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Die Friesische Sprache

Die Friesische Sprache. Linguistische Klassifikation. Friesisch Anglo-Friesische Sprachen Westgermanische Sprachen Germanische Sprachen Indogermanische Sprachen. Geschichte. Die Bezeichnung Altfriesisch wird bis zum 16 Jh. Verwendet.

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Die Friesische Sprache

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  1. Die Friesische Sprache

  2. Linguistische Klassifikation Friesisch Anglo-Friesische Sprachen Westgermanische Sprachen Germanische Sprachen Indogermanische Sprachen

  3. Geschichte • Die Bezeichnung Altfriesisch wird bis zum 16 Jh. Verwendet. • Friesische des 13/14 Jhr. hat nicht reduzierte Vokale in unbetonten Silben. • Im laufe des 16 Jhr. Verlor Friesland seine Unabhängigkeit und 1579 wurde es Teil der Republik der Vereinigten Niederlande. • Das Niederländisch wurde Schrift-,Verwaltungs-, Schul- und Kirchensprache. • Friesische und das Niederländische erstmals direkt miteinander in Kontakt kamen, und es entwickelte sich eine Sprachvariante, die später als Stadtfriesisch bezeichnet wurde.

  4. Die Friesische Sprache Das moderne Friesisch zerfällt in drei Dialektgruppen, die sich stark voneinander absetzen: Westfriesisch, Ostfriesisch, Nordfriesisch. • Das Westfriesische wird in der niederländischen Provinz Friesland (Fryslân) von ca. 440.000 Menschen gesprochen, von denen etwa 350.000 es als Muttersprache sprechen. Die Sprache büßte im 16 Jhr. offiziellen Status ein, überlebte nur als die Sprache der Landbevölkerung. Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam Anerkennung als offizielle Sprache (zweite Landessprache).

  5. Die Friesische Sprache • Das Ostfriesische (von der Provinz Groningen im Westen bis zum Land Wursten im Nordosten) wurde seit dem 15. Jahrhundert, erst als Amts-, dann auch als Volkssprache, vom Niederdeutschen (Niedersächsischen) verdrängt. • In Ostfriesland selbst ist die Friesische Sprache gänzlich ausgestorbenNur im oldenburgischen Saterland wird von etwa 2.000 Personen noch das zum ostfriesischen Sprachzweig gehörende Saterfriesisch gebraucht. Etwa doppelt so viele Menschen verstehen Saterfriesisch.

  6. Die Friesische Sprache • Nordfriesisch wird noch im Kreis Nordfrieslands und auf Helgoland in Schleswig-Holstein gesprochen. Von ca. 164.000 Einwohnern des Kreises Nordfriesland sprechen noch etwa 10.000 Friesisch. Es ist nur noch an wenigen Orten innerhalb der Familien an die jüngere Generation weitergegeben wird. • Im Nordfriesischen wird ein kurzer Laut lediglich durch einen einfachen Vokal, ein langer Laut lediglich durch Doppelschreibung des Vokals wiedergegeben. Mit Ausnahme von Sylt und Helgoland wird im Nordfriesischen klein geschrieben. Nur bei Namen erscheint Großschreibung.

  7. Nordfriesische Dialekte • Sylter Friesisch • Föhr-Amrumer Friesisch • Helgoländer Friesisch • Wiedingharder Friesisch • Bökingharder Friesisch • Karrharder Friesisch • Nordergoesharder Friesisch • Mittelgoesharder Friesisch • Halligfriesisch

  8. Vergleich mit dem Skandinavischen Durch die Nachbarschaft zu dem skandinavischen Sprachraum hat das Nordfriesische zahlreiche aus dem Skandinavischen stammende Wörter in seinen Wortschatz aufgenommen.So im Föhrerfriesischen: • fries. ei dän. ikke deut. nicht • fries. dring dän. dreng deut. Junge • fries. knif dän. kniv deut. Messer • fries. skaas dän. ske deut. Löffel • fries. gris dän. gris deut. Ferkel

  9. Vergleich mit dem Englischen • fries. wai engl. way deut. Weg • fries. schuuk engl. cheek deut. Wange • fries. sees engl. cheese deut. Käse • fries. sark engl. church deut. Kirche • fries. green engl. green deut. grün • fries. gus engl. goose deut. Gans

  10. Niederdeutsch und Friesisch • Kurze Vokale kommen nur in geschlossener Silber vor: Dak „Dach“, Bek „Maul“, Pot „Topf“, Buk „Bock“, usw. • In der Folge: kurzer Stammvokal+Konsonant+Vokal – wird der Konsonant verdoppelt, um die geschlossene Silbe zu bewahren: Pot „Topf“, Potten „Töpfe“. • Lange Vokale (außer ie, öä und den Diphthongen) werden in geschlossener Silbe doppelt, in offener Silbe einfach geschrieben: Baal „Ball“, fale „fallen“, Huus „Haus“, Huze „Häuser“.

  11. Niederdeutschund Friesisch • ee wird im absoluten Auslaut verdoppelt: snee „schnitt“, dee „tat“. • oa bezeichnet einen Diphthong, der in den meisten Fällen aus a, o in offener Silbe, ä oder a in offener Silbe entstanden ist. • Die ostfrs.-nd. Diphthonge ea, ia, öa, ua und üa verbinden einen langen offenen Vokal mit dem Murmelvokal: seagen „sagen“, miaden „mitten“, söag „suchte“ (Nebenform zu söchte/söchde/söagde), Muat „Sau“, Rüag „Rücken“.

  12. Beherrschung des Friesischen (%) • verstehen 94,3 • sprechen 74,0 • lesen 64,5 • schreiben 17,0

  13. Unterricht • Seit 1937 in Grundschulen dürfte man das Friesische unterrichtet, seit 1955 gilt als Unterrichtssprache in den Schulen. Ab 1980 gilt als Pflichtfach in den Grundschulen. • 1993 gilt als Pflichtfach auch für den Sekundarschulbereich. • Seit den 40er gibt es sogar Bibelübersetzung. • Seit den 50er man darf das Friesisch vor Gericht verwendet.

  14. Das Friesische • Niederländisch ist dominante Sprache • Das Friesische steht unter dem Einfluß des Niederländischen • Die Einflüsse des Friesischen auf das Standardniederländische sind gering

  15. Interfriesische Rat • Dachorganisation der Friesen ist der Interfriesische Rat, der sich aus drei Friesenräten - den Sektionen Nord (im Land Schleswig-Holstein), Ost (im Land Niedersachsen) und West (in den Niederlanden) - zusammensetzt. • In der Sektion Nord des Friesenrats sind Vertreter des Nordfriesischen Vereins, der nationalen Friesen und ein Vertreter des Nordfriesischen Instituts Mitglieder. • In der Sektion Ost sind Vereinigungen der Ost- und der Saterfriesen zusammengeschlossen. Für den ostfriesischen Bereich sind die Ostfriesische Landschaft, der Landwirtschaftliche Hauptverein für Ostfriesland, die Oldenburgische Landschaft und der Friesische Klootschießerverband.

  16. Quellen: • http://de.wikipedia.org/wiki/Friesische_Sprache • http://www.jswis.de/Foehr/Friesisch.htm • http://www.oldsum-auf-foehr.de/friesisch.htm

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