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Fehlersuche im lokalen Netzwerk

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Fehlersuche im lokalen Netzwerk. Netzfort 11.12.2001. joachim.peeck@urz.uni-heidelberg.de. Themen des Vortrages. Erste Feststellungen / Erste Hilfe Systematische Fehlersuche Werkzeuge zur Fehlersuche Fehlerbehebung Zum Schluss. 1 Erste Feststellungen / Erste Hilfe.

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Presentation Transcript
fehlersuche im lokalen netzwerk

Fehlersuche im lokalen Netzwerk

Netzfort 11.12.2001

joachim.peeck@urz.uni-heidelberg.de

themen des vortrages
Themen des Vortrages
  • Erste Feststellungen / Erste Hilfe
  • Systematische Fehlersuche
  • Werkzeuge zur Fehlersuche
  • Fehlerbehebung
  • Zum Schluss
1 erste feststellungen erste hilfe
1 Erste Feststellungen / Erste Hilfe

Wer hatte schon Fehler im Netz zu lösen?

Was war das Symptom?

Was war die Lösung/Ursache?

1 erste feststellungen erste hilfe4
1 Erste Feststellungen / Erste Hilfe

Erste Hilfe: Wenn das defekte Segment bzw. das defekte Teil lokalisiert ist, kann dieses vom Netz getrennt und an den anderen Stationen weitergearbeitet werden.

1 erste feststellungen erste hilfe5
1 Erste Feststellungen / Erste Hilfe
  • Letzte Änderungen?
  • Wieviele und welche Rechner im Subnetz sind betroffen?
  • Ist ein Link zum Rechner und zum Ziel vorhanden?
  • Kollisionen / Koinzidenzen
  • Welche Anwendungen / Protokolle sind betroffen?
  • Angekündigte Störungen?
1 letzte nderungen
1 Letzte Änderungen
  • Wurde heute / in den letzten Tagen an dem Rechner / im Subnetz / im Stromnetz gearbeitet, und was?
  • Beispiele:
    • Gestern hat einer einen neuen Rechner angeschlossen
    • Vorhin hat der Hausmeister in der Besenkammer einen neue Lampe angeschlssen, und dazu die Sicherung herausgenommen...
    • früher: BNC-Netz und Gewitter
themen des vortrages7
Themen des Vortrages
  • Erste Feststellungen / Erste Hilfe
  • Systematische Fehlersuche
  • Einige typische Probleme
  • Werkzeuge zur Fehlersuche
  • Fehlerbehebung
  • Zum Schluss
2 systematische fehlersuche
2 Systematische Fehlersuche
  • Systematisch: alle beteiligten Komponenten schrittweise verfolgen.
  • Vorteile einer systematischen Herangehensweise:
    • Der Fehler kann in der Regel mit endlichem Aufwand gefunden werden
    • Man kann auch „neuartige“ Fehler damit finden, zumindest den Verursacher erkennen
2 wieviele und welche rechner im subnetz sind betroffen
2 Wieviele und welche Rechner im Subnetz sind betroffen?
  • Nur ein Rechner
  • Mehrere Rechner
    • ein Stockwerk (bei BNC: ein Strang?)
    • ein Modul an der aktiven Komponente
    • ein VLAN
    • alle Rechner, die auf den xy-Server zugreifen müssen
  • "Alle" Rechner
    • alle am "floor"-Konzentrator
    • alle am Gebäude-Konzentrator
    • auch die im Nachbargebäude am selben Routerport/Router
2 welche anwendungen protokolle sind betroffen
2 Welche Anwendungen / Protokolle sind betroffen?
  • Mein Netscape/Browser geht nicht mehr, aber Telnet und EMail gehen noch (mit/ohne Proxy?)
  • Email geht nicht mehr, aber Netscape... Bitte beachten: Mail rein (POP3, IMAP) <> Mail raus (SMTP)
  • Mein PMail geht nicht mehr :-)
  • ping nach aussen geht nicht mehr
  • es werden keine Novell-Server mehr angezeigt bzw. nur noch wenige
  • Appletalk-Zone ist leer

