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Problembereich Bildung

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Problembereich Bildung. Vorbereitet von: Steffen Krach und Manuel Weißer. Ein paar Schlagwörter aus der letzten Zeit. Juniorprofessur. PISA. BAföG-Reform. Arbeitslosenstatistik. Studienkonten. Studiengebühren. Lebenslanges Lernen. ... dazu ein paar Zeitungsausschnitte.

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problembereich bildung

Problembereich Bildung

Vorbereitet von:

Steffen Krach und Manuel Weißer

ein paar schlagw rter aus der letzten zeit
Ein paar Schlagwörter aus der letzten Zeit
  • Juniorprofessur
  • PISA
  • BAföG-Reform
  • Arbeitslosenstatistik
  • Studienkonten
  • Studiengebühren
  • Lebenslanges Lernen
dazu ein paar zeitungsausschnitte
... dazu ein paar Zeitungsausschnitte
  • “Gebühren schrecken Studenten vorzeitig ab”, Süddeutsche Zeitung vom 14.10.2002
  • “Reform des BAföG löste Ansturm der Empfänger aus”,Leipziger Volkszeitung vom 24./25.08.2002
  • “Bildung: PISA-Test für alle”,Die Tageszeitung vom 19./20.01.2002
  • “Der Krieg um das Humankapital hat begonnen”,Die Tageszeitung vom 28.08.2002
  • „Das deutsche Bildungssystem, einst Vorbild für viele, taugt nur noch als Lehrbeispiel für einen staatlich organisierten Niedergang“Der Spiegel, „Die Blockierte Republik“
der begriff bildung
Der Begriff Bildung
  • „In Deutschland wird Bildung vererbt“(Ira Schaible, deutsche Journalistin)
  • „Bildung ist kein Luxus, sie ist das was die Gesellschaft sich selbst schuldig ist.“(Robin Cook)
  •  „ Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene“(Carl Hilty, Schweizer Philosoph)
  • „Ein Ziel von Bildung ist zu merken, wenn jemand Unsinn redet.“(Harrold MacMillan, ehem. Britischer Premier)
  • „ I have never let my schooling interfere with my education.“(Mark Twain)
  • Definition?
die n chste halbe stunde
Die nächste halbe Stunde...

- Einleitendes und Begrifflichkeiten

- Ein paar Daten und Vergleich

- Soziale Selektion

- Wert von Bildung

- Diskussion

fragestellungen
Fragestellungen
  • Warum ist Bildung interessant?
    • Für uns?
    • Für das Seminar? Welche Bereiche sind berührt?
  • Bildung - öffentliches oder privates Gut?
was bisher im seminar geschah
Was bisher im Seminar geschah…
  • Einleitung & Methodisches
  • Arbeitsmarktregulierung & Flexibilisierung
  • Soziale Sicherung
  • Migration & Mobilität
  • Chancengleichheit
und wie bildung mit diesen bereichen zusammenh ngt
... und wie Bildung mit diesen Bereichen zusammenhängt
  • Wer tritt überhaupt auf dem Arbeitsmarkt auf?
  • Ist die Wahrscheinlichkeit für Arbeitslosigkeit vom Bildungsniveau abhängig?
  • Was für Qualifikationen sind für Flexibilität notwendig?
  • Wirkt ein Bildungssystem gesellschaftlich integrierend?
  • Bestimmt bereits die Schule Chancengleichheit?
ein paar hypothesen
Ein paar Hypothesen
  • OECD: „Kein Weg führt an höherer Bildungsbeteiligung vorbei, wenn Deutschland nicht in Fachkräftemangel schlittern will“
  • Wettbewerbsnachteile für Deutschland
  • Produktivitäts- und Wachstumsprobleme können folgen
das deutsche bildungssystem auf einen blick

Universität

Duale Ausbildung

13

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

Fachhochschule

Gymnasium

Ausbildung

Realschule

Hauptschule

Grundschule

Orientierungsstufen (ab 4. Klasse)

Kindergarten

Das deutsche Bildungssystem auf einen Blick

+ berufliche Weiterbildung

Eigene Darstellung, nach „Facts about Germany“

beispiel finnland
Beispiel Finnland

- Erst nach neun Jahren müssen sich die SchülerInnen für eine Bildungslaufbahn entscheiden

