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Fragen zur Machbarkeitsstudie

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Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 . Fragen zur Machbarkeitsstudie.

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Fragen zur Machbarkeitsstudie


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    Presentation Transcript
    1. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie

    2. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Kategorie 1 zum Verfahren

    3. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welche Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung bei der Planung und zur Akzeptanz des Theaterbauvorhabens können genutzt werden? Zur Vorbereitung der Grundsatzentscheidung durch den Rat steht eine umfassende und sachgerechte Information im Zentrum der Kommunikationsaktivitäten im Vordergrund: Info-Flyer Internet Plakate Bürgersprechstunde Theater Einwohnerversammlung Infoveranstaltungen der politischen Parteien Medienberichterstattung Öffentliche Sitzungen der Gremien: Kulturausschuss / Rat Schwerpunkt der Kommunikation nach einer Grundsatzentscheidung ist, eine breite Basis und Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr neues Theater in Gütersloh zu schaffen.

    4. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Den Büros des Architekten Prof. Friedrich und BDP München (Daberto) sind vor Erstellung der Machbarkeitsstudie modifizierte Anforderungsprofile übermittelt worden. Wurden diese Vorgaben auch an die Gütersloher Architekten Beckmann und Schröder übermittelt? Nein. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurde ein reduziertes Raumprogramm, welches ca. 15 % unter dem bisherigen Anforderungsprofil liegt, erarbeitet. Aufgabe der Machbarkeitsstudie war es u.a. zu prüfen, ob dieses Raum- programm in einer Umbaulösung verwirklicht werden kann. Es war auch der Wunsch des Kulturausschusses Herrn Prof. Friedrich die Gelegenheit zu geben diese Anforderungen in einer reduzierten Neubaulösung darzustellen

    5. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Über welche Erfahrungen im Theaterbau verfügt Prof. Friedrich ? Herr Prof. Friedrich hat das Opernhaus Erfurt gebaut und ist am Umbau des Opernhauses Nürnberg beteiligt.

    6. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie In welchem Planungsstadium ist der Entwurf Prof. Friedrich zum jetzigen Zeitpunkt? Die Variante 5 ist eine Vorplanung, die im weiteren Verfahren zu konkretisieren ist. Nach Beschluss ist mit einer Planungsphase bis zum Baubeginn von ca. 1 Jahr zu rechnen.

    7. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Die Herren Löhr und Martensmeier besuchten den Architekten Prof. Friedrich in Hamburg, um mit ihm die Möglichkeiten einer „kleinen Lösung“ zu erörtern. Gab es im Vorfeld der Studie auch direkte Kontakte / Gespräche mit den beiden Gütersloher Architekten? Das dem Kulturausschuss vorgestellte und von ihm beschlossene Verfahren zur Erarbeitung der Machbarkeitsstudie sah die Zusammenfassung der verschiedenen Ideen und Anregungen zum Theater vor. Es war auch Wunsch des Ausschusses, dass Herr Prof. Friedrich seine Vorstellungen von einer reduzierten Neubaulösung in die Machbarkeitsstudie einbringt und die Entwurfstudie Beckmann in der vorliegenden Form berücksichtigt wird. Deswegen erübrigten sich Gespräche mit dem Architekten Beckmann. Auch vom Architekten Schröder konnten kurzfristig keine Planunterlagen bereitgestellt werden.

    8. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Nach welchen Kriterien ist das Anforderungsprofil erstellt worden? Welche Personen waren daran beteiligt? In der Vorlage des Kulturausschuss vom 26.1.2006 ist ein Projektorganigramm Machbarkeitsstudie Theater mit Nennung der Verantwortlichen beigefügt. In Kapitel 3 der Machbarkeitsstudie sind die Anforderungen für ein Gütersloher Theater ab Seite 6 ausführlich dargestellt. Grundlage hierfür ist das Grundsatzpapier “ Bewährtes und Neues Hand in Hand – Theater in Gütersloh – Perspektiven für den Spielbetrieb”

    9. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Unter welchen Gesichtspunkten wurde die Kostenvorgabe - ohne Abstimmung mit dem Ausschuss bzw. den Fraktionen - auf 17,5 Millionen festgesetzt? Die Kostenvorgabe basiert auf den finanzwirtschaftlichen Rahmendaten des Kämmerers

