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Der 20. Juli 1944

Der 20. Juli 1944. „In Deutschland lebte eine Opposition, die [...] zu dem Edelsten und Größten gehört, was in der politischen Geschichte aller Völker je hervorgebracht wurde“ - Sir Winston Churchill. Inhalt. Claus Graf Schenk von Stauffenberg Operation „Walküre“

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Der 20. Juli 1944

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Presentation Transcript


  1. Der 20. Juli 1944 „In Deutschland lebte eine Opposition, die [...] zu dem Edelsten und Größten gehört, was in der politischen Geschichte aller Völker je hervorgebracht wurde“ - Sir Winston Churchill

  2. Inhalt • Claus Graf Schenk von Stauffenberg • Operation „Walküre“ • Das fehlgeschlagene Attentat • Die Folgen des Attentats

  3. Stauffenberg • 15. November 1907: Stauffenberg wird in Jettingen (Bayern) geboren • Trotz literarischem Interesse (Stefan George war Idol) und gesundheitlicher Angeschlagenheit macht er Karriere beim Militär • 1933 Heirat mit Nina Freiin von Lerchenfeld ( 5 Kinder) • Stauffenberg wird als charismatische und überzeugende Persönlichkeit beschrieben, ist Hitler gegenüber skeptisch jedoch nicht gegen ihn • 1936 Aufnahme an der Kriegsakademie Berlin zum Generlstabslehrgang

  4. Stauffenberg • Trotz Respekt vor dem Führer, Aussage 1939 „Der Narr macht Krieg“ • Erfolgreiche Beteiligung im Polenfeldzug • „„Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun.“ • Jedoch, keine Ahnung von den Massenmorden hinter der Front durch SS

  5. Stauffenberg • Stauffenberg erweist sich in Frankreichfeldzug als geschickt und durch den schnellen Vormarsch gewinnt er neue Zuversicht und Begeisterung für Hitler • Mai 1940, Abkommandierung ins Oberkommando des Heeres, Enttäuschung aus der Schlacht gerissen zu werden • Nach ungünstigem Kriegsverlauf im Osten und Kenntnisnahme über Massenmorde hinter der Front beginnt Stauffenberg umzudenken • „Findet sich denn da drüben im Führerhauptquartier kein Offizier, der das Schwein mit der Pistole erledigt?“ (1942)

  6. Stauffenberg • 1942: Endültiges eintreten in den politischen Widerstand • Enttäuschung, da überall Kritik an Hitler herrscht, jedoch kein Wille zu Handeln zu existieren scheint • „Ich bin bereit es zu tun“ (September 1942) • 3. Februar 1943, Abkommandierung nach Tunesien, lebt sich schnell ein in seiner Division • April 1943, Stauffenberg wird von Tieffliegern attackiert • Amputation der rechten Hand, zwei Finger der linken Hand und des linken Auges • 1. Juni 1944: Ernennung zum Stabschef des Befehlshabers des Ersatzheers, kritisch zur Durchführung von Operation Walküre

  7. Operation Walküre • Eigentlich Plan zum Einsatz des Ersatzheeres zur Niederwerfung innerer Unruhen • Wurde von den Verschwörern für das Attentat derartig umgewandelt, dass sich die Gegner des Putsches selbst bekämpfen • Göbbels, Himmler, Göring und Großteile der SS, Gestapo und NSDAP sollen verhaftet werden • Hitler sollte in seinem Bunker, der „Wolfsschanze“ bei einer Lagebesprechung durch eine Bombe getötet werden • Danach einsetzen einer provisorischen Regierung durch die Verschwörer

  8. Die Verschwörer Claus Graf Schenk von Stauffenberg Generaloberst Ludwig Beck Carl Friedrich Gördeler

  9. Die Verschwörer General Friedrich Olbricht Generalmajor Henning von Treskow

  10. Das Attentat • Stauffenberg fliegt am 20. Juli mit seinem Adjutanten Haeften in die Wolfsschanze, zu einer Besprechung • Beim Aktivieren der Bombe wird er gestört und durch die Aktivierung von erst einem Sprengsatz, lässt er nur einen in der Aktentasche, anstatt den 2. mitzunehmen, welcher dennoch detoniert wäre und alle Leute im Raum umgebracht hätte • Unter dem Einwand telefonieren zu müssen, verlässt Stauffenberg die Besprechung mit der Aktentasche • Um 12:42 detoniert die Bombe

  11. Das Attentat • 4 Leute werden getötet, Hitler überlebt leicht verletzt, da er sich über den Tisch lehnte und der schwere Eichentisch die Explosion dämpfte • Stauffenberg schafft es die Wolfsschanze zu verlassen und fliegt nach Berlin in den Bendlerblock, wo die Operation Walküre anlaufen sollte • Verunsichert durch Meldungen, Hitler sei am Leben wird nur halbherzig vorgegangen, nur in Paris und Wien läuft Walküre fast wie geplant • Der Chef des Ersatzheeres, General Friedrich Fromm, der für den Erfolg der Operation verantwortlich ist wechselt in der Verunsicherung die Seiten

  12. Das Attentat • Viele Verschwörer konnten erst nach langer Überzeugungsarbeit zum Widerstand gebracht werden, diese wankten nun und warteten ab • Erst durch das Eintreffen Stauffenbergs gerät die Operation in vollen Gang • Jedoch steht nun fest, dass Hitler überlebt hat und hitlertreue Offiziere beginnen Gegenoffensive • Um 23 Uhr ist der Bendlerblock wieder unter Kontrolle, der Versuch des Aufstandes gescheitert

  13. Das Attentat • Die anwesenden Verschwörer und Stauffenberg werden noch Mitternacht standesrechtlich erschossen • Weitere Verschwörer und andere Oppositionelle werden in Schauprozessen gedemütigt und zu Todesstrafen verurteilt • Die schwangere Frau Stauffenbergs wird in ein KZ gebracht, auch andere Familien der Verschwörer kommen in Sippenhaft • Im letzten Kriegsjahr gab es vor allem auf deutscher Seite viele Verluste (Volkssturm), die Sterberate in den Konzentrations- und Vernichtungslagern stieg weiter und viele Städte wurden zerbombt • Doch bei Erfolg: • - Bedingungslose Kapitulation war unausweichlich - 2. Dolchstoßlegende? - Verschwörer konservativ, keine Demokratie

  14. Quellen: Guido Knopp – Sie wollten Hitler töten ; http://www.aschern.de/resistenz/20071944.htm www.wikipedia.org http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/StauffenbergClaus/index.html http://www.aref.de/kalenderblatt/2004/30_stauffenberg-attentat.php

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