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Verhalten bei Gefahrgutunfällen

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Verhalten bei Gefahrgutunfällen. Unfälle passieren oft schneller als man denkt, immer öfter sind bei Diesen auch gefährliche Stoffe im Spiel. Merke: Bei fast allen Einsatzstellen muss die Feuerwehr mit gefährlichen Stoffen rechnen. Gefahren an der Einsatzstelle entstehen durch:

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Presentation Transcript
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Unfälle passieren oft schneller als man denkt, immer öfter sind bei Diesenauch gefährliche Stoffe im Spiel.
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Merke:

Bei fast allen Einsatzstellen muss die Feuerwehr mit gefährlichen Stoffen rechnen

  • Gefahren an der Einsatzstelle entstehen durch:
  • Entweichen von Gas durch Druck der chemischen Reaktion
  • Entzündung von Flüssigkeiten, Dämpfen oder Gasen
  • Giftige Wirkung von Stoffen
  • Radioaktivität
  • Ätzende Wirkung
  • Gefahr von spontaner heftiger Reaktion z.B. Explosion

Wie soll man sich also verhalten???

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Passieren Unfälle mit Gefahrstoffen, ist immer die GAMSRegel zu beachten!!

G – Gefahren erkennen

A – Absperren

M – Menschenrettung

S – Spezialkräfte anfordern

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In welcher Form kommen die Gefahrstoffe vor?

Gefahrstoffe sind:

- gasförmig

- flüssig

- fest

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Wie sind Gefahrstoffe gekennzeichnet?

- Gefahrenzettel z.B. an Fässern oder Kanister

  • Warntafeln mit UN – Nummer

33

1203

- Warnschilder

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Zu beachten ist hier:

- Am 3. September 2008 verabschiedete das Europäische

Parlament die Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung

und Verpackung chemischer Produkte, die

sogenannte GHS-Verordnung der EU. Mit dieser Vorschrift

werden neue Warnkennzeichen für gefährliche

chemische Stoffe und Produkte (Gemische) eingeführt

- Die neuen Kennzeichnungen dürfen ab 1. Dezember

2008 genutzt werden. Um den Herstellern eine Übergangszeit

für die Umstellung ihrer Produkte zu ermöglichen,

dürfen die alten Kennzeichnungen noch bis

2010 für reine Chemikalien, bis 2015 für Gemische

genutzt werden. Lagerbestände dürfen noch jeweils

zwei weitere Jahre verkauft werden. Damit können

noch bis 2012 bzw. 2017 Packungen mit alten Kennzeichnungen

im Handel sein.

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Kennzeichnung

bis 2017

Kennzeichnung

Seit 2008

Beschreibung

Vergiftung

Schwerer Gesundheitsschaden

Bei Kindern möglicherweise tödlich

Zerstörung von Haut oder Augen

Gesundheitsgefährdung

Gefährlich für Tiere und Umwelt

Entzündet sich schnell

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Bei der orangen Warntafel gibt es einiges zu beachten:

Warntafel für Versandstückladungen

Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr:

z.B. 33 = leicht entzündlich

Wichtig: steht vor der Nummer ein X,

reagiert der Stoff auf GEFÄRLICHE Weise mit Wasser

33

1203

UN – Nummer (Stoffnummer)‏ dient zur Identifikation des Stoffes

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Wichtig: Hinweise zu Ladung (Stoffeigenschaften, UN – Nummer etc.) und Verhalten bei Unfällen finden sich in den Begleitpapieren. Diese befinden sich meist im Führerhaus des verunfallten Fahrzeugs.

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Auch Smartphones (wie IPhone) können hilfreich sein, da es mittlerweile sehr gute und zuverlässige Apps gibt.

Diese App heißt „UN Nummer“ und ist kostenlos.

UN Nummer eingeben

Stoff wird angezeigt und auf Details drücken

Gewünschten Punkt wählen und lesen.

