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Sprache und Identität H.Pfandl

Sprache und Identität H.Pfandl. 6min. Sprache als Ausdruck der Identität. wird anhand folgender Bereiche untersucht: - Theoretisch auf dem Hintergrund der Parameter Identität-Ähnlichkeit-Unterschied (To šović) - Kreativ anhand von alternativen sprachschöpferischen Inititiativen (Eismann)

kendall
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Sprache und Identität H.Pfandl

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Presentation Transcript


  1. Sprache und IdentitätH.Pfandl 6min

  2. Sprache als Ausdruck der Identität • wird anhand folgender Bereiche untersucht: • - Theoretisch auf dem Hintergrund der Parameter Identität-Ähnlichkeit-Unterschied (Tošović) • - Kreativ anhand von alternativen sprachschöpferischen Inititiativen (Eismann) • - Praktisch anhand der Erforschung der Kärntner slowenischen Volkssprache (Karničar) • - Analytisch anhand des Phänomens der Neuentstehung des Russinischen (Pfandl) • - Historisch anhand der Manifestierung slowenischer Identitäten auf Ansichtskarten aus slowenischen Gebieten von 1890-1918 (Pfandl)

  3. BKS • Identität-Ähnlichkeit-Unterschied: auf dieser Ebene werden zahlreiche sprachliche und kulturelle Phänomene der Sprachen des BKS-Raums, bis hin zur Literatur, vom Forscherteam rund um B. Tošović analysiert.

  4. Sprache als Werkstatt des Individuums • Forschungen W. Eismanns zum Internet-Projekt "Dar slova" • (http://www.emory.edu/INTELNET/dar0.html) • Kritische Beleuchtung des und aktive Teilnahme einiger Institutsmitglieder am "Projektiven Lexikon" Michail Epštejns. Sprache als Ausdruck von Möglichkeiten, individuellen Alternativen zum Vorgegebenen.

  5. Kärntner slowenische Volksgruppe • = Musterfall von Identitätsraub via politischer Instrumentierung des Begriffes "windisch", welcher durch das Auftauchen des Lexems "slowenisch" obsolet geworden war. Die Hauptideologen dieser 1926 pseudowissenschaftlich formulierten Theorie (Martin Wutte u.a.) sind für die Missinterpretation linguistischer Fakten und die damit vorhandene Mythenbildung "Windisch ist nicht gleich Slowenisch" verantwortlich, die eine sprachliche Assimilation ungeahnten Ausmaßes bewirkt bzw. verstärkt hat.

  6. Russinen • Dabei handelt es sich um eine in der Slowakei und der Vojvodina kodifizierte, in den anderen Bereichen (Subkarpathien, Ostungarn, Südpolen) nicht anerkannte ostslawische Sprache, die für die dort ansässige Bevölkerung das wichtigste Identitätsmerkmal darstellt. Untersucht wurden der Unterschied zu den sehr spät künstlich und von außen abgespaltenen "Windischen" in Kärnten, sowie grundsätzliche Fragen sprachlicher Normierung (u.a. in einem Vortrag am Weltslawistenkongress in Ohrid 2008)

  7. Ansichtskarten aus slowenischen Gebieten der Ö-U Monarchie • Die seit 2008 einsetzende Dokumentations-tätigkeit von Ansichtskarten, sowie die seit 2009 andauernde Analyse dieses Genres betrifft Ausformungen von ethnischer Identität in gemischtsprachigen Gebieten, inbes. den mehr oder weniger germanisierten Kronländern der Steiermark, Ober- und Unterkrains, des Küstenlands, sowie Kärntens. Geplant ist eine Darstellung dieser Frage für die Untersteiermark (Štajerska) in Form einer eigenständigen Publikation (Bestellung der Schriftenreihe des Pavel-Hauses)

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