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Selbstsicht von Migranten

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Presentation Transcript

  1. Selbstsicht von Migranten Identitätssuche und Integrationsbereitschaft BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  2. Gliederung 1. Einführung 1.1 Projektvorstellung 1.2 Methodenreflexion 2. Die Interviews 2.1 Shamiran Isho 2.2 Nouhad Al-Achek 2.3 Menekse Akyurt 3. Diskussion: „Ab wann gilt eine Integration als geglückt?“ BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  3. Shamiran Isho Geburtsland: Irak Geburtsjahr: 1947 Religion: Katholisch Familienstand: Verwitwet Beruf: Schneiderin und Reinigungskraft Wohnort: Berlin- Wilmersdorf In Deutschland seit: 1979 „Ich wollte Deutsche sein, damit meine Kinder jetzt alle sagen: ich bin Deutsche!“ BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  4. Shamiran Isho • Von Anfang ich komme hier und ich habe diese ruhige Gefühle: Ich hab keine Angst. • Ich verstehe nicht so viel Deutsch, ja ich geh immer in Gottesdienst und ich höre.... Wie sagt man auf Deutsch? Das ist meine Ruhegebiet • Ich mag schnell die deutsch Sprache zu lernen, aber ich war nicht im Kurs. Ich wollte aber mein Mann hat mich nicht erlaubt • Frau macht was der Mann sagt, bei uns ist das so, leider • Meine Enkelkinder ich bringe bei assyrische Sprache • Ich kämpfe, ich gehe um drei Uhr nachts Arbeit und ich komme neun Uhr (nach Hause) damit Geld verdient • Ich weiß es tut weh, meine Heimat, natürlich ist egal ich bin im Paradies, aber ich denke immer in dieses Land bin ich geboren • Deutschland ist sehr schönes Land und starkes Land. Dafür müssen wir kämpfen. Darum sage ich meine Kinder: lernen! Dann bist du gute Mensch in der Gesellschaft in Deutschland • 90% ich bin Deutsche, 10% ich bin Iraker - Ich lebe in Deutschland, ich bin Deutsche BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  5. „Ich möchte meine Kinder eine ganz Karriere macht und stark sein und reden. So schöner reden. Solche Sachen. Ich bin nicht so, wie andere Ausländer „Gehst du nicht in Disco, gehst du nicht.“ Na und, was macht die Disco, was macht die kurze Rock? Ist egal, ich war in Heimat, alle kurze Rock. Kurze Rock oder Schminken und so, dass spielt keine Rolle, aber ich möchte starke Menschen sein.“ BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  6. Nouhad Al-Achek Geburtsland: Libanon Geburtsjahr: 1970 Religion: Katholisch Familienstand: Verheiratet Beruf: Goldschmied Wohnort: Berlin- Wilmersdorf In Deutschland seit: 1993 „Das hier ist ein perfektes Land.“ BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  7. Nouhad Al-Achek • Ich bin nach Deutschland gekommen, ich konnte kein einziges deutsches Wort reden. • Ich kenn kein Deutsche der nicht tolerant ist. • Ich würd sagen, mittlerweile ist Deutschland schon mein Heimatland. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich nach Libanon fliege um dort zu leben. • Ich ärger mich über den Libanon - ich sehe viel mehr Sachen, die ich früher nicht gesehen habe. • Diese Integration ist auch ein Sache nicht nur von die Zeit, sondern auch man muss sich selber akzeptieren, dass es zu 100% klappt, wenn man das selber nicht akzeptiert, auch wenn man deutsch spricht und weiß ich nicht was, es ist schwer. • Ich muss sagen, die Möglichkeit die ich hier bekomme, das war für mich viel mehr als das, was ich in meiner Heimat bekomme. • ...diese Mythos, wir Libanesen, wir Araber, wir besser, stärker, ich glaube. Und das kommt auch von die Eltern natürlich. BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  8. „Also bei mir gab es ein paar Sachen, die musste ich einfach hinter mir lassen. Also ich musste loslassen von eine Sache dass ich hier diese Gefühl hatte – okay, ich gehöre hierher. Das ist auch meine Heimat irgendwie. Ich denk schon, dass man ein paar Sachen einfach, nicht vergessen, aber eben ein bisschen so – man muss sich anpassen. In Deutschland, Religion spielt keine Rolle, bei Araber oder Ausländer überhaupt, diese Religion spielt eine große Rolle und das ist das größte Hindernis, die man mitschleppt und das muss man einfach ein bisschen an der Seite lassen. Es erleichtert vieles, wenn man nicht alles mit Religion verbindet. Das ist das einzige was ich sage, das ist diese Hauptproblem, das ist diese Religion.“ BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  9. Menekse Akyurt Geburtsland: Türkei Geburtsjahr: 1972 Religion: Muslimisch Beruf: Justitiarin Familienstand: Ledig Wohnort: Berlin-Schöneberg In Deutschland seit: 1973 „Ich wechsele nicht Identitäten.“ BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  10. Menekse Akyurt • Zu Hause wurde Deutsch gesprochen und ich gebe zu, das ist ungewöhnlich • Sprache ist für mich ganz sicher Hauptmotivator und Hauptinstrument für Integration • Also wenn man bereitwillig ist, geht Integration auch ohne Sprache, aber sehr sehr schwierig • Jetzt muss ich sagen, bin ich selbst enttäuscht darüber, dass ich nicht so gut Türkisch spreche BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  11. Menekse Akyurt • Ich hab ein sehr deutschgeprägtes oder wenig türkischgeprägtes Umfeld - das bedauere ich zum Teil auch ein bisschen • Als Kind war ich wirklich deutsch eingetaktet, auch mit der Sprache, da überlegt man ja auch nicht - erst später habe ich das Gefühl gehabt, wirklich halb halb zu sein. Als ich dann angefangen habe öfter in die Türkei zu reisen, da kam dann die andere Identität hoch • Also man kann nicht sagen, man ist nur deutsch und fühlt und lebt so. Ich würde mich ganz sicher als fünfzig fünfzig bezeichnen, weil mir auch vieles an der türkischen Kultur gefällt, die ich neu oder später erst entdeckt habe. Das ist ein schönes Austarieren, wenn man die deutsche Kultur mit der türkischen in Einklang bringen kann. BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  12. „Wenn mein Vater sagt: Ich hab dich lieb. Und das sagt er einmal Deutsch, weil wir auch Deutsch sprechen miteinander im normalen Alltag und das sagt er dann einmal Türkisch. Dann merke ich, das hat ne größere Bedeutung für mich das im Türkischen zu hören, weil ich damit mehr Emotionen verbinden kann, in dem Sinne, weil meine Oma das auch sagt, so Liebkosungen oder so. Die sind komischerweise, das ist mir dann später aufgefallen tiefschürfender in der eigenen Sprache, die ja eigentlich gar nicht meine erste war, als im Deutschen.“ BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe

  13. Integration ist ... „Integriert? Diese Papier meinen Sie?“ „Wenn man anfängt Deutsch zu denken, dann ist man integriert.“ „Wenn man nicht mehr auf die Herkunft seines Umfeldes und seiner Freunde guckt und sich ganz normal Leuten öffnen kann egal, welche Herkunft sie haben.“ BA-Vertiefung Migration und Integration Dozent: Dr. Peter Rosenberg Projektgruppe Selbstsicht – Integrationsbereitschaft und Identitätssuche Europa-Universität Viadrina, SS 07 Doris Bergmann, Franziska Bub, Ferdinand Bubacz, Luise Müller-Hofstede, Lilja-Ruben Vowe