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Sozialstaat

Sozialstaat. Inhaltsverzeichnis. 1.Allgemeines 2.Geschichte 3.Aufgaben und Ziele 4.Wirtschaftsordnung und Sozialstaat 5.Vergleich mit USA. Allgemeines. Definition:. - Sozialstaat ist ein Staat,der soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit

ivan
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Presentation Transcript


  1. Sozialstaat

  2. Inhaltsverzeichnis 1.Allgemeines 2.Geschichte 3.Aufgaben und Ziele 4.Wirtschaftsordnung und Sozialstaat 5.Vergleich mit USA

  3. Allgemeines Definition: - Sozialstaat ist ein Staat,der soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit garantiert (in Deutschland werden durch das Grundgesetz politische Rechte sowie Freiheiten garantiert) - so sollen die Bürger Mitbestimmungsrecht bei den gesellschaftlichen sowie politischen Entwicklungen haben - die Gestaltung des Sozialstaats folgt durch die Sozialpolitik Sozialstaatsprinzip: 1.Grundsicherung (z.B. Sozialhilfe und Arbeitslosengeld) 2.andere Transferleistungen (z.B. Kindergeld,Elterngeld) 3.Sozialversicherungen (z.B. Krankenversicherung,Rentenversicherung, Unfallversicherung,Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung)

  4. - Sozialstaat sorgt für die Verminderung sozialer Unterschiede und für einen gehobenen Lebensstandart - Gleichheit zwischen Gesundheit,Einkommenssicherung,Wohnen und Bildung - Staat übernimmt eine aktive Rolle bei der Beeinflussung wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Abläufen

  5. Geschichte • bereits im Mittelalter und in der Antike gab es Versuche des Staates,die • Not der Bürger zu lindern und um sie zufrieden zu stellen - man wollte für politische Stabilität sorgen • dieser Grundgedanke geht auch auf die Anfänge des modernen • Sozialstaats zurück • bereits 1848 legte Bismarck die Grundsteine der Verfassung in der Paulskirche • bei der Nationalversammlung in Frankfurt • damals bekamen die Bürger nach ihren Vorderungen mehr Freiheiten • zugesprochen (z.B. Eigentums- und Berufsfreiheit) • - dies setzte sich aber nicht wirklich durch

  6. durch die Industrialisierung kam es zur Ausbeutung und Verelendung der • Bevölkerung • es entstand eine soziale Not,da die Versorgung der Menschen nicht gesichert • war • nach Aufständen des Volkes musste Otto von Bismarck eine soziale Reform • erarbeiten, um soziale Absicherung zu ermöglichen • So veröffentlichte Bismarck • 1.Krankenversicherung für Arbeiter • 2.Unfallsversicherung • 3.Altersversicherung • 4.Invalidenversicherung • (alles zwischen 1883 und 1889)

  7. somit übernahm der Staat eine Grundverantwortung für seine Bürger • Arbeitgeber mussten Sozialversicherungen mitfinanzieren (50 %/50%) • Erwerbslosenfürsorge wurde eingeführt,diese bietet Arbeitnehmer im • Falle einer Kündigung Absicherung • Bismarck war Hauptverantwortlicher für diese Entwicklung • soziales Netz entstand und es deckte breite Bevölkerungsschichten ab

  8. Kriegszeit: • die sozialen Leistungen wurden beschränkt • Menschen mussten Geld für Krieg bezahlen • in dieser Zeit gab es fast keine Arbeitslosen,da viele im Krieg waren • Nachkriegszeit: • man wollte wieder den Sozialstaat ausbauen (Weimarer Republik) • sozialpolitische Anlässe • 1.Kriegsopfersorgen (Renten,ärztliche Versorgung) • 2.Heimkehrerentschädigung (Renten für Kriegsgefangene sowie Angehörige) • - Wohnungsmangel wegen Zerstörung • Sozialversicherungen wurden wieder eingeführt

  9. Heutige soziale Wirtschaft - Betriebe kündigen ihren Arbeitnehmern - verlagern die Produktion ihrer Güter (z.B. Nokia) ins Ausland (Globalisierung) - Firmen wollen mehr Gewinne erzielen und beachten ihre Arbeitnehmer nicht mehr - außerdem werden manche Berufe nicht gerecht bezahlt,Frauen verdienen weniger als Männer

