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Vortrag auf dem 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress

Rolf Müller, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen Integrierte Analyse von Versorgungserfahrungen von Patienten und professionellen Akteuren im Krankenhaus Ergebnisse aus dem WAMP-Projekt. Vortrag auf dem 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress

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Vortrag auf dem 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress

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  1. Rolf Müller, Zentrum für Sozialpolitik, Universität BremenIntegrierte Analysevon Versorgungserfahrungen von Patienten und professionellen Akteuren im KrankenhausErgebnisse aus dem WAMP-Projekt Vortrag auf dem 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden Zentrum für Sozialpolitik Universität Bremen Gefördert und unterstützt durch: Landesärztekammer Hessen

  2. Fragestellungen des Projekts WAMP Es besteht die Aussage, dass die Einführung der DRGs ein folgenreiches Unterfangen ist, durch das die Ökonomie und der Versorgungsprozess maßgeblich beeinflusst wird. Daher stellen sich im Rahmen der DRG-Einführung folgende Fragen: • Welche institutionellen internen und externen Anpassungsstrategien finden statt? • Wie verändern sich der medizinische und pflegerische Arbeitsprozess sowie die Bedingungen und der normativer Bezugsrahmen ärztlicher und pflegerischer Arbeit? • Wie verändern sich die Beziehungen zwischen Patient und Krankenhaus? In welchem Zusammenhang stehen Arbeitsbedingungen, Arbeitsinhalte, Arbeitszufriedenheit und Interaktionsbeziehungen zwischen Patienten und Beschäftigten? • Welche Folgen ergeben sich als Resultat dieser Veränderungen für die Versorgungsqualität? Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  3. Datenquellen im DRG-Projekt WAMP • Mehrfache inhaltlich sehr ähnliche schriftlich-standardisierte Patienten-, Pflegekräfte- und Ärztebefragungen in den Jahren 2003 – 2008 • Personenbezogene Analysen von stationären und ambulanten Versorgungsketten mit GEK-Routinedaten. • Interviewbasierte qualitative Fallstudien in Krankenhäusern 2004-2007. • Krankenhausstatistik des Statistischen Bundesamtes. • BIBB/IAB und BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  4. Beschreibung der quantitativen Daten • Krankenhauspatienten-Befragung 2003: bundesweite schriftlich standardisierte Befragung von 5.968 30- bis 80-Jährigen, die zuletzt Ende 2002 im Krankenhaus gelegen hatten. Rücklauf: 4.007 (67,1 %). • Krankenhauspatienten-Befragung 2005: bundesweite schriftlich standardisierte Befragung von 3.851 30- bis 80-Jährigen, die zuletzt Ende 2005 im Krankenhaus gelegen hatten. Rücklauf: 2.242 (58,2 %). • Krankenhauspflegekräfte-Befragung 2003: bundesweite schriftlich standardisierte Befragung von 5.269 Krankenschwestern/‑pflegern (Berufskennziffer 853); Rücklauf: 3.152 (59,8 %); für Auswertung selektiert: 1.885. • Krankenhauspflegekräfte-Befragung 2006: bundesweite schriftlich standardisierte Befragung von 3.502 Krankenschwestern/‑pflegern (Berufskennziffer 853; Wirtschaftszweig 8511 Krankenhaus). Rücklauf: 1.628 (46,5 %); für Auswertung selektiert: 1.283. • Krankenhausärzte-Befragung 2004: schriftlich standardisierte Befragung von 3.867 Assistenz-, Ober- und Chefärzten in Hessischen Krankenhäusern. Rücklauf: 1.538 (39,8 %); für Auswertung selektiert: 1.284. • Krankenhausärzte-Befragung 2005: schriftlich standardisierte Befragung von 3.122 Ärzten in Hessischen Krankenhäusern. Rücklauf: 1.127 (36,1 %); für Auswertung selektiert: 1.110. • GEK-Routinedaten; derzeit ca. 1,6 Mio. Versicherte; deutschlandweit relativ gleichmäßig verteilt. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  5. Zeitdruck und Folgen Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  6. Hoher Zeitdruck und Folgen Teil 1 Quelle: Pflegebefragungen 2003 und 2006 standardisiert nach Alter und Geschlecht Ärztebefragungen 2004 und 2005/2006. Werte standardisiert nach Status. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  7. Hoher Zeitdruck und Folgen Teil 2 Quelle: Patientenbefragungen 2003 und 2005 standardisiert nach Alter und Geschlecht Ärztebefragungen 2004 und 2005/2006. Werte standardisiert nach Status. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  8. Entlassungszeitpunkt Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  9. Fanden Sie die Dauer Ihres Krankenhausaufenthaltes richtig? Beurteilungen der Dauer in den Jahren 2003 und 2005 durch Patienten Quelle: Patientenbefragungen 2003 und 2005. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  10. Wie beurteilen Sie die Entlassungszeitpunkte in Ihrer Station / Abteilung / Klinik?Der Entlassungszeitpunkt liegt ... Quelle: Ärztebefragung 2004 und 2005/2006. Werte standardisiert nach Status. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  11. Externe Kooperation /Management nachstationärer Versorgung Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  12. Unser Krankenhaus verfügt über ein gutes Entlassungs-, Überleitungs- und Kooperationsmanagement mit Hausärzten/innen und ambulanten Diensten Quelle: Pflegekräftebefragungen 2003 und 2006. Werte standardisiert nach Alter und Geschlecht. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  13. Verfügt Ihre Abteilung/Klinik über ein Entlassungs-, Überleitungs- oder Kooperationsmanagement mit niedergelassenen Ärzten/innen, ambulanten und/oder stationären Diensten? Quelle: Ärztebefragung 2004 und 2005/2006. Werte standardisiert nach Status. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  14. Fazit • Konsistenz bei vielen Ergebnissen der Patienten-, Pflegekräfte- und Ärztebefragungen. • ‚noch?‘ geringe Signifikanz im zeitlichen Vergleich. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

