slide1 n.
Download
Skip this Video
Loading SlideShow in 5 Seconds..
16. November 2005 Mag. Elisabeth Hackl PowerPoint Presentation
Download Presentation
16. November 2005 Mag. Elisabeth Hackl

Loading in 2 Seconds...

play fullscreen
1 / 19

16. November 2005 Mag. Elisabeth Hackl - PowerPoint PPT Presentation


  • 206 Views
  • Uploaded on

Finanzierung von Unternehmenskäufen. Investkredit Bank AG. 16. November 2005 Mag. Elisabeth Hackl. Unternehmenskauf. Strategischer Käufer. Finanzinvestor. Management. Unternehmenskauf - Ausgangssituation. MBO MBI Vom Manager zum Unternehmer. Globalisierung

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about '16. November 2005 Mag. Elisabeth Hackl' - macon-dyer


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript
slide1

Finanzierung von Unternehmenskäufen

Investkredit Bank AG

16. November 2005

Mag. Elisabeth Hackl

slide2

Unternehmenskauf

Strategischer Käufer

Finanzinvestor

Management

Unternehmenskauf - Ausgangssituation

MBO

MBI

Vom Manager zum Unternehmer

Globalisierung

Deregulierung/Privatisierung

Neue Technologien

Marktbereinigung

Wertsteigerung

Hauptgründe

  • Zielsetzungen bei Akquisitionen durch strategische Käufer meist anders als bei LBO-Strukturen mit Finanzinvestor
    • Strategische Interessen versus reiner Renditeorientierung
    • Langfrist-Perspektive versus Mittel-/Kurzfristperspektive
    • Synergiennutzung versus Optimierung auf Stand-alone – Basis
transaktionsablauf

Umsetzungs-phase

Transaktions-phase

Pre Due Diligence

Integrationsplanung

Due Diligence

Kontaktaufnahme

Bewertung

Erste Unterlagen

Realisierung der

Synergien

Finanzierung

Erstanalyse

Grobbewertung

Verhandlung

Grobstruktur

Letter of Intent

Integration

Vertrag

Transaktionsablauf

Vorbereitung

Strategie

Profil des Ziel-

unternehmens

Identifikation Ziel-

unternehmen

Long List

Short List

Liste der Ziel-

unternehmen

Systematischer Zugang als Erfolgsfaktor

kriterien f r unternehmensbewertung aus der sicht des k ufers
Kriterien für Unternehmensbewertung aus der Sicht des Käufers
  • Orientieren Sie sich zunächst am „objektiven Wert“
  • Rechnen Sie zukünftiges Wachstum und strategischen Mehrwert der Käufersphäre zu
  • Ist die dargestellte Geschäftsentwicklung nachhaltig?
  • Wie stellt sich die Planungsverlässlichkeit bisher dar?
  • Wie personenbezogen ist das Geschäft?

Was ist finanzierbar?

  • Versuchen Sie den Mehrwert für den Verkäufer herauszuarbeiten!
verhandlungsspielraum f r die preisfindung

ERGEBNISSE der DUE DILIGENCE

Verkaufs-

preis für

Verkäufer

Marknwerte

Interne Bewertung

Substanzwert / Ertragswert / DCF

Kaufpreis

für

Käufer

Standalone Wert

Synergien

Integrations-

kosten

Vertrags-

verhandlung

+/-

+

-

Public Market Analyse

Gewährleistungen

Garantien

Zahlungsmodalitäten

Merger Market

Analyse

Verhandlungsspielraum für die Preisfindung
kaufpreisgestaltung
Kaufpreisgestaltung
  • Grundsätzlich wird der Kaufpreis bei Abschluss des Vertrages sofort und in voller Höhe fällig
  • Verkäuferdarlehen (Stundung eines Kaufpreisteiles)
  • Ausgliederung nicht betriebsnotwendiger Vermögensteile
  • Erwerb in Teilschritten
  • Befristete Renditegarantien
  • Ergebnisabhängige Zahlungen an den Verkäufer (Earn-out)
  • Miete der Liegenschaften
  • Laufende Lizenzzahlungen
grundstruktur akquisitionsfinanzierung 1

GELD

ANTEILE

Eigentümer 2

Grundstruktur Akquisitionsfinanzierung (1)

1. Finanzierung über die Käuferbilanz

Eigentümer 1

Unternehmen A

(in D/CH)

Unternehmen B

konsolidierte Betrachtungsweise

  • Ertragskraft beider Unternehmen kann zur Finanzierung herangezogen werden
  • Käufer und Target Due Diligence nötig
  • Schwerpunkt der Kreditprüfung liegt (bei ausreichender Bonität) beim kaufenden Unternehmen
grundstruktur akquisitionsfinanzierung 2

GELD

Eigentümer 2

Unternehmen B

Grundstruktur Akquisitionsfinanzierung (2)

2. Finanzierung über NewCo mit Haftungsübernahme (recourse-Finanzierung)

Eigentümer 1

FK-Bank

Recourse

NewCo

Unternehmen A

ANTEILE

EK

konsolidierte Betrachtungsweise

  • Ähnliche Konstellation wie bei 1, ebenfallfs gleiche konsolidierte Betrachtungsweise
  • Haftungsmäßige Verselbständigung von NewCo mit erworbenen Unternehmen leichter möglich
grundstruktur akquisitionsfinanzierung 3

GELD

Eigentümer 2

Unternehmen B

Grundstruktur Akquisitionsfinanzierung (3)

