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Programm. Übersicht Lyrik-Lexikon Epochenbegriff Einführung Mittelalter Lektüre Der arme Heinrich. Lyrik-Lexikon. vgl. Auftragsblatt www.netz.ch.vu.

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programm
Programm
  • Übersicht
  • Lyrik-Lexikon
  • Epochenbegriff
  • Einführung Mittelalter
  • Lektüre Der arme Heinrich

Deutsch | Beat Knaus | NKSA

lyrik lexikon
Lyrik-Lexikon
  • vgl. Auftragsblatt
  • www.netz.ch.vu

Deutsch | Beat Knaus | NKSA

slide3
Dû bist mîn, ich bin dîn:des solt dû gewis sîn;dû bist beslozzen in mînem herzen,verlorn ist daz slüzzelîn:dû muost och immer darinne sîn.

(Unbekannte Dichterin, nach 1150)

Deutsch | Beat Knaus | NKSA

slide4

"Meister der Münchener Weltchronik", Ende 13. Jahrhundert Pergament, 3 Blätter (1 Doppelblatt: Blätter 1/3, 1 Einzelblatt: Blatt 2), 215 x 155 und 215 x 14 mm

Budapest, Széchényi-Nationalbibliothek, Cod. Germ. 92

Deutsch | Beat Knaus | NKSA

einf hrung mittelalter
Einführung Mittelalter
  • Christentum
    • Gottvater – Architekt des Kosmos
    • Schicksalsgläubigkeit
  • Feudalgesellschaft
    • unveränderliche Standeszugehörigkeit
    • ständische Privilegien
    • Lehnspyramide (vgl. TTS 192)
  • dienstbare Literatur/Kunst
    • Geistliche Literatur (Klöster)
    • Ritterlich-höfische Literatur (Höfe mit Mäzenen)

Deutsch | Beat Knaus | NKSA

zwei literaturzentren
Zwei Literaturzentren

Deutsch | Beat Knaus | NKSA

deutsche sprachgeschichte
Deutsche Sprachgeschichte

Als „lingua vulgaris“, als Sprache des Volks, blieb das Deutsche lange Zeit geprägt durch die Vielfalt der Dialekte. Die ältesten Schriftzeugnisse, die wir als „deutsch“ bezeichnen, stammen aus der zweiten Hälfte des 8. Jh.s. Wir nennen sie althochdeutsch und meinen damit den ältesten für uns erfassbaren Zustand der hochdeutschen Sprache. Ein Beispiel ist das Wessobrunner Gebet (um 800), ein Weltschöpfungshymnus, der nach dem Fundort der Handschrift, dem Kloster Wessobrunn, benannt ist.Im Laufe der Zeit veränderte sich die damalige Hochsprache, am Ende der Entwicklung steht das Mittelhochdeutsche (11.–14. Jh.), eine überregionale Dichtersprache, in der beispielsweise die Lyrik Walters von der Vogelweide, Wolframs von Eschenbach Versroman Parzifal und das Nibelungenlied verfasst wurden. Erst im 15. und 16. Jh. entwickelte sich mit dem Vordringen der Volkssprache in Verkehr und Handel und deren Aufnahme in den kirchlichen Raum sowie auf Grund der Verbreitung der von Martin Luther ins Deutsche übertragenen Bibel eine überregionale Schriftsprache, das Neuhochdeutsche, das allerdings erst im 19. Jh. endgültig zu einer allgemein gültigen Gemein-, Hoch- oder Standardsprache wurde.

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dichter im mittelalter
Dichter im Mittelalter
  • Erarbeiten Sie zu zweit einen imaginären Dialog zwischen einem mittelalterlichen Dichter und einer modernen Schriftstellerin über das Wesen und die Funktion der Literatur.
  • Präsentieren Sie Ihren Dialog (max. 2 Minuten).

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Ein ritter so geleret was

Daz an den buchen las

Was er daran geschriben vant

Der was hartman genant

Und was ein dinsteman von owe

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drei fragen
Drei Fragen
  • Wer von Ihnen würde sich für seinen Geliebten opfern, um sein Leben zu retten?
    • ja
    • nein
  • Ist der Mensch gut?
    • ja
    • nein
  • Ist der Mensch gut:
    • weil er das Gute um seiner selbst willen liebt?
    • weil er für das Gute belohnt wird?

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Hartmann von Aue

(† zwischen 1210 und 1220)

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anfang
Anfang

Lesen, übersetzen, analysieren und präsentieren:

  • V. 1-28
    • Unterschiede zu einem heutigen Dichter.
    • Übersetzungsprobleme
  • V. 29-74
    • Was ist ein vorbildlicher Ritter? (Grundbegriffe)
    • Übersetzungsprobleme
  • V. 75-162
    • Verwicklung
    • Übersetzungsprobleme

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slide15

Der mittelalterliche Dichter Hartmann von Aue (eigentlich Ouwe) war alemannischer Herkunft. Er wurde um 1165 geboren und besuchte eine Klosterschule. In seinen Werken wird eine gelehrte Bildung des Autors deutlich, er besaß lateinische und französische Sprachkenntnisse und zeigt eine erstaunliche Belesenheit in klassischer und geistlicher Literatur. Er war wohl Ministeriale eines schwäbischen Freiherrngeschlechts von Ouwe, erhielt jedoch die Ritterwürde und nahm am Kreuzzug von 1189–1191 teil. Hartmann starb um 1215.Hartmann von Aue war Minnesänger und neben Wolfram von Eschenbach und Gottfried von Straßburg einer der drei großen mittelhochdeutschen Epiker. Am bekanntesten sind seine höfischen Epen („Erec“, „Iwein“), in denen er als erster deutschsprachiger Autor Stoffe der Artus-Sage aufgriff und kunstfertig verarbeitete (größtenteils nach französichen Vorlagen des Chrétien de Troyes). Neben weltlicher Dichtung, die wesentlichen Anteil an der Bildung eines allgemein gültigen Ritter- und Minneideals der mittelalterlichen Literatur hatte, schrieb Hartmann auch geistliche Lieder und Heiligenlegenden in der Form des höfischen Versepos („Gregorius“; „Der arme Heinrich“).

