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Studiengang Verwaltungsinformatik

Studiengang Verwaltungsinformatik. Überlegung zu einem weiterbildenden Masterstudiengang an der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen Prof. Dr.-Ing. Detlef Rätz Leiter des Zentrums für Informationstechnologie. Ziel. Weiterbildung: berufsbegleitend

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Studiengang Verwaltungsinformatik

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Presentation Transcript


  1. StudiengangVerwaltungsinformatik Überlegung zu einem weiterbildenden Masterstudiengang an derFachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen Prof. Dr.-Ing. Detlef Rätz Leiter des Zentrums für Informationstechnologie

  2. Ziel Weiterbildung: • berufsbegleitend • hohes fachwissenschaftliches Niveau • attraktiver Abschluss • angemessener Zeitraum • aktuell • verwaltungsspezifisch

  3. Inhalt: Schnittstellenkompetenz Verwaltung  Informatik • Einführung und Realisierung von E-Government • Analyse und Gestaltung von Geschäftsprozessen • sachgerechter Einsatz von Fachverfahren • IT-gestütztes Projektmanagement • Informations- und Wissensmanagement • Realisierung eines rechtskonformen IT-Einsatzes • Gewährleistung von IT-Sicherheit (Verfahren und Daten) • IT-Beschaffung • IT-Koordination • IT-Schulung und Personalentwicklung

  4. Studieninhalte Informationsnetze/Informationssysteme Anwendungssysteme(Einsatz und Entwicklung) Geschäftsprozesse und Projektmanagement Daten- und Wissensmodelle Verwaltungs-informatik Recht/Datenschutz IT-Management IT-Sicherheit BWL ö. Verwaltung Datenkommunikation Verwaltungsmodernisierung Softwaretechnologie Datenbanken Programmierung Datennetze Betriebs- und Rechnersysteme Mathematik & Statistik

  5. Masterstudiengang bedeutet: • Zugangsvoraussetzung ist immer ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss und ggf. weitere besondere Zugangsvoraus-setzungen (z. B. Berufspraxis) • Modularer Aufbau des Studiums (inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Themenkomplexe, die sofort nach der Bearbeitung geprüft werden) • Untersetzung mit einem Leistungspunktesystem (ECTS*) als Maß für die Arbeitsbelastung der Studierenden • Akkreditierung ist erforderlich • Projektarbeit als wesentlicher Bestandteil des Studiums • Masterarbeit als Abschlussarbeit zum Studium • International anerkannter Abschluss (Bologna-Prozess) *ECTS – European Credit Transfer System (credit = Anrechnungspunkt, credit point = Leistungspunkt)

  6. Der Vorteil für Absolventen: • Erhöhung der fachlichen und wissenschaftlichen Qualifikation • Master ist weiterer berufsqualifizierender Abschluss • Master verleiht dieselben Berechtigungen wie Diplom- und Magisterabschlüsse an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen • Master berechtigt ggf. zur Promotion • Master eröffnet den Zugang zum höheren Dienst (sofern in der Akkreditierung festgestellt)

  7. Modularisierung Handreichung zur Modularisierung und Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen (Bund-Länder-Kommission, Heft 101) • Verbund von Lehrveranstaltungen - inhaltlich und zeitlich abgeschlossen und bewertbar (Prüfung) • Definierte Teilqualifikation (Output-Orientierung) • Viele Module mit wenigen LV (ca. 15 Module) • Kompetenzvermittlung (Fach-, Methoden-, System- und Sozialkompetenz) pro Modul mit Anteilen ausweisen • Modulumfang: ca. 4-8 SWS (ca. 100 Std.) • Modulgrößen (bzgl. ECTS) möglichst einheitlich (ca. 5 Punkte) • Module möglichst in einem Semester abschließen • Modulbeschreibung einheitlich, mgl. auch in englischer Fassung, ins Internet • Einsatz unterschiedlicher Methoden in einem Modul • Modulverantwortliche benennen

