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Die sensomotorische Entwicklung des Kindes

Die sensomotorische Entwicklung des Kindes. Vortrag Diplomsportwissenschaftlerin Miriam Ködderitzsch-Frank 31.10.2008 Physiotherapie. Inhaltsverzeichnis. Prinzipien der kindlichen Entwicklung Die körperliche Entwicklung Die Wahrnehmungsentwicklung Reflexe Das Neugeborene

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Die sensomotorische Entwicklung des Kindes

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Presentation Transcript


  1. Die sensomotorische Entwicklung des Kindes Vortrag Diplomsportwissenschaftlerin Miriam Ködderitzsch-Frank 31.10.2008 Physiotherapie

  2. Inhaltsverzeichnis • Prinzipien der kindlichen Entwicklung • Die körperliche Entwicklung • Die Wahrnehmungsentwicklung • Reflexe • Das Neugeborene • Das Frühgeborene • Der Säugling • Kindesentwicklung • Entwicklungsbereiche des Kindes • Entwicklungsstufen • Fußfehlstellung (Sichelfuß li. Klumpfuß re.) • Prinzip der Gleichgewichtreaktion • Bobath-Konzept • Sensorische Integration nach Jean Ayres • Vojta • Das sind Fälle für Physio- und Ergotherapeuten

  3. Prinzipien der kindlichen Entwicklung • Wachstum, Reifung und Differenzierung • Konvergenzprinzip: Genetik, Umwelt, Eigenaktivität • Prägung: schnelles Lernen vor allem in sensiblen Phasen • Positive Verstärkung: Lob • Akzeleration (Retardierung): durchschnittliche Wachstums- und Gewichtszunahme der Gesamtbevölkerung

  4. Die körperliche Entwicklung • Kranial gelegene Körperteile reifen vor kaudalen Körperteilen • Kopfumfangsmessung • Fontanellen • Hüftgelenksreifung durch Bewegungen in Außenrotation, Flexion und Abduktion • Reifung des ZNS: differenzierte, harmonische Bewegung

  5. Die Wahrnehmungsentwicklung • Diskriminationsfähigkeit: Ausprägung der praktischen Intelligenz • Taktiles, propriozeptives u. vestibuläres Sinnessystem bilden Basissinne • Sensorische, emotionale, motorische Aktionen: Entstehung durch Informationsverarbeitung • Stimulation der Körperwahrnehmung durch Basissinne.

  6. Reflexe • Treten primäre Reflexe außerhalb ihrer Wartezeiten auf, sind sie pathologisch. • Schutzreflexe bleiben ein Leben lang bestehen.

  7. Das Neugeborene • Erste 28 Tage nach der Geburt • Sauerstoffmangel: größtes Gesundheitsrisiko • APGAR-Schema: Atmung, Puls, Grundtonus, Aussehen, Reflexerregbarkeit • Massenbewegungen: Spontanmotorik

  8. Das Frühgeborene • Unreife der Organe: erheblicher Risikofaktor • Korrigiertes Alter: Berechnung zur Beurteilung der motorischen Entwicklung

  9. Der Säugling • Bis Ende des 1. Lebensjahres • Fechterstellung: Kennzeichen Alter 6-8 Wochen • Greifen: Entwicklung der geistigen Fähigkeit, Perzeption und praktische Intelligenz • 2.Trimeon: Entwicklung des dreidimensionalen Sehens, gezieltes Greifen. • Dreidimensionalität des Raumes: Sitz • 8 Monaten: Lineare Fortbewegung • 12 Monate: Aufrichtung zum Stand

  10. Kindesentwicklung Der Befund, Grundlage jeder physiotherapeutischen Behandlung, beurteilt immer sowohl die quantitative als auch qualitative Bewegungsentwicklung des Kindes.

  11. Entwicklungsbereiche des Kindes • Psychische Entwicklung • Wahrnehmung • Sozialverhalten • Bewegung • Kognitive Entwicklung

  12. Entwicklungsstufen

  13. Fußfehlstellung (Sichelfuß li. Klumpfuß re.)

  14. Prinzip der Gleichgewichtreaktion • In allen Körperlagen • Unterschiedliche Körpergeschwindigkeiten • Kopf richtet sich an der Körperlängsachse aus.

