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Begleitmaterial zur Übung Mikroskopie der gesteinsbildenden Minerale Teil IV: Amphibol, Pyroxen

Begleitmaterial zur Übung Mikroskopie der gesteinsbildenden Minerale Teil IV: Amphibol, Pyroxen In dieser Präsentation werden die wichtigsten gesteinsbildenden Minerale gezeigt. Reihenfolge und Schliffnummern entsprechen dem Kursverlauf. Achtung!

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Begleitmaterial zur Übung Mikroskopie der gesteinsbildenden Minerale Teil IV: Amphibol, Pyroxen

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Presentation Transcript


  1. Begleitmaterial zur Übung Mikroskopie der gesteinsbildenden Minerale Teil IV: Amphibol, Pyroxen In dieser Präsentation werden die wichtigsten gesteinsbildenden Minerale gezeigt. Reihenfolge und Schliffnummern entsprechen dem Kursverlauf. Achtung! Diese Präsentation ersetzt keinesfalls das Arbeiten am Mikroskop. Hier gilt in besonderem Maße die Regel: Nur Übung macht den Bachelor

  2. Amphibol Formel : sehr komplexe Gruppe von Kettensilikaten Symmetrie : rhombisch / monoklin n : 1,6 – 1,8 n : 0,01 – 0,03 2V : stark wechselnd max. I. F. (30μm) : I. – II. Ordnung Besonderheiten: Im Kopfschnitt typische Spaltbarkeit nach {110}mit ca. 120° Winkeln. Gefärbte Varietäten sind stark pleochroitisch. Orthoamphibole "grüne und braune Amphibole" "blaue Amphibole" "farblose Amphibole"

  3. b olivgrün beige Schwingungsrichtung des Polarisators 0,5 mm a‘ Amphibol,Kopfschnitt ~(001) Nr. 2 Achtung: nur entlang von nx, ny und nz sieht man die exakten Farben des Pleochroismus. In allen anderen Raumrichtungen entstehen Mischfarben!

  4. c blaugrün olivgrün b Schwingungsrichtung des Polarisators 0,5 mm Amphibol,Längsschnitt 1 ~(100) Nr. 2

  5. Auslöschungsschiefe Orientierung der Indikatrix c blaugrün beige a Schwingungsrichtung des Polarisators 0,5 mm Amphibol,Längsschnitt 2 (010) Nr. 2 Auslöschungsstellung (nicht vollständig schwarz durch Dispersion)

  6. c blaugrün c blaugrün blaugrün Zc b olivgrün b olivgrün olivgrün a beige beige beige a‘ Amphibol, Erarbeiten des Pleochroismus-Schemas am Schliff Nr. 2 Nr. 2 Achtung: die Bestimmung der Auslöschungsschiefe MUSS an dem Schnitt (010) erfolgen (hier Pleochroismus blaugrün-beige und maximale IF)!

  7. Schwingungsrichtung des Polarisators 0,3 mm Amphibol Nr. 9

  8. 0,5 mm Amphibol Nr. 52 Besonderheiten: Paragenese: Amphibol Epidot Chlorit

  9. 2 mm Amphibol Nr. 50 Besonderheiten: Retrograder Eklogit Granat Titanit

  10. 0,5 mm Amphibol Nr. 26 Besonderheiten: Alkaliamphibol, extrem anomale Interferenzfarben, starker Zonarbau. Trübe, leistenförmige Querschnitte: perthitisch entmischte ternäre Feldspäte; grün: Ägirin.

  11. Schwingungsrichtung des Polarisators 0,3 mm Amphibol Nr. 42

  12. c c ultramarin ultramarin Zc b b violett violett violett a beige beige beige a‘ Amphibol, Erarbeiten des Pleochroismus-Schemas am Schliff Nr. 42 Nr. 2 ultramarin Achtung: die Bestimmung der Auslöschungsschiefe MUSS an dem Schnitt (010) erfolgen (Pleochroismus ultramarin-beige)!

  13. l'(-) l'(+) 0,5 mm Amphibol Nr. 42 Besonderheiten: Kopfschnitt Längsschnitt ~(010) Längsschnitt ~(100) Aufgabe: Bestimmen Sie anhand der Illustrationen in Tröger, S. 88, 181-1, 181-2 und 181-3 ob es sich um Glaukophan, Crossit oder Magnesio-Riebeckit handelt. Die Lage der Indikatrix ist hierfür maßgeblich!

  14. 1 mm Amphibol Nr. 39 Besonderheiten: Blauer Amphibol neben Granat Epidot Titanit (vergl. auch Schliff Nr. 77 , Teil 3, Epidot).

  15. 0,5 mm Orthoamphibol Nr. 24 Besonderheiten: Orthoamphibol mit zartem Pleochroismus und Entmischungen. Hier sind Kopfschnitte zu sehen. Aufgabe: suchen Sie Längsschnitte und kontrollieren Sie die Auslöschung.