  8. Studienablauf (geplant) • Regelstudienzeit beträgt 2 Jahre (4 Semester) mit insgesamt 90 ECTS • gemischtes Präsenz- und Selbstlernstudium • pro Semester 1 Woche als zusammenhängende Präsenzphase • Präsenzlehrveranstaltungen vom 1. bis 3. Semester je 2 Wochenenden pro Monat (Freitag und Samstag) • 4. Semester überwiegend für die Anfertigung der Masterarbeit • Der zu erbringende Arbeitsaufwand (90 ECTS-Punkte = 2700 Stunden) verteilt sich auf: • Vorlesungen und Seminare • Selbsstudium • E-Learning-Abschnitte • Projektarbeit • Masterarbeit (15-30 ECTS) • Prüfungen und Prüfungsvorbereitung

  9. Studienablaufplan (Vorschlag)

  10. Studienablaufplan (Vorschlag)

  11. Studienablaufplan (Vorschlag)

  12. Problemspektrum • Notwendigkeit der Weiterbildung bzgl. IT-Einsatz in der Verwaltung wird überwiegend gesehen • Anforderungen an die Weiterbildungsinhalte sind sehr differenziert • Ausgangslage potentieller Bewerber ist breit gefächert, z. B.: • verwaltungswissenschaftliche Ausbildung • ingenieurwissenschaftliche Ausbildung • wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung • mitunter werden nur Teile des Angebotes benötigt • Studiengang überfordert das verfügbare Zeitbudget • Kosten übersteigen die finanziellen Möglichkeiten • eingeschränkte Möglichkeiten zur Freistellung der Mitarbeiter

  13. Lösungsansatz • Es wird ein kompletter Studiengang angeboten, in dem innerhalb von 2 Jahren der Mastertitel erworben werden kann. • Der Studiengang beinhaltet Pflicht- und Vertiefungsmodule, damit eine differenzierte inhaltliche Ausprägung ermöglicht werden kann • Über variable Module im ersten Semester wird der unterschiedlichen Vorqualifikation der Teilnehmer entsprochen und das erforderliche „Kompensationswissen“ erarbeitet. • Die Module sind bei Bedarf einzeln „buchbar“ und mit der jeweiligen Modulprüfung abzuschließen. • Teilnehmer können die ECTS aus den einzelnen Modulen sammeln und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt die Masterarbeit schreiben. („Verfallsdatum“!)

  14. Modulfolge im MasterstudiengangVerwaltungsinformatik (in Überarbeitung!) 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester Datenbanken Datennetze Computersysteme Technik (allg.) Webtechnologie Informations-systeme Progr. I Progr. II Geschäftsprozess-organisation Geschäftsprozess-analyse IT-Management/BWL ö. Verw. Verwaltungs- modernisierung IT- Sicherheit Th. Grundlagen Recht (IT-Einsatz) Masterarbeit Projekt 2 Projekt 1

  15. Modulfolge im MasterstudiengangInformatik (HS Zittau/Görlitz) 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester Masterarbeit IT-Sicherheit Int. Agenten Webservices / GP Obj. Rel. Mapping SoftComputing OOA mit UML CSCW Sicherheit Netze KünstlicheIntelligenz verteilte Anwendungen 2 Vertiefungsm. System-Archit. Unternehmensan. Projektierung vonRechnernetzen Agile SoftwareEntwicklung Vertiefungsmodule Multiagenten CMS Wissensmanage. Forschungsproj. Techn. v. UA Projekt 1 1 Vertiefungsm. Case Study

  16. Weitere Aufgaben: • Abgleich der Module mit HS Zittau/Görlitz und Abstimmung der verwaltungswissenschaftlichen/rechtlichen Module • Gewinnung von Modulautoren • Ausgestaltung der Module • Erarbeitung der Studien- und Prüfungsordnung • Beantragung der staatlichen Genehmigung • Erstellung des Akkreditierungsantrages • Gewinnung von Lehrkräfte • Aufbau einer Lernplattform • Gewinnung weiterer Kooperationspartner • „Suche“ nach einem geeigneten Mastertitel

  17. Modul: Theoretische Grundlagen • Die Teilnehmer kennen die theoretischen (mathematischen und physikalischen) Grundlagen des Einsatzes von Informationstechnik zur Bewältigung von Verwaltungsaufgaben und sind in der Lage, diese Kenntnisse im Rahmen von Problemanalysen, Spezifikationen und Einsatzentscheidungen zielgerichtet anzuwenden. • Vorrangig werden die Kenntnisse vermittelt, die zum Einsatz von Datenbanklösungen, der Anwendung der elektronischen Signatur, der Planung von Datensicherungsstrategien und der Übertragung von Informationen zwischen Computersystemen notwendig sind.