  10. Aufgaben und Ziele des Sozialstaats

  11. Artikel 20 GrundgesetzAbsatz (1):„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“

  12. Das Prinzip des Sozialstaates beinhaltet: • Sicherung des Existenzminimums der Bürger • Ermöglichung der Mitgliedschaft in einer gesetzlichen oder privaten • Krankenversicherung, • Rentenversicherung, • Arbeitslosenversicherung und • Unfallversicherung • unabhängig vom Einkommen • Daseinsvorsorge • Schutz der Familie • Schutz der Menschenwürde

  13. 1) Sicherung des Existenzminimums • Als Existenzminimum (auch Notbedarf) bezeichnet man die Mittel, die zu der Befriedigung der materiellen Bedürfnisse nötig sind, um leben zu können (vor allem Nahrung, Kleidung, Wohnung und eine medizinische Notfallversorgung). • Die Sozialhilfe ist eine öffentlich-rechtliche Sozialleistung. Aus dem Artikel 20 des Grundgesetzes ergibt sich auch die Verpflichtung des Staates, einen Mindeststand für ein menschenwürdiges Dasein sicher zu stellen. • Die Sozialhilfe kann aus Geldleistungen erbracht werden, aber auch durch Sach- oder als Dienstleistung. Aber normalerweise wird die Sozialhilfe durch Geldleistung erbracht. • Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erfüllt die selben Funktion wie die Hilfe zum Lebensunterhalt in der Sozialhilfe, nur für einen anderen Personenkreis (z.B. alte Menschen).

  14. 2) Ermöglichung einer gesetzlichen oder privaten Absicherung unabhängig vom Einkommen • Absicherung erfolgt durch die Mitgliedschaft in einer Versicherung • Es gibt: • - die Krankenversicherung • die gesetzliche Rentenversicherung • die Arbeitslosenversicherung • die gesetzliche Unfallversicherung • die gesetzliche Pflegeversicherung

  15. 3) Daseinsvorsorge • Der Begriff „Daseinsvorsorge“ umschreibt die staatliche Aufgabe zur Bereitstellung von den notwendigen Gütern und Leistungen. • Dazu zählt die Bereitstellung von öffentlichen Einrichtungen für die Allgemeinheit, also Verkehrs- und Beförderungswesen, Gas-, Wasser-, und Elektrizitätsversorgung, Müllabfuhr, Abwasserbeseitigung, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Krankenhäuser, Friedhöfe, Bäder usw.

  16. 4) Schutz der Familie • Der Schutz der Familie ist durch den Artikel 6 im Grundgesetz geregelt. • Dieser stellt die familiäre Erziehung unter besonderen Schutz des Staates.

  17. 5) Schutz der Menschenwürde • Der Begriff „Menschenwürde“ bedeutet, dass jeder Mensch durch seine bloße Existenz einen schützenswerten Wert hat. • Nur wo der Schutz der Menschenwürde gewährleistet ist, kann man von einer Gleichgerechtigkeit reden.

  18. Aktuelles • Tageszeitung: • Tibet (Menschenwürde) • Rente steigt um 1,1 Prozent (Rentenversicherung) • Mehr Geld für die Pflege (Pflegeversicherung) • Ökostrom (Daseinsvorsorge)

  19. Wirtschaftsordnung und Sozialstaat

  20. Wirtschaftsordnung - die Wirtschaftsordnung gibt die wirtschaftlichen Tätigkeiten innerhalb eines Wirtschaftraumes vor wie z.B. -die Steuerung der Wirtschaftsprozesse -die Frage der Eigentumsrechte -der Ort der Preisbildung -die Formen der betrieblichen Eigentumsrechnungen -die Formen der Finanzwirtschaft

  21. - die Wirtschaftsordnung besteht aus dem Marktwirtschaft - die Marktwirtschaft besteht wiederum aus der sozialen und freien Markwirtschaft - außerdem wird die Wirtschaftsordnung mit der Wirtschaftsverfassung ausgeprägt - die Wirtschaftsverfassung besteht aus den Grundgesetzen

  22. Marktwirtschaft Soziale Marktwirtschaft: - Deutschlands Wirtschaftsordnung ist die Soziale Marktwirtschaft - sie besteht aus der Freien Marktwirtschaft - bei der Sozialen Marktwirtschaft greift der Saat dann ein, wenn erkannt wird das etwas wie z.B. bei der Produktion gegen den Ordnungsrahmen vorgeht

