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Mobbing in der Schule

khanh
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Presentation Transcript


    1. Mobbing in der Schule Jürgen Berger Coolness Trainer

    2. Prävention in der Schule

    5. Formen des Mobbings Physisches Mobbing: Verbales Mobbing: Nonverbal, ohne direkten Körperkontakt: Indirektes Mobbing durch Abschneiden von sozialen Bezügen: Indirekte und relationale Formen:

    10. Eskalationsstufen Opfer Geringes Selbstwertgefühl, unsicheres, ängstliches Verhalten. Hilflosigkeit, wehrt sich nicht gegen Angriffe Gefühl von Inkompetenz, zieht sich zurück, um Angriffen zu entgehen.

    11. Eskalationsstufen Opfer fügt sich in Opferrolle, fühlt sich wertlos Opfer gibt sich selbst die Schuld. Soziale Isolation

    12. Eskalationsstufen Täter Aggressive Schülerinnen finden ihresgleichen, austesten verschiedener Schülerinnen, wer am besten als Opfer geeignet ist. Erfährt Bestätigung, weil es keinen Widerstand gibt, Bestärkung für weitere Aktionen. Erlebt Stärke und Macht, Aktionen nehmen in Häufigkeit und Intensität zu.

    13. Eskalationsstufen Täter Schuldzuweisung an das Opfer Abbau der Selbstkontrolle bei Gruppentäterinnen Entmenschlichung des Opfers, kein moralisches Gewissen.

    14. Eskalationsstufen Zuschauer/Lehrer a) Schülerinnen verhalten sich passiv: b) Lehrkräfte haben wenig beobachtet oder bagatellisieren Aktionen. a) Schülerinnen sind Angriffe gleichgültig, haben Vergnügen am Geschehen, bewundern die Täterinnen. b) Fehlende Intervention von Lehrkräften.

    15. Eskalationsstufen Zuschauer/ Lehrer a) Schülerinnen rechtfertigen die Angriffe: je öfter, je eher werden sie als „normal" erlebt. Sie haben Angst selbst Opfer zu werden. b) Wirkungslose Intervention von Lehrkräften.

    16. Eskalationsstufen Zuschauer/ Lehrer a) Schülerinnen werden zu Mittäterinnen: Zersplitterung der Verantwortung. b) Keine Konsequenzen von Seiten der Lehrkräfte. a) Veränderung von Normen, alle Schülerinnen finden die Aktionen gerechtfertigt. b) Lehrkräfte nehmen Verhalten hin.

    17. Eskalationsstufen Zuschauer/ Lehrer a) Alle Schülerinnen gegen Eine/n, jedes Mittel ist erlaubt. b) Lehrkräfte geben auf.

    18. Handlungsmöglichkeiten

    19. Was können Lehrer/innen tun? Mobbing ist ein Muster, das erkannt werden will Mobbing darf niemals ignoriert oder gar geduldet werden: Mobbing muss aufhören, sofort! Mobbing ist (auch) ein Problem der Leitung! Die Schüler kommen aus einem verfestigten Mobbingkonflikt alleine nicht heraus. Dem Gemobbten glauben schenken, das Mobbing-Opfer schützen, unterstützen, es in seinem Selbstwert und ihm bei der Aneignung alternativer Handlungsmuster behilflich sein; Schuld sind nicht die Gemobbten!

    20. Prävention im Elternhaus Suchen Sie immer wieder das gemeinsame Gespräch über Schule, Leben, Freizeit Halten Sie Kontakte zu den Lehrern und informieren Sie sich nicht nur über die Leistung Stärken Sie das Selbstbewusstsein ihrer Kinder durch Unterstützung, Begleitung angemessener Freizeitaktivität Stärken Sie Ihre eigene Kompetenz in Erziehungsfragen z.B. durch Teilnahme an Elternkurse

    21. Achten Sie auf Veränderungen im Alltag Rückzug der Kinder Veränderung in der Gesprächshaltung Anstieg der Fehlzeiten in der Schule Immer wiederkehrende Beschwerden z.B. Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen Leistungsabfall in der Schule

    22. Intervention im Elternhaus Was sollten Sie tun? Hören Sie Ihrem Kind zu. Versuchen Sie gemeinsam zu überlegen, wie Sie die Situation verbessern können. Handeln Sie auch, wenn Ihr Kind nicht will. Suchen Sie den Kontakt zum Klassenlehrer, Beratungslehrer oder einer Person ihres Vertrauens in der Schule. Schildern Sie sachlich die Verläufe und versuchen Sie mögliche Modelle mit dem Lehrer gemeinsam zu entwickeln.

    23. Intervention im Elternhaus Was sollten Sie nicht tun? 1. Reagieren Sie nicht panisch und unkontrolliert, denn dies verstärkt die Ängste Ihres Kindes nur. 2. Wenden Sie sich nicht direkt an den Täter oder seine Eltern. Aktionismus schadet nur!!!

    24. Was können Lehrer/innen tun? Den Mobbenden und ihren Mitläufern konsequent die Plattform entziehen und ihnen gewaltfreie Handlungsalternativen aufzeigen; Die unbeteiligten Zuschauern („Dulder") zu einem verantwortlichen Handeln be­wegen (Möglichkeiten beherzten gemeinsamen Einschreitens einüben und Ver­mittlung der Haltungen „Hilfeholen ist kein Petzen!", „Wer schweigt, duldet!") Mobbing ist ein Problem der ganzen Klasse und sollte auch mit allen bearbeitet werden! (selbstverständlich sofort auch Einzelgespräche mit dem Gemobbten und Mobbern führen!)

    25. Was können Lehrer/innen tun? Jede Mobbingsituation ist spezifisch, individuell, d. h. es gibt nicht die Lösung oder Patentrezepte Mobbing ist dann beendet, wenn den Mobbenden die Plattform entzogen wird! Sind die Mobber nicht zur konstruktiven Zusammenarbeit bereit, müssen schulinterne Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, die das Schulgesetz bietet, angewandt werden

    26. Was können Lehrer/innen tun? Mobbing ist ein verfestigter Konflikt als Ergebnis eines längerfristigen Prozesses! --> möglichst frühzeitiges Einschreiten Konkrete Regeln des sozialen Umgangs einführen und überprüfen, Konsequenzen bei Nichtbeachtung Mobbing, das geht die ganze Schule an; Schulkonzept gegen Mobbing und Gewalt entwickeln; einheitlicher Regelkanon, einheitliches Verfahren bei Mobbing und Gewalt; einheitliche Konsequenzen

    27. Was sollten Lehrende auf keinen Fall tun Ignorieren, Schweigen = dulden Lösungsverhalten (einzig) auf Individualebene Täter und Opfer an einen Tisch setzen Nach Verbesserungen wieder locker werden Klassen-/Schulwechsel des Opfers (es sei denn zum Schutze des Opfers)

    28. Fazit Nicht das Opfer muss „therapiert“ werden, sondern die Täter gehören in den Blickpunkt Kurzfristige und konsequente Handlungsmöglichkeiten müssen erarbeitet werden Das Thema „Wie wir miteinander umgehen“ gehört auf die Tagesordnung in der Schule Schüler/innen müssen in die Präventionsarbeit einbezogen werden

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