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Knorpel- und Knochengewebe Knorpel Allgemein

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Knorpel- und Knochengewebe Knorpel Allgemein. Knorpelgewebe gehört zu den Stützgeweben Vorkommen: u.a. im Skelett und den Luftwegen Fähigkeiten: Druckelastisch (durch Druck und Zug verformbar) Ermöglicht Gleitbewegungen (in Gelenken)

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Knorpel- und Knochengewebe Knorpel Allgemein


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Presentation Transcript
knorpel und knochengewebe knorpel allgemein
Knorpel- und KnochengewebeKnorpel Allgemein
  • Knorpelgewebe gehört zu den Stützgeweben
  • Vorkommen: u.a. im Skelett und den Luftwegen
  • Fähigkeiten:
    • Druckelastisch (durch Druck und Zug verformbar)
    • Ermöglicht Gleitbewegungen (in Gelenken)
    • Schneidbar (im Gegensatz zu Knochen besteht es fast nur aus organischen Materialien)
    • Moduliert Formen aus (z.B. Nasenknorpel)
    • Es hat formgebende Aufgaben, da aus ihm Knochengewebe entsteht
  • Entstehung (Chondrogenese):
    • Knorpel geht aus dem Mesenchym hervor. Die Mesenchymzellen wandeln sich zu Vorknorpelzellen um, die sich zu größeren Zellhaufen zusammenlagern. Diese, nun Chondroblasten genannten Zellen, bilden in ihren Golgi-Apparaten und im endoplasmatischen Retikulum Knorpelgrundsubstanz.
  • Knorpelgrundsubstanz besteht aus:
    • 60-70% Wasser
    • 30-35% Glykosaminoglykanen (Chondroitinsulfat und Hyaluronsäure) die mit Kollagenfasern zu großen Proteoglykanen verbunden sind
    • Ca. 4% Mineralien
knorpel und knochengewebe knorpel aufbau beeinflussung und nomenklatur
Knorpel- und KnochengewebeKnorpel Aufbau, Beeinflussung und Nomenklatur
  • Chondroitinsulfat ist für die Basophilie der Grundsubstanz und das Aufquellen der Kollagenfasern verantwortlich
  • Glykosaminoglykane verleihen dem Knorpel seine Festigkeit
  • Proteoglykane sind für die elastischen Eigenschaften verantwortlich
  • Chondroblasten teilen sich während des Knorpelwachstums. Sie geben Grundsubstanz nach allen Seiten ab und rücken so zwangsläufig auseinander.
  • Wenn sich Chondroblasten nicht mehr teilen werden sie Chondrozyten genannt
  • Chondrozyten werden hormonell beinflußt:
    • Knorpelbildung wird u.a. gefördert durch: STH (Somatotropin, ein Wachstumshormon), Thyroxin und Testosteron
    • Hemmend wirken u.a. Kortison, Hydrokortison und Östradiol
knorpel und knochengewebe knorpel aufbau beeinflussung und nomenklatur1
Knorpel- und KnochengewebeKnorpel Aufbau, Beeinflussung und Nomenklatur
  • Ein Chondrozyt liegt in einer glattwandigen Knorpelhöhle (Lakune)
  • Die schmale Knorpelkapsel ist von einem Knorpelhof umgeben. Zumeist werden mehrere Knorpelhöhlen von einem Knorpelhof umhüllt.
  • Bis zu 8 Chondrozyten bilden mit ihrer Knorpelkapsel und dem Knorpelhof zusammen ein Chondron (=Knorpelterritorium). Die Chondrone bilden die funktionellen Bauelemente des Knorpels.
  • Der Raum zwischen den einzelnen Chondronen wird als Interterritorium bezeichnet. Hier liegen die Grundsubstanz (Matrix) und elastische oder kollagene Fasern.
  • Nur der fetale Knorpel wird über Blutgefäße versorg. Der ausdifferenzierte Knorpel ist gefäß- und nervenfrei.
  • Die einzelnen Chondrozyten haben keinen Kontakt mehr untereinander, daher erfolgt der Stoffwechsel mittels Diffusion vom gefäßhaltigen Perichondrium (Knorpelhaut), bzw. von der Gelenkflüssigkeit (Synovia)
knorpel und knochengewebe knorpeltypen
Knorpel- und KnochengewebeKnorpeltypen

Aufgrund der unterschiedlichen Matrix unterscheidet man drei Formen:

  • Hyaliner Knorpel
  • Ist das am häufigsten vorkommende Knorpelgewebe
  • Nur wenig elastisch
  • Niedrige Zug- und hohe Druckfestigkeit
  • Es finden sich frühzeitig Kalkeinlagerungen
  • Durch Gefäßarmut und hohe mechanische Belastungen sind degenerative Prozesse begünstigt
  • Alle hyalinen Knorpel sind bis auf den Gelekknorpel von Perichondrium umzogen.
  • Elastischer Knorpel
  • Unterscheidet sich vom hyalinen Knorpel darin, dass er außer Grundsubstanz und Kollagenfasern dichte elastische Fasernetze aus Elastin besitzt. Diese Fasernetze umfassen die Chondrone und strahlen ins Perichondrium ein.
  • Hohe Biegfestigkeit und Dehnbarkeit, jedoch wenig Druckfestigkeit
  • Von Perichondrium umgeben
  • Degenerative Veränderungen wesentlich seltener, als beim hyalinen
  • Faserknorpel
  • Wird auch als Bindegewebsknorpel bezeichnet
  • Besteht fast ausschließlich aus geflechtartig verbundenen Kollagenfasern vom Typ I.
  • Grundsubstanz kommt nur spärlich vor
  • Hohe Zugfestigkeit
  • Kein Perichondrium
knorpel und knochengewebe knorpeltypen vorkommen
Knorpel- und KnochengewebeKnorpeltypen - Vorkommen
  • Hyaliner Knorpel
  • Nasenknorpel
  • Kehlkopf
  • Luftwege
  • Rippenansatz
  • In den Epiphysenfugen der Röhrenknochen
  • Als Gelenkflächenüberzug
  • Im knorpeligen embryonalen Skelett
  • Elastischer Knorpel
  • Im äußeren Gehörgang
  • In der Ohrtrompete
  • Im Kehhlkopf
  • In der Ohrmuschel
  • Faserknorpel
  • Bandscheiben (Disci intervertebrales)
  • Schambeinfuge (Symphysis pubica)
  • Disci articulares (z.B. Kiefergelenk)
  • Menisci (z.B. Kniegelenk)
  • Manchmal an Stellen, wo Sehnen im Knochen befestigt sind.

Knorpelgewebe (Faserknorpel, hyaliner Knorpel, elastischer Knorpel)

knorpel und knochengewebe knochengewebe grundstruktur
Knorpel- und KnochengewebeKnochengewebe - Grundstruktur
  • Die Entwicklung des Knochengwebes erfolgt auf zwei verschiedenen Wegen:
    • Direkt = desmale Ossifikationaus Mesenchymzellen
    • Indirekt = chondrale Ossifikationüber Bildung von hyalinem Knorpel
  • Der Knochen besteht aus:
    • Grundsubstanz (Matrix)die Zusammensetzung hängt vom Alter ab. Durchschnittlich:
      • 20-30% aus Wasser (nimmt mit dem Alter ab)
      • 25% organischen Substanzen (Osteoid)besteht vor allem aus Kollagen und Glykosaminoglykanen
      • 45-60% aus Mineralien (anorganischen Substanzen)(50% Phosphat und 35% Kalzium)
    • Verschiedenen Zellen – Osteoblasten, Osteozyten und Osteoklasten
  • Knochengewebe bildet einen Speicherort für Mineralienso sind 99% des Kalziums und 75% des Phosphats unseres Körpers in den Knochen gespeichert.
knorpel und knochengewebe knochengewebe grundstruktur1
Knorpel- und KnochengewebeKnochengewebe - Grundstruktur
  • Im Gegensatz zum Knorpel ist der Knochen weder schneid- noch biegbar. Er weist aber eine sehr hohe Druck- und Zugfestigkeit auf.
    • Zugfestigkeit durch die Kollagenfasern
    • Druckfestigkeit durch anorganische Kalksalze (Kalzium), die in Kristallform vorliegen und parallel zu den Kollagenfasern verlaufen.
  • Bei Reibung kann die Knochenhaut (Periost) geschädigt und abgebaut werden. Um dies zu vermeiden ist der Knochen im Bereich der Gelenke mit hyalinem Knorpel überzogen.
  • Die Speicherfunktion des Knochens wird über Hormone gesteuert.
    • Bei einem erniedrigten Blut-Kalzium-Spiegel wird Kalzium aus dem Knochen freigesetzt. Hormone zur Steuerung sind:
      • Parythyrin (Parathormon) – stimuliert die Osteoklasten zum Knochenabbau und somit zur Freisetzung von Kalzium
      • Kalzitonin – hemmt die Osteoklasten und erhöht somit die Kalziumeinlagerung in den Knochen