  15. Kontakt • Rolf Müller • Universität Bremen / Zentrum für Sozialpolitik • Parkallee 39 • 28209 Bremen • Tel: 0421 / 218-4360 • E-Mail: rmint@zes.uni-bremen.de • Danke • für Ihre Aufmerksamkeit Publikationen • Braun B, Müller R 2003: Auswirkungen von Vergütungsformen auf die Qualität der stationären Versorgung. Ergebnisse einer Längsschnittanalyse von GKV-Routinedaten und einer Patientenbefragung. St. Augustin: Asgard. • Braun B, Müller R, Timm A 2004: Gesundheitliche Belastungen, Arbeitsbedingungen und Erwerbsbiographien von Pflegekräften im Krankenhaus. Eine Untersuchung vor dem Hintergrund der DRG-Einführung. St. Augustin: Asgard. • Braun B, Müller R 2006: Versorgungsqualität im Krankenhaus aus der Perspektive der Patienten. Ergebnisse einer wiederholten Patientenbefragung und einer Längsschnittanalyse von GEK-Routinedaten. St. Augustin: Asgard. • Braun B, Müller R 2007 im Erscheinen: Pflegearbeit im Krankenhaus. Ergebnisse einer wiederholten Pflegekräftebefragung und einer Längsschnittanalyse von GEK-Routinedaten. St. Augustin: Asgard. • Buhr P, Klinke S 2006a: Versorgungsqualität im DRG-Zeitalter. Erste Ergebnisse einer qualitativen Studie in vier Krankenhäusern. ZeS-Arbeitspapier Nr. 6/2006. • Buhr P, Klinke S 2006b: Qualitative Folgen der DRG-Einführung für Arbeitsbedingungen und Versorgung im Krankenhaus unter Bedingungen fortgesetzter Budgetierung. Eine vergleichende Auswertung von vier Fallstudien. WZB Discussion Papers SP I 2006-311. • Klinke S 2007: Auswirkungen des DRG-Entgeltsystems auf Arbeitsbedingungen und berufliches Selbstverständnis von Ärzten und die Versorgungsqualität in deutschen Krankenhäusern. Detailergebnisse einer Befragung Hessischer Krankenhausärzte im Jahre 2004, Teil II. WZB Discussion Papers SP I 2007-301. • Klinke S, Kühn H 2006: Auswirkungen des DRG-Entgeltsystems auf Arbeitsbedingungen von Krankenhausärzten und die Versorgungsqualität in deutschen Krankenhäusern. Zusammenfassung der Ergebnisse und Dokumentation der Daten einer Befragung Hessischer Krankenhausärzte im Jahre 2004. WZB Discussion Papers SP I 2006-309. Rolf Müller, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Projekt WAMP: 6. Kongress für Versorgungsforschung und 2. nationalen Präventionskongress vom 24.-27. Oktober 2007 in Dresden

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