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57 Asiaten 21 Europäer 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner) 8 Afrikaner

Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre, wären davon. 57 Asiaten 21 Europäer 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner) 8 Afrikaner 52 Frauen und 48 Männer 30 Weisse und 70 Nicht-Weisse 30 Christen und 70 Nicht-Christen 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle

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57 Asiaten 21 Europäer 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner) 8 Afrikaner

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Presentation Transcript


  1. Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre, wären davon 57 Asiaten 21 Europäer 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner) 8 Afrikaner 52 Frauen und 48 Männer 30 Weisse und 70 Nicht-Weisse 30 Christen und 70 Nicht-Christen 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle 6 Personen besässen 59% des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA 80 lebten in maroden Häusern 70 wären Analphabeten 50 würden an Unterernährung leiden 1 besässe einen Computer 1 hätte einen Universitätsabschluss 1 wäre dabei zu sterben 1 wäre dabei geboren zu werden

  2. Über uns Nachhaltige Entwicklung Lokale Agenda 21 (LA21) Resultate Indikatoren Befragung Handlungsfelder und Massnahmen Umsetzung in die Praxis Wie weiter? Lokale Agenda 21 Männedorf INHALT

  3. Marion Tobler: Inhaberin der Firma EMSC Dr.sc.nat ETH, Umweltnaturwissenschafterin,Biologin (Uni ZH) Dozentin ETH: Departement Betriebs und Produktionswissen-schaften / Institut für automatisierte Produktion Forschung ETH: Ökobilanzen LCA und Produktentwicklung in Zusammenarbeit mit der Industrie, Publikationen Vorsitzendeder Umwelt-Kommission von Männedorf über uns:

  4. Hans J. Tobler: Geschäftsführer der Firma EMSC Umwelt Auditor EOQ(European Organization for Quality)  Praxis: 30 Jahre in Forschung und Entwicklung in der Elektronik-Industrie tätig Präsident der IG exact(Excellence in Applied Electronics and Technologies) über uns:

  5. NACHHALTIGE ENTWICKLUNG „ist eine Entwicklung, welche die gegenwärtigen Bedürfnisse zu decken vermag, ohne gleichzeitig späteren Generationen die Möglichkeit zur Deckung der ihren zu verbauen.“ (World Commission on Environment and Development) Gesellschaft Umwelt Wirtschaft Nord Generation heute Generation morgen Süd/Ost

  6. Nachhaltige Entwicklung Gesellschaftliche Solidarität Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Ökologische Verantwortung Postulate Postulate Postulate Indikatoren Monitoring der Nachhaltigen Entwicklung

  7. Jedes Mitglied der Gesellschaft hat das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit. Demokratie, Rechtssicherheit und kulturelle Vielfalt sind gewährleistet. Die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten haben ihre Grenzen dort, wo die Menschenwürde gleichzeitig lebender anderer Individuen oder künftiger Generationen beeinträchtigt wird. Postulate der Nachhaltigen Entwicklung: gesellschaftliche Solidarität

  8. Wirtschaftliches Handeln soll individuelle und gesellschaftliche Bedürfnisse effektiv und effizient befriedigen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind so zu gestalten, dass sie die persönliche Initiative fördert und dabei das Eigeninteresse in den Dienst des Gemeinwohls stellt, damit das Wohlergehen der derzeitigen und künftigen Bevölkerung gesichert ist. Postulate der Nachhaltigen Entwicklung: wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

  9. Die natürlichen Lebensgrundlagen sollen langfristig erhalten und bestehende Schäden behoben werden. Die Natur muss in ihrer dynamischen Vielfalt erhalten bleiben. Postulate der Nachhaltigen Entwicklung: ökologische Verantwortung

  10. Wirtschaftspolitik und Service Public Finanzpolitik Bildung, Forschung und Technologie Gesellschaftliche Kohäsion Gesundheit Umwelt und natürliche Ressourcen Siedlungs- und Raumplanung Mobilität Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung Methoden und Instrumente 10 Handlungsfelder und entspr. Massnahmen: „Strategie Nachhaltige Entwicklung 2002“ des Schweizerischen Bundesrates:

