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Zentrale Fragestellungen rund um die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA). Erfolgsplanung braucht gute Instrumente !. www.LKMP.de Prüm – Bitburg – Gerolstein – Daun – Luxemburg Referenten: Marco Mutsch / Thomas Grün.

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Zentrale fragestellungen rund um die betriebswirtschaftliche auswertung bwa

Zentrale Fragestellungen rund um die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)

Erfolgsplanung braucht

gute Instrumente !

www.LKMP.de

Prüm – Bitburg – Gerolstein – Daun – Luxemburg

Referenten: Marco Mutsch / Thomas Grün


Warum ben tigt jeder unternehmer eine unterj hrig stimmende bwa
Warum benötigt jeder Unternehmer eine ( Auswertung (BWA)unterjährig) stimmende BWA ?

Planen hat etwas mit (unternehmerischen) Zielen zu tun !

Ergebnisplanung und Festlegung von Zielen / Zielgrößen (Umsatz, Kosten, Gewinn, …) !!

Rentabilitäts- und Liquiditätsvorausschau ist die „Kür“ !

Die Erreichbarkeit der Ziele des Unternehmens muss unterjährig transparent

darstellbar sein !

Zur Eigenkontrolle des Unternehmers:

  • Kontrolle der Ergebnisplanung (Umsatz, Kosten, Gewinn…….)

  • Vorbeugung von Fehlentwicklungen (Forderungsmanagement / Offene Posten-Listen, Mitarbeiter-Zielvereinbarungen)

  • Unterjährige Anpassung und Kontrolle der Steuervorauszahlungen

  • Instrument zur Auftragsvor- und Nachkalkulation

    Zur Darstellung des Unternehmens nach außen

  • Grundlage für Kreditgespräche

  • Informationsgrundlage für andere Anteilseigner

Permanenter Abgleich durch monatliche Finanzbuchhaltung und Betriebswirtschaftlicher Auswertung (BWA) mit Soll-Ist-Vergleich und Abweichungsanalyse !!


Welche grunds tzlichen erkenntnisse sollten sich aus der bwa erkennen lassen standard
Welche grundsätzlichen Erkenntnisse sollten sich aus der BWA erkennen lassen (Standard) ?

  • Standardisierte BWA´s sollten Unternehmer mindestens folgende Informationen bieten:

    Kurzfristige Erfolgsrechnung des aktuellen Monats und der aufge-

    laufenen Werte des Jahres (sog. kumulierte Werte) und dem direkten

    Vergleich mit den Vorjahreswerten (KER und Vj-vergl.-BWA)

    Permanenter Vergleich des aktuellen Monats mit den Planwerten

    (Soll-Ist-Vergleich) (Nach unserer Einschätzung hat sich leider diese Auswertungen noch nicht als

    zum allgemeinen Standard gehörend durchgesetzt)

    Unterjähriger Vergleich (mind. 1x p.a.) der eigenen Unternehmens-

    werte mit anderen Unternehmen der gleichen Branche (externer

    Betriebsvergleich)

    Zusammenfassung der Ergebnisse mehrerer eigener Unternehmen,

    bspw. Besitz- und Betriebsunternehmen (Konsolidierte BWA)


Welche berlegungen muss der unternehmer bei der auswahl und anlage der richtigen bwa anstellen
Welche Überlegungen muss der Unternehmer bei der Auswahl und Anlage der „richtigen“ BWA anstellen ?

  • Was möchte der Unternehmer wissen ???!!!

    Welche Erkenntnisse sollen aus der BWA (neben der Erfolgsrechnung) ersichtlich sein ?

    (Beispiel: Erfassung und Auswertung statistische Werte)

  • Gibt es branchenspezifische Besonderheiten und sollen diese in der BWA berücksichtigt werden ?

    (Beispiel: Trennung der Umsätze in Handwerk / Handel, Kassen- / Privatpatienten, Speisen / Getränke / Übernachtungen)

  • In welchen Zeitabständen muss der Unternehmer über die wirtschaftliche Lage seines Unternehmens informiert werden ?

  • Besteht die Möglichkeit in das Rechnungswesen Daten aus anderen EDV-Bereichen mittels Schnittstellen zu übernehmen (Warenwirtschaft, Faktura, Kontoauszüge…)?


Unsere erfahrung typische praxisprobleme bei unterj hrigen bwa s
Unsere Erfahrung: und Anlage der „richtigen“ BWA anstellen ?Typische Praxisprobleme bei unterjährigen BWA`s !

  • Ziel:

    Die unterjährige (mtl./vierteljährliche) BWA sollte zeitnah die aktuelle Vermögens-, Ertrags-, Liquiditäts-, und Finanzlage des Unternehmens zeigen

  • Problem:

    Oftmals werden in der Praxis unterjährig keine

    - unfertigen Arbeiten

    - (wesentliche) Bestandsveränderungen an Waren-/RHB-Stoffen

    - kalkulatorischen Aufwendungen/Kosten

    - monatlichen Abgrenzung von Zinsen, Versicherungen,

    Lohnkosten etc. erfasst.

  • Folge:

    Die unterjährige Aussagekraft der BWA leidet und es wird kein betriebswirtschaftliches Ergebnis des Unternehmens gezeigt !!!