    10. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Die Bürgermeisterin betonte bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie die „Sicherheit der Finanzierung“. In der Studie wird mehrmals darauf hingewiesen, dass sich die Finanzsituation der Stadt Gütersloh seit 2002 nicht verbessert hat. Im Gegenteil. Die Finanzsituation hat und wird sich in den Folgejahren weiter verschlechtern. Das vom Kämmerer, Herrn Dr. Wigginghaus, vorgelegte Finanzierungskonzept lässt viele Fragen offen und behält sich die Aktualisierung der Baukosten nach Verbesserung der Datenlage vor. A) Nach eigenen Aussagen verwendet der Kämmerer die 7,5 Millionen € aus dem anteiligen Verkauf der Stadtwerke zur Zwischenfinanzierung von Krediten, um so die Kreditaufnahme so gering wie möglich zu halten. Wir wirkt sich die Entnahme aus der Rücklage auf die weitere Kreditaufnahme aus?

    11. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Ich teile die Ansicht, dass die Finanzierung zum heutigen Zeitpunkt die notwendige Sicherheit aufweist. Die Entwicklung seit 2002 hat sich in der Tat stabilisiert und ist durch das Bemühen aller gekennzeichnet, weiter eine auch aufgabenkritische Linie zu verfolgen. Die Stadt Gütersloh ist eine der wenigen Städte in Nordrhein-Westfalen, die einen strukturellen Ausgleich des Haushaltes vorzuweisen hat! Aus heutiger Sicht kann eine Verschlechterung der Finanzsituation nur als Spekulation eingeordnet werden. Das vom Unterzeichner vorgelegte Finanzierungskonzept lässt keine Fragen offen. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass – naturgemäß – die dort angeschnittenen Fragen weiter zu entwickeln und dementsprechend zu bearbeiten sind. Das gilt naturgemäß auch für die Baukosten. Die Durchführbarkeit des Projektes wird nicht in Frage gestellt. Die in der Frage angesprochene Verwendung der 7,5 Mio. Euro ist – darauf weist der Antragsteller zu Recht hin – lediglich zur Zwischenfinanzierung vorgesehen und bereits in der jetzigen Finanzplanung nicht als endgültige Zinsminderung eingeplant. Von daher sind daraus keine unmittelbaren Auswirkungen auf die zukünftige Kreditaufnahme zu erwarten. gez. Dr.Wigginghaus

    12. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wie äußert sich die Verwaltung zu den massiven Vorwürfen und der Kritik des Gütersloher Architekten Raimund Heitmanns in Bezug auf die Machbarkeitsstudie? Die Stellungnahme von Herrn Heitmann spricht eine Vielzahl der heute beantworteten Fragen an, eine weiter öffentliche Stellungnahme erübrigt sich dadurch.

    13. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welche Kompetenz hat das Münchener Büro BDP (Daberto) hinsichtlich der Spielplanauswahl und der Vergleichsobjekte für das Theater? Über welche Referenzen verfügt das Büro ? • Das Büro BDP verfügt über nationale und internationale fachliche Kompetenz • und umfassende Referenzen. • Aktuell: • Theaterumbau Bielefeld • Opernhaus Nürnberg (mit Prof. Friedrich) • Kammerspiele München • Gebläsehalle Duisburg • Nationaltheater Athen

    14. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Aus welchen Gründen soll es dem Fachbereich Kultur nicht möglich sein, ein qualitativ hochwertiges Programm auf der Bühne der PTH anzubieten? Die faktischen baulichen Begrenzungen der PTH führten dazu, dass die Vorstellungen, welche vom Fachbereich Kultur eingekauft werden konnten, sehr stark limitiert waren. Die Aufrechterhaltung eines Kulturprogramms lässt sich in der jetzigen Situation der PTH nicht verwirklichen.