  18. Modul: Datenbanken • Die Teilnehmer kennen die strukturellen Grundlagen und die Funktionsweise von Datenbanken, auch in der Variationsbreite von Desktopdatenbanken und serverbasierten Datenbanksystemen. • Sie sind in der Lage, Sachverhalte aus den Arbeitsaufgaben und Arbeitsabläufen im Rahmen einer Problemanalyse so aufzubereiten, dass die Implementierung in einer Datenbank qualifiziert vorbereitet wird. • Es wird die Befähigung zum Management von Datenbank-projekten und zur Entwicklung von Datenbankanwendungen vermittelt.

  19. Modul: Programmierung I • Die Teilnehmer kennen grundlegende Konzepte der Programmierung (z. B. algorithmenorientierte und objektorientierte Programmierung) einschließlich der relevanten praktischen Ausprägungen und können mindestens je einen Sprachrepräsentanten anwenden. • Es wird die Befähigung vermittelt, die Problemanalyse zur Vorbereitung einer Anwendungsentwicklung umfassend durchzuführen und eine sach-gerechte Softwarespezifikation anzufertigen. Der Software-entwicklungsprozess kann fachkundig begleitet und überwacht werden. • Anpassungsprogrammierung und (kleinere) Anwendungsentwick-lungen können eigenständig durchgeführt werden.

  20. Modul: Programmierung II • Aufbauend auf das Basiswissen aus dem Modul „Programmierung I“ werden weiterführende Programmierkonzepte (z. B. verteilte Systeme) vermittelt. • Die Teilnehmer lernen weitere praxisrelevante Programmiersprachen und Softwarekonzepte kennen und anwenden.

  21. Modul: Webtechnologie • Die Teilnehmer kennen die Webtechnologie als eine Basistechnologie für ein zukunftsorientiertes Informations- und Wissensmanagement und die Anwendungsintegration. • Sie sind in der Lage, Systeme zu implementieren und planende Aufgaben in den genannten Anwendungsbereichen auszuführen. Sie können die Prozesskopplung und Prozessintegration begleiten. • Auf der Grundlage von Verfahrens- und Strukturkenntnissen über Websysteme können sie Problemanalysen und Systemspezifikationen erstellen und den Prozess der System- und Technologieauswahl leiten oder beraten.

  22. Modul: Informationssysteme • Aufbauend auf die Kenntnisse aus dem Modul Webtechnologie und weiteren Modulen sind die Teilnehmer in der Lage, Konzeptionen für Informationssysteme in unterschiedlichsten Anwenungsfeldern der Verwaltung zu erstellen und die Systementwicklung sowie Verfahrenseinführung verantwortlich zu begleiten. • Im Vordergrund stehen z. B. Systeme in den Bereichen des E-Govern-ment, geografische Informationssysteme und E-Learning.

  23. Modul: Datennetze • Auf der Grundlage technischer Detailkenntnisse sind die Teilnehmer in der Lage, Betriebskonzepte in den verschiedenen Netzwerkarten zu entwickeln, einzuführen und zu überwachen. • Sie können den Einsatz von Fachverfahren unter Ausnutzung von Netzwerkfunktionalitäten effektiv gestalten. • Die Studierenden erwerben die Basiskompetenz, um einen sicheren Betrieb von Datennetzen zu gewährleisten und die technische Entwicklung im Bereich der IT-Sicherheit zu verfolgen und in der Praxis umzusetzen.

