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The Link between Leadership and Followership. How Affirming Social Identity Translates Vision into Action S. Alexander Haslam & Michael J. Platow. Wie werden Vorstellungen und Wünsche von Anführern in Bestrebungen von Anhängern übersetzt?.

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Presentation Transcript
the link between leadership and followership

The Link betweenLeadershipand Followership

HowAffirmingSocial Identity Translates Vision into Action

S. Alexander Haslam & Michael J. Platow

Vertiefungsseminar zur SozialpsychologieReferenten: Valentin Lackmann und Sarah Matthias

wie werden vorstellungen und w nsche von anf hrern in bestrebungen von anh ngern bersetzt

Wie werden Vorstellungen und Wünsche von Anführern in Bestrebungen von Anhängern übersetzt?

slide3

Die Lösung dieser Frage wäre DER Schlüssel zu Verhalten, auf dem organisatorischer Erfolg basiert.

pers nlichkeitsansatz
PERSÖNLICHKEITSANSATZ
  • Bestimmte Persönlichkeitseigenschaft eines Leaders, die es der Gruppe erlaubt, Erwartungen zu übertreffen
  • Charisma  Energetisierung & Enthusiasmus der Anhänger
  • Bsp.: Inspirierende Fähigkeiten von Nelson Mandela, Bill Gates etc..

 Leader erreicht Followership durch seine Fähigkeit, Ziele, Werte und Bestrebungen der Anhänger neu zu definieren

kritik
KRITIK
  • Keine prädiktive Aussagekraft:Charisma ist eher korreliert mit als Grund für einen erfolgreiche Leadership-Prozess
  • Abhängigkeit von sozialem Kontext und sozialen Perspektiven
  • Charisma kann nach dem Tod schlagartig anschlagen

 Grund kann nicht im Individuum allein liegen!

situationsansatz
SITUATIONSANSATZ
  • Leadership = perfektes Zusammenspiel zwischen Charakter des Leaders und der konfrontierten Situation
  • Prototypisches Modell (Fiedler, 1978)
  • „havingtherightpersonforthejobathand“
kritik1
KRITIK
  • Zwar Einbezug des Kontexts, aber Vernachlässigung der Perspektive(Bsp.: Martin Luther King)
transaktionaler ansatz
TRANSAKTIONALER ANSATZ
  • Leadership basiert auf dem Prinzip des sozialen Austauschs/Interdependenz:
  • Belohnung: emotional, finanziell, intellektuell
  • Erfolgreiche Leadership, wenn beide Seiten im interpersonalen System profitieren (Kosten/Nutzen-Kalkulation)
  • Motivation zu folgen/extra Mile zu gehen besteht in der Erwartung, belohnt zu werden

Leader

Follower

Belohnung

kritik2
KRITIK
  • Transaktionaler Ansatz trägt zwar der Wichtigkeit von Gefolgschaft Rechnung, jedoch scheint Interdependenz ebenfalls eher Ergebnis statt Ursache von Leadership-Prozess zu sein
  • Die Verbindung zwischen Leadership und Followership scheint mehr zu sein als bloßer Zweckverbund
theorien zur sozialen identit t und selsbtkategorisierung
THEORIEN ZUR SOZIALEN IDENTITÄT UND SELSBTKATEGORISIERUNG
  • Tajfel & Turner
  • Annahme: Gruppenmitgliedschaft (+psychologische Konsequenzen) beeinflusst zu großen Teilen Reaktionen/Beitrag bzgl. des sozialen Lebens
  • Soziale Identität statt persönliche Identität Individuum orientiert sich in Richtung des Gruppeninteresses und wird davon geformt(kollektives statt persönliches Interesse)
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„Fit“ - beeinflusst die Bereitschaft von Individuen, sich selbst in einer sozialen Kategorie/Gruppe zu definierenComparative Fit Wahrgenommene Unterschiede innerhalb von Kategorien sind kleiner als die Unterschiede zw. ihnen.(Haslam & Turner, 1992)Normative Fit Eine bestimmte Kategorie stimmt mit den eigenen Erwartungen und Theorien über die soziale Realität überein.(Turner & Haslam, 2000)

auswirkung von sozialer identit t
Auswirkung von sozialer Identität?