Dies ist meist der Zugang der Endnutzer, aber hilft auch bei der Analyse

themen des vortrages11
Themen des Vortrages
  • Erste Feststellungen / Erste Hilfe
  • Systematische Fehlersuche
  • Einige typische Probleme
  • Werkzeuge zur Fehlersuche
  • Fehlerbehebung
  • Zum Schluss
3 einige typische probleme
3 Einige typische Probleme
  • Endrechner-Konfigurationsprobleme
  • Logische/Konfigurationsprobleme im lokalen Netz
  • Physikalische Fehler im Netz
  • (Theorie: Routing/Wegefindung für Datenpakete)
  • Netzdienste
3 1 endrechner konfigurationsprobleme
3.1 Endrechner-Konfigurationsprobleme
  • Treiber, Interrupt, I/O-Adressen
  • IP-Adresse falsch / doppelt
  • Gateway / DNS / Subnetzmaske falsch
  • WinNT: nach Neuinstallation Service-Pack vergessen? WinNT: ipconfig
  • unix/linux: /etc/resolv.conf, ifconfig bzw. cardctl(pcmcia)
3 1 endrechner konfigurationsprobleme 2
3.1 Endrechner-Konfigurationsprobleme (2)
  • Rechner nicht im DNS
  • Mail-Client falsch konfiguriert
  • Browser falsch konfiguriert / www-proxy
  • MSWin/SMB: Verschlüsselte Authentifizierung bei SMB
  • IPX: Falscher Novell-Server (der andere war schneller): kein preferred Server eingetragen
3 2 logische konfigurationsprobleme im lokalen netz
3.2 Logische/ Konfigurationsprobleme im lokalen Netz
  • Rechner benötigt DHCP- oder BootP-Server, und dieser ist nicht erreichbar (selbst down oder Netzwerk dorthin gestört)
  • Novell-IPX-Server meldet „falsches Netzwerk“
  • IPX-Frametyp (IPX-Server muss Routen)
  • Routing
  • geänderter Gateway
3 3 physikalische fehler im netz
3.3 Physikalische Fehler im Netz
  • Netzwerkkarten/Komponenten
  • BNC-Netz
  • TP-Netze: Kabel
  • Ethernet: Komponenten
  • Ethernet: Kollisionen
  • LWL-Verbindungen
3 3 1 netzwerkkarten
3.3.1 Netzwerkkarten
  • NIC: Network Interface Card
    • defekte frames: short/runts, long/jabber, fcs/frame check sequence, collisions
    • früher auch TCP/IP-Stack / Netzbetriebssystem
  • Link auf beiden Seiten vorhanden?
  • Einstellung passt zum Netz / zur Gegenstelle?
    • im Zweifel: Halbduplex, 10 MBit/s fest einstellen
    • an einem Hub nur Halbduplex
    • an einem Medienkonverter keine Autonegotioation
  • Stromausfall
    • z. B. der Sicherung für den Raum mit der aktiven Komponente
    • haben wirklich ALLE beteiligten Komponenten Strom?
3 3 2 bnc netz
3.3.2 BNC-Netz
  • Fehlende Terminierung / kein Endwiderstand am Strangende
  • Y-Bildung statt „Strang“ / versucht, den Rechneranschluss zu „verlängern“
  • Kabelbruch / defekte Isolation
  • Kurzschluss am Stecker / Kontaktproblem an EDA/EAD-Dose (evtl. wandseitig)
  • Überlänge ( > 185 m) / EDA/EAD-Kabel zählt doppelt
  • zu viele Stationen im Segment ( > 30)
3 3 2 bnc widerstandswerte
3.3.2 BNC-Widerstandswerte
  • Wie messe ich:
    • Am Beginn des Stranges, oder mittendrin?
    • Mit angeschlossenen aktiven Stationen, oder leerem Netz?
  • Was messe ich?
    • Gleichstromwiderstand (25 Ohm an T-Stück, 50 Ohm am Strangende, unendlich für Längenfeststellung via TDR)
    • Spannung
    • Ströme: gegen Masse (Erdungsprobleme)
3 3 4 tp netze kabel
3.3.4 TP-Netze: Kabel
  • Richtiges Patchkabel? Benötigt wird:
    • Patchkabel Kat.5 UTP/STP/SSTP
    • Verbindungen 1/T+, 2/T-, 3/R+, 6/R-
    • kein „flaches“ (ISDN-) Kabel
    • Bei Hub-Hub-Verbindungen Crossover-Kabel oder MDI (parallel)-Port statt MID-X-Port einstellen
    • Überlänge (Gesamtlänge 100 Meter, 90 m Wand)
  • Wandkabel:
    • evtl. Kabelpaar vertauscht? (die meisten Komponenten kompensieren das, aber manche nicht...)
    • 10 MBit tut, 100/1000 nicht: Schirmung/ Twist/ Biegeradien
    • ungleiche Inserts
3 3 4 ethernet komponenten
3.3.4 Ethernet: Komponenten
  • bei Hubs nur Halbduplex erlaubt
    • insbesondere bei Laptops beachten
  • Features im Hub/Switch aktiviert?
    • z.B. Security, Feste Linkparameter
  • Auto-Negotiation tut nicht immer
    • vor allem im Zusammenhang mit Medienkonvertern
  • Netz“karten“ der aktiven Komponente
    • Link auf beiden Seiten ok? nur benötigte Ports patchen!
    • mindestens 1 Port zum Testen unbeschaltet lassen
  • Switches:
    • beim Portwechsel „von innen“ her testen
    • oder arp-cache löschen / aging-time abwarten / Switch rebooten
    • IPX-Auto-Rahmentyp stellt evtl. keine Broadcasts durch
3 4 5 ethernet kollisionen
3.4.5 Ethernet: Kollisionen
  • eigentlich normal (bis ca. 30%)
  • wenn zu viele, auf „Koinzidenz“ mit Aktivität achten
    • z. B. Netzkarte defekt (bei BNC wird das ganze Segment gestört)
    • z. B. bei Vollduplex im ge-shared-ten Netz
    • z. B. bei Verletzung der 5-4-3-Regel (nicht zu viele Hubs hintereinander, Vorsicht bei kleinen Raumverteilern)
    • z. B. „Schleife“ im Hub (oder bei Switch ohne spanning tree)
3 3 6 lwl verbindungen
3.3.6 LWL-Verbindungen
  • je eine separate Faser für
    • Senden/Transmit/Tx (Leuchtdiode/Laser) und für
    • Empfangen/Receive/Rx (Lichtempfänger)
  • Bei Neuanschluss:
    • Tx/Rx - Leitungen vertauschen
    • richtige Kabelsorte
      • Gradientenfaser/Multimode 50/125 oder
      • Monomodefaser/Singlemode 9/125
  • Link-Kontrolle auf beiden Seiten
  • Kabel „verdreckt“? / geknickt?
  • evtl. Sender oder Empfänger defekt
  • Medienkonverter
zum schluss f r heute
Zum Schluss für heute:
  • Das eigene Netz kennenlernen:
    • gibt es einen Plan?
    • sind die wichtigsten Anschlüsse (Server, Poweruser) beschriftet?
  • Die Anfragen und Fehlermeldungen lokal konzentrieren, damit Fehler kompetent vor Ort gefunden bzw. zumindest beschrieben werden können
  • Hausaufgabe: welche Lämpchen haben meine Komponenten? wie sieht der Normalfall aus?
  • Nächstes Mal:
    • 15. Januar: Fortsetzung(Traditionell: 2. Dienstag im Monat)
ende der ersten teils

