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Versicherungsstatus am 31.12. des Jahres vor dem Leistungsfall Altersrentenzugänge 2005, Männer und Frauen, West, RV

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Die Bedeutung des geplanten Altersgrenzenaufschubs für die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Rentenversicherung – Anmerkungen zum Vorhaben der Bundesregierung 21. Juni 2006 Dr. Axel Reimann Direktor der Deutschen Rentenversicherung Bund.

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Die Bedeutung des geplanten Altersgrenzenaufschubs für die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Rentenversicherung – Anmerkungen zum Vorhaben der Bundesregierung21. Juni 2006Dr. Axel ReimannDirektor der Deutschen Rentenversicherung Bund

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Versicherungsstatus am 31.12. des Jahres vor dem Leistungsfall Altersrentenzugänge 2005, Männer und Frauen, West, RV

Vorbemerkungen: Versichertenstatus

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Versicherungsstatus am 31.12. des Jahres vor dem LeistungsfallAltersrentenzugänge 2005, Männer und Frauen, Ost, RV

Vorbemerkungen: Versichertenstatus

durchschnittliches zugangsalter der rentenzug nge im zeitablauf renten wegen alters
Durchschnittliches Zugangsalter der Rentenzugänge im Zeitablauf, Renten wegen Alters

Vorbemerkungen: Zugangsalter

Alte Bundesländer

Neue Bundesländer

63.5

63.3

durchschnittliches Rentenzugangsalter in Jahren

62.4

61.4

Rentenzugangsjahr

slide5

Vorbemerkungen: Abschläge im Rentenzugang

Abschläge im Rentenzugang 2005; Versichertenrenten

slide6

Vorbemerkungen: Sterblichkeit / Rentenbezugsdauer

Kenngrößen zur Sterblichkeit von Versichertenrentenbeziehern / Rentenbezugsdauer

anhebung der regelaltersgrenze auf 67 jahre
Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre
  • Schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze auf das 67. Lebensjahr
  • Umsetzung ab 2012, Abschluss 2029
  • Derzeit Vorbereitung eines Referentenentwurfs im Ministerium
  • Konkrete Umsetzungsregelungen (z.B. Flankierung) noch unklar

Auswirkungen auf den Beitragssatz ?

Abschlagsfreier Rentenzugang nach 45 Beitragsjahren ?

anhebung der regelaltersgrenze auf 67 jahre1
Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre

Langfristig drei entlastende Effekte:

  • Längere Beitragsphase
  • Kürzere Rentenphase
  • Rentenabschläge bei früherem Renteneintritt

Aber:

Nachhaltigkeitsfaktor relativiert diese Effekte:

Höhere Zahl der Beitragszahler und geringere Zahl der Rentner bewirken stärkere Rentenerhöhungen

Folge: Ein Teil des Beitragssatzeffektes der Altersgrenzenanhebung wird kompensiert

abschlagsfreier rentenbezug mit 65 jahren bei mindestens 45 pflichtbeitragsjahren
Abschlagsfreier Rentenbezug mit 65 Jahren bei mindestens 45 Pflichtbeitragsjahren

Es „.. wird sichergestellt, dass Versicherte, die mindestens 45 Pflichtbeitragsjahre aus Beschäftigung, Kindererziehung und Pfle-ge erreicht haben, weiter mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können.“

Quelle: Koalitionsvereinbarung

Anmerkungen:

  • Rentenabschläge sind keine „Strafe“, sondern Abgeltung des „Rentenvorschusses“
  • Rechtliche Bedenken (Durchbrechung des Prinzip der Teilhabeäquivalenz, Ungleichbehandlung)
abschlagsfreier rentenbezug mit 65 jahren bei mindestens 45 pflichtbeitragsjahren1
Abschlagsfreier Rentenbezug mit 65 Jahren bei mindestens 45 Pflichtbeitragsjahren

Folgen:

  • Mehrausgaben in erheblichem Umfang
  • Verteilungswirkungen zu Lasten derjenigen, die keine 45 Pflichtbeitragsjahre erzielen (können), insbesondere zu Lasten von Frauen, Erwerbsgeminderten, Versicherten mit Erwerbslücken
  • Begünstigte erhalten für jeden Beitragseuro höheren Gegenwert als andere, d. h. die Begünstigung steigt mit der Rentenhöhe
entwicklung des nettorentenniveaus
Entwicklung des Nettorentenniveaus

vor Steuern nach geltendem Recht undnach den aktuell diskutierten Maßnahmen

%

46 %

Ziel in 2020

43 %

Ziel in 2030

nach geltendem recht und nach den aktuell diskutierten ma nahmen
nach geltendem Recht und nach den aktuell diskutierten Maßnahmen

Beitragssatzentwicklung

22,5

Geltendes

Recht

21,8

akt. diskutierte

Maßnahmen

19,5

slide15
Im Jahre 2030 zu erwartende Beitragssatzdifferenzen zwischen den Szenarien „aktuell diskutierte Maßnahmen“ und „Geltendes Recht“

(22,6)

(22,5)

(22,1)

(21,8)

(22,1)

+0,2

-0,5

-0,4

-0,7

fazit
Fazit
  • versicherungspflichtige Beschäftigung vor dem Ruhestand bildet zunehmend eine Ausnahme
  • tatsächliches Rentenalter erhöht sich weiter
  • Flankierung der Altersgrenzenanhebung ist erforderlich
  • Abschlagsfreiheit nach 45 Beitragsjahren führt zu problematischen Verteilungswirkungen und Mehrausgaben
  • Erwerbstätigkeit muss auch über das 65. Lebensjahr hinaus möglich sein