  16. 2V 90° En x Fs Pyroxen Formel : (Mg,Fe,Ca)[Si2O6] (Jadeit NaAl[Si2O6], Ägirin NaFe3+[Si2O6]) Symmetrie : rhombisch / monoklin n : 1,65 – 1,80 (1,84 für Na- Pyroxene) n : 0,01 – 0,03 (0,06) 2V : stark wechselnd max. I. F. (30μm) : I. – III. Ordnung Besonderheiten: Im Kopfschnitt typische Spaltbarkeit nach {110} mit ca. 90° Winkeln. Orthopyroxene Diopsid-Hedenbergit Augit Titanaugit Ägirinaugit

  17. 0,5 mm Pyroxen Im Extrakasten; Nr. A 70 Besonderheiten: Idiomorphe Kristalle in feinkörniger Matrix Kopfschnitt Längsschnitt Achtung: 2 Pyroxene im Schliff opx: gerade Ausl., niedrige IF cpx: schiefe Ausl., hohe IF

  18. 2V 90° 1 mm En x Fs Orthopyroxen (Bronzit) Nr. 45 Besonderheiten: Orthopyroxenit. Die hypidiomorphen bis idiomorphen opx (Bronzit) zeigen Entmischungen von cpx (Schiller). Kopfschnitt Längsschnitt 2V von opx ist abhängig von der Zusammensetzung (Tröger, S. 78).

  19. Schwingungsrichtung des Polarisators 1 mm Orthopyroxen (Hypersthen) Nr. 73 oder 75 Besonderheiten: Eindrucksvoller Pleochroismus! Aufgabe: erarbeiten Sie das Pleochroismusschema

  20. Schwingungsrichtung des Polarisators 1 mm Orthopyroxen (Hypersthen) Nr. 73 oder 75 Besonderheiten: Kopfschnitt

  21. 1 mm Klinopyroxen Nr. 65 Besonderheiten: Xenomorphe Kristalle mit Plagioklas und wenig Amphibol und Erz

  22. 0,5 mm Klinoyroxen Nr. 65 Besonderheiten: Detailaufnahme mit Kopfschnitt

  23. 1 mm Klinoyroxen Nr. 27 Besonderheiten: getrübte cpx, saussuritisierte Plagioklase und Koronartexturen um zersetzte Olivine

  24. 1 mm 2 verschiedenen Pyroxene Im Extrakasten; Nr. 556 Besonderheiten: cpx, opx und Plagioklas. Randliche Zersetzungs-erscheinungen am opx opx cpx, Kopfschnitt opx: gerade Ausl., niedrige IF cpx: schiefe Ausl., hohe IF Bei retrograden Umwandlungen wird der opx in der Regel schneller und deutlicher zersetzt als der cpx. Das kann die Unterscheidung sehr erleichtern.

  25. 1 mm 2 verschiedenen Pyroxene Nr. 43 Besonderheiten: cpx, opx und Plagioklas. Opx mit deutlich höherem Relief u. Zersetzungserscheinungen. opx cpx opx: gerade Ausl., niedrige IF cpx: schiefe Ausl., hohe IF Bei retrograden Umwandlungen wird der opx in der Regel schneller und deutlicher zersetzt als der cpx. Das kann die Unterscheidung sehr erleichtern.

  26. 1 mm 2 verschiedenen Pyroxene Nr. 61 Besonderheiten: cpx und opx. Opx mit deutlich höherem Relief. opx opx: gerade Ausl., niedrige IF cpx: schiefe Ausl., hohe IF Bei retrograden Umwandlungen wird der opx in der Regel schneller und deutlicher zersetzt als der cpx. Das kann die Unterscheidung sehr erleichtern.

  27. 1 mm Ägirin,NaFe3+[Si2O6] Nr. 26 Besonderheiten: Spärolithisches Aggregat, Längsschnitte.

  28. Schwingungsrichtung des Polarisators 0,1 mm Ägirin,NaFe3+[Si2O6] Nr. 26 Besonderheiten: Eindrucksvoller Pleochroismus und perfekt entwickelte Spaltbarkeit im Kopfschnitt! Aufgabe: erarbeiten Sie das Pleochroismusschema

  29. 0,5 mm Ägirin,NaFe3+[Si2O6] Nr. 21 Besonderheiten: Ägirin als Einsprenglinge und in kleinen Prismen in der Grundmasse. Ägirin Kopfschnitt Titanit

  30. 1 mm Jadeit,NaAl[Si2O6] Nr. 74 Besonderheiten: Jadeit, der Hochdruckvertreter des Albits, reagiert retrograd zurück zu Albit nach der Formel: NaAl[Si2O6] + SiO2 = NaAl[Si3O8] Granat Jadeit Kopfschnitt retrograde Umwandlung (beginnt am Kornrand und entlang von Sprüngen)

  31. 1 mm Omphacit Nr. 41 Besonderheiten: Omphacit ist der Hochdruckvertreter des Plagioklas und ein Mischkristall zwischen Jadeit NaAl[Si2O6]und Diopsid CaMg[Si2O6]. Wichtiges Mineral im Eklogit! Omphacit Kopfschnitt Granat

  32. 1 mm Titanaugit Nr. 41 • Besonderheiten: • Sanduhrstruktur: Felderteilung durch isomorphe Schichtung (auf unterschiedlichen Pinakoiden der Kristalle werden chemisch unterschiedliche Zusammensetzungen angelagert). Daraus resultieren: • unterschiedlicher Pleochroismus • unterschiedliche Auslöschungsstellungen • anomale Interferenzfarben nahe der Auslöschung

  33. 1 mm Titanaugit Nr. 37 Besonderheiten: Leucit Blasenhohlraum Hohlraum mit Spannungsdoppelbrechung um Luftblase im Kitt

  34. 1 mm Titanaugit Nr. 72 Besonderheiten: Titanaugit als große Einsprenglinge und kleine Kristalle in der Matrix. Beachten Sie die anomalen Interferenzfarben auch bei den kleinen Kriställchen.

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