1 / 20

„IST DIE GAP-REFORM RECHTSKONFORM?“

„IST DIE GAP-REFORM RECHTSKONFORM?“. Univ.-Prof. Dr. Roland Norer. ÜBERSICHT. I. Einleitung II. Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik 2003 1. Reform 2003 2. Zeitpunkt der Reform und Vertrauensschutz III. Einheitliche Betriebsprämie 1. Rechtsnatur der Zahlungsansprüche

opal
Download Presentation

„IST DIE GAP-REFORM RECHTSKONFORM?“

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. „IST DIE GAP-REFORMRECHTSKONFORM?“ Univ.-Prof. Dr. Roland Norer

  2. ÜBERSICHT I. Einleitung II. Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik 2003 1. Reform 2003 2. Zeitpunkt der Reform und Vertrauensschutz III. Einheitliche Betriebsprämie 1. Rechtsnatur der Zahlungsansprüche 2. Auswirkungen auf Pachtverhältnisse 3. Entkoppelung im Gemeinschaftsrecht 4. Entkoppelung im nationalen Recht IV. Cross Compliance 1. Doppelbestrafungsverbot 2. Übererfüllung V. Schluss

  3. I. EINLEITUNG Einheitliche Betriebsprämie Cross Compliance in europa-, verfassungs-, verwaltungs- und zivilrechtlicher Analyse

  4. II. REFORM DER GAP 2003 Agenda 2000: Zeitraum 2000 – 2006 Halbzeitbewertung („Midterm Review“) 2003 - VO (EG) Nr 1782/2003 - VO (EG) Nr 795/2004 - VO (EG) Nr 796/2004 - VO (EG) Nr 2235/2003 - VO (EG) Nr 1973/2004 - VO (EG) Nr 118/2005

  5. II. REFORM DER GAP 2003 Zeitpunkt der Reform und Vertrauensschutz - rechtliche Konzeption der GAP - „Revisionsklauseln“ - Rechtsprechung des EuGH - Vorhersehbarkeit

  6. III. EINHEITL. BETRIEBSPRÄMIE „Entkoppelung“ Gestaltungsspielräume für die MS: - partielle Durchführung - regionale Durchführung - fakultative Übergangsregelung

  7. III. EINHEITL. BETRIEBSPRÄMIE Österreich: Betriebsprämienmodell: historisches Modell nicht: Regionalisierung, Übergangsregelung Teilentkoppelung bei Rindfleisch und Hopfen

  8. III. EINHEITL. BETRIEBSPRÄMIE 1. Rechtsnatur der Zahlungsansprüche Verwaltungsrecht: öffentlich-rechtlicher Anspruch Verfassungsrecht: Eigentumsbestandteil? EuGH: „im Rahmen einer GMO gewährte Vorteile können nicht als ein Recht angesehen werden, das aus dem Eigentum der Betroffenen herrührt“ Gegenleistung?  kein Eigentumsschutz

  9. III. EINHEITL. BETRIEBSPRÄMIE 2. Auswirkungen auf Pachtverhältnisse Flächen DZ Verpächter + Pächter + Flächen DZ Pächter Verpächter ZA Flächen

  10. III. EINHEITL. BETRIEBSPRÄMIE 2. Auswirkungen auf Pachtverhältnisse • VO 1782/2003 „Betriebsinhaber“ • Übertragungspflicht aus dem nationalen Pachtrecht? - Verhältnis zum EG-Recht - Auslegung § 1109 ABGB • deutscher Bundesgerichtshof

  11. III. EINHEITL. BETRIEBSPRÄMIE 3. Entkoppelung im Gemeinschaftsrecht Prüfung auf Vereinbarkeit mit den europarechtlich gewährleisteten Grundrechten durch den EuGH - Eigentumsrecht - Verhältnismäßigkeitsgrundsatz - Vertrauensschutzgrundsatz - Gleichheitsgrundsatz

  12. III. EINHEITL. BETRIEBSPRÄMIE 4. Entkoppelung im nationalen Recht (1) Prüfung der österreichischen Umsetzungsakte auf Vereinbarkeit mit dem nationalen Verfassungsrecht durch den VfGH, wenn - Gemeinschaftsrecht überlässt Spielräume - Ausgestaltung nationaler Verordnungs-ermächtigung

  13. III. EINHEITL. BETRIEBSPRÄMIE 4. Entkoppelung im nationalen Recht (2) - Gemeinschaftsrecht überlässt Spielräume Wahl des Modells historisches Modell Regionalmodell Kombinationsmodell historisches Modell als Standardmodell unmittelbare Geltung

  14. III. EINHEITL. BETRIEBSPRÄMIE 4. Entkoppelung im nationalen Recht (3) - Ausgestaltung nationaler Verordnungs-ermächtigung Art 18 B-VG Determinierungsgebot § 99 MOG Pauschalverweis auf EG-Agrarrecht ausreichend, wenn Gemeinschaftsrecht hinreichend determiniert

  15. IV. CROSS COMPLIANCE „Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen“ • Grundanforderungen an die Betriebs-führung Art 4 + Anhang III • Erhaltung der ldw. Flächen in guten ldw. und ökologischen Zustand Art 5 + Anhang IV

  16. IV. CROSS COMPLIANCE Agrarwirtschafts-recht Fachrecht Umweltschutz Lebensmittel- sicherheit Tiergesundheit Tierschutz Verknüpfung Förderungssanktion + Verwaltungssanktion

  17. IV. CROSS COMPLIANCE 1. Doppelbestrafungsverbot „ne bis in idem“ Gemeinschaftsrecht, Art. 4 7. ZPEMRK „Sanktion“, „verwaltungsrechtliche Maßnahmen“, VO 2988/95  Konflikt zu bejahen

  18. IV. CROSS COMPLIANCE 2. Übererfüllung EG-Richtlinien nationaler Normgeber setzt strenger um • nur die Verletzung der EU-Standards kann eine Cross-Compliance-Sanktion auslösen

  19. V. SCHLUSS 1. vorgezogene Reform ist keine Verletzung des Vertrauensschutzgrundsatzes 2. Rechtsnatur der ZA: öffentlich-rechtliche Subventionsansprüche, kein Eigentums-bestandteil 3. bei Beendigung eines Pachtverhältnisses verbleiben die ZA beim Pächter, es besteht keine Behalte- bzw. Übertragungspflicht gegenüber dem Verpächter 4. Entkoppelung bedeutet keine Verletzung gemeinschaftsrechtlicher Grundsätze, insb. des Eigentumsrechts

  20. V. SCHLUSS 5. Entkoppelung ist in der österreichischen Umsetzung durch das direkt wirksame historische Modell - aufgrund des in diesem Punkt hinreichend determinierten Gemeinschaftsrechts - rechtskonform 6. Cross Compliance steht durch die Kumulierung von Verwaltungssanktion und Beihilfenverlust im Widerspruch zum Doppelbestrafungsverbot 7. bei Übererfüllung des EU-Standards ist nur dessen Verletzung cross-compliance-relevant

More Related