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Projektbericht zum Schulversuch Inge Müller und Wolfgang Schierl

Modularisierung in der Hauptschule Individualisierung und Förderung im Fach und im Lernfeld AWT. Projektbericht zum Schulversuch Inge Müller und Wolfgang Schierl. Auftrag der Hauptschule:.

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Projektbericht zum Schulversuch Inge Müller und Wolfgang Schierl

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Presentation Transcript


  1. Modularisierung in der Hauptschule Individualisierung und Förderung im Fach und im Lernfeld AWT Projektbericht zum Schulversuch Inge Müller und Wolfgang Schierl Bayer. Lehrertag 2007

  2. Auftrag der Hauptschule: „... sich verstärkt auf die Interessenslage, die Neigungen, Fähigkeiten und Lebensweisen ihrer Schülerinnen und Schüler einzustellen..., um den bestmöglichen Lernerfolg... Schulabschluss zu erreichen...“ Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 15. Mai 2006 Nr. IV.2 S 7641 – 4.40.482 Bayer. Lehrertag 2007

  3. Deutsch Mathematik Lernfeld Arbeit-Wirtschaft- Technik • Schulversuch • Modularisierung in der HS • KM-Bek. Vom 15.05.2006 • Beginn 2006, Laufzeit 3 Jahre • 23 Versuchsschulen Musik/Kunst Zertifizierung/ Organísation Soziales Lernen ab 2007/08 Englisch Bayer. Lehrertag 2007

  4. 5 Standorte zu Modularisierung im Lernfeld AWT VS München an der Schleißheimer Straße HS Ampfing VS Kümmersbruck VS Haßfurt VS Passau – St. Nikola Bayer. Lehrertag 2007

  5. Zielperspektiven und Merkmale modularer Strukturen im Fach und im Lernfeld AWT • Individualisierung • Differenzierung • Förderung • Flexibilisierung • Profilbildung und Innovation Bayer. Lehrertag 2007

  6. Modulbegriff Modulesind kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten von definiertem Umfang mit einer thematischen Schwerpunktsetzung. Module sind inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Unterrichtseinheiten, die qualitativ und quantitativ beschreibbar sind. Module schließen mit einer Bewertung ab und sind zertifizierbar. Module können fachspezifisch oder fächerübergreifend angelegt sein. Bayer. Lehrertag 2007

  7. Ausgangsfragen Individualisierung – Differenzierung – Förderung – Flexibilisierung - Profilbildung und Innovation • Ist in Arbeit-Wirtschaft-Technik überhaupt „individuelle Förderung“ notwendig? • In welchen Bereichen soll/kann dies geschehen? • Wie (?) stellt man in AWT fest, was (?) bei wem (?) wie gefördert werden soll? • Brauchen wir zur (Modularisierung mit Zielrichtung) Förderung zusätzliche Förderstunden in AWT oder gelingt (effektive und zufrieden stellende) individuelle Förderung im Rahmen eines regulären Unterrichts? • ….. Bayer. Lehrertag 2007

  8. Zentrale Punkte • Fach: Alle Gegenstandsfelder des Faches AWT enthalten Bereiche, in denen man fördern kann bzw. in denen Förderung notwendig sein kann. ► Bayer. Lehrertag 2007

  9. Gegenstandsfelder AWT Arbeit und Beruf Arbeit und Haushalt Arbeit und Wirtschaft Arbeit Arbeit und Technik Arbeit und Recht Bayer. Lehrertag 2007

  10. Zentrale Punkte • Fach: Die Gegenstandsfelder des Faches AWT bieten Förderbereiche an. • Lernfeld: Jedes Fach des Lernfeldes AWT eröffnet Förderbereiche und das Lernfeld als Ganzes bietet die Chance zur ganzheitlichen Förderung ► Bayer. Lehrertag 2007

  11. Buchführung (Wahlfach) Werken / Textiles Gestalten Kommunikations-technischer Bereich Gewerblich-technischer Bereich Hauswirtschaftlich-sozialer Bereich Lernfeld Arbeit-Wirtschaft-Technik LEITFACHAWT Bayer. Lehrertag 2007