Damit kann man erste Maßnahmen einleiten

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Achten Sie des weiteren auf:

  • Die Windrichtung: Die Schadenstelle niemals gegen die Windrichtung betreten, giftige Dämpfe sind eine Gefahr für Mensch und Tier.
  • Die Umgebung: Achten sie auf Veränderungen der Umwelt wie z.B. bewußtlose Menschen, kranke oder tote Tiere.
  • Auf Explosionsgefahr achten: Verwenden Sie keine nichtex-geschützte Geräte, vermeiden Sie Zündquellen oder Funken.
  • Austretende Stoffe:Stellen Sie fest dass bereits Stoffe ausgetreten sind, wie Pulver, seltsame Flüssigkeiten oder stellen sie komischen Geruch oder Rauch fest, sind entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, z.B. Trupp zur Erkundung nur Unter PA.
  • Verschleppung:Es ist darauf zu achten dass der Erkundungstrupp den Gefahrenstoff nicht unnötig an der Einsatzstelle verschleppt, achten Sie darauf wo Sie gehen und was Sie anfassen!! Eigenschutz geht vor !
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Beim Absperren gibt es einiges zu beachten:

  • Gefahrenbereich in alle Richtungen absperren, dabei die Absperrgrenzen an die Stoffeigenschaften und die Windrichtung anpassen.
  • Sind keine Erkundungsergebnisse
  • vorhanden, ist ein Gefahrenbereich
  • von 50 m anzunehmen.
  • Für den Absperrbereich ist bei noch fehlenden Informationen ein Abstand von 100m zu wählen.

- Es ist im Absperrbereich zudem darauf zu achten genügend Platz für nachrückende Einsatzkräfte zu lassen.

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Bei der Menschenrettung sind folgende Punkte zu beachten

  • Räumung: den Gefahrenbereich räumen, bei Stoffaustritt in Gebäuden ist ggf. das gesamte Gebäude zu räumen.
  • Verbleib in Gebäuden:bei Stoffaustritt im Freien bleiben Personen ggf. in Gebäuden, Fenster und Türen sind zu schließen, Lüftungs – und Klimaanlagen sind abzuschalten.
  • Menschenrettung: Personen möglichst nicht in Wind-richtung retten, Angriffstrupp geht unter PA und falls vorhanden mit Chemikalienschutzhandschuhe vor.
  • Dekontamination: An der Grenze zum Gefahrenbereich ist eine Not – Dekon – Stelle einzurichten, gerettete Personen sind vor der Übergabe an den RD zu entkleiden und mit Netzwasser abzuduschen und ggf. zu desinfizieren.
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Bei allen Tätigkeiten sind folgende Punkte zu beachten

Eigenschutz beachten:

Der Eigenschutz geht immer vor! Wenn man sich selbst in Gefahr bringt, kann man Anderen nicht mehr helfen!

Immer abwägen was man selbst machen kann und was man den Spezialkräften überlassen sollte!

Immer den bestmöglichen Schutz für die Einsatzkräfte wählen – ob Kleidung oder Ausrüstung!

Wenn notwendig die Abstände zum Gefahrgut vergrößern!

Fluchtwege freihalten!

Kontaminierte Kleidung oder Ausrüstung liegen lassen – wird von Spezialkräften entsorgt! Kein Gefahrgut verschleppen!

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Gehen wir näher auf die Schutzkleidung und Ausrüstung des Angriffstrupps ein

Feuerwehr Schutzkleidung, schütz kurzzeitig vor Gefahrstoffen. Falls vorhanden, Flammschutzhaube benutzen um offene Hautstellen abzudecken. Nach Rettung, Kleidung sofort ablegen und Einsatzkräfte dekontaminieren!

PA verwenden um keine giftige Dämpfe einzuatmen, Gefahr von Vergiftungen oder Verätzungen!

Handschuhe verwenden, falls vorhanden Chemikalienschutzhandschuhe benutzen.