Selbstkategorisierungstheorie:

  • Gemeinsame selbstdefinierenden Normen, Werte und Ziele
  • Gemeinsame Perspektive/Sichtweise der Realität,Konvergenz
  • Motivation, Verhalten entsprechend der Gruppennormen (welche die IG von OG abgrenzen und hervorheben) auszurichten
  • Gemeinsames Voranbringen des kollektiven Selbstinteresses, selbst wenn dies mit individuellem Nachteil verbunden sein könnte
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Soziale Identität

  • kann psychologische Grundlage für eineReihe organisatorischer Phänomene sein(Info-Austausch, Kooperation, Gruppenproduktivität, Vertrauen…)

Geteilte Identität von Leader + Anhängern= Voraussetzung für gute Leadership

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Annahme: Gruppenmitglieder werden am meisten von einem Leader inspiriert, der

  • die Bereitschaft demonstriert, die Ingroup-Mitglieder zu unterstützen, die darstellen, was „uns“ anders von „den anderen“ macht und
  • dessen Handeln vermittelt: „Wir sind besser als die anderen.“
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Vorangegangene Forschung (Platow et al.):Individuen waren einem Leader ausgesetzt, welcher Ressourcen an IG- und OG-Mitglieder (IG-favorisierend vs. Fair) verteilt hat.

 Unparteiisch zwar fairer empfunden als IG-Favorisierung, aber nicht als unterstützenswerter (eher IG-favorisierend)

experiment 1
Experiment 1

Hypothese: Leader erhalten größere Unterstützung, wenn ihre Entscheidungen eine bestimmte, mit Anhängern geteilte soziale Identität unterstützen.

methode
Methode

N=90 Australische Studenten

2x3 Versuchsdesign (15 Vpn pro Bedingung)

Instruktion + Fragebogen

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4 pro- & 2 antigovernmentstudents

3 pro- & 3 antigovernmentstudents

2 pro- & 4 antigovernmentstudents

Je nach Thema:

Identity affirming vs. negating

CHRIS – Vorsitzender des Studentenrats

Vorangeganenes Engagement des Studentenrats bzgl. eines Regierungspolitisches Themas

tightenguncontrolcutuniversityfundings

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4 progovernment + 2 antigovernmentstudents(guncontrolaffirming / universitycuts  negating)

  • 3 progovernment + 3 antigovernmentstudents(evenhanded/fair)
  • 2 progovernment + 4 antigovernmentstudens(guncontrol negating / universitycutsaffirming)
  • Nomination Strategy

UV1 = Topic (guncontrol vs. universitycuts)UV2 = Nomination Strategy (affirming/evenhanded/negating)

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Aufgabe: Angeben, - wie fair die Entscheidung empfunden wurde,

- wie vernünftig die Entscheidung empfunden wurde,- wie sehr diese Entscheidung unterstützt wird.

AV1 = Fairness (empfunden)

AV2 = Vernünftigkeit (empfunden)

AV3 = Unterstützung

erwartungen
Erwartungen
  • Am fairsten in der unparteiischen Bedingung
  • Fairer in der identity-affirming als in der identity-negating Bedingung
  • Identity-affirming gleich vernünftig wie Fairness, gleich viel (oder sogar mehr) Unterstützung

Hauptprädiktor für Leader-Unterstützung ist nicht dessen Fairness, sondern wie sehr er nach der sozialen Identität der Ingroup handelt.

ergebnisse1
Ergebnisse

Haupteffekt für das Thema:

  • Entscheidung des Leaders in Verbindung mit „guncontrol“ fairer, vernünftiger und unterstützenswerter gewertet (vs. University cuts)
ergebnisse2
Ergebnisse

Haupteffekt für Nominierungs-Strategie:

  • Am fairsten, wenn unparteiisch / signifikant unfairer, wenn identity-negating / identity-affirming-Werte dazwischen
  • Vernünftiger bei unparteiisch & identity-affirming (kein signifikanter Unterschied) als bei identity-negating
ergebnisse3
Ergebnisse

Der einzige signifikante Prädiktor für wahrgenommene Fairness der Leader Strategie ist die tatsächliche Fairness.

  • Die wahrgenommene Vernünftigkeit der Leader Strategie wird unabhängig durch a) identityaffirmation und b) fairness beeinflusst.

Der einzig signifikante Prädiktor für Unterstützung des Leaders ist seine identityaffirmation.

diskussion
Diskussion
  • Bestätigung von Hypothese und Erwartungen
  • Demonstration von Fairness ist nicht der Schlüsselfaktor dafür, Unterstützung der Anhänger zu erreichen.
  • Die stärkste Unterstützung erhalten Leader, welche Ingroup-Miglieder belohnen, die gegen die Outgroup sind.