    15. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Haben sich in der Vergangenheit Künstler oder Ensembles geweigert im Gütersloher Theater zu spielen? Falls ja, welche? Sämtliche Theater, die die PTH bespielten, haben sich über die Aufführungs- bedingungen hinter und auf der Bühne beschwert. Eine Weigerung aufzutreten ist nicht zu verzeichnen. Es ist uns bekannt, dass der Orchestergraben unzumutbar Die Schauspieler, Musiker und künstlerischen Leiter sind jedoch nicht die Entscheider in der Frage des Auftrittsortes, darüber entscheiden die Verwaltungsdirektoren, für die das Honorar ausschlaggebend ist. Insbesondere die Produktionen der Stadt- und Staatstheater (Göttingen, Osnabrück, Mülheim Frankfurt, Dresden) waren nicht auf die Bühne übertragbar. Was letztlich gezeigt wurde, waren extrem vereinfachte Fassungen, in die sich nur ein kleiner Teil des Spielangebotes transformieren läßt. Das Programm konnte nicht nach inhalt- lichen Gesichtspunkten gestaltet werden, sondern nach denen der technischen Realisierbarkeit.

    16. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Ist die Paul-Thöne-Halle ein Dokument des Wiederaufbaugeistes der Gütersloher Bürger, dass es zu erhalten gilt? Die PTH ist ein Beispiel für bürgerliches Kulturengagement in der schwierigen Nachkriegszeit.

    17. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wird ein vom Kulturdezernenten ins Gespräch gebrachtes Alleinstellungsmerkmal angesichts der herrschenden „Alleinstellungsmerkmalinflation“ durch den Neubau „Friedrich klein“ erreicht? Eine innovative Architektur in Kombination mit einem hochwertig ausgestatteten Theater verschafft der Stadt Gütersloh in der Region OWL ein Alleinstellungsmerkmal.

    18. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welchen Vorteil hat der Gütersloher Bürger von einem solchen Alleinstellungsmerkmal? Eine solche Lösung steigert den Bekanntheitsgrad und steigert das Image der Stadt Gütersloh. Damit wird auch eine positive Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt gefördert.

    19. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welcher Entwurf verspricht die größten Synergien für die Nutzung und Bewirtschaftung unseres Kulturzentrums? Die Machbarkeitsstudie zeigt auf, dass eine räumliche Verzahnung mit der Stadthalle nicht sinnvoll ist. Die Energieversorgung beider Bereiche kann gekoppelt werden. Eine Organisationsentwicklung für beide Bereiche bleibt zu prüfen. .

    20. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Kategorie 2 Städtebau-Konzept

    21. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wie lassen sich bei einem Umbau die unterschiedlichen Höhen der Gebäudeteile gestalterisch integrieren? In der bildlichen Darstellung der Variante 6 in der Machbarkeitsstudie ist eine Gestaltungsmöglichkeit bisher nur angedeutet. Eine gestalterisch ausgewogene Baukörper- und Fassadengestaltung ist in weiteren Arbeitsschritten möglich und erscheint lösbar.

    22. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welche Freiraumgestaltung wäre bei einem Umbau vorgesehen? Die Freiraumgestaltung ist sehr sparsam geplant. Es ist vorgesehen, dass eine Außenfläche von ca. 1.800 m² um das umgebaute Theater herum gestaltet werden soll. Die bisherige Erschließung der Parkpalette mit der Durchfahrt zwischen Theater und Stadthalle wird beibehalten. Alternativen und Erweiterungen sind möglich.

    23. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Ist es auch bei einem Umbau möglich, den Haupteingang der Stadthalle zu gestalten und die Zufahrt für die Parkpalette über die Barkey Straße zu realisieren? Ja, das ist mit zusätzlichem Finanzaufwand möglich.

    24. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Kann bei einem Umbau das bisher integrierte alte Schulgebäude durch einen modernen Anbau ersetzt werden, um zu einer konsequenteren Gestaltung zu gelangen? Ja, das ist mit zusätzlichem Finanzaufwand möglich.

    25. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wie werden die beiden Varianten aus städtebaulicher Sicht bewertet? Städtebaulich ist ein Neubau höher zu bewerten, weil ein Stück Stadtreparatur an dieser Stelle durch einen Neubau ermöglicht wird.

    26. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Kann der Gestaltungsbeirat im jetzigen Planungsstadium in die Überlegungen einbezogen werden? Ja.

    27. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wie wird der Entwurf im Blick auf die städtebauliche Gestaltung des Quartiers Barkeystraße/Friedrichstraße bewertet? Die Variante bedeutet eine Aufwertung des Quartiers.