  24. Modul: Computersysteme • Die Teilnehmer kennen Rechnerarchitekturen, Speichermedien und periphere Geräte sowie deren Kennwerte und Einsatzkriterien, um strategisch korrekte Entscheidungen für die Beschaffung und den Einsatz für IT-Systemen zur Bewältigung von Arbeitsaufgaben in der Verwaltung unter Beachtung aktueller Trends zu treffen. • Es wird die Befähigung vermittelt, den Einsatz von Betriebssystemen und weiteren grundlegenden Systemkomponenten in Verbindung mit der erforderlichen Hardwareplattform und den geplanten Anwendungssystemen sachgerecht zu realisieren. • Insbesondere dient diese Befähigung als Grundlage für die Betätigung im Management von IT-Projekten, um die Rahmenbedingungen für einen beabsichtigten Systemeinsatz zu analysieren, Projektpläne, Pflichtenhefte und Leistungsbeschreibungen zu erstellen und Ausschreibungsverfahren fachlich bis zur Zuschlagserteilung zu begleiten.

  25. Modul: Allgemeine technische Grundlagen Die Studierenden kennen übergreifende Aspekte des Einsatzes von Informationstechnik zu anderen technischen Disziplinen, so z. B. zur Telekommunikation, dem Einsatz der Satellitentechnik und zur Videotechnik.

  26. Modul: Geschäftsprozessanalyse und Modellierung • Die Teilnehmer kennen Methoden zur Analyse und formalen Beschreibung von Geschäftsprozessen. Sie werden befähigt, diese Methoden in der Praxis mit Hilfe von Softwaresystemen anzuwenden und Geschäftsprozesse mit anerkannten Methoden zu modellieren, um eine systemunterstützte Prozessgestaltung vorzubereiten und einzuführen. • Es werden die Kenntnisse und die Befähigung zur Planung und Einführung zeitgemäßer Informations- und Wissensmanagement-systeme vermittelt.

  27. Modul: Geschäftsprozessorganisation • Das Modul GPO setzt das Modul Geschäftsprozessanalyse und Modellierung voraus. • Die Studierenden können: • Geschäftsprozesse entsprechend anerkannter wissenschaftlicher Methoden organisieren, • Prozessabläufe durch den Einsatz geeigneter Softwaresysteme unterstützen und • Projekte mit IT-Unterstützung effektiv managen.

  28. Modul: IT-Management/BWL • Die Studierenden können: • den Einsatz von IT-Verfahren an den Ablauf von Verwaltungspro-zessen anpassen bzw. Rückwirkungen des IT-Einsatzes auf die Verwaltungsprozesse organisatorisch umsetzen. • die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von IT-Verfahren beurteilen und sachgerechte Strategien entwickeln. • die Auswirkungen des IT-Einsatzes auf das Qualifikationsprofil der Mitarbeiter abschätzen und Hinweise zur Personalentwicklung geben. • die Qualität von Arbeitsabläufen mit IT-Unterstützung beurteilen und Einfluss auf die Qualitätsentwicklung nehmen.

  29. Modul: Verwaltungsmodernisierung • Die Studierenden sind in der Lage, die aktuellen Entwicklungen im Prozess der Verwaltungsmodernisierung zu analysieren und Schlussfolgerungen für den IT-Einsatz zu ziehen. • Neben der Befähigung zur Beurteilung von Entwicklungen mit Hilfe statistischer Methoden steht die Vermittlung von Kompetenzen für die Umsetzung von E-Governmentprojekten im Mittelpunkt.

  30. Modul: Rechtskonformer IT-Einsatz Die Teilnehmer sind in der Lage, die mit der Beschaffung und dem Betrieb von IT-Systemen entstehenden umfassenden Bezüge zu rechtlichen Regelungen und Normen zu erkennen und deren Einhaltung zu bewirken.

  31. Modul: Sicherheit in IT-Systemen • Die Studierenden werden befähigt, das Sicherheitsbedürfnis (bezogen auf den Einsatz von IT-Verfahren und -Systemen) einer Verwaltung zu ermitteln und in einem IT-Sicherheitskonzept darzustellen. • Sie können die im Sicherheitskonzept enthaltenen Maßnahmen um-setzen bzw. deren Umsetzung veranlassen und die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien überwachen.

  32. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

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