ENDE der ersten Teils

Danke für das Interesse!

Bitte füllen Sie den Fragebogen aus.

joachim.peeck@urz.uni-heidelberg.de

fehlersuche im aus dem lokalen netzwerk

Fehlersuche im / aus dem lokalen Netzwerk

Netzfort 15.01.2002

joachim.peeck@urz.uni-heidelberg.de

themen des vortrages28
Themen des Vortrages
  • Erste Feststellungen / Erste Hilfe
  • Systematische Fehlersuche
  • Einige typische Probleme
  • Werkzeuge zur Fehlersuche
  • Fehlerbehebung
  • Zum Schluss
3 einige typische probleme29
3 Einige typische Probleme
  • Endrechner-Konfigurationsprobleme
  • Logische/Konfigurationsprobleme im lokalen Netz
  • Physikalische Fehler im Netz
  • Netzdienste
3 4 netz dienste
3.4 Netz-Dienste
  • Was sind Netzdienste
  • Aufruf einer URL im Browser
  • Weg durch das Internet
  • URZ-Netzdienste
3 4 osi 7 schichten modell
3.4 OSI-7-Schichten-Modell

Layer8: Benutzer

Layer7: Application

}

Verbindung (Datenaustausch) zwischen (Netz-) Diensten

Anwendungsschichten

(ftp, telnet, smtp, http, smb, ...)