  12. Zentrale Punkte • Fach: Die Gegenstandsfelder des Faches AWT bieten Förderbereiche an. • Lernfeld: Die Fächer des Lernfeldes AWT (AWT, GtB, HsB, KtB, WtG, Bf) eröffnen Förderbereiche und das Lernfeld als ganzes bietet die Chance zur ganzheitlichen Förderung • Situation: Ausbildungs- und arbeitsmarktbenachteiligte Schüler (und ggf. arbeitslose Schülereltern) Bayer. Lehrertag 2007

  13. Fach-, Sach- kompetenz Schlüssel-qualifikationen Berufliche Handlungs- kompetenz Personal- kompetenz Methoden- kompetenz Sozial- kompetenz Bayer. Lehrertag 2007

  14. Fach-, Sachkompetenz Dem Begriff der Fach- und Sachkompetenz liegt die Überzeugung zu Grunde, dass Lernen grundsätzlich seinen Sinn und seine Motivation durch die intelligente Nutzung des Gelernten erhält. • Fachwissen, Sachkenntnis • Wissen zielgerichtet, anwendungsbezogen einsetzen • Fähigkeit Probleme zielorientiert, sachgerecht und selbstständig zu beurteilen • Fähigkeit das Ergebnis zu beurteilen • Fähigkeit Zusammenhänge aufzuzeigen • ... … Bayer. Lehrertag 2007

  15. Methodenkompetenz Schule kann nicht mehr all das Wissen vermitteln, das für eine umfassende Lebensorientierung ausreicht. Die Möglichkeiten des stofflichen Lernens in der Schule sind begrenzt, die Bedeutung eines das ganze Leben andauernden Lernens hat zugenommen. Daraus folgen Akzentverschiebungen in der Aufgabenbeschreibung von Schule. Schülerinnen und Schüler müssen lernen sich Wissensbereiche und Sachverhalte selbständig erschließen zu können. • Beherrschung von Lern- und Arbeitstechniken wie z. B. markieren, strukturieren, protokollieren • Moderations- und Präsentationstechniken • Diagramme, Tabellen, Schaubilder deuten und selbst erstellen • Referate gestalten • mit Nachschlagewerken arbeiten • im Internet recherchieren • Zeit- und Arbeitsplanung • Organisationsmanagement • Kommunikationsstrategien • … Bayer. Lehrertag 2007

  16. Personalkompetenz Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der Fähigkeit zum Umgang mit anderen findet nicht neben dem eigentlichen Unterricht statt, sondern ist integraler Bestandteil des fachlichen Lernens selbst. • Selbstständigkeit und Selbstlernkompetenz • Selbstsicherheit, Selbsteinschätzung, Selbstkritik • Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit • Höflichkeit • Sorgfalt, Genauigkeit • Verantwortungsbewusstsein, Disziplin • Belastbarkeit und Ausdauer • Durchhaltevermögen • Konzentrationsfähigkeit • Leistungsbereitschaft, Motivation • positive Einstellung zur Arbei Bayer. Lehrertag 2007

  17. Sozialkompetenz Indem Schülerinnen und Schüler lernen, sich in der Auseinandersetzung mit anderen sowohl durchzusetzen als auch auf deren Vorstellungen einzugehen, Absprachen zu treffen und auf deren Einhaltung zu achten, findet soziales Lernen nicht zusätzlich zum Fachunterricht, sondern vor allem im Zusammenhang mit dem fachlichen Lernen statt. • Kommunikationsfähigkeit • Kooperationsfähigkeit • Rücksichtnahme • Toleranz • Konfliktfähigkeit • Anpassungsfähigkeit • Teamfähigkeit • … Bayer. Lehrertag 2007

  18. Zentrale Ansätze • Hilfen zur Überwindung der persönlichen Marktbenachteiligung • Fördern im Sinne von konkreter Anleitung, Beratung, Betreuung und Begleitung über einen längeren Zeitraum (Kontinuität) • Fördern fundamentaler Arbeitstugenden • Fördern notwendiger Schlüsselqualifikationen • Fördern der Motivation für …. Arbeit • Fördern der Bereitschaft, die eigene persönliche Entwicklung und Zukunft zu planen und zu gestalten und die Verantwortung dafür zu übernehmen ► Bayer. Lehrertag 2007

  19. VS Passau - St. Nikola VS Passau-St. Nikola Schulische Rahmenbedingungen • zwei Schulhäuser • 21 Klassen • 488 Schüler • 43 Lehrer/Fachlehrer/ 2 Förderlehrerinnen • M-Standort seit 1995 • gebundene Ganztagsschule seit 2004 5. – 8. Jgst. (5 Klassen) Bayer. Lehrertag 2007