Falls möglich Informationen über die Stoffe sammeln, mit denen das Opfer in Berührung kam, um eine optimale Versorgung zu ermöglichen.

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Nach der Rettung folgt die Dekontamination, aber wie macht man das ohne Spezialausrüstung?

Aus Verkehrsleitkegeln, Folien und 4 Saugschläuchen kann man einen Not- Dekon- Platz einrichten.

Alternativ können auch ein C – Schlauch (als Ring) oder Steckleiternteile verwendet werden.

Möglichkeiten zur Desinfektion bereitstellen

Der Deko – Trupp hat die gleiche Schutzkleidung zu tragen wie der Angriffstrupp, d.h. mindestens Feuerwehr Schutzkleidung, Handschuhe, Helm und PA.

Zu dem werden Kübelspritze, C- Rohr oder Einrichtungen zur schnellen Wasserabgabe benötigt.

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Spezialkräfte über Leitstelle nachfordern

Gefahrgutzug LKR Regen

Private Firmen

oder TUIS

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Gefahrgutfeuerwehren des Landkreises Regen

Feuerwehr Regen:

Feuerwehr Teisnach:

Feuerwehr Viechtach:

Feuerwehr Zwiesel:

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Was ist eigentlich TUIS???

TUIS = Transport – Unfall – Informations – und Hilfeleistungssystem

Hier kann man Rund um die Uhr Experten der chemischen Industrie erreichen, die Auskünfte über die Handhabung von gefährlichen Stoffen und Gütern geben können. Bei größeren Gefahrgutunfällen stellen die Werk – oder Betriebsfeuerwehren auch spezielle Feuerwehrfahrzeuge, welche die örtliche Feuerwehr unterstützen, beispielsweise um beschädigte Tanklastzüge leer zu pumpen.

Die Hilfe durch TUIS wird gegliedert in drei Stufen:

Stufe 1: Telefonische Fachberatung

Stufe 2: Beratung durch einen Fachberater vor Ort

Stufe 3: Unterstützung durch eine oder mehrere Werkfeuerwehren vor Ort mit speziellem Gerät und/ oder Fachpersonal

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TUIS – Leitstellen rund um die Uhr:

•BASF SE, Ludwigshafen +49 (621) 6043333

• BASF Schwarzheide GmbH, Schwarzheide +49 (35752) 62112

• Bayer Schering Pharma AG, Berlin +49 (30) 46814208

• Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen +49 (214) 3099300

• Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Stade +49 (4146) 912333

• Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf +49 (211) 7973350

• Infracor GmbH, Chemiepark Marl +49 (2365) 492232

• InfraLeuna GmbH, Leuna +49 (3461) 434333

• InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG, Burgkirchen an der Alz +49 (8679) 72222

• Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Frankfurt am Main +49 (69) 3056418

• Merck KGaA, Darmstadt +49 (6151) 722440

• Wacker Chemie AG, Burghausen +49 (8677) 832222

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Fassen wir nochmal kurz zusammen…

Nach der Ankunft an der Einsatzstelle GAMS- Regel beachten…

  • Gefahren erkennen, d.h. auf Stoffeigenschaften achten (z.B. Explosionsgefahr)
  • Absperren, liegen keine Informationen vor, ist der Gefahrenbereich auf 50m und der Absperrbereich auf 100m um die Schadenstelle festzulegen
  • Menschenrettung, ggf. Zivilisten evakuieren. Nur unter PA und Feuerwehrschutzkleidung vorgehen. Gerettete, kontaminierte Personen und Einsatzkräfte schnellst möglich dekontaminieren (Not-Deko)
  • Spezialkräfte anfordern: Über die Leitstelle Gefahrgutfeuerwehren, oder Fachfirmen nachfordern
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Beispiele für Gefahrguteinsätze im Landkreis Regen

Ammoniak – Austritt nach Abbrucharbeiten in Bayrisch Eisenstein

LKW im Straßengraben bei Zwiesel

Gas – Austritt an Tankstelle in Drachselsried