  23. Freie Marktwirtschaft: - haben eine Vertragsfreiheit, Konsumentenfreiheit, Berufsfreiheit, Gewerbefreiheit und Privateigentum - verfügen über freie Preisbildung, der Preis eines Produktes wird von Angebot und Nachfrage geregelt - haben eine freien Marktzugang für Konsumenten und Produzenten, dies ermöglichst eine gute Verteilung von Gütern und Ressourcen - Käufer und Anbieter können ohne staatliche und politische Eingriffe handeln - schließlich besitzt die Freie Marktwirtschaft über einen freien Wettbewerb

  24. - der Staat greift bei bestimmten Regeln in die Freie Marktwirtschaft ein - wie z.B. gibt es Gesetze zum Kündigungsschutz, die verbieten das ein Arbeitnehmer von einem Tag auf den anderen entlassen wird - oder wie z.B. das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), welches verbietet dass sich Unternehmen zusammen schließen um weniger Produkte herzustellen, dafür aber teurer - kurz gefasst, die Freie Marktwirtschaft wird da eingeschränkt, wo sie unsozial ist

  25. Unterschied zwischen Freier und Sozialer Marktwirtschaft Freie Marktwirtschaft Soziale Marktwirtschaft Unternehmen können produzieren was sie wollen, es herrscht eine so genannte Gewerbefreiheit Der Staat greift in die Gewerbefreiheit ein, z.B. wenn die Gefahr besteht, dass von bestimmten Produkten besondere Gefahren ausgehen

  26. Vergleich Deutschland-USA

  27. Allgemein • Deutschlands Sozialsystem: Staatlich geregelt • Kaum Lücken • Sozialsystem der USA: Kaum staatlich geregelt • Viele Lücken vs.

  28. Gesundheitssystem • In Deutschland sind Kinder bei Versicherungsabschluss automatisch mit versichert, in den USA nicht. Wenige Kinder in den USA sind versichert. • 1. Medizinische Versorgung nur bei Unfällen. (d.h. z.B. bei Grippe = Pech gehabt) • Beim Schulsystem der USA wird man bei 2x unentschuldigtem Fehlen ohne Attest nicht versetzt. Aber ohne Versicherung bekommt man kein Attest. • Ohne Versicherung bekommt man nicht die Pille verschrieben: • Folge = Extrem hohe Schwangerschaftsrate bei Jugendlichen • Von manchen Menschen, die genau diese Situation in den USA untersucht • haben hört man oft spöttisch: „Wenn man keine Versicherung hat, ist man • entweder Jungfrau oder Schwanger.“

  29. Nur zwei Staatliche Krankenkassen, und die nur für alte und sozial schwache Menschen • Sonst nur private Versicherungen • Wenn man versichert ist, dann über den Arbeitgeber. Folgen: (Bei Normalverdienern. Reiche sind natürlich Privat versichert) • Kein Job = Keine Versicherung • Der Arbeitgeber gibt Ärzte vor, zu denen man gehen kann (zu keinen anderen!!!), dadurch können große Wartezeiten auftreten. • Jobwechsel = Arztwechsel

  30. Die USA nehmen den 1. Platz der Nichtkrankenversicherten ein. • 60% der Amerikaner sind über ihren Arbeitgeber versichert • 10% haben eine andere private Versicherung • 12% sind durch die staatliche „Armenversicherung“ abgesichert • 13% haben den Versicherungsschutz durch die Versicherung der Alten • 16% sind nicht versichert (ca. 40 Millionen Menschen) • 1/3 davon sind Kinder • Versorgung nur im Notfall

  31. Die „Health Maintenance Organization“ • Zusammenschluss der Fachärzte • Die Grundidee ist, dass die Ärzte nicht für die Krankheit der Patienten bezahlt werden, sondern nach ihrer Gesundheit. • Keine Bezahlung für Diagnosemaßnahmen • Man hat ein fixes Gesamtbudget, aus dem alle Kosten bezahlt werden. • Folge: • Sehr hoher Sparanreiz, da das übrig gebliebene Budget zum Lohn hinzugefügt wird.