  20. Kapitel 1: Ist-Standsanalysefür ...............……………….……………… (Fach / fächerübergreifend) Hypothese: "Viele Schülerinnen/Schüler verlassen die Hauptschule ohne Basiskenntnisse und haben deshalb kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt„ Fragen zur Analyse: • Wovon gehen wir aus? • Problem oder Mangel? • Welches Problem wollen wir mit Hilfe eines Moduls lösen bzw. welchen Mangel wollen wir beseitigen? • Welche Gründe und Einschätzungen führen zur Forderung nach dem Einsatz von Modulen im Unterricht der Hauptschule? • Wo greift der lernzielorientierte, lehrplangemäße Unterricht zu kurz? • Kompetenzentwicklung der Schüler (Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz)? Bayer. Lehrertag 2007

  21. Berufswahl und Ausbildungsreife Module sind Bausteine auf dem Weg zu Bewerbung (Bewerbungsmappe), Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Steuern und Finanzen, Referieren und Präsentieren, Zeitmanagement, Unternehmensgründung, Schülerfirma 9./10. Jgst. Berufsfindung und Realisierung BIZ- Erkundung, Besuch von Ausstellungen und Berufsmessen, Betriebspraktika, Betriebserkundungen 8. Jgst. Entscheidungsfindung Meine Stärken und Schwächen (Selbst- und Fremdeinschätzung),Schnuppertag (Girls` Day, Boys` Day), BIZ-Rallye, Betriebserkundung, Betriebspraktikumverantwortungsvoller Umgang mit Geld, Technikrallye 7. Jgst. Orientierung Leben und Lernen in der Gemeinschaft, Tischkultur, Essgewohnheiten in anderen Ländern, Technikrallye, 10-Fingertastschreiben 5./6.Jgst. Bayer. Lehrertag 2007

  22. Vorteile von Modulen • gezielte Förderung durch evtl. kleinere Klassenstärken • mehr Differenzierung und Individualisierung • Schüler können Modul(e) mehrmals wiederholen, so dass Kompetenzen nachhaltig gefördert werden können. • Schüler übernehmen Selbstverantwortung bei der Auswahl der Module. Sie reflektieren dabei, wo ihre Stärken / ihre Schwächen sind. • Module sind stark an die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt, aber auch der außerschulischen Lebenswelt der Schüler angelehnt Bayer. Lehrertag 2007

  23. Der Schüler steht mehr als im herkömmlichen Unterricht im Mittelpunkt. Er ist der Handelnde, der Macher. Der Lehrer gibt Hilfen (Handlungs- und Produktorientierung). • Module fördern den fächerübergreifenden Unterricht und die Kooperation der Lehrkräfte untereinander. • Teamarbeit verbessert das Klima im Kollegium. Bayer. Lehrertag 2007

  24. Nachteile von Modulen • hoher Zeitaufwand, da viele Absprachen erforderlich sind • Konzepterstellung, Modulbeschreibungen, Stoffverteilungspläne, Steuergruppensitzungen • Stundenplangestaltung wird schwieriger • zu wenig Fachlehrer; Fachlehrer unterrichten an mehreren Schulen • Fachräume fehlen oder sind durch Praxismodultag den ganzen Vormittag belegt und damit nicht für andere Klassen benutzbar. • Module könnten Klassenlehrerprinzip gefährden. • Manchmal ist viel Überzeugungsarbeit notwendig, um Schüler zur Teilnahme an Wahlmodulen am Nachmittag zu bewegen. • Schulversuch bedeutet hohen Verwaltungsaufwand: Tagebuch schreiben, Modulbeschreibungen… • Modularisierung funktioniert nicht ohne zusätzliche Lehrerstunden. Bayer. Lehrertag 2007

  25. Praxismodultag im Lernfeld Arbeit – Wirtschaft – Technik7. Jahrgangsstufe • Das Schuljahr umfasst 36 Schulwochen. • → pro Halbjahr 18 Wochen • Jedes Schulhalbjahr wird in drei Teile geteilt. • So ergeben sich für jedes praktische Lernfeldfach 6 Wochen (= 36 Wochenstunden). Für KtB und AWT bleiben je 18 Stunden, da beide Fächer nur 1-stündig sind. Bayer. Lehrertag 2007