    28. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Warum wurde die Lage des Gebäudes im Schröder-Gaisendrees Entwurf bis an die nördl. Grundstücksgrenze verschoben? Um noch eine annehmbare Restfläche für den Eingang der Stadthalle zu erhalten, war es notwendig, das Gebäude bis an die nördliche Grenze zu verschieben.

    29. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welchen Wert / Bedeutung hat die Paul-Thöne-Halle für das Gütersloher Stadtbild? Die PTH ist kein stadtbildprägendes Gebäude und besitzt keinen Denkmalwert.

    30. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Werden bei allen Entwürfen die bauordnungsrechtlich relevanten Abstandsflächen eingehalten? Falls nein, bei welchen nicht? Die Abstandsflächenproblematik der Variante 3 ist aufgezeigt worden. Bei den übrigen Varianten ist dieser Aspekt nicht relevant.

    31. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welchen Vorteil bringt die in Prof. Friedrichs Entwurf vorgesehene Verlegung des Stadthallenhaupteinganges auf die Stadthallenrückseite? für die Stadthalle für die Anbindung des Kultzentrums an die Innenstadt? Im Entwurf Friedrich wird der Stadthallenhaupteingang nicht auf die Stadthallenrückseite verlegt. Lediglich der vielgenutzte Eingang im Untergeschoss der Stadthalle wird in direkte Blickachse der Barkeystrasse gerückt und damit aufgewertet. Für die Stadthalle wird damit die Eingangssituation im Untergeschoss erheblich aufgewertet. Die Anbindung des Kulturzentrums an die Innenstadt wird davon nicht berührt.

    32. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Kategorie 3 Gebäudeplanung / Funktionalität

    33. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Sind Seitenbühnen tatsächlich nicht erforderlich, wie sehen das die uns bespielenden Theater? Bereits in der letzten Planungsphase 2002/03 wurde formuliert, dass für die Ab- wicklung des bespielten Theaterbetriebs in Gütersloh echte Seitenbühnen, die die Aufnahme eines vollständigen Bühnenbildes ermöglichen, nicht zwingend erforderlich sind. Aufgrund des Grundstückszuschnitts lassen sich echte Seitenbühnen ohnehin nicht verwirklichen. Deshalb ist in der Vergangenheit von “seitlichen Bühnenerweiterungen” gesprochen worden. Auch diese sind nicht erforderlich, wenn andere adäquate Flächen zur Verfügung stehen. Diese können z.B. in einer ausreichend dimensionierten Hinterbühne und bühnennahen Lagerflächen umgesetzt werden. Auch bei den Gütersloh bespielenden Theatern gibt es unterschiedliche Situationen in Bezug auf das Vorhandensein von Seiten- oder Hinterbühnenflächen. Mit Blick auf Anlieferung, schnelle Verwandlungen und Transporte größerer Bühnenteile wird von den bespielenden Theatern eine Lösung mit Seitenbühne favorisiert.

    34. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Ist die Andienung gut gelöst, ergeben sich beim Umbau Probleme mit dem Lärmschutz? Die Andienung ist in den Varianten 5 und 6 an derselben Stelle angesiedelt und funktional gleich gut gelöst. Die Lärmproblematik ist nicht zu vernach- lässigen, aber von untergeordneter Bedeutung. In der Variante 5 erfolgt eine teilweise Einhausung der Andienung. Gleiches ist bei Weiterverfolgung der Variante 6 zu erreichen, wenn gewünscht oder erforderlich.

    35. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wie sind die Studiobühnen der Varianten räumlich in das Theater eingebunden (Technik, Zuschauerströme)? Die Lösung der Studiobühnen ist unterschiedlich zu beurteilen. Variante 5 Lage: Anordnung im 3. OG, Erschließung für Zuschauer und Akteure auf getrennten Wegen über Treppenanlage und jeweils 1 Aufzug. Bei Parallelveranstaltungen ist eine gezielte Lenkung der Publikumsströme zu beiden Orten nicht möglich. Funktion: Die Probebühne erfüllt nicht die Anforderungen an eine Studiobühne, weil sie u.a. entwurfsbedingt über eine voll verglaste Fassadenfront verfügt, die erhebliche Nutzungs-einschränkungen nach sich zieht. Der vorgesehene Zugang erschwert außerdem eine klare Abgrenzung zwischen Zuschauerbereich und Aktionsfläche. Variante 6: Lage: Anordnung im Eingangsgeschoss mit eigenem Foyerbereich, Erschließung unmittelbar vom Hauptfoyer aus; behindertengerechte Erschließung muss noch verbessert werden. Funktion: Voll funktionsfähige Studiobühne, hohe Multifunktionalität.

