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historische Lebenskunde

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  1. historische Lebenskunde Unterricht? Geschichte? Leben? Lebenskunde?

  2. Das Konzept der historischen Lebenskunde ist angewiesen auf.... Geschichtsdidaktisches Hauptseminar im WS 03/04

  3. Humanistische Lebenskunde

  4. „Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben...“ „Nur soweit die Historie dem Leben dient, wollen wir ihr dienen.“ 1844-1900 „Wenn wir nur dies gerade immer besser lernen, Historie zum Zwecke des Lebens zu treiben!“

  5. Wo kommt –kunde noch vor? Erdkunde Gemeinschaftskunde Politische Weltkunde Sozialkunde Gesellschaftskunde Historische Gegenwartskunde Heimatkunde Sachkunde Lebenskunde Völkerkunde Menschenkunde u.a.m. Weitere Beispiele für das neuhochdeutsche Wort „Kunde“ (in der Bedeutung von Wissen, Kenntnis, Nachricht, Zeugnis) im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm, 11. Bd. Vgl. auch Adjektiv „kundig“ sowie Verb etwas „kund tun". “Lebenskunde“ kommt bei Grimm jedoch noch nicht vor.!

  6. Unterschiede... (...und Gemeinsamkeiten) Unterschiede zwischen traditionellem Geschichtsunterricht und „historischer Lebenskunde“ • Geschichtsunterricht • Fachprinzip • Abstrahierend • Überblick • Ereignisse, Fakten • Wissen • Geschichte als unendliche • Rekonstruktion und • Konstruktion • ... als Hist.Lebenskunde • Praktisches historisches • Lernen • Konkretisierend und • personifizierend • Beziehung • Erfahrung • Auseinandersetzung • Geschichte als Lieferantin • von existenziellen Denk- • anstößen und Symbolen

  7. Einige Beispiele anhand von Bildern Erstes Beispiel:Militärparade Und Love-Parade

  8. Zweites Beispiel: Käthe Kollwitz Madonna del Soccorso

  9. Drittes Beispiel: Die Frauenrechtlerinnen Olympe de Gouges & Alice Schwarzer 1745-1793 geb. 1942

  10. Viertes Beispiel: Spiel, Streit...? Jan Steen: Streit beim Spiel, um 1665.

  11. Die problemorientierte /lebenskundliche Themenformulierung (1) Traditionelle Themen: Die lebenskundliche Fokussierung: Aufklärung Wissbegierde und Leselust: Aus dem Leben des Ulrich Bräker NS-Propaganda Wie anfällig (gegenüber Werbung, Gruppendruck usw.) bin ich selbst? Die Ebstorfer Weltkarte Wo ist meine / unsere Mitte?

  12. Die problemorientierte / lebenskundliche Themenformulierung (2)... Schul- und Erziehungssystem im 19. Jh Jugendbenimm im Wandel der Zeiten Alltags- und Sozialgeschichte Roms Welchen Sinn hatten die Gladiatorenkämpfe im antiken Rom? 5 Säulen des Islam Welche Bedeutung hat Ramadan für mich?

  13. Da Parallelisierungen und lineare Verbindungen inhaltlich immer etwas riskant sind, empfehle ich zu überlegen, ob der Unterrichtsverlauf (von Differenzierungen in den einzelnen Phasen abgesehen) zweiphasig verlaufen kann bzw. verlaufen sollte. 1.Phase : Information und geschichtlich sachbezogene Erarbeitung (gelenkt, „linear“) Ein Vorschlag zur Methode 2.Phase: Diskussion über die Bedeutung (das Anregungspotential) des Themas (vom Thema ausgehend aber ergebnisoffen)

  14. Gandhi und seine Lehre von der Gewaltlosigkeit (direkt) kann Gandhi kein Vorbild sein Entdeckungen der Neuzeit, James Cook „entdeckt“ Australien Erfahrung mit der Globalisierung „Kraut und Rüben“ Essen im Mittelalter „Moderne Ernährung“ Burger, Fritten & Co

  15. Einwände, Vorbehalte, Kritik.... „Eigenwert“ des Geschichtlichen (das Fremde, Befremdliche, schwer Verständliche) droht verloren zu gehen (Bsp: Stein von Rosetta, Ebstorfer Weltkarte u.v.m.)

  16. Inhalt : Prof. Dr. Schulz-Hageleit Umsetzung: Maik Hager Peter Zieb Layout & technische Umsetzung: Peter Zieb