  11. ENTSTEHUNG DER LOKALEN AGENDA 21 181 Staaten unterzeichneten 1992 an der Umweltkonferenz in Rio die „Agenda 21“ Diese Staaten verpflichteten sich zur Umsetzung eines nationales Programms zur „lokale Agenda 21“. In der Schweiz wurden als Basis die „Strategie Nachhaltigkeit des Bundesrates“ sowie die Monet-Studie des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) entwickelt. Für Gemeinden ist die „lokale Agenda 21“ ein Auftrag des BR mit einem Aktionsprogramm für die Nachhaltigkeit PARTIZIPATION

  12. In Männedorf befasst sich die Kommission für Umweltfragen mit der Vorbereitung der LA21. Die Kommission wurde 1998 vom Gemeinderat eingesetzt und bearbeitet seitdem Projekte mit LA 21 Charakter.  Konkretes Ziel für das Jahr 2003 war die Sensibilisierung des Gemeinderates für die LA 21, sowie die Lancierung eines breit abgestützten LA 21 Prozesses.  Mit dem Gemeinderat wurden dazu intensive Gespräche geführt, in welchen die Organisation der LA 21 vorgestellt wurde. Für die inhaltlichen Belange wurde durch die Beratungsfirma EMSC ein Basispapier und ein wissenschaftliches Inventar (ETH-DA) erstellt. Diese Dokumente dienen als Grundlage und Voraussetzung für eine gut funktionierende LA21 Männedorf: Wie weit ist man mit der LA 21?:

  13. Inventar der Lokalen Agenda 21in Männedorf Schlussbericht Seraina Steinlin Dr. Marion Tobler-Rohr Diplomandin ETHZ Betreuung ETHZ Überarbeitung: EMSC Dr. M. Tobler & Partner Dezember 2003

  14. RESULTATE INDIKATORANALYSE • Analyse der Nachhaltigkeit anhand von 30 Indikatoren im Bereich Umwelt, Wirtschaft und Soziales Vergleich: • 8 Städte der nationalen Studie (Winterthur, Lausanne, Rheinfelden, Langenthal,...) und 5 Vergleichsgemeinden am Zürichsee (Stäfa, Thalwil, Küsnacht, Erlenbach, Hombrechtikon) • Dem besten Wert werden 10 Punkte zugeordnet, dem schlechtesten Wert 0.

  15. Gute Bereiche Energieverbrauch Bauten Energieverbrauch Verkehr Rohstoffverbrauch Leicht über dem Durchschnitt Bodenverbrauch Leicht unter dem Durchschnitt Wasserhaushalt Defizit Artenvielfalt / Lebensraum Landschaft / Naturraum Wasserqualität Keine Aussage möglich Klima Luftqualität BEREICH UMWELT Durchschnittswert 4.32 Der Wert der Vergleichsgemeinden liegen zwischen 5.92 (Thalwil) und 4.56 (Küsnacht). Männedorf hat dort also noch etwas gutzumachen.

  16. Gute Bereiche Einkommensverteilung Verursacherprinzip Öffentlicher Haushalt Steuern Konsum Leicht über dem Durchschnitt Preise Leicht unter dem Durchschnitt Einkommen Defizit Innovation* Wirtschaftsstruktur BEREICH WIRTSCHAFT Durchschnittswert 5.02 Die Werte der Vergleichsgemeinden liegen zwischen 6.75 (Küsnacht) und 2.16 (Hombrechtikon). * Stand Sommer 2003

  17. Gute Bereiche Lebensqualität Öffentlicher Verkehr Sicherheit Partizipation Soziale Unterstützung Integration Leicht über dem Durchschnitt Gesundheit Leicht unter dem Durchschnitt - Defizit Kultur Bildung Chancengleichheit Erholung BEREICH GESELLSCHAFT Durchschnittswert 6.23 Die Werte der Vergleichsstädte aus der nationalen Studie liegen zwischen 5.77 (Schaffhausen) und 2.86 (Rheinfelden). Männedorf schlägt also oben aus.

