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„Wie können Menschen heute Jesus Christus Kennenlernen?“ „Erkundungen im Land der Verheißung“

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„Wie können Menschen heute Jesus Christus Kennenlernen?“ „Erkundungen im Land der Verheißung“ - PowerPoint PPT Presentation


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„Wie können Menschen heute Jesus Christus Kennenlernen?“ „Erkundungen im Land der Verheißung“ Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Hildesheim Kleiner Katholikentag Dekanat Verden 5. November 2011 Martin Wrasmann, Bistum Hildesheim. WOHER WIR KOMMEN.

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„Wie können Menschen heute Jesus Christus

Kennenlernen?“

„Erkundungen im Land der Verheißung“

Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Hildesheim

Kleiner Katholikentag Dekanat Verden 5. November 2011

Martin Wrasmann, Bistum Hildesheim

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WOHER WIR KOMMEN

  • Milieugeprägte Wirklichkeit des Christwerdens und Christbleibens
    • Christsein ist selbstverständlich und normiert (zur Kirche gehen, mitwirken und mitleben)
    • Christwerden und christliche Initiation geschieht in einem sozialen Katechumenat
    • Die Sakramente des Christwerdens werden in diesem Rahmen sinnvoll und gefeiert
    • Erwachsenwerden heißt Christwerden: von daher gibt es eine starke Option für die Jugend
    • Die Frage nach der Integration stellt sich nicht
    • Sehr starke milieugeprägte Spiritualität
    • Die Frage nach der Berufung stellt sich im Zusammenhang mit Priester/Orden
woher wir kommen
WOHER WIR KOMMEN
  • Die Bedeutung des Sozialen Katechumenats
    • Familie – Umfeld – Schule – Pfarrei
  • Auflösung der Milieus
    • Individualisierung, Mobilität, Wahlentscheidung
    • Die Ambivalenz der Gemeindetheologie
    • Die Ambivalenz der Gottesdienstbesucherzahlen
    • Keine intergenerationelle Weitergabe der Tradition
    • Institutionalisierung und Professionalisierung
    • Gemeindetheologie als Antwort auf die Milieuauflösung
    • Ehrenamtliche – Hauptamtliche/Hauptberufliche – Priester
    • Kategoriale und territoriale Seelsorge
wohin wir gehen ber den jordan
Wohin wir gehen: über den Jordan
  • Der Übergang der kath. Kirche in Deutschland steht in einem Paradigmenwechsel des Kircheseins.
    • Von einem Christentum des Erbes zu einem Christwerden aus Berufung
    • Von einer pfarrgemeindlichen Kultur zu einer Pfarrei als Netzwerk kirchlicher Orte (Subsidiarität)
    • Von einer institutionellen und professionellen Zentrierung hin zu einer Fokussierung auf das gemeinsame Priestertum der Gläubigen (MitarbeiterInnen, Charismenorientierung, neue Rolle des Priesters)
    • Von einer gegebenen Pfarrfamilie hin zu einer gelebten Communio der Verschiedenheit (Vielfalt)
  • Der Übergang geschieht nicht flächendeckend und nicht gleichzeitig.
wohin wir gehen christwerden
WOHIN WIR GEHEN: CHRISTWERDEN
  • Kultur der Berufung und der Gabenorientierung
  • Sakramentenpastoral im klassischen Sinne ist nichts mehr und nichts weniger als Erstverkündigung
  • Hauptaugenmerk: Katechumenale Kultur
    • Grundkurse und Glaubensinformation
    • Verschiedene Möglichkeiten des Andockens
    • Kategoriale Orte: „Beginnerkirchen“
    • Die Bedeutung geistlicher Zentren für das Christwerden
    • Die Bedeutung der Katechese und der mystagogischen Liturgie
    • Sendungsorientierung: den Menschen diesen
zeichen der zeit
ZEICHEN DER ZEIT…
  • Ich bin dann mal weg: „Pilger auf dem Weg“
  • „Pilger und Konvertiten“ – „Praktizierende Katholiken“
  • Die neue Diaspora und ihre Herausforderungen
  • „Der größte Teil der Christen in Europa sind Katechumenen und
  • das müssen wir ernst nehmen.
  • Die Neuentdeckung der Wege des Christwerdens für
  • Erwachsene
  • Kirchen für Beginner
  • Glaubenskurse für Erwachsene und „fresh expressions of church“
  • Kennzeichen des Neuen:
    • Christwerden als Berufungserfahrung – große Weite der
    • Zugehörigkeiten
    • Gemeinschaften des Christwerdens
    • Eine neue Erfahrung des Kirchewerdens: Kleine Gemeinschaften als dezentrales Netzwerk…
    • Neue Rolle der Laien und Priester
was wird werden kirche in reichweite
Was wird werden:Kirche in Reichweite
  • Durch die strukturellen Maßnahmen der Bistümer entstehen „pastorale Räume“, die zu einer neuen Aufgabenverteilung und Gestalt der Pfarrei und ihren Gemeinden führt
    • Nicht „eine Gemeinde“, sondern eine Pfarrei mit mehreren Gemeinden
    • Eine deutliche Unterscheidung zwischen der pfarrlichen Ebene und der Gemeindeebene: Eucharistie, sakramentale Leitung als Dienst an der Einheit und Aufgaben der Initiation – subsidiäre Eigengestaltung und Entwicklung der Traditionen
    • Geprägte Zweigleisigkeit zwischen Bewahrung und Erneuerung
wohin wir leben kirche in den lebensr umen der menschen
Wohin wir leben:Kirche in den Lebensräumen der Menschen
  • Neben den kirchortzentrierten Gemeinden gewachsener Prägung wird der Blick auf andere Orte des Kirchewerdens fallen:
    • Lebens- und sozialräumliche Kirchenbildung: Kleine Christliche Gemeinschaften als Kirche in der Nachbarschaft
    • „kategoriale Orte“: Schule, Altenheim, Kindergarten
    • Neue Fragen nach Orten des Christwerdens: wie können neue Christen Kirche werden, wenn sie selten einen Zugang in die Kerngemeinden finden?
  • Gemeinden und neue Orte des Kircheseins werden selbstverständlich von Teams geleitet
  • Aufgabe des Pfarrers: Dienst an der Einheit als Dienst an der Vielfalt
  • Einheitsstiftung durch die Feier der Eucharistie
  • Die zentrale Bedeutung der Sendung: Kirche wird dort, wo die Armen sind.
prozesse lokaler kirchenentwicklung
Prozesse lokaler Kirchenentwicklung