  26. Fördern und Individualisieren im regulären AWT-Unterricht „Dienstag ist Lernfeldtag“ Der Lernfeldtag ist der schulische Praxistag (im Gegensatz zum betrieblichen Praxistag). Am Lernfeltag werden die Schüler ausschließlich in den Fächern des Lernfeldes unterrichtet. Der Lernfeldtag ist eine feste Konstante in der Jahresplanung. Der Lernfeldtag kann auch der Projekttag der Klasse sein oder der Tag an dem Betriebserkundungen durchgeführt werden oder der Tag an dem in bestimmten Bereichen Fördermodule angeboten werden(z.B. Modul Bewerbungsmappe; Module Vorstellungsgespräch; Modul Einstellungstest; Modul….) oder der Tag an dem außerschulische Experten an die Schule kommen oder… Der Lernfeldtag ist der Kooperationstag der LehrerInnen der Fächer des Lernfeldes Der Lernfeldtag ist ein profilbildendes Element der Schule Förderung in den Fächern Deutsch und Mathematik. Bayer. Lehrertag 2007

  27. GtB HsB KtB AWT Modul Modul Modul Modul Stundenplan der Klasse M7 Schuljahr 2007/08 Modul Modul Bayer. Lehrertag 2007

  28. Bayer. Lehrertag 2007

  29. GtB HsB KtB AWT 1. Berufsorientierung Lernfeldtag Praxismodultag 2. Berufe in der Praxis 72 Schüler : 6 = 12 Schüler pro Gruppe nach 4 Wochen erfolgt Wechsel des Faches 72 Schüler : 6 = 12 Schüler pro Gruppe nach 4 Wochen erfolgt Wechsel des Faches 2 X 2 X GtB HsB KtB Wahlmodule aus allen 4 Fächern des Lernfelds AWT Wahlmodule aus allen 4 Fächern des Lernfelds AWT „Bauchladen“ AWT September Weihnachten Zwi-Zeu Juli Bayer. Lehrertag 2007

  30. Basismodul 1 AWT „Berufsorientierung“: • Was mir bei meinem zukünftigen Beruf wichtig ist • Broschüre „Beruf aktuell“ – Steckbriefe von Berufen • Informationsmöglichkeiten über Berufe • Vorbereitung BIZ – Besuch • Besuch im BIZ • Auswertung des BIZ - Besuches • Planung Praktikum Zusatzmodul 1: Meine Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten Zusatzmodul 2: Bewerbung um einen Praktikumsplatz Zusatzmodul 3: Bewerbung um einen Praktikumsplatz (KtB) Bayer. Lehrertag 2007

  31. Basismodul 2 AWT „Berufe in der Praxis“: • Berufsbilder • Berufsfelder • Wirtschaften und Arbeiten im Haushalt • Arbeitsplatzerkundung • Praktikumsvorbereitung Basismodul 3 AWT „Praktikum“: Basismodul 4 AWT „Unser Projekt“: Zusatzmodul 1: Zusatzmodul 2: Zusatzmodul 3 Bayer. Lehrertag 2007

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  33. Vorteile eines Praxistages: • effektiveres Arbeiten, da nun wirklich Zeit zum Arbeiten ist, nämlich 270 Min. • Fächerübergreifendes Arbeiten ist möglich. • Projekte lassen sich leichter durchführen. • Betriebserkundungen sind einfacher zu realisieren; Absprachen mit anderen Lehrern nicht mehr notwendig („Wir sind morgen nicht da.“); Fachlehrer können sich beteiligen • Bis zum Zwischenzeugnis kann in jedem Fach eine Notengebung erfolgen. • Wiederholungen sind im zweiten Halbjahr möglich. Bayer. Lehrertag 2007

  34. Nachteile eines Praxistages: • Wenn schulischer Praxistag entfällt, entfallen damit 6 Stunden • Zeitliche Begrenzung: Schüler werden z. B. mit Werkstück nicht fertig • Vertretungen nicht mehr so leicht möglich • Stundenplangestaltung schwieriger • genügend Fachlehrer ? • genügend Fachräume ? • Zeit!? für regelmäßige Teamsitzungen, gemeinsame Absprachen, gemeinsame Stoffverteilungspläne Bayer. Lehrertag 2007