Layer6: Presentation

Layer5: Session

Layer4: Transport

}

Verbindung zum Netzdienst

Protokollschichten

(TCP/IP, IPX/SPX, Netbios...)

Layer3: Network

Verbindung zwischen Netzen

Layer2: Data Link

}

Verbindung im lokalen Netz

Physikalische Schichten

(Ethernet, FDDI, Token Ring)

Layer1: Physical

Verbindung mit dem Netz

Layer0: Mechanik

Zusätzliche Schichten(zur Fehlersuche)

3 4 1 was sind netz dienste
3.4.1 Was sind „Netz-Dienste“?
  • Netztransport: kommt ein Paket zum Ziel? kann die Antwort ankommen?
    • Layer 1, 2, 3
    • Routing? DNS? Mail-Relay? „Firewall“? (L 3-7)
  • Netzbetriebssystem: via Netz erreichbare Dienste auf Servern (L 4-7):
    • Drucker, zentrale Dateiablage, Datenbank, Compute-Services (LAN-Dienste)
    • Proxy-Dienste (WAN-Entlastung)
    • Web-Server, Mail-Server, FTP, News
  • Netzanwendungen: Endnutzer, die einen Server-Dienst via Netzwerk in Anspruch nehmen wollen
    • Netscape & Co, Mailclienten, FTP-“Interfaces“ (WS-FTP) etc.
    • Netzwerkumgebung, „installierte“ Netzdrucker
3 4 2 aufruf einer url im browser
3.4.2 Aufruf einer URL im Browser
  • Beteiligte Rechner:
    • eigener PC
    • fremder Webserver
    • aber auch: eigener DNS, fremder DNS, DNS-Hierarchie
    • eventuell auch (explizite oder transparente) Proxy-Server
  • Beteiligte Netze:
    • Hausnetz, Campusnetz/Backbone, URZ-Service-Netze,
    • Internet / Netze der ISP, Zielnetze
  • Beteiligte Netzkomponenten:
    • Router an allen Knoten/Netzübergängen
    • Switches/Hubs in den Netzen, in denen beteiligte Rechner stehen
3 4 3 weg einer anfrage durch das internet viele datenpakete
3.4.3 Weg einer Anfrage durch das Internet = viele Datenpakete

Aufruf einer Webseite im Browser impliziert:

  • Ziel-IP-Adresse lokal bekannt? wenn nein, dann
    • ARP-Anfrage nach DNS via Hub/Switch in der Regel zum Router, da DNS im Servicenetz
    • Entsprechende weitere ARP-Anfragen entlang des Wegs
    • Entsprechende Routing-Protokolle müssen funktionieren
    • Name-Caching oder weitere Anfragen durch DNS
    • Antwort des DNS zurück durch Hubs, Switches, Router
3 4 3 weg durch das internet 2
3.4.3 Weg durch das Internet (2)
  • TCP-Anfragepaket an www-server schicken:
    • ARPen durch den Routing-Weg
    • Filterung der Anfrage?
    • Verbindungsaufnahme auf Port 80 wird an httpd-Prozess weitergeleitet
    • Server belegt (maximale Anzahl Verbindungen), .htaccess???
  • Datenantwort auf „gleichem“ Weg zurück
    • evtl. Paketfragmentierung, - Filterung

Fazit: viele hintereinandergeschaltete Client-Server-(host-to-host)-Beziehungen auf Layer 7, alles muss funktionieren, damit eine Antwort kommt.