Die Fähigkeit, im Sinne einer bestimmten sozialen Identität zu handeln, dient als Schlüsselprädiktor für Followership.

diskussion1
Diskussion
  • Leadership mehr, als bloß Unterstützung sichern
  • Motivation der Anhänger, etwas zur Umwandlung der individuellen Vision des Leaders in kollektives Handeln und soziale Realität beizutragen- Übertragung der Unterstützung auf andere Themen- Umsetzung der „theoretischen“ Unterstützung in die Praxis

 2. Experiment

experiment 2
Experiment 2
  • Hypothese: Anhänger übertragen ihre Unterstützung auf neue Pläne, wenn der Leader identitätsbestätigend (affirming) ist.
  • Methode:
    • N=96 Erstsemester-Psychologiestudierende, randomisiertes Auswahlverfahren
    • 2x3 Design wie in Experiment 1 (gleiche Faktoren)
experiment 2 prozedur
Experiment 2 - Prozedur
  • Gefilmtes Interview, in dem Chris sich zu seinem Engagement, zu seinen Entscheidungen bzgl. der Nominierungen und den folgenden Reaktionen äußert
  • zum Schluss unterbreitete er seinen neuen Plan hinsichtlich Billboard-Plänen auf dem Campus
  • Bewertung der Nominierung und der Billboard-Pläne
  • Möglichkeit, Pro- und Contra-Argumente für Chris‘ Pläne aufzuschreiben (Operationalisierung von „Unterstützung“ als hypothetisches Konstrukt)
2 experiment variablen
2. Experiment - Variablen
  • UV1: Nomination StrategyUV2: Thema (guncontrol vs. Uni cuts)
  • AV1: Bewertung der NomierungenAV2: Bewertung des (neuen) Billboard PlansAV3: Einschätzung der eigenen UnterstützungAV4: Eigene aktive Unterstützung operationalisiert durch die Anzahl der Argumente für den Plan
ergebnisse4
Ergebnisse

Nicht signifikant

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AV3:Passive Unterstützung

AV4: Aktive Unterstützung

F=3,70*

ergebnisse5
Ergebnisse
  • Replikation der Ergebnisse aus Exp. 1
  • Keine signifikanten Effekte von Nomination Stragtegy auf die Bewertung von Billboard-Plänen
  • Nur bestätigender oder ausgeglichener Leader erhielt signifikant mehr (passive) Unterstützung
  • Nur identitätsbestätigender Leader erhielt aktive Unterstützung durch das Sammeln von Proargumenten
diskussion2
Diskussion
  • Wichtige Erweiterung von Studie 1:
    • Zwar erhalten sowohl identitätsbestätigende als auch neutrale Leader Unterstützung für neue Pläne.
    • Jedoch motivieren nur identitätsbestätigende Leader ihrer Anhänger dazu, zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen um die Pläne aktiv zu unterstützen
  • Nur wenn Leader Aufopferungsbereitschaft für die Gruppe/ kollektives Interesse signalisiert (wurde für Nominierung kritisiert), wird er aktiv unterstützt
gesamtdiskussion
GESAMTDISKUSSION
  • Unterstützung der SIT und SKT
  • Fairness keine signifikante Determinante für Leader-Unterstützung
  • Formen von Unterstützung (aktiv vs. passiv)nur affirmed: extra mile
  • Bzgl. Hollander: weniger Widerspruch als vielmehr Erweiterung des transaktionalen Ansatzes, da Befunde nicht alleine durch Social-Exchange-Prinzip erklärt werden können
    • primäre Motivation ist nicht persönlicher Vorteil (persönliches Selbstinteresse) sondern kollektives Selbstinteresse(Sensitivität ggü Werten/Interessen der sozialen Selbst-Kategorie=Ingroup)
kritik3
Kritik
  • Keine Untersuchung, ob Variablen miteinander interagieren nur Haupteffekte untersucht
  • Identifikationsstärke?
  • Operationalisierungsfehler? Manpipuliation von „Einstellungkongruenz“ anstatt „identityaffirmation“?
  • Fällt euch noch etwas ein?
fazit
Fazit
  • Geteilte soziale Identität von Leader und Anhängern sowie die Repräsetativität des Leaders hinsichtlich der Gruppenziele bestimmen, inwieweit Anhänger folgen und zu kollektiven Zielen beitragen
  • Im Leadership-Followership-Prozess wird die soziale Identität durch Selbstkategorisierung der FollowerssalientIdentifikation mit Leader führt zu Annäherung in Verhalten und Perspektiven, zu Kooperation und Kollaboration