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Rechtsgrundlagen der Luftreinhaltung

Rechtsgrundlagen der Luftreinhaltung. Wien, 6. Juni 2005 Gertraud Wollansky Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Verfassungsrechtslage (1). Kompetenz des Bundes für

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Rechtsgrundlagen der Luftreinhaltung

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  1. Rechtsgrundlagen der Luftreinhaltung Wien, 6. Juni 2005 Gertraud Wollansky Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

  2. Verfassungsrechtslage (1) Kompetenz des Bundes für • Maßnahmen zur Abwehr von gefährlichen Belastungen der Umwelt, die durch Überschreitungen von Immissionsgrenzwerten entstehen (Art. 10 Abs.1 Z 12 B-VG) • Luftreinhaltung, unbeschadet der Zuständigkeit der Länder für Heizungsanlagen (Art. 10 Abs.1 Z 12 B-VG) • Festlegung einheitlicher Emissionsgrenzwerte für Luftschadstoffe, soweit ein Bedürfnis nach Erlassung einheitlicher Vorschriften vorhanden ist (Art. 11 Abs. 5 B-VG)

  3. Verfassungsrechtslage (2) Probleme und Defizite: • Kompetenzzersplitterung Bund – Länder, umfassende Luftreinhaltegesetzgebung ohne Heizungsanlagen unmöglich, führt auch zu Problemen im EU-Kontext (umfassende Programme gem. RRL Luftqualität) • Eingeschränkte Nutzbarkeit der Bundeskompetenzen, z.B. Bedarfskompetenz • Faktische Unmöglichkeit von Abhilfe durch Verfassungsbestimmungen oder Vereinbarungen gemäß Art. 15 a B-VG; Verteidigung von „Besitzständen“

  4. Bundesrechtliche Luftreinhalteregelungen Immissionsseitig: • Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) • Ozongesetz • Bundesluftreinhaltegesetz Emissionsseitig: • Emissionshöchstmengengesetz-Luft (EG-L) • Verbrennungsverbotsgesetz • Gewerbeordnung • Abfallwirtschaftsgesetz • Emissionsschutzgesetz für Kesselanlagen (EG-K) • UVP-Gesetz ........

  5. Immissionsschutzgesetz-Luft (1) • Grenzwerte für CO, NO2, SO2, Blei, Benzol, PM10 • Festlegung orientiert sich einerseits an EG-Vorgaben, andererseits an Prinzip der Wirkungsbezogenheit • Vorsorgemaßnahmen, um Grenzwertüberschreitungen nach Möglichkeit zu verhindern, Einführung von strengen Genehmigungsvoraussetzungen für Anlagen • Maßnahmen im Fall einer Grenzwertüberschreitung (Statuserhebung, Maßnahmenkatalog)

  6. Immissionsschutzgesetz-Luft (2) • Im Fall von Grenzwertüberschreitungen Analyse der Ursachen und Quellen durch LH – Statuserhebung • Frist für Statuserhebung: Stammfassung IG-L 12 Monate nach Ausweisung der Überschreitung, Novelle 2003: 9 Monate nach Ausweisung • Maßnahmenkatalog des Landeshauptmanns enthält Reduktionsmaßnahmen, Sanierungsfristen und Festlegung des Sanierungsgebiets • Frist für Maßnahmenkatalog: Stammfassung IG-L keine, Novelle 2003: 6 Monate ab Statuserhebung, längstens 15 Monate ab Ausweisung der Überschreitung

  7. Länderkompetenz und -regelungen • Kompetenz für Heizungsanlagen • Vereinbarung gemäß Art. 15 a B-VG Typenprüfung • Landesgesetze für Heizungsanlagen • Luftreinhaltung als Annexmaterie, z.B. Baurecht • Privatwirtschaftsverwaltung, z.B. Förderungen, …

  8. Umsetzungs- und Regelungsdefizite - Beispiele Fehlende Maßnahmenkataloge der Länder u.a. wegen: • Problemen bei Identifizierung der Verursacher • Problemen bei Definition der Maßnahmen • Umfassende Regelungen auf Grund B-VG und geltender Fassung IG-L nicht möglich Regelungsbedarf u.a. bei landwirtschaftlichen Anlagen • Geplante Verordnung gemäß § 21 IG-L über Genehmigungen für Anlagen, die dzt. nicht Bundesrecht unterliegen

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