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unterschiede
Unterschiede
  • Die wichtigsten Unterschiede zwischen Mhd. und Nhd. betreffen den Vokalismus:
    • Die mhd. Langvokale [iː yː uː] entsprechen den nhd. Diphthongen nhd. [aɪ ɔʏ aʊ] (nhd. Diphthongierung). Beispiele: mîn – mein, liut – Leute, hûs – Haus
    • Die mhd. öffnenden Diphthonge [iə yə uə] entsprechen den nhd. Langvokalen [iː yː uː] (neuhochdeutsche Monophthongierung). Beispiele: liep – lieb, müede – müde, bruoder – Bruder
    • Die mhd. Diphthonge [ei øu ou] entsprechen den offeneren nhd. Diphthongen [aɪ ɔʏ aʊ] (nhd. Diphthongwandel). Beispiele: bein – Bein, böume – Bäume, boum – Baum
    • Sämtliche mhd. Kurzvokale in offenen Silben entsprechen nhd. Langvokalen gedehnt (Dehnung in offener Tonsilbe). Beispiele ligen – liegen, sagen – sagen, nemen – nehmen.

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unterschiede1
Unterschiede

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unterschiede2
Unterschiede

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programm1
Programm
  • Beispiel
  • Minne vs. love
  • Jemandem einen Korb geben
  • Der arme Heinrich

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Ich zôch mir einen valken         mêre danne ein jâr.dô ich in gezamete         als ich in wolte hânund ich im sîn gevidere         mit golde wol bewant,er huop sich ûf vil hôhe         und fluog in anderiu lant.

  • Sît sach ich den valken         schône fliegen:er fuorte an sînem fuoze         sîdîne riemen,und was im sîn gevidere         alrôt guldîn.got sende si zesamene         die gerne geliep wellen sîn!

"Meister der Münchener Weltchronik", Ende 13. Jahrhundert Pergament, 3 Blätter (1 Doppelblatt: Blätter 1/3, 1 Einzelblatt: Blatt 2), 215 x 155 und 215 x 14 mm

Budapest, Széchényi-Nationalbibliothek, Cod. Germ. 92

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der minnesang
Der Minnesang

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der minnesang1
Der Minnesang

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das minne paradox
Hartmann von Aue

Swes froide

Ez ist ein klage und niht ein sanc,

daz ich der guoten mite

erniuwe mîniu leit.

die swæren tage sint alze lanc,

die ich sî gnâden bite

und sî mir doch verseit.

Swer selhen strît,

der kumber âne vröide gît,

verlâzen kunde, des ich niene kann,

der ware ein sælic man.

Vergleich Minne-Love

Das Minne-Paradox

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der minnesang2
Der Minnesang

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das minne paradox1
Hartmann von Aue

Swes froide

Ez ist ein klage und niht ein sanc,

daz ich der guoten mite

erniuwe mîniu leit.

die swæren tage sint alze lanc,

die ich sî gnâden bite

und sî mir doch verseit.

Swer selhen strît,

der kumber âne vröide gît,

verlâzen kunde, des ich niene kann,

der ware ein sælic man.

Minne-Paradox

Statue (Mann & Frau)

Das Minne-Paradox

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minnesang
Hohe Minne

Niedere Minne

Minnesang

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"Meister der Münchener Weltchronik", Ende 13. Jahrhundert Pergament, 3 Blätter (1 Doppelblatt: Blätter 1/3, 1 Einzelblatt: Blatt 2), 215 x 155 und 215 x 14 mm

Budapest, Széchényi-Nationalbibliothek, Cod. Germ. 92

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Dietmar von Aist

Es stuont ein frouwe alleine

Ez stuont ein frouwe alleine

Und warte uber heide

Und warte ire liebe,

so gesach si valken fliegen.

„so wol dir, valke, daz du bist!

Du fliugest swar dir liep ist,

du erkiusest dir in dem walde

einen boum der dir gevalle.

Also han ouch ich getan:

Ich erkos mir selbe einen man,

den erwelten miniu ougen.

Daz nident schœne frouwen.

Owe, wan lant si mir min liep?

Jo engerte ich ir dekeiner trutes niet!“

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fragen
Fragen
  • Wieso glaubt man einem Heiler, dass der Tod eines Mädchens hilft?
  • Wie kann ein so junges Mädchen so schlagfertig sein?
  • Wie kann man 765f. Interpretieren?
  • Bedeutung von abcd (z.B. S. 40f.)
  • Weshalb ist das Mädchen so überzeugt von ihrem Glauben sogar gegen die Eltern?
  • Welche Bedeutung hat Gott in diesem Versepos?

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hausaufgabe
Hausaufgabe
  • TTS 192-198
  • Repetition
  • www.netz.ch.vu

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