  35. Profilbildung in der 8. Jgst. • Technik/Handwerk (TH) (16 ) • Gesundheit/Soziales/Hauswirtschaft (GSH) (13) • Wirtschaft/Handel/Dienstleistung (WHD) (29) Jede Schule soll alle Profile anbieten. Bayer. Lehrertag 2007

  36. Organisation 8. Jahrgangsstufe • Der „Kernunterricht“ wird auf vier Wochentage verteilt. • Ein Tag ist schulischer bzw. betrieblicher Praxistag im Lernfeld AWT • für alle 8. Klassen. • AWT/ HD / WHD / GSH • klassenübergreifend, Lerninhalte aus LP • individuelle Förderung – Differenzierung • zwei Stunden AWT klassenübergreifend • Module zu den anderen praktischen Fächern um Einseitigkeit • abzumildern; großer Bedarf in KtB • fächerübergreifender Stoffverteilungsplan, um fächerübergreifende • Module zu ermöglichen • Wahlmodule am Nachmittag nach Neigungen und Interessen der • Schüler Bayer. Lehrertag 2007

  37. GSH TH WHD Modul AWT Modul Modul AWT Modul Modul Modul Modul Modul Modul Stundenplan der Klasse M8 Schuljahr 2007/08 Bayer. Lehrertag 2007

  38. Profilbildung in der 8. Jgst. 6 Wochen pro Modul P1P2 = Praxis L&A = Lohn und Arbeit BO= Berufsorientierung BE = Betriebserkundung Bayer. Lehrertag 2007

  39. Grundmodul 1: Die persönliche Berufsorientierung Mögliche Inhalte: • Meine Berufswegplanung: Interessen und Neigungen, Wünsche und Erwartungen • Fähigkeiten und Voraussetzungen – das Qualifikationsprofil • Zukunftswerkstatt Lebensgestaltung • Einrichtung der Berufsberatung und ihre Angebote nutzen • Angebote auswerten • Vergleich des persönlichen Profils mit den beruflichen Anforderungen • Arbeitsplätze in der Region • Das Berufsberatungsgespräch • Berufsinformation und Veranstaltungen • Berufswahlordner anlegen • Der Berufsinformationsabend Bayer. Lehrertag 2007

  40. Schülermeinungen 8. Jgst. zur Profilbildung 4 Stunden im Profilfach finde ich gut (28) • weil man endlich in Ruhe arbeiten kann, was zusammenbringt • weil man so besser auf seinen Beruf vorbereitet wird, weil man mehr lernt. • weil man was auf die Beine stellen kann. Man hat jetzt viel Zeit zum Erklären. • weil man besser vorankommt als immer nur 1 oder 2 Stunden • weil man ein begonnenes Thema fertig machen kann. Wenn man etwas nicht kapiert, hat man mehr Zeit zum Nachfragen. • weil der Lehrer und die Schüler nicht immer auf die Uhr schauen müssen. • weil man sich dann besser auskennt. z.B. Hilfe für Hausaufgaben, Referate • weil dann wenigstens ein Schultag nicht so stressig ist nicht gut • weil es langweilig ist. • Manchmal dauert es so lange, dass man schon die Sekunden mitzählt. Bayer. Lehrertag 2007

  41. Festlegung auf 1 ProfilfachIch weiß, was ich werden will.!? • gut • frühzeitige Entscheidung notwendig, dass man mehr lernt. (6) • Ich brauche nur ein Fach (KtB) für meinen Beruf. (5) • Ich weiß zwar schon, was ich werden will, aber ich weiß nicht, ob man mich auch nimmt. • Lieber 2 Fächer (10) • KtB fehlt (5), Defizite aus 7. Jgst. ausgleichen. „Manche können nicht mal richtig schreiben.“ ( Stundenaufteilung: 3 Profilfach + 1 KtB (Pflicht) • Entscheidung ist viel zu früh, man sollte noch praktische Erfahrung sammeln können • Ich weiß noch nicht, was ich werden will. (9) • Ich weiß es noch nicht. Die da oben haben leicht reden. Bayer. Lehrertag 2007

  42. Alles eine Frage der Perspektive Bayer. Lehrertag 2007

  43. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! mit dem Blick auf diejenigen, die von der Arbeit des ISB in erster Linie profitieren sollen: die Schülerinnen und Schüler. Bayer. Lehrertag 2007

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