  18. Gemeinde Durch-schnitt Rang Durch-schnitt Rang Durchschnitt Rang Durchschnitt Rang Umwelt Wirtschaft Gesellschaft gesamt Männedorf 3.99 13 5.60 5 5.96 4 5.18 5 Erlenbach 3.82 14 5.87 2 (6.40) (2) (5.36) (4) Hombrechtikon 4.34 11 3.34 13 1.04 14 2.91 14 Küsnacht 4.46 10 6.24 1 6.25 3 5.65 2 Stäfa 5.05 4 4.92 9 3.89 10 4.62 10 Thalwil 5.78 3 5.02 8 3.77 11 4.86 9 Baden 4.93 8 5.78 3 4.75 8 5.15 7 Bern 5.04 5 4.60 11 5.83 5 5.15 6 Chur 4.53 9 5.29 8 5.31 7 5.05 8 Langenthal 5.04 6 4.82 10 3.75 12 4.54 11 Lausanne 5.82 2 2.88 14 3.74 13 4.15 13 Rheinfelden 4.20 12 4.55 12 4.04 9 4.26 12 Schaffhausen 5.01 7 5.78 4 6.55 1 5.78 1 Winterthur 6.19 1 5.10 7 5.58 6 5.62 3 Tabelle: Durchschnittswerte und Rangreihenfolgen mit der nicht-linearen Bewertung

  19. RESULTATE INTERVIEWS Es wurden 28 Interviews mit ausgewählten Personen aus der Gemeinde durchgeführt Auf folgende Punkte wurde bei der Auswahl der Personen geachtet Alter Geschlecht Kinder ja/nein Ausbildung Seit wann wohnhaft in Männedorf?,... Die Fragen wurden offen formuliert / es wurde kein Antwortschema vorgegeben (Methodik Qualitative Sozialforschung)

  20. Wo gehen Sie am häufigsten Einkaufen?

  21. Finde ich wichtig unrealistischer Traum 22 1 85% 4% Schafft Arbeitsplätze im Dorf Steuereinnahmen Einkaufsmöglichkeiten Keine Angabe 19 7 4 5 Prozent Gründe für Zustimmung Anzahl Anzahl Gewerbe ja, Industrie nein 2 8% Find ich nicht so wichtig 1 4% „Wie wichtig ist Ihnen die Erhaltung und Förderung der eigenen Industrie und des Gewerbes?“

  22. Müsste nicht mehr viel grösser werden 15 Hätten mehr Grünraum freilassen sollen 6 Baustopp verhängen 3 Verdichtetes Bauen ist gut 2 Weniger verdichtet Bauen 5 Finde es gut, wenn ein Dorf wächst 1 Wünsche mir eine bessere Planung 6 Wie sollte für Sie die Zukunft der Raumplanung aussehen?

  23. Was bedeutet für Sie Umweltschutz in der Gemeinde ?

  24. DER REFERENZBEZUG FÜR NACHHALTIGKEIT Die Zürichseegemeinden heute Schweizer Städte heute Nachhaltige Schweizerische Gesellschaft DER ÖKOLOGISCHE FUSSABDRUCK UTOPIA

  25. REFERENZ IM BEREICH UMWELT Zahlen werden aus der Studie zum ökologischen Fussabdruck genommen Annahmen: Jeder auf der Welt verbraucht gleich viele Rohstoffe oder Energie Erneuerbare Ressourcen dürfen nur soweit genutzt werden, wie sie sich wieder selbst regenerieren können Die Konzentration des CO2 soll auf 450ppm stabilisiert werden. Ressourcen / Emissionen Verbrauch CH pro Kopf u. Jahr Erforderliche Re-duktion bis 2050 (%) Zwischen-ziel 2010 CO2-Emissionen 6.3 Tonnen -74% -26% Primärenergie 150 GJ -50% -30% Holz 0.64 m3 -10% - +25% ? SO2-Emissionen 9 kg -60% ?

  26. REFERENZ IM BEREICH WIRTSCHAFT Externe Kosten sollten möglichst gut umverteilt werden Externe Kosten sind Kosten, die ein Produkt verursacht, die aber nicht im Preis inbegriffen sind (Luftverschmutzung durch Abgase). Konkret würden also die Verursacher der Luftverschmutzung die Folgekosten zu tragen haben. Problem: wie hoch sind diese Kosten? Verursacherprinzip/Steuern... -> Referenz Utopia

  27. REFERENZ IM BEREICH SOZIALES Wie sieht eine ideal-soziale Gemeinde aus? Bereiche: Kultur Bildung Kirche Sozialversicherungen Verkehrsberuhigung Ausländerfragen Kinderbetreuung... -> Referenz Utopia

