Ref. I/15a

  26. Information • Grundinformation durch Schüler- und Bildungsberater/in • Hilfen für den Entscheidungsprozess • Übersicht über Bildungsalternativen • Abrufbare Informationen • Informationsportal im Internet • Tools zur Selbstreflexion • Schriftliche Informationen G.Krötzl, BMUKK, Ref. I/15a

  27. Philosophie: LLG im Schulbereich • Es ist nicht Aufgabe von Schule, alle Unterstützungen selbst anzubieten. • Es ist jedoch Aufgabe von Schule, die Schüler • bei der Gestaltung ihrer Entscheidungsprozessen zu begleiten und zu beraten • und über zur Verfügung stehende Unterstützungen zu informieren (‘Guidance for Guidance’) • Schulpsychologie-Bildungsberatung als Kompetenzzentrum G.Krötzl, BMUKK, Ref. I/15a

  28. Kontakt: Gerhard KrötzlTel. 01/53120-2582gerhard.kroetzl@bmukk.gv.at

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