Seht, ich schaffe Neues, merkt ihr es nicht(Jes 43,18)

Wir sind davon überzeugt, dass die Erneuerung der Kirche schon im vollen Gange ist. An vielen Orten wächst Neues, wächst Bereitschaft zur Erneuerung und ist Energie zur Neugestaltung vorhanden.

Der Prozess der Lokalen Kirchenentwicklung will,

mit den Menschen vor Ort gemeinsam diese neue Perspektiven entdecken und

Räume der Vernetzung schaffen, an denen das Neue, das Gott schafft, ansichtig wird.

prozesse lokaler kirchenentwicklung1
Prozesse lokaler Kirchenentwicklung

„Denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden“(Ex 3,5)

Wir sind überzeugt, dass jeder Ort, jede Pfarrei, jede Gemeinde, jede katholische Einrichtung ein „Charisma“ hat.

Der Prozess der Lokalen Kirchenentwicklung will dazu anregen, dieses Charisma des Raumes gemeinsam und mit möglichst vielen Beteiligten (neu) zu entdecken.

Konkrete Schritte:

Lokale Pastoraltage zur eigenen Vergewisserung und Orientierung

Zukunftskonferenzen mit Beteiligung unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppierungen

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gabenorientierte

Beteiligung

bevollmächtigende Leitung

nährende Gottesdienste

vernetztes

Team

achtsame Beziehungen

Zentrale Wirkfaktoren

für (lokale)

Kirchenentwicklung

geteilte

Vision

geistliche Wachstumsprozesse

lebensraumorientierte

Evangelisation

nachhaltige

Ressourcenplanung

zweckmäßige Strukturen

beispiele lokaler kirchenentwicklung
Beispiele lokaler Kirchenentwicklung
  • Kleine Kirche Kindergarten
  • Beerdigungsdienst/Trauerpastoral/Kolumbarien
  • Hospiz- und Palliativ-Care
  • Demenzinitiativen
  • Freiwilligenbörsen
  • Erstkommunionkatechese
  • Firmuni
  • Migrationsdienste/Migrationslotsen
  • Milieuspezifische Gottesdienste
  • Exerzitien für „Atheisten“
  • „Friedhofsmobil“
  • „soul side linden“ (Hannover)
  • Kleine christliche Gemeinschaften
  • Fresh expressions of church/Glaubenskurse für Erwachsene
die fetten jahre kommen erst
Die fetten Jahre kommen erst….

Teams gemeindlicher Leitung

Wahl eines mehrköpfigen Teams am Kirchort

Beauftragung mit der Leitung des Kirchortes durch den Bischof

Vollmacht für die Gestaltung der Grunddienste

Teams gemeindlicher Leitung verschiedener Kirchorte bilden den Pastoralrat (auf der Grundlage des KVVG)

Vorsitzender des Pastoralrates ist der Pfarrer

wof r wir stehen eine neue kultur des kircheseins
Wofür wir stehen:Eine neue Kultur des Kircheseins
  • Kultur des Vertrauens und des Experiments
  • Österliche Kultur des Wachsens: ohne Sterben keine Auferstehung
  • Kultur des Rufes und der Gabenorientierung
  • Kultur der pluralen Einheit
  • Kultur der Subsidiarität und Dezentralisierung
  • Kultur expliziter Spiritualität und einer Spiritualität in Gemeinschaft
  • Kultur der geistlichen Unterscheidung
  • Kultur politischer Diskurse
was sich ndert
Was sich ändert

Vom Stellenplan zum Gestaltungsplan

Vom pastoralen Separatismus zur Kirche in der Welt

Von liturgischer Erstarrung zur Gotteserfahrung

Der amtliche Leitungsdienst: zwischen Ermöglicher und Wanderprediger

Das Ehrenamt wird team- charismenorientierter Leitungsdienst

Kirche:

zwischen Wikipedia und Google

zwischen Jüngerschaft und Facebook

als Zwischenheimat für Mobilnomaden

summa summarum
Summa Summarum

Die Zukunft wird entschieden in denBlick genommen und das Volk Gotteszum Aufbruch ermutigt

Stärkung der innovativen Kräfte

Entwicklung einer Kultur des Vertrauens und des begleiteten Experiments

Profilierung des gemeinsamen Priestertums – Profilierung des Priestertums des Dienstes

Vertiefte Spiritualität der Christusmitte

Eine neue Gestalt der Pfarrei als Netzwerk kirchlicher Orte

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Lokale christliche Gemeinschaften…

‚Vor Ort

Lebt Kirche‘.

Leben und Glaubenverbinden!

Beziehungs-raum /Nach-barschaft

BibelTeilen

Verbindung mit

Pfarrei und

Kirche

Sendung/

Soziales

Handeln