    (Verbreitetes „Argument“:

    Das Ergebnis stimmt ja dann mit dem Jahresabschluss !!!!??)


Unsere empfehlung wie erkennt man eine unternehmer bwa
Unsere Empfehlung: und Anlage der „richtigen“ BWA anstellen ?Wie erkennt man eine „Unternehmer“-BWA ?!

  • Mindestinhalte für Zwecke der monatlichen Berücksichtigung:

    a) kalkulatorische Abschreibung

    b) kalkulatorische (Fremdkapital-)Verzinsung

    c) kalkulatorische Weihnachts-/Urlaubsgelder

    d) Veränderungen der unfertigen Arbeiten im Baugewerbe

    e) kalkulatorischer Wareneinsatz bei Handelsbetrieben (WES-BWA !!)

    f) kalkulatorischer Eigenverbrauch (Waren, PKW, Telefon……..)

    g) Auflösung von aktiven/passiven Rechnungsabgrenzungen

    h) mtl. genaue Lohnkosten-Erfassung (Bruttolohnverbuchung)

    i) kalkulatorische Berufsgenossenschaftsbeiträge

  • Sinnvolle Inhalte für Zwecke der monatlicher Berücksichtigung:

    a) kalkulatorischer Unternehmerlohn (bei Einzel-Personenunternehmen)

    b) kalkulatorische Raumkosten (bei unentgeltlicher Nutzung)

    c) kalkulatorischer Lohn/Gehalt unentgeltlich tätiger Mitarbeiter

    (Problematik: „Ehegattengehalt“)


Welche bwa f r welches unternehmen

Standardlösungen der DATEV und Anlage der „richtigen“ BWA anstellen ?

Standardisierte DATEV-BWA (kurzfristige Erfolgsrechnung)

Branchenlösung:

a) Handwerker-BWA

b) (Zahn-)Ärzte-BWA

c) Einzelhandel-BWA

d) Freiberufler-BWA

e) BWA für Pflege-

einrichtungen

f) BWA für Hotel- und

Gaststättengewerbe

Individuallösungen

Individuelle, auf das Unternehmen speziell zugeschnittene BWA

„Maßgeschneiderte Lösung, die spezielle Bedürfnisse berücksichtigt“

(eher selten)

Welche BWA für welches Unternehmen ?


Beispiele f r zus tzliche auswertungs m glichkeiten in einer bwa
Beispiele für zusätzliche Auswertungs-möglichkeiten in einer BWA !

Bei Handwerksbetrieben:

  • Umsatz je produktiver Mitarbeiter

  • Umsatz je produktiver Arbeitsstunde

  • Gemeinkostenzuschlagsätze

    Bei Handelsbetrieben:

  • (Bar-)Umsatz je Verkaufstag

  • Rohaufschlag-/Rohgewinnsatz für Handwerk und Handel

  • Umsatz je qm Verkaufsfläche (z. B. Möbelhandel)

    Bei Gastronomiebetrieben:

  • Rohaufschlagsätze Speisen und Getränken

  • Auslastung / Übernachtungszahlen


Welche auswertungen kann der unternehmer monatlich erhalten
Welche Auswertungen kann der Unternehmer monatlich erhalten ?

  • Kurzfristige Erfolgsrechnung:

    • Monats-BWA mit kum. Jahreswerten

    • Monats-BWA mit kalkulatorischen Wareneinsatz (Handelsbetrieb)

    • Vorjahresvergleichs-BWA

    • Zeitreihen-BWA

    • Soll-Ist-Vergleichs-BWA

    • Branchenvergleichs-BWA (mind. 1 x p.a.)

    • mtl. statische Liquiditätsbetrachtung

  • Offene-Posten-Listen (Forderungsmanagement)

    • Vorschlagsliste Mahnwesen (Mahnstufen-Vorschläge mit Zinsberechnung)

  • Interne Kostenrechnung:

    • Kostenstellenrechnung für Filialen, Abteilungen, Unternehmensbereiche, einzelne Baustellen / Aufträge

    • Deckungsbeitragsrechnung und Kostenträgerrechnung (Kalkulation)

      Mit einfachen Mitteln kann eine Kostenrechnung als Informationsquelle zusätzlich zur BWA

      eingerichtet werden und dem Unternehmen einen wesentlichen Zusatznutzen bieten !


Einsatz und auswertungsm glichkeiten einer kostenrechnung
Einsatz und Auswertungsmöglichkeiten einer Kostenrechnung ?

  • Ergebnisrechnungen / Auswertungen bezogen auf jede(s) einzelne:

    • Produkt oder ganze Produktgruppen

    • Baustelle für Betriebe der Bauwirtschaft

    • Filiale für Betriebe mit mehreren Betriebsstätten

    • Abteilungen für Betriebe mit mehreren Sparten

      (Dachdeckerei und Zimmerei, Groß- und Kleintierarztpraxis………)

  • Ermittlung Gemeinkostenstellen (Verwaltung, Geschäftsführung, Vertrieb, Marketing usw.)


Vielen Dank für Ihre ?

Aufmerksamkeit !

Thomas Grün und Marco Mutsch


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