  28. UMSETZUNG DER LA 21 IN MAENNEDORF

  29. DIE GRUENE LUNGE VON MÄNNEDORF Revitalisierung von Gewässern (Gesetzesvorgabe) Wirtschaftlicher Unterhalt von Grünanlagen Konzepts zur Vernetzung von Natur- und Grünflächen Kinderfreundliche Grünzonen Anschluss an BZO Vorgaben zu Bepflanzungen mit einheimischer Flora in öffentlichen Grünzonen Förderung der Artenvielfalt im Privaten

  30. LA 21 Handlungsfelder, Strategien und Massnahmen Handlungsfeld Strategien Mögliche Massnahmen h Förderung von alternativem Wohnraum* m Gemeinde- Entwicklung Bildung der Einheitsgemeinde Anpassung des Leitbildes Nachhaltigen Entwicklung Integration „Lokale Agenda* 21 Zukunftsstrategie Raumplanung h Multifunktionelles Gemeindezentrum h Ökologischere Bewirtschaftung des Gemeindewaldes g h Schaffung zusammenhängender Grünflächen und Naturschutzgebiete* h Kultur und Freizeit Multifunktionelles Gemeindezentrum* h Verbesserte Anlagen für Jugendsport* m Soziales und Gesundheit m Strategie Familienentwicklung Autonomes Jugendhaus* m Sicherheit Physische Sicherheit Förderung des Langsamverkehrs (Velo- und Fussgängerzonen), Tempo 30 g Autonomes Jugendhaus h Förderung von Betreuungsplätzen für Kleinkinder h* Erschliessung aller Quartiere durch Kindergärten h* g

  31. LA 21 Handlungsfelder, Strategien und Massnahmen Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Umweltschutz* h Verbesserte Seeufergestaltung* h Handlungsfeld Strategien Mögliche Massnahmen Schaffung zusammenhängender Grünflächen und Naturschutzgebiete* h Umwelt, Energie, Wasser Strategie Vernetzung von Natur- räumen Strategie Energiemanagement Strategie Ressourcenmanagement h h h Förderung Energiesparbauweise (z.B. Minergie) m Förderung von lokalen und biologischen Produkten h Förderung von Energiesparmassnahmen m Label Energiestadt m Förderung erneuerbarer Energien m Verbesserung der Kläranlage r Sensibilisierung für Abfallmanagement m Verkehr Anpassen Verkehrskonzept Männedorf g

  32. LA 21 Handlungsfelder, Strategien und Massnahmen Förderung Energiesparbauweise (z.B. Minergie) m h Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten* h Handlungsfeld Strategien Mögliche Massnahmen Initiative Gruppenberatung Umwelt für Gewerbe m Gewerbe, Industrie Strategie Förderung Wirtschaft und Gewerbe (Anreize für die Industrie, Stärkung des eigenen Gewerbes) Multifunktionelles Gemeindezentrum* h Förderung von lokalen und biologischen Produkten,z.B.ökologisch bewirtschaftetes Holz g h Finanzierung der „Lokalen Agenda 21“ h Finanzierung Strategie internalisierte Kosten Finanzierung von Teilprojekten, z.B. Wirtschaftsförderung, Grünraumplanung etc. m Instrumente für Nachhaltige Entwicklung Strategie Umwelt- und Ressourcenmanagement h Einführung eines Umweltmanagements (ISO 14000) in der Verwaltung m Erarbeiten von Werkzeugen zur Umsetzung der Ziele einer Nachhaltigen Entwicklung im Verwaltungsbereich m Anpassung der Submissionsrichtlinien an die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung h Förderung von ökologisch bewirtschaften Holz g Immissions- und Emissionsmessungen: CO2-Emissonen, NOx-Emissionen, Lärm g

  33. Standortbestimmung aus der Sicht der Nachhaltigkeit,auf der Basis relevanter Indikatoren (Inventar LA 21) Analyse der Gemeindeaktivitäten in Bezug auf LA 21-Charakter (Inventar LA 21) Leitbild der Gemeinde auf Aspekte der Nachhaltigkeit überprüfen und ergänzen (Kommission für Umweltfragen) Befragung von Schlüsselfiguren in der Gemeinde zur Nachhaltigen Entwicklung (Inventar LA 21) Entscheidungsgrundlagen erarbeiten (Inventar LA 21) Anträge zu Handen des GR formulieren Kick-off einer LA 21 mit einer Zukunftswerksatt LA 21 in Männedorf:Standortbestimmung / Kickoff

  34. WIR DANKEN IHNEN FÜR IHR ENGAGEMENT ZUR LA 21 Männedorf

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