    36. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welche Möglichkeiten hinsichtlich des Kulturprogramms ergeben sich durch die unterschiedlichen Studiobühnen? Beide Lösungsvorschläge sind brauchbar. Die Möglichkeiten sind in der Variante 6 allerdings deutlich weiter gefasst. Hier können durch neue Programmformen zusätzliche Publikumsschichten für das Theater erschlossen werden, was zu einer allgemein höheren Akzeptanz beiträgt.

    37. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wie ist die Verbindung zur Stadthalle gelöst? In den Varianten 5 und 6 ist keine bauliche Verbindung zur Stadthalle vorgesehen. Eine zentrale Energieversorgung für Theater und Stadthalle ist möglich und muss in der weiteren Planung untersucht werden.

    38. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Muss die Parkpalette erweitert werden? Die zur Zeit vorhandene Parkpalette bietet 226 Einstellplätze. Variante 5: Der Eingriff (gleich Verlust von Parkplätzen) in die vorhandene Parkpalette ist größer als in der Variante 6. Es entfallen 28 Plätze. Variante 6: Der Eingriff ist in der Variante 6 kleiner. Es entfallen nur 18 Plätze. Der Ersatz der wegfallenden Parkplätze muss ortnah erfolgen. Kosten dafür sind in beiden Varianten bisher nicht berücksichtigt.

    39. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Gibt es beim Neubau Probleme z.B. hinsichtlich der Zuschauerwege oder der Anbindung der Studiobühne durch die Verkleinerung? Hinsichtlich der Zuschauerwege im Foyerbereich ergeben sich in der Variante 5 Probleme, weil im Vergleich zum Entwurf von 2002 eine Aufzuganlage komplett entfallen ist und für den Vertikaltransport zwischen den Geschossen zu Gastronomieversorgung und Toiletten für rund 520 Personen (gleich neue Kapazität des Großen Saals) nur noch 2 Aufzüge zur Verfügung stehen. Im Vergleich zum vorherigen Entwurf hat sich die Zuschauerkapazität (vorher 622) um 15% reduziert, die Aufzugkapazität (vorher 3 Anlagen) aber um 33%. Das reicht für eine reibungslose, publikumsfreundliche Pausenbewirtschaftung nicht aus und muss korrigiert werden

    40. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Lassen die beiden von Daberto favorisierten Lösungsvorschläge (Umbau der PTH und 'Kleiner Friedrich') gleichwertige Ergebnisse im Blick auf Funktion und Nutzungsmöglichkeiten eines Theaters erwarten? Oder wo liegen die Unterschiede? (Nutzflächen/Umbautes Raumvolumen, Bühne, Hinter-/Seitenbühne, Nebenräume, Foyers, Gastronomie, Technikräume usw.) Grundsätzlich ja. A) Nutzflächen / Umbautes Raumvolumen Variante 5 hat 6.378 m² Nutzfläche, Variante 6 hat 6.212 m² NF. Damit sind die Nutzflächen beider Varianten im Prinzip fast identisch. Das umbaute Raumvolumen in Variante 5 umfasst 47.000 m³, in Variante 6 sind es 37.300 m³. Die erhebliche Abweichung in Variante 5 erklärt sich im Wesentlichen durch den hohen Anteil umbauten Luftraums im Foyerbereich und die Einhausung der Anlieferung. Die höhere Kubatur ist entwurfsbedingt, die Funktionalität bleibt davon unberührt. Die Betriebskosten (z.B. Aufwand für Energie) sind in jedem Fall höher.