  15. Bobath-Konzept • Patienten/innen im Säuglings- und Kindesalter mit cerebralen Bewegungsstörungen sowie mit sensorischen Auffälligkeiten und anderen neurologischen und neuromotorischen Erkrankungen einschließlich kognitiver Beeinträchtigung.Das Bobath-Konzept basiert auf neurophysiologischer Grundlage und ist ganzheitlich ausgerichtet. Ziel der Behandlung ist es, den Kindern über Bewegungserfahrungen sensomotorisches Lernen zu ermöglichen, die Eigenaktivität des Kindes aufzugreifen, zu verstärken und ggf. zu modifizieren ("Selbstorganisation").In der Therapie wird insbesondere die Entwicklung einer Tonusregulation von Haltungs- und Bewegungsmustern unterstützt. Dies dient dem Kind zur Verbesserung und Ausweitung seiner individuellen Möglichkeiten.

  16. Sensorische Integration nach Jean Ayres • Sensorische Integration (SI) ist die sinnvolle Ordnung, Aufgliederung und Verarbeitung von Sinneserregungen im zentralen Nervensystem, um den Menschen eine adäquate Auseinandersetzung mit seiner Umwelt zu ermöglichen.In der Therapie können Kinder mit SI-Störungen (z. B. übermäßige Unruhe mit Schreiattacken, verzögerte motorische Entwicklung, "tolpatschige, ungeschickte Kinder"...) eine verbesserte Wahrnehmung und Verarbeitung der Eigen- und Tiefenwahrnehmung, des Gleichgewichtes durch die Berührung sowie eine Verknüpfung mit den anderen Sinnen erlernen. Dies bietet die Basis für ökonomisches Lernen und führt u. a. zu einer verbesserten Handlungsplanung und Bewegungskoordination und Aufrichtung des Körpers im Raum.

  17. Vojta • Bei der Vojta-Behandlung wird unser Gehirn angeregt, das Programm der angeborenen idealen Bewegungsmuster in Gang zu setzen. Die Grundlage für die sensomotorische Rehabilitation von Säuglingen, Kleinkindern und Erwachsenen nach dem Vojta-Prinzip bilden Ganzkörpermuster für die Fortbewegung, Reflexkriechen (RK) und Reflexumdrehen (RU). Die Vojta-Therapie eignet sich zur Behandlung im neuromuskulären Bereich. Sie bietet eine große Chance, als Frühtherapie in den ersten Lebensmonaten, bevor sich abnormale Haltungs- und Bewegungsmuster in pathologische verändern und als Ersatzmuster

  18. Das sind Fälle für Physio- und Ergotherapeuten Wenn Sie Folgendes bei Ihrem Baby oder Kleinkind beobachten, sollten Sie mit Ihrem Kinderarzt sprechen, ob der Einsatz eines Therapeuten sinnvoll erscheint: • Das Kind guckt nur zu einer Seite (bei Säuglingen ist dadurch sogar oft der Kopf leicht deformiert) • Häufige Überstreckung des Kindes. Es nimmt den Kopf stark in den Nacken oder wirft ihn heftig nach hinten • Das Kind bewegt sich zu wenig. Es hebt Arme und Beine nicht • Das Kind weigert sich, die Bauchlage einzunehmen • Die motorischen Meilensteine (Drehen, Krabbeln, Laufen) treten mit starker Verzögerung oder sogar gar nicht ein. Ältere Kinder haben häufiger Unfälle (z.B. laufen gegen Möbel usw.), stolpern • Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. große Angst, übertriebene Schreckhaftigkeit, häufige Aggressionen • Übermäßig „pflegeleichtes“ Baby, Passivität (schläft sehr viel, verlangt wenig Aufmerksamkeit, fordert kaum Nahrung ein, spielt selten) • Das Kind schreit sehr viel und wirkt sehr unzufrieden (ausgenommen sind die Drei-Monats-Koliken) • Starke Reaktion auf Lageveränderung • Körperkontakt-Probleme (z.B. das Kind mag weder Kuscheln noch Streicheln oder Umarmungen) • Das Kind vermeidet oder reagiert übermäßig auf Berührungen (z.B. matscht nicht, will sich die Haare nicht waschen lassen, mag nicht barfuß über einen Rasen laufen) • Zwei- bis Dreijährige, die überhaupt keine Gefahren einschätzen können, was ihre Altersgenossen schon gelernt haben

  19. Ischiocrurale Muskulatur dehnen beim Runterklettern vom Sofa Auf dem Weg zum freien Stand...!

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