  32. Versorgen meist Firmen • Versorgen sämtliche Angestellte einer Firma • Angestellte haben meist die Wahl zwischen drei HMO‘s • Bei Unzufriedenheit gibt es die Möglichkeit einen anderen Arzt aufzusuchen, allerdings auf eigene Kosten • 2005 waren 69,2 Mio. Einwohner Mitglied in einer HMO • Insgesamt gibt es 414 HMO‘s • Größte HMO = Kaiser Permanente: • 8,4 Mio. Mitglieder • 134000 Angestellte • 12000 Ärzte • 30 Medizinische Zentren • Jahresumsatz 2006 = 34,4 Mrd. Dollar

  33. Arbeitslosengeld • Wird jedem Bundesstaat selbst überlassen. • Im Durchschnitt wird 26 Wochen Arbeitslosengeld bezahlt (Deutschland: 52 Wochen) • Danach erfolgt keine Unterstützung des Staates mehr • Die Höhe des Betrages, der in dieser Zeit gezahlt wird ist 50% des früheren Nettoeinkommens (Deutschland: ca. 60% - ca. 70%) • Unterstützung erst nach einer Arbeitszeit von 14-20 Wochen, je nach Bundesstaat • Großer Anreiz sich schnell eine neue Stelle zu suchen

  34. Kinder u. Erziehungsgeld • In den USA sind Kinder- und Erziehungsgeld nicht vorhanden.

  35. Rentensystem • Das einzig Sozialsystem der USA, das bundesweit gilt. • Auch die USA hat Probleme mit ihrer Rente • Spätestens 2004 soll der Kollaps des Rentensystems drohen, sagt eine Reformkommission des Präsidenten Bush • Rente = 47% des letzten Lohns • Sichert nur die Existenz • Amerikaner zahlen einen Beitrag von 15% an eine Sozialversicherung • Davon gehen ca. 10% in die Rentenkasse • Wer mehr Sicherheit im Alter haben will muss zusätzlich sparen • Von Bedeutung sind auch Betriebsrenten, hierbei gibt es zwei Modelle:

  36. 1. Das klassische Modell: • Höhe der Auszahlung ist vorab festgelegt. • Das „401 k“ Modell: • Geld geht in Pensionsfonds* • Rente richtet sich nach den Beiträgen die der Arbeitgeber in den Pensionsfond leistet • Die „401 k“ Methode bietet der Arbeitgeber an • Natürlich gibt es auch Betriebe, die ihren Mitarbeitern keine Rentenzusage geben • *Erklärung Pensionsfond: • Gesonderte Vermögen, die verschiedene Unternehmen zur Finanzierung ihrer Versorgeverpflichtungen

  37. Bildung • Bis Ende der High-School ist Bildung in den USA kostenlos • Nach dem Abschluss kann man keinen Ausbildungsberuf in einer Firma erlernen • Man muss den Beruf auf eigene Kosten auf dem College lernen und bekommt KEIN Geld dafür, wie in Deutschland • Der Gesamtpreis für eine Ausbildung ist gesamt ca. 20 000 $ • Das studieren kostet, wie in den meisten Bundesländern Deutschlands ebenfalls Geld und ist nicht kostenlos

  38. Fazit • Alles in Allem ist zu sagen, dass man in den USA ohne Geld noch weniger Chancen hat als in Deutschland • Alles baut aufeinander auf • Keine Ausbildung • Kein guter Job • Keine Krankenversicherung • Keine Krankenversicherung für die Kinder • Schwangerschaft oder Tod durch nicht behandelte Krankheiten • Es ist eine sich ewig fortführende Kette ein Glied der Kette baut auf das vorherige auf

  39. Quellen http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/gem/17846.html http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialstaat http://www.mittelstandsblog.de/2007/06/ubersicht-uber-sozialausgaben-2006/ http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft http://usa.usembassy.de/gesellschaft-socialsecurity.htm http://www.usa.de/InfoCenter/PolitikundGesellschaft/Gesundheitswesen/index-b-411-1431.html http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/189/9180/ http://www.markteinstiegusa.de/Gesundheitswesen.69.0.html http://www.usatipps.de/Tips_1/A_-_E/Amercan_Way_of_Life/Rentensystem/hauptteil_rentensystem.html

  40. Das war die Präsentation von Jonas Sebi Philipp und Alex

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