    41. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie B) Bühne Variante 5 bietet 248 m² Gesamtfläche, Variante 6 216 m². Im Ergebnis bietet Variante 5 rd. 30 m² mehr Nutzfläche, insbesondere in der Tiefe. C) Hinter-/Seitenbühne Bereits in der letzten Planungsphase 2002 wurde formuliert, dass für die Abwicklung des bespielten Theaterbetriebs in Gütersloh echte Seitenbühnen, die die Aufnahme eines vollständigen Bühnenbildes ermöglichen, nicht zwingend erforderlich sind. Aufgrund des Grundstückszuschnitts lassen sich echte Seitenbühnen ohnehin nicht verwirklichen. Deshalb ist in der Vergangenheit von “seitlichen Bühnenerweiterungen” gesprochen worden. Auch diese sind nicht erforderlich, wenn andere adäquate Flächen zur Verfügung stehen. Diese können z.B. in einer ausreichend dimensionierten Hinterbühne und bühnennahen Lagerflächen umgesetzt werden. Auch bei den Gütersloh bespielenden Theatern gibt es unterschiedliche Situationen in Bezug auf das Vorhandensein von Seiten- oder Hinterbühnenflächen. Mit Blick auf Anlieferung, schnelle Verwandlungen und Transporte größerer Bühnenteile wird von den bespielenden Theatern eine Lösung mit Seitenbühne favorisiert.

    42. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie D) Foyers / Gastronomie und sonstige Räume Hinsichtlich der Zuschauerwege im Foyerbereich ergeben sich in der Variante 5 Probleme, weil im Vergleich zum Entwurf von 2002 eine Aufzuganlage komplett entfallen ist und für den Vertikaltransport zwischen den Geschossen zu Gastronomieversorgung und Toiletten für rund 520 Personen (gleich neue Kapazität des Großen Saals) nur noch 2 Aufzüge zur Verfügung stehen. Im Vergleich zum vorherigen Entwurf hat sich die Zuschauerkapazität (vorher 622) um 15% reduziert, die Aufzugkapazität (vorher 3 Anlagen) aber um 33%. Das reicht für eine reibungslose, publikumsfreundliche Pausenbewirtschaftung nicht aus und muss korrigiert werden. Die gastronomische Versorgung ist bei Variante 5 aufwendiger, der Vertikaltransport des Publikums muss in dieser Variante optimiert werden. Ansonsten ist davon auszugehen, dass diese Bereiche in beiden Varianten funktional gelöst sind.

    43. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welche Teilbereiche eines Theaters sind im Blick auf das für Gütersloh festgelegte Profil eines Bespieltheaters verzichtbar? (z.B. Seitenbühnen, Foyers) Für das aktuelle Planungsverfahren wurde das Raumprogramm gegenüber früheren Anforderungen deutlich reduziert. Weitere Beschränkungen sind nur mit entsprechendem Funktionalitätsverlust und damit verbundener Einschränkung bei der Programmgestaltung denkbar.

    44. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wie ist eine enge räumliche und organisatorische Verzahnung zwischen Stadthalle, Gastronomie der Stadthalle und neuem Theater zu gewährleisten (Kulturzentrum Gütersloh)? Die Machbarkeitsstudie zeigt auf, dass eine räumliche Verzahnung mit der Stadthalle nicht sinnvoll ist. Die Energieversorgung beider Bereiche kann gekoppelt werden. Eine Organisationsentwicklung für beide Bereiche bleibt zu prüfen.

    45. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wie ist die Qualität und sind die Nutzungsmöglichkeiten der Foyers in den beiden Veranstaltungen (z.B. ausstellungen, Kongresse, Messen, Lesungen, Projektionen, Firmenveranstaltungen etc.) zu bewerten? Hinsichtlich der Zuschauerwege im Foyerbereich ergeben sich in der Variante 5 Probleme, weil im Vergleich zum Entwurf von 2002 eine Aufzuganlage komplett entfallen ist und für den Vertikaltransport zwischen den Geschossen zu Gastronomieversorgung und Toiletten für rund 520 Personen (gleich neue Kapazität des Großen Saals) nur noch 2 Aufzüge zur Verfügung stehen. Im Vergleich zum vorherigen Entwurf hat sich die Zuschauerkapazität (vorher 622) um 15% reduziert, die Aufzugkapazität (vorher 3 Anlagen) aber um 33%. Das reicht für eine reibungslose, publikumsfreundliche Pausenbewirtschaftung nicht aus und muss korrigiert werden. Die gastronomische Versorgung ist bei Variante 5 aufwendiger, der Vertikaltransport des Publikums muss in dieser Variante optimiert werden. Ansonsten ist davon auszugehen, dass diese Bereiche in beiden Varianten funktional gelöst sind. Variante 5 bietet ca. 1.100 m² Foyer- und Sonderflächen, verteilt auf 3 Ebenen, Variante 6 ca. 850 m³auf 2 Ebenen.

