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Leid und Allmacht Gottes? – Prozess-Theodizee

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Leid und Allmacht Gottes? – Prozess-Theodizee. Ein Referat von Hannes Bräutigam und Robert Mucha. Die Menschen hinter der Theorie. Ausgangsfragen. Der Ansatz der Prozesstheodizee. Begründungen der Schöpfungstheorien. NEIN! Ein solcher Gott ist nicht denkbar als allmächtiger

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Presentation Transcript
leid und allmacht gottes prozess theodizee

Leid und Allmacht Gottes? – Prozess-Theodizee

Ein Referat von Hannes Bräutigam und Robert Mucha

die 7 stufen theodizee

NEIN!

Ein solcher Gott ist nicht

denkbar als allmächtiger

und allgütiger!

Griffin: EIN ATTRIBUT AUFGEBEN!!!

Die 7-Stufen-Theodizee
der ansatz griffins
Der Ansatz Griffins

Konsequenz

STREICHUNG DER ALLMACHTSLEHRE

…, da Gott offensichtlich nicht Herr der GANZEN Schöpfung ist.

macht und werte
Macht und Werte
  • Ausnahmslos alle Individuen machen Erfahrungen, die Qualitäten dieser Erfahrungen unterscheiden sich aber stark
  • Es bestehen direkt proportionale Verhältnisse :

Sensibilität für Leid Selbstbestimmung

Freude an in sich guten Werten Fähigkeit auf andere Einfluss zu nehmen

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Die prozesstheologische Allgüte

Ansatz: Prämisse der Allmacht wird aufgeben

-> Gott kann Leid nicht verhindern, auch wenn er es wollte.

Verantwortung von Leid

Geschöpfe

Gott

-> Ermöglichungsbedingungen

für bewusstes Empfinden

(Welt und Evolution -> Gehirn)‏

Gutes

Schlechtes

-> Güte Gottes

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Die prozesstheologische Allgüte

Güte Gottes im Rahmen moralischer Übel

-> Intention eines gütigen Wesens ist es nicht,

Leid zu verhindern, sondern Gutes zu bewirken

vollkommene Allgüte?

-> Unterlass von der Erschaffung eines Zustandes,

der Werte hervorbringen kann -> Vergehen/Schuld

-> Gott ist zwar für die Erschaffung von Ermöglichungsbedingungen

verantwortlich, aber schuldig wäre er erst, wenn er dies unterlassen hätte.

-> Trennung von Verantwortung und Schuld

-> Beurteilung, ob dieses Leid das Gute rechtfertigt, überbleibt Gott

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Die natürlichen Übel

Unvollkommenheit der Schöpfung

Prämisse:

Materie kann sich in einem begrenzten

Rahmen zwischen zwei Alternativen entscheiden.

A = gut („lure“), B = schlecht

primordiale

Materie

A

B

A

B

A

B

A

B

A

Orkan, Tsunami

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Der Überredungsspielraum Gottes

A

Objekte mit niedriger Selbstbestimmung

geringer Spielraum

für Überredung

-> Effekt braucht Zeit

B

A

Objekte mit hoher Selbstbestimmung

großer Spielraum

für Überredung

-> zeitnaher Effekt

B

Ansammlungen von Objekten

kein dominantes Individuum,

kein Bezugspunkt für Überredung

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Prozesstheodizee - Kritik

-> Vorteil: Einbettung der Evolution: weniger komplexe Dinge haben keinen großen

Entscheidungs und Handlungsspielraum, daher braucht die Entwicklung komplexer Systeme Zeit.

? Wäre angesichts der Grausamkeit der Evolution eventuell eine andere Alternative

rein logisch denkbar?

Kritikpunkt 1: Bilanzierung von Werteermöglichung und Leidrisiko:

- Leid und Glück ist keine kollektivierbare Größe,

es wird nur im individuellen Bewußtsein erfahren

Kritikpunkt 2: die unnötige (?) Preisgabe der Allmacht:

- metaphysische Notwendigkeiten gelten für alle möglichen Welten,

auch für eine eschatologische.

? finale Überwindung allen Leids – Grundhoffnung aller Christen auf ein Leben danach?

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Prozesstheodizee - Kritik

Preisgabe der Prämisse der Allmacht

Güte?

Gott kann nicht, will aber

Gott könnte, macht aber nicht immer

Preisgabe der Prämisse der Allgüte

weniger gütiger Gott

noch weniger gütiger Gott

Teufel?

[...]

Zusatzüberlegungen

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Prozesstheodizee - Kritik

-Warum greift ein demnach gütiger Gott nicht ein? Was sind Gründe???

> Grenze des Einschreitens und des Lassens?

schlimmstes Übel

2.schlimmstes Übel

3.schlimmstes Übel

?

-> individuelle

Maßstäbe

schlimmstes Übel

2.schlimmstes Übel

schlimmstes Übel

-> nach trad. Verständnis schuf Gott ein Gegenüber. Unablässiges Eingreifen würde es

zu einem Teil seiner selbst machen, was er will  Folge wäre Mangel an Autonomie der Welt

 Gott will freiheitlich liebende Welt

Ist das Zugeständnis an die Menschen sich frei zu entscheiden wirklich eine Begrenzung der göttlichen „Allmacht“?

-> Schaffung von Wesen mit Handlungsspielraum = Wahrnehmung der eigenen Allmacht

zur Erschaffung freier Wesen -> keine Begrenzung im Schöpfungsprozess  durch die Welt, in der

Gott der Liebe und Überredung den Vorzug einräumt und auf Zwang verzichtet, zeigt sich die Allgüte

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Literatur

- A. Kreiner, Das wahre Antlitz Gottes oder was wir meinen, wenn wir Gott sagen, Freiburg 2006

- D. R. Griffin, Evil Revisited. Responses and Reconsiderations, Albany 1991.