3 4 4 urz netzdienste
3.4.4 URZ-Netzdienste
  • www-proxy.uni-heidelberg.de (8080)
  • Mail, URZ-Nutzer: POP3(110, 995) / IMAP(143, 993) / SMTP(25) popix.urz, Institute: SMTP-Relay relay.uni-heidelberg.de (25), instmail
  • Nameservice/DNS 129.206.100.126 und .127 (53)
  • Fileserver, AFS, login (aixterm1-11, aixserv0)
  • Datenbank Oracle, Datensicherung ADSM
  • TCP/UDP-Paketfilter (uniweit oder für Institut)
  • Angekündigte Störung (URZInfo bzw. Netzfort), Aktuelle Probleme , Operating (Tel. 54-4519)
  • Der Netzbeauftragte ist der Ansprechpartner für die Nutzer im Haus!
themen des vortrages37
Themen des Vortrages
  • Erste Feststellungen / Erste Hilfe
  • Systematische Fehlersuche
  • Einige typische Probleme
  • Werkzeuge zur Fehlersuche
  • Fehlerbehebung
  • Zum Schluss
4 werkzeuge zur fehlersuche
4 Werkzeuge zur Fehlersuche
  • Dokumentation: proaktiv!!!
  • Fehlersuche „Am Rechner“: ping &Cie.
  • Netzwerk-Komponenten: Kontroll-Lampen
  • Meßgeräte: LanCat, Fluke oneTouch, Fluke netTool
4 1 dokumentation
4.1 Dokumentation
  • Proaktive Methode: wirkt am besten, wenn man vor dem Fehlerfall damit beginnt...
  • Werkzeuge: Papier, Stift, Klebeband
  • Beschriftung jedes Rechners mit Namen (Rechner/Domain) und IP-Adresse
  • Liste der Rechner und ihrer IP-/MAC-Adressen
4 1 dokumentation40
4.1 Dokumentation
  • Welche Rechner hängen am gleichen Kabelstrang/Modul?
  • Welcher Kabelstrang hängt an welchem Konzentratorport?
  • Wo steht eigentlich der Konzentrator?
  • Welcher Router ist für uns zuständig?
  • Wer am Institut erhält URZ-Störungsmeldungen (URZInfo)?
  • Wer weiss das alles / wo kann das jemand finden, wenn ich in Urlaub bin?
4 2 fehlersuche am rechner
4.2 Fehlersuche am Rechner
  • ping-"Hierarchie“
  • traceroute/tracert
  • host/dig/nslookup
  • weitere Tools
4 2 1 ping
4.2.1 ping
  • Packet INternet Groper (spray bei sun)to grope (engl.): herumtasten
  • ICMP (neben TCP und UDP auf Layer 4, Internet Control Message Protocol), Nachrichtentyp Echo Request (8/0) und Echo Reply (0/0)
  • TTL-Problematik
  • Zusatznutzen implementierungsabhängig:
    • Netzping, Fluten, große Pakete, Dauerping
  • Abbruch mit Ctrl-C :-)
4 2 1 die ping hierarchie
4.2.1 Die ping-Hierarchie
  • eigener Rechner (tut die lokale Netzinstallation?)per „localhost“ (127.0.0.1) und per eigener IP-Adresse (a.b.c.x)
  • ein Rechner im lokalen Netz-Segment per IP-Adresse (a.b.c.y)
  • Hubs/Switches auf dem „Weg nach draussen“ (niedrige Ping-Priorität, keine Q-Aussage) (z.B. a.b.c.5)
  • Router per IP-Adresse (z.B. a.b.c.1)
  • Nameserver per IP-Adresse (129.206.100.126)
  • Nameserver per Name (sun0.urz.uni-heidelberg.de)
4 2 2 traceroute
4.2.2 traceroute
  • trace route: zeigt eine Spur des von einem Paket zurückzulegenden Weges auf, gibt auch Aussage über das Zeitverhalten der Pakete
  • Hinweg: UDP-Pakete (z.B. 33434) mit anwachsender TTL (beginnend mit 1)
  • Rückweg: Routerantwort: ICMP 11/0 (time exceeded, weil TTL an jedem Router um 1 vermindert wird), sofern Router anworten darf/sollEndgerät: ICMP 3/3 (port unreachable), weil hier kein Dienst „lauscht“
  • z.B. traceroute www.cern.ch
  • www.traceroute.org , um traceroute „von außen“ zu sehen
4 2 3 host dig nslookup
4.2.3 host/dig/nslookup
  • Nameserver-Abfragen:
    • A / PTR: FullyQualifiedHostName zu IP-Adresse
    • SOA: wer ist authorisierter Nameserver für die Domain, wer verwaltet diese
    • MX: wer ist SMTP-Mailserver für die Domain
    • CNAME: Namensalias (kein Allheilmittel)
    • (SRV: Bekanntgabe weiterer Services via DNS)
  • nslookup (WINNT und unix):
    • interaktiv: alle Namen des eigenen Subnetzes anzeigennslookup, ls -a urz.uni-heidelberg.de
    • Kommandozeile: nslookup -querytype=SOA urz.uni-heidelberg.de
4 2 4 ftp
4.2.4 ftp
  • große Datenmengen werden am besten mit ftp transferiert (Window-size-Anpassung etc.)
  • die meisten ftp-Clients geben Transferstatistik in kBytes/s an
  • damit ist ein Test der effektiven Transfer-Bandbreite möglich
  • gleiche Bedingungen: große Datei, Binärmodus (keine CR/LF-Wandlung)
  • z. B. ftp at11, cd /u/fphys/jpeeck, bin, get t1m
4 2 5 weitere tools
4.2.5 weitere Tools
  • telnet: Dienste auf Protokollebene testen, z.B. Mail/smtp (tcp 25)
  • netstat / (WIN:) nbtstat / route print
  • ifconfig / (WIN:) ipconfig / winipcfg / net config workstation
  • keine „gültigen“ Tools:
    • Web-Browser
    • Email-Client
    • Windows-“Netzwerkumgebung“
4 3 netzkomponenten
4.3 Netzkomponenten
  • Was bedeuten die Kontroll-Leuchten?
    • Link
    • Activity / traffic
    • Collision
    • Partition / disabled
  • Koinzidenz von Aktivität und Collision?
  • (Fehlermeldungen und Statistiken)
4 4 messger te
4.4 Messgeräte
  • Mess-PC mit Linux-Tools: tcpdump, etherreal u. a.
  • LanCat (für BNC-Netze): Kurzschlusses / Y (Ohmmeter tut auch), Gesamtlänge des Segmentes, Segmentlast
  • Fluke OneTouch: ping, top talker, Fehleranalyse, TP-Kabeltester
  • Fluke netTool: top talker, Fehleranalysator, TP-Kabeltester, Endgeräte am Switchport
  • können z. T. am URZ ausgeliehen werden
4 5 wie das urz helfen kann
4.5 Wie das URZ helfen kann
  • ARP-cache des Routers: welche Rechner sind noch "sichtbar"?(sinnvoll wäre eine Tabelle der MAC-Adressen bei IPX und AT-Protokoll)
  • ping ins Subnetz: was dort kann erreicht werden? welcher Teil des Subnetzes ist ausgefallen? (Kenntnis der Backbone-Strukur)
  • Routerinterface-Reset
  • snmp/telnet/http-Abfragen der Netzkomponenten, Fehlerstatistiken im Netz
  • Switchport auf Monitoring schalten
  • Vor-Ort-Hilfe bei reproduzierbaren Fehlern...
themen des vortrages51
Themen des Vortrages
  • Erste Feststellungen / Erste Hilfe
  • Systematische Fehlersuche
  • Einige typische Probleme
  • Werkzeuge zur Fehlersuche
  • Fehlerbehebung
  • Zum Schluss
5 fehlerbehebung
5 Fehlerbehebung