    46. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Ist neben den beiden in der Studie favorisierten Varianten auch eine einfachere Umbaulösung der Paul-Thöne-Halle denkbar? Grundsätzlich ja. Das würde aber eine weitere Reduzierung des Raumprogramms erfordern und würde in der Konsequenz den Anspruch an Theaterspielen in Gütersloh in Frage stellen. Deutliche Einschränkungen in Funktionalität, Nutzbarkeit und Kosten- deckungsbeiträgen wären zu erwarten.

    47. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Wie wird die Verkleinerung des ursprünglichen Entwurfs im Blick auf Nutzungsmöglichkeiten, Funktionen und Kosten des Theaters bewertet? Hinsichtlich der Zuschauerwege im Foyerbereich ergeben sich in der Variante 5 Probleme, weil im Vergleich zum Entwurf von 2002 eine Aufzuganlage komplett entfallen ist und für den Vertikaltransport zwischen den Geschossen zu Gastronomieversorgung und Toiletten für rund 520 Personen (gleich neue Kapazität des Großen Saals) nur noch 2 Aufzüge zur Verfügung stehen. Im Vergleich zum vorherigen Entwurf hat sich die Zuschauerkapazität (vorher 622) um 15% reduziert, die Aufzugkapazität (vorher 3 Anlagen) aber um 33%. Das reicht für eine reibungslose, publikumsfreundliche Pausenbewirtschaftung nicht aus und muss korrigiert werden. Die Verkleinerung bringt Einschränkungen im Foyerbereich mit sich. Generelle funktionale Mängel bestehen nicht. Auf den ersten Blick haben sich die Kosten gegenüber der Planung 2002 erheblich reduziert. Sie mussten aber wieder nach oben korrigiert werden, weil Ausstattungsstandards zu niedrig angesetzt waren und auf wichtige technische Einrichtungen (z.B. Bühnentechnik und Baukonstruktion) nicht verzichtet werden kann.

    48. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Welche Auswirkungen hat die Umsetzung des Prinzips eines vertikalen Theaters 1. Für die Zuschauer im Blick auf die Erreichbarkeit der Foyers, der Garderoben, der Sanitärräume, der Zuschauerräume, der Studio-/Probebühne und der Gastronomie? 2. Für die Organisation der Gastronomie 3. Für die Nutzbarkeit der Foyers für außertheaterliche Veranstaltungen (z.B. Messen, Ausstellungen, Veranstaltungen...)

    49. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Zu 1) und 3) Hinsichtlich der Zuschauerwege im Foyerbereich ergeben sich in der Variante 5 Probleme, weil im Vergleich zum Entwurf von 2002 eine Aufzuganlage komplett entfallen ist und für den Vertikaltransport zwischen den Geschossen zu Gastronomieversorgung und Toiletten für rund 520 Personen (gleich neue Kapazität des Großen Saals) nur noch 2 Aufzüge zur Verfügung stehen. Im Vergleich zum vorherigen Entwurf hat sich die Zuschauerkapazität (vorher 622) um 15% reduziert, die Aufzugkapazität (vorher 3 Anlagen) aber um 33%. Das reicht für eine reibungslose, publikumsfreundliche Pausenbewirtschaftung nicht aus und ist im weiteren Entwurfsverfahren detailliert zu untersuchen. Variante 5 bietet 1.100 m² Foyer- und Sonderflächen, verteilt auf 3 Ebenen, Variante 6 bietet ca. 850 m² auf 2 Ebenen.

    50. Theater Gütersloh Kulturausschuss 04.05.2006 Fragen zur Machbarkeitsstudie Zu 2) Gastronomie muss auf verschiedene Ebenen vorgehalten werden