3. Finanzierung über NewCo mit limited recourse

Eigentümer 1

FK-Bank

Limited Recourse

NewCo

Unternehmen A

ANTEILE

EK

konsolidierte Betrachtungsweise

  • Bonität von B stellt aber den Mittelpunkt für die Finanzierungsstrukturierung dar.
  • Je nach Ausmaß der Haftungsübernahme durch kaufendes Unternehmen ist auch die Relevanz der Bonität von A.
grundstruktur akquisitionsfinanzierung 4

GELD

Eigentümer 2

Unternehmen B

Grundstruktur Akquisitionsfinanzierung (4)

4. Finanzierung über NewCo auf non-recourse Basis („Sicherheits- u.

oder Verpfändungsmodell“)

Eigentümer 1

non-recourse basis

FK-Bank

NewCo

Unternehmen A

ANTEILE

EK

konsolidierte Betrachtungsweise

  • Ertragskraft von B ist – vom EK-Anteil d. NewCo abgesehen – letztlich allein entscheidend für die Finanzierungsstruktur des Unternehmenskaufes.
  • Hebung von Synergiepotential durch Optimierung/Verschiebung von Geschäftstätigkeit zwischen den Gesellschaften kaum möglich
slide11

Wesentliche Parameter der Finanzstruktur

  • Höhe des Kaufpreises
  • Besicherungsmöglichkeiten
  • Nachhaltig zu erwartender freier Cash-flow zur Bedienung der Fremdfinanzierung
  • Nach Risiko abgestufte Finanzierungsschichten
slide12

Strukturierungsinstrumente einer Akquisitionsfinanzierung (1)

Eigenkapital

ca. 20 - 35 %

Vendor loan

ca. 15 - 20 %

Mezzaninkapital

Senior Loan (cashflow-basiert)

ca. 45 - 65 %

Senior Loan (besichert)

slide13

Strukturierungsinstrumente einer Akquisitionsfinanzierung (2)

  • Mezzaninkapital
    • nachrangiges, risikotragendes Kapital mit fixer Verzinsung und Wertsteigerungskomponente (Equity Kicker)
    • erwartete Rendite ca. 15 %
  • Cashflow-basierter Senior Loan
    • Marge abhängig von Bonität des Targets und des Erwerbers
    • Besicherung: Verpfändung der Geschäftsanteile
    • Aufschlag je nach Bonität 175 – 275 BP
  • Besicherter Senior Loan
    • Marge abhängig von Art der Sicherheit und Besicherungswert
    • Aufschlag 75 – 150 BP
finanzierungsma st be
Finanzierungsmaßstäbe
  • EBITDA-Multiple als Standardmaß
  • Problem: EBITDA ist ein schlechter Indikator für den Free Cash Flow (FCF)
  • Investkredit Maßstab: Normalized Cash EBIT (NCE) Multiple:NCE = EBITDA – normalisierter CAPEX (= Investitionsaufwand)
  • Maßstab für Leveragepotential muss sich immer am verfügbaren Free-Cash-flow orientieren
  • Mulitples als „Daumenregel“ sind jeweils durch detaillierte, integrierte Planungsrechnung aus Plan-Bilanz, Plan-GuV und Plan-CF-Rechnung zu verifizieren!
kriterien einer akquisitionsfinanzierung
Kriterien einer Akquisitionsfinanzierung
  • Stabile und nachhaltige Free Cashflows des Targets zur Bedienung der Akquisitionsfinanzierung
  • Multiples
    • Senior Debt: max. 4,5 x (EBITDA – durchschnittl. Capex)
    • Mezzanin: max. 1 – 1,5 x (EBITDA – durchschnittl. Capex)
    • Total Debt: max.6,0 x (EBITDA – durchschnittl. Capex)
  • Echtes Eigenkapital des Erwerbers zur Teildarstellung des Kaufpreises
    • min. 25 – 30 % des Transaktionswertes muss durch Eigenkapital seitens des Käufers aufgebracht werden
beispiel
Beispiel

Financials des Targets (Mio. EUR)

Umsatz 60,0

EBITDA 9,0

Ø Capex 3,0

Kaufpreis (cash & debt free) 50,0 (5,5 x EBITDA)

Mögliche Finanzierungsstruktur

5,5 x

conclusio und summary i
Conclusio und Summary I
  • Finanzinvestoren vs. strategische Käufer
    • Leverage-Potential bei strategischem Käufer i.d.Regel deutlich höher, weil außer auf Cash-flows des Targets in Finanzierung auch auf Cash-flows des Käufers (eventuell auch Besicherungspotential) zurückgegriffen werden kann
    • Synergien und strategische Vorteile spielen bei Strategen entscheidende Rolle
    • u.U. auch nachhaltiger Cash-flow durch Synergien bei strategischem Käufer höher
    • strategische Käufer i.d.Regel weniger durch direkte IRR-Überlegungen getrieben
conclusio und summary ii
Conclusio und Summary II
  • Finanzierung limitiert Kaufpreis nach oben
    • bestimmende Faktoren sind vorhandene Eigenmittel, IRR-Vorstellungen und Leveragepotential
    • v.a. Finanzinvestoren limitieren ihre Bewertungen für Unternehmen oft mit einer Mindest-Ziel IRR
    • Unternehmenswert kann seitens Verkäufern optimiert werden, indem Leverage-Potential erhöht wird – Kaufpreisgestaltungsmaßnahmen (Herausnahmen von nicht betriebsnotwendigem Vermögen, Earn-Out, Verkäuferdarlehen…)
    • auch retrograde Bewertung über Finanzierung führt wieder zu nachhaltiger Cash-flow – Kraft des Unternehmens und somit auf selbe Basis wie DCF, Multiple-Methode usw. zurück