[Der Weg ist das Ziel...]

  • Booten; Aus-, Pause, Einschalten (Konzentrator, Server, Router...)
  • Schraubenzieher (Modultausch, Hardwaretausch)
  • Crimpzange (BNC/ TP), Auftrag ans Bauamt
  • Software-Update
  • Ersatzkomponente (Kaufen)
themen des vortrages53
Themen des Vortrages
  • Erste Feststellungen / Erste Hilfe
  • Systematische Fehlersuche
  • Einige typische Probleme
  • Werkzeuge zur Fehlersuche
  • Fehlerbehebung
  • Zum Schluss
6 literatur zum thema
6 Literatur zum Thema
  • Comer, Douglas: Internetworking with TCP/IP, Prentice Hall1988 ff. (IH 8803)
  • Nemzow, Martin A. W.: The Ethernet Management Guide, McGrawHill 1992 (IH 9202)
  • Miller, Mark A.: Troubleshooting TCP/IP, Heise 1993 (IH 9304)
  • Kyas, Othmar und Heim, Thomas: Fehlersuche in lokalen Netzen, Datacom 1993
  • c‘t-Artikel „Pannenhilfe“, Heft 24/2001, S. 132 f.
6 zum schluss
6 Zum Schluss
  • noch Fragen?
  • Hausaufgaben:
    • eigene ping-Hierarchie dokumentieren
    • traceroute zu einem wichtigen externen Ziel ausdrucken
    • Liste der eigenen Rechner im DNS ausdrucken
  • Nächstes Mal:
    • 19. Februar: Thema wird noch bekanntgegeben(Traditionell: 2. Dienstag im Monat)
slide56

ENDE

Danke für das Interesse!

Bitte füllen Sie den Fragebogen aus.

joachim.peeck@urz.uni-heidelberg.de