- Mehr SchülerInnen aus bidlungsfernen Familien finden den Weg in die weiterführenden Schulen

Deutsch-Finnische-Gesellschaft

das schulsystem
Das Schulsystem
  • Schon in Klasse 4 bzw. 6 müssen sich die deutschen SchülerInnen für ihren Bildungsweg entscheiden
  • Dadurch sehr frühe soziale Selektion
  • Nur wenige SchülerInnen weichen von ihrem einmal eingeschlagenen Bildungsweg ab
  • Neben der nicht ausreichenden finanziellen Unterstützung ist die fehlende Beratung schon in den Grundschulen ein Grund, warum Kinder aus bildungsfernen Familien den Weg an die weiterführenden scheuen
hochschule
Hochschule
  • Deutschland: Unteres Mittelfeld bei Studienquoten (OECD)
  • Leichter Aufwärtstrend durch BAföG-Reform 2001

Euro-Student-Report, 2002:

Studierquoten im internationalen Vergleich

durchl ssigkeit nach l ndern
Durchlässigkeit nach Ländern
  • Anteil der Studierenden an den Hochschulen „ohne traditionellen Weg“

Euro Student Report, 2002

was ist weiterbildung
Was ist Weiterbildung?
  • Bildungsmaßnahmen, die sich an die Schulbildung und die berufliche Erstausbildung anschließen
  • Weiterbildung:
    • ,,berufliche Weiterbildung“
    • ,,allgemeine Weiterbildung“
    • ,,politische Weiterbildung“
  • - Selbstgesteuertes Lernen mit Medien - Interne und externe Lehrveranstaltungen - Umschulungsmaßnahmen - Lernen in der Arbeitssituation
bildung ffentliches oder privates gut
Bildung - öffentliches oder privates Gut?
  • Soziale Selektion / Zugang

„Kaum Chancengleichheit, Umfrage: Grundlage für Erfolg ist die Familie - nicht die Schule“, Der Tagesspiegel vom 26.06.02

  • Gesellschaftlicher vs. Individueller Wert von Bildung
soziale selektion
Soziale Selektion
  • Deutschland: Sozial selektives Bildungssystem
  • Wenige Kinder aus bildungsfernen Schichten erreichen die Hochschule
  • Problem liegt nicht erst bei dem Übergang auf die Hochschule, sondern schon bei der Entscheidung für die weiterführenden Schulen nach der 4. Klasse
  • nur sehr wenige SchülerInnen erhalten BAföG
  • In Deutschland machen lediglich 37% eines Jahrgang Abitur - der OECD-Durchschnitt liegt bei 64%
soziale selektion ii
Soziale Selektion, II
  • In einigen Ländern liegt die Quote an staatlicher Förderung bei 90%
  • Finnland und Schweden schaffen es, auch Kinder aus einkommensschwachen Familien zu höherem Bildungsabschluss zu bringen
slide19

Der Bildungstrichter: Schematische Darstellung sozialer Selektion 1996

(15.DSW- Sozialerhebung)

Bildungsbeteiligung von Kindern aus hoher bzw. unterer sozialer Herkunftsgruppe in %

slide20

Berufliche Stellung des Vaters für den Bildungsabschluss der Kinder mitentscheidend

(15.DSW- Sozialerhebung)

slide21

Selektion: Tendenz steigend

(15.DSW- Sozialerhebung)

gesellschaftlicher wert
„Gesellschaftlicher“ Wert
  • Auswirkungen
    • Sozialverhalten
    • Wahlbeteiligung?
  • Frage: Wie viel ist die Gesellschaft bereit, deshalb in Bildung zu investieren?
konomischer wert
„Ökonomischer“ Wert
  • Individuell
    • Gehaltserwartungen
    • Lebensgestaltung
  • Gesamtgesellschaftlich
    • Wachstum
    • Gründungsverhalten
  • Frage: Humankapital, Privatschulen, Studiengebühren oder doch Staat?
zusammenfassung human kapitalmodell oecd

Ausbildung Lernen im Beruf

Angeborene und eigene Fähigkeiten

Familien- und gesellschaftlicher Hintergrund

HUMAN CAPITAL1. basic human capital (Produktions-kapazität)2. wider human capital (Fähigkeit, diese anzuwenden und zu erweