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Diabetes mellitus…

Diabetes mellitus…. …Chronisch endokrine Stoffwechselerkrankung !. Frage : Diabetes mellitus…was ist das ?. Antwort : …eine chronisch endokrine Stoffwechselerkrankung bei der die Langerhans - Inseln ( B - Zellen ) der Pankreas gestört sind.

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Presentation Transcript


  1. Diabetes mellitus… …Chronisch endokrine Stoffwechselerkrankung !

  2. Frage :Diabetes mellitus…was ist das ? Antwort : • …eine chronisch endokrine Stoffwechselerkrankung bei der die Langerhans - Inseln ( B - Zellen ) der Pankreas gestört sind. • Die gestörte Funktion führt zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte  ( BZ ) !

  3. Die Bauchspeicheldrüse / Pankreas… • …ist eine der wichtigsten Drüsen des menschlichen Körpers ! • …bildet als Drüse mit äußerer Sekretion (exokrine Drüse) den Pankreassaft, der in den Dünndarm abgegeben wird. • …bildet als Drüse mit innerer Sekretion (endokrine Drüse) in den Langerhans -Inseln die Hormone für den Kohlenhydratstoffwechsel.

  4. Pankreas…

  5. Langerhans - Inseln… • Innerhalb des ausscheidenden Pankreasgewebes liegen die Hormonabsondernden Zellen der Langerhans - Inseln. • A - Zellen sondern Glucagon, B - Zellen Insulin und D - Zellen Somatostatin ab.

  6. Langerhans - Inseln… • Neben den exokrinen Drüsen, die den Pankreassaft bilden und die zusammen die Hauptmasse des Pankreas ausmachen, existieren im selben Organ verstreut liegende Zellverbände, die wie kleine Inseln im ganzen Organ vorkommen. • Man kann in den „Inseln“ 3 Arten von Zellen unterscheiden, die unterschiedliche Hormone bilden.

  7. A - Zellen… • …bilden das Hormon Glukagon, den Gegenspieler des Insulins. Glukagon ist, wie Insulin, ein Eiweißhormon. • Als Gegenspieler des Insulins fördert es den Glykogenabbau sowie die Glukoseneubildung (Glukoneogenese) aus Milchsäure (Laktat) oder anderen Stoffwechselabbauprodukten. • Ferner auch so genannte D - Zellen, die im gesamten Verdauungstrakt verstreut vorkommen.

  8. B - Zellen… • …stellen die Hauptmasse der Inselzellen dar und bilden Insulin. • Insulin ist ein Eiweißhormon und hat vielfältige biologische Wirkungen, die alle im gleichen sinne den Blutzuckerspiegel senken. • Ein Mangel an Insulin führt zu einer weit verbreiteten Stoffwechselerkrankung…  Diabetes mellitus.

  9. D - Zellen… • …bilden Somatostatin, ein viel Verdauungsfunktion hemmendes Hormon.

  10. Diabetes Typen… Haupttypen : • Typ 1 • Typ 2 Sonderformen : • Schwangerschaftsdiabetes • MODY Diabetes mellitus • LADA Diabetes mellitus

  11. …betroffen sind überwiegend junge Menschen ohne Übergewicht. …insulinabhängiger Diabetes der gekennzeichnet ist durch absoluten Insulinmangel. Typ 1 Jungdiabetes…

  12. Ursache : Autoimmunerkrankung bzw. Viruserkrankung… …es werden Antikörper gegen die B - Zellen im Pankreas vom Organismus gebildet… Vollständige Zerstörung der B - Zellen! Absoluter Insulinmangel ! Typ 1 Jungdiabetes…

  13. Typ 2  Altersdiabetes… • …betroffen sind überwiegend ältere Menschen mit Übergewicht. • …insulinunabhängiger Diabetes, wobei es sich um eine Störung der Insulinsekretion und/oder Insulinresistenz handelt.

  14. Typ 2  Altersdiabetes… Ursache : • Übergewicht durch eine unverhältnismäßig hohe Aufnahme von fett - und kohlenhydrathaltigen Speisen. • Bewegungsmangel führt zusätzlich dazu, dass weniger Glukose in den Zellen verbrannt wird. • Ein stetig ansteigender Blutglukosespiegel schüttet vermehrt Insulin aus, was zur Zerstörung der Insulinsekretion und zur Insulinresistenz führt.

  15. Typ 2  Altersdiabetes… Ursache : • Die Hormonproduzierenden B - Zellen ermüden und es wird nicht mehr genügend Insulin produziert. • Relativer Insulinmangel ! • Durch das Übergewicht kommt es parallel zu einer Störung der Insulinrezeptoren an den Zellen.

  16. Jeder Diabetes, der während einer Schwangerschaft beginnt oder entdeckt wird, bezeichnet man als Schwangerschaftsdiabetes. Er kommt in 2 - 5 % aller Schwangerschaften vor und verschwindet in der Regel nach der Niederkunft wieder. Ursache : Hormonale Insulinresistenz ! Schwangerschaftsdiabetes…

  17. MODY Diabetes mellitus… • …betroffen sind Menschen bis zum 25ten Lebensjahr mit Übergewicht die auch meist insulinabhängig sind. Ursache : • Genetischer Defekt der B - Zellen des Pankreas, wodurch zu wenig Insulin produziert wird. • Relativer Insulinmangel !

  18. LADA Diabetes mellitus… • …betroffen sind relativ junge Menschen. • …im Pankreas wird noch Insulin produziert, jedoch haben sich im Serum nachweisbare Autoimmunantikörper gegen die Insulinzellbestandteile gebildet ( ähnlich wie Typ 1 ) . Ursache : • Die B - Zellen im Pankreas werden durch Autoimmunprozesse im Organismus zerstört. • Absoluter Insulinmangel !

  19. Komplikationen ( Schock / Entgleisung ) Durch eine Stoffwechselentgleisung kann es bei allen Diabetesformen zur… Hypoglykämie  Unterzuckerung… …oder auch zur… Hyperglykämie  Überzuckerung… …kommen, was lebensbedrohlich werden kann!!!

  20. Symptome der Hypoglykämie… • Heißhunger • Kalter Schweiß und Hautblässe • Tremor ( Muskelzittern ) • Angst, Herzklopfen und Kribbeln im Mundwinkel • Sehstörungen und Konzentrationsschwäche • Stimmungsschwankungen sowie Erregbarkeit • Apathie, Bewusstlosigkeit und Krampfanfälle

  21. Ursachen der Hypoglykämie… Typ 1 : • Menge der zu sich genommenen BE in der Nahrung zu hoch eingeschätzt… • …zu langer Spritz - Eß - Abstand  Insulin gespritzt und dann schlafen gelegt… • …nach Absetzen von Medikamenten ( Pille )… • …nach körperlicher Belastung… • …nach Alkoholgenuss!!!

  22. Ursachen der Hypoglykämie… Typ 2 : • Überdosierung von Insulin… • …zusätzliche Medikamenteneinnahme ( ß - Blocker )… • …verminderte Nahrungsaufnahme!!!

  23. Blutzuckerspiegel ist unter 60 mg/dl ! Sofort 10 - 20 gr. Traubenzucker… …oder 1 Glas Saft mit Traubenzucker… …danach noch ein Brot ( 1 - 2 BE ) oral zuführen! KEINE Insulingabe!!! Leichte Hypoglykämie…

  24. Schwere Hypoglykämie… • Ersthelfer kann sofern vorhanden, bei Bewusstlosigkeit oder Eintrübung eine Glucagon Fertigspritze intramuskulär injizieren sollte eigentlich jeder Insulinpflichtige Diabetiker in unmittelbarer Nähe bei sich tragen! • Im Krankenhaus erfolgt intravenös eine Ringerlösung zur Infusion mit 40 % ige Glucose mind. 20 - 50 ml als Zusatz bis zum erwachen des Betroffenen und eine 24 Stündliche Überwachung mit 2 Stündlichen BZ - Kontrollen  Vitalzeichenkontrollen!

  25. Symptome der Hyperglykämie… • Glucosurie ( Glucoseausscheidung über die Nieren ) • Polyurie ( vermehrte Harnausscheidung ) • Ketonurie ( Aceton im Urin ) • Polydipsie ( vermehrtes Durstempfinden ) • Gewichtsverlust • Übelkeit und Erbrechen • Allgemeine Leistungsminderung • Bewusstseinstrübung

  26. Hyperglykämie… Blutzuckerspiegel ist über 140 dl/mg ! • Altinsulin zur Senkung des hohen Blutzuckerspiegel injizieren! Rotmarkierte Zonenim unteren Bild  • Im Krankenhaus erfolgt intravenös eine NaCl 0,9 Infusion usw. und eine 24 Stündliche Überwachung mit Stündlichen BZ - Kontrollen  Vitalzeichenkontrollen!

  27. Ursachen der Hyperglykämie… • Meist durch erhöhten Insulinbedarf bei z.B. Infekte. • Dosierungsfehler wie z.B. durch weggelassenes Insulin ausgelöste Stoffwechsel - und Kreislaufentgleisung.

  28. Hyperglykämie / Ketoazidotische Koma • Meist Typ 1 Diabetes • Entwicklung in Stunden bis Tagen • BZ über 300 mg/dl • Führendes Problem ist die Azidose mit Übelkeit, Erbrechen, Schwäche, Appetitlosigkeit, Durst und Peritonitissymptomen ( Bauchfellentzündungssymptomen ) • Azetongeruch der Atmung • Kussmaul - Atmung ( vertiefte Atmung )

  29. Hyperglykämie / Hyperosmolare Koma • Meist Typ 2 Diabetes • Entwicklung in Tagen bis Wochen • BZ über 700 mg/dl • Starke Exsikkose mit Polyurie und starkem Durst • Tachykardie  Puls ist sehr schnell • Hypotonie  Blutdruck ist niedrig, bis zum Schock • Trockene und heisse Haut

  30. MEDIKAMENTE…

  31. Insulin / Tabletten… • Nur der Arzt verordnet das Insulin oder die DiabetesTabletten!!! • Durch den Arzt wird man auch auf die richtige Dosierung der Tabletteneinnahme und der Gabe der Insulineinheiten eingestellt!!!

  32. Insulinarten… • Altinsulin z.B.: Actrapid • Mischinsulin z.B.: Insuman Comb 25 • Langzeitinsulin z.B.: Lantus

  33. Altinsulin ( Normalinsulin )… Altinsulin ist einKurzwirkendes Insulin ohne Zusatz von Wirkungsverlängernden Substanzen. Es kann als einzige Insulinpräparation sowohl in die Vene als auch in den Muskel wie auch in das Unterhautfettgewebe gespritzt werden. Die Gabe von Altinsulin in die Vene, also direkt in die Blutbahn, ist grundsätzlich beim diabetischen Koma, einer schweren Stoffwechselentgleisung mit Bewusstseinstrübung, bzw. Bewusstlosigkeit, notwendig.

  34. Altinsulin ( Normalinsulin )… Das Spritzen in das Unterhautfettgewebe ist die häufigste Art der Anwendung von Altinsulin. Hierbei beginnt die Insulinwirkung etwa nach 15-20 Minuten und dauert zirka 6 Stunden. Etwa 1 1/2 Stunden nach dem Spritzen entfaltet Altinsulin seine stärkste Wirkung. Dieses so genannte Wirkmaximum dauert ungefähr 1 Stunde. Die von den verschiedenen Firmen angebotenen Altinsuline zeigen hinsichtlich des oben geschilderten Wirkungsablaufes keine großen Unterschiede.

  35. Mischinsulin… Mischinsulin ist eine Mischung aus Normalinsulin ( Altinsulin ) und Intermediärinsulin ( Depotinsulin ) in verschiedenen Verhältnissen. Der Wirkungsbeginn findet nach 30 Minuten statt. Die Wirkungsdauer ist Mischungsabhängig !

  36. Mischinsulin… Das zweiphasische Mischinsulin führt zu einer Verbesserung der Blutzuckerwerte nach dem Essen. Es verringert das Unterzuckerungsrisiko und kann bei Patienten, die mit oralen Antidiabetika unzureichend eingestellt sind, zu einer Verbesserung des Zuckerstoffwechsels führen. Ausserdem bewirkt es eine Verbesserung und Vereinfachung der Insulintherapie.

  37. Langzeitinsulin… Langzeitinsulin, dass durch Zusätze wie z.B. Zink verzögert wirkt, entfaltet seinen Wirkungsbeginn erst 3 - 4 Stunden und die Wirkungsdauer hält bis zu 24 Stunden an.

  38. Insulinschema… • Je nach Blutzuckerwerten erstellt der Arzt dann ein Insulinschema, das den Diabetiker helfen soll, seine Werte konstant zu halten. • Diabetiker Tabletten und Insulin nimmt oder injiziert der Betroffene eine halbe Stunde vor den Hauptmahlzeiten, je nachdem wie er/sie eingestellt wurde!!!

  39. Blutzuckerkontrolle… • Regelmäßige BZ -Kontrollen sind notwendig. • Es reicht nur ein Tropfen vom Kapillarblut um den Wert zu ermitteln. • Den Blutstropfen entnimmt man am sauberen Finger oder besser noch am Ohrläppchen.

  40. Gesunde Kost…

  41. Diätplanung… • Anstreben von Normalgewicht • 5 - 7 kleine Mahlzeiten • Gesamtenergiebedarf beachten • Feste Essenzeiten • Fettarm essen und eiweißreiche Kost • Ballaststoffreiche und vitaminreiche Ernährung • Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel beachten • Stärkehaltige Nahrungsmittel • Reine Zucker, Traubenzucker und Malzzucker vermeiden • Zuckeraustauschstoffe verwenden

  42. Fett… Die individuell ausreichende Fettmenge in Gramm ergibt sich aus dem Normalgewicht /70 kg  70 g Fett pro Tag. Sinnvoll ist es, den Großteil in Form von pflanzlichen Ölen und Fetten aufzunehmen. Tierische und versteckte Fette sollten wegen der ungünstigen Fettsäurezusammensetzung und dem hohen Cholesterinanteil reduziert werden. Es ist ratsam nur magere tierische Produkte zu essen, auf Innereien gänzlich zu verzichten und nicht mehr als zwei Eigelb pro Woche zu essen.

  43. Eiweiß… Der Eiweißbedarf wird meistens überschätzt, daher gilt für „ Fleischesser “ : Die Portion soll nicht größer sein als der eigene Handteller. Pro Woche sind 2 - 3 mal Fleisch und 2 mal Fisch (aber nicht nur gebacken) mehr als ausreichend. Wurst, Schinken und Käse wirklich nur als dünnen Brotbelag, zur geschmacklichen Abwechslung, verwenden.

  44. Kohlenhydrate… Sie zählen zu den besten Energiespendern und sind keine „ Dickmacher “ ! Vollkornprodukte, Gemüse, Salate und Hülsenfrüchte besitzen einen hohen Ballaststoffanteil und sollten deshalb bei keiner Mahlzeit fehlen.

  45. Getränke… Sinnvoll ist es, zuckerfreie und kalorienarme/freie Getränke in kleinen Mengen über den Tag zu verteilen, um den Durchschnittsbedarf von 2 - 3 L. Flüssigkeit zu decken. Geeignet sind Wasser, Mineralwasser, Tee mit Süßstoff, Kaffee ohne Milch, mit Süßstoff und kalorienfreie Light - Getränke mit Süßstoff.

  46. Wenn man die BE´s beachtet und regelmäßig seine Insulineinheiten spritzt, sowie seine Diabetesmedikamente nimmt, bekommt man den Diabetes locker in den Griff…!!! Ende !!!

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