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Anfertigung von Hausarbeiten

Anfertigung von Hausarbeiten. 6. Februar 2007 Hans-Jürgen Rupp (Akad. Rat a.Z.). Einstieg. Hausarbeit zunächst lösen wie eine Klausur Auffälligkeiten im Sachverhalt (A sagt… B entgegnet…) deuten auf Problem hin Bekannte Probleme gleich vermerken Gliederung entwerfen

Antony
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Anfertigung von Hausarbeiten

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Presentation Transcript


  1. Anfertigung von Hausarbeiten 6. Februar 2007 Hans-Jürgen Rupp (Akad. Rat a.Z.)

  2. Einstieg • Hausarbeit zunächst lösen wie eine Klausur • Auffälligkeiten im Sachverhalt (A sagt… B entgegnet…) deuten auf Problem hin • Bekannte Probleme gleich vermerken • Gliederung entwerfen • Anschließend in Lehrbüchern und Kommentaren gezielt nach Problemen suchen • Stets überprüfen, ob das Problem auch im Sachverhalt angelegt ist (nur relevante Probleme bearbeiten) Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  3. Fallbearbeitung (1) • Fallbearbeitung letztlich wie in Klausur: • Gutachtenstil einhalten! • Übersichtlich gliedern (A.I.1.a.aa.(1)) • Irrelevantes weglassen • Problematisches ausführlich • Wichtigster Unterschied: Probleme wissenschaftlich angehen, d.h. umfassend recherchieren und in Fußnoten belegen Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  4. Fallbearbeitung (2) • Sprachliches • Verständlich formulieren (einfache Sätze) • Auf Rechtschreibung und Grammatik achten • Korrekturlesen lassen • Keine eigenen Abkürzungen • Verweis auf h.L. ersetzt kein Argument Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  5. Recherche allgemein • Beginn der Recherche in aktuellem Kommentar oder Lehrbuch • Verweisen in verwendeter Literatur nachgehen Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  6. Recherche im Netz • Google, Wikipedia etc. wenig hilfreich • Hausarbeitsdatenbanken als absolute „Ausbildungskiller“ • OPAC • Juris • Beck online Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  7. Problembehandlung (1) • Wenn Problem erkannt, Meinungsstand umfassend recherchieren und darstellen (evtl. auf gängige Meinungen beschränken) • Rechtsprechung, Lehrbücher, Kommentare und Zeitschriften heranziehen • Genau in Fußnoten zitieren und Literatur (nicht Rechtsprechung) in Literaturverzeichnis aufnehmen Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  8. Problembehandlung (2) • Übliche Darstellung von Problemen: • Erste Ansicht: (der nicht gefolgt wird) • Darstellen der Ansicht • Argumente • Auswirkung im Fall (=Subsumtion) • Gegenansicht: (der gefolgt wird) • Darstellen der Ansicht • Argumente • Auswirkung im Fall (=Subsumtion) • Lösung: Entscheidung nur erforderlich, wenn Ansichten zu unterschiedlichen Auswirkungen im Fall kommen; dann • Darlegen, welcher Ansicht gefolgt wird (oder eigene Ansicht) präsentieren • Argumente • Präsentieren des Ergebnisses im Fall Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  9. Formalia allgemein • Eine Hausarbeit besteht aus: • Deckblatt • Literaturverzeichnis • Gliederung • Text der Hausarbeit • Meine Hinweise beziehen sich auf das allgemein Übliche (stets konkrete Hinweise des jeweiligen Lehrstuhls beachten) • Einzelheiten nachzulesen unter: http://www.uni-regensburg.de/arbeitsrecht/Lehre/Materialien/Formalia-Seminararbeit.pdf Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  10. Deckblatt • Erforderliche Angaben: • Üblicherweise oben links: • Vor- und Zuname des Verfassers • Postanschrift • Matrikelnummer • Fachsemester • Üblicherweise unten zentriert: • Art der Arbeit (1. Hausarbeit) • Lehrveranstaltung • Name des Professors Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  11. Literaturverzeichnis (1) • Führt alle (aber auch nur die) Quellen (nicht Rechtsprechung, Gesetze oder Gesetzesmaterialien) auf, die im Text zitiert wurden • Übersichtliche Darstellung (Trennung nach Lehrbüchern, Kommentaren und Zeitschriften möglich, aber unnötig; besser alphabetisch nach Autoren) • Grundsätzlich aktuellste Auflage zitieren • Fleißarbeit: 5 Fundstellen genügen nicht Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  12. Literaturverzeichnis (2) • Angaben: • Autor mit Name und Vorname • keine Titel • Adelsprädikate werden grs. nachgestellt • Mehrere Autoren durch Schrägstrich trennen • Titel des Aufsatzes, Lehrbuches, Kommentars (hier evtl. schon Kurztitel einführen: „zitiert als…“) • Auflage • Erscheinungsjahr • Auf Zitiervorschläge achten • Bearbeiter (bei Kommentaren) im Einzelnen hier noch nicht nennen; erst in Fußnote Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  13. Literaturverzeichnis (3) • Beispiele: • Junker, Abbo: Grundkurs Arbeitsrecht, 5. Aufl., München 2006 (ggf. Kurztitel) • Palandt: Bürgerliches Gesetzbuch, Kommentar, 66. Aufl., München 2007 (zitiert: Palandt/Bearbeiter) • Schlachter, Monika: Das Arbeitsrecht im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, ZESAR 2006, 391-399 Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  14. Gliederung • Alphanumerisch gliedern (A.I.1.a.aa.(1)) • Automatische Gliederung von Word benutzen (Skript beim Infostand im Rechenzentrum) • Beachte: Überschriften kosten viel Platz und richtiger erster Satz im Gutachtenstil ist besser als jede Überschrift Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  15. Formatierung der Arbeit • Hinweise des Lehrstuhls beachten • Üblicherweise: • Times New Roman • 12 Punkt • Zeilenabstand 1,5 • Korrekturrand (7 cm) • Arbeiten Sie mit den Formatvorlagen von Word (Skript im Rechenzentrum) Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  16. Zitierweise • Jeder fremde Gedanke, jede fremde Ansicht und jedes fremde Argument ist zu belegen • Wörtliche Zitate nur im Ausnahmefall, dann aber mit Anführungszeichen (sonst Plagiat) • Ansonsten indirekte Rede Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  17. Fußnoten (1) • Auf der jeweiligen Seite (Word macht Zicken) • Durchgängige (automatische) Nummerierung von Word • Fußnoten: Oberster Grundsatz wie immer: GENAU SEIN! • Bezieht sich Fn. auf ganzen Satz, dann nach Punkt • Bezieht sich Fn. nur auf Teilsatz, dann unmittelbar nach diesem (ggf. vor Punkt bei Satzende) • Bezieht sich Fn. nur auf ein Wort, dann direkt dort • Für herrschende Meinung genügt nicht die Angabe nur einer Fundstelle in der Fußnote Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  18. Fußnoten (2) • Jede Fußnote beginnt mit einem Großbuchstaben und endet mit einem Punkt • Verfasser klarstellen: • Kursiv oder • Müller, in:… Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  19. Fußnoten (3) • Rechtsprechung: • Auf Einheitlichkeit achten, d.h. soweit wie möglich nur aus einer Quelle (BGHZ oder NJW etc.) zitieren • Stets Anfangsseite und Fundstelle angeben (auch wenn identisch) • Beispiele: • BGHZ 58, 133, 135 oder BGHZ 58, 133 (135). • BGH, NJW 2004, 1023, 1025. Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  20. Fußnoten (4) • Lehrbücher: • Langtitel, Auflage, Erscheinungsjahr etc. hier nicht, da dafür Literaturverzeichnis • Beispiele: • Junker, Arbeitsrecht, Rn. 725. • Faust, BGB AT, Rn. 697. Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  21. Fußnoten (5) • Kommentare: • Verfasser klarstellen • Beispiele: • Palandt/Heinrichs, § 433 Rn. 12. • MüKo/Kramer, § 119 Rn. 3. • Richardi/Annuß, BetrVG, § 112 Rn. 40. • Alternativ: • Kramer, in: MüKo, § 119 Rn. 3. • Annuß, in: Richardi, BetrVG, § 112 Rn. 40. Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  22. Fußnoten (6) • Aufsätze: • Stets Anfangsseite und Fundstelle angeben (auch wenn identisch) • Beispiele: • Rupp, Jura 2007, 124, 128. • Richardi/Annuß, NZA 1999, 953, 953 f. Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

  23. Viel Erfolg bei der Hausarbeit! Akad. Rat a.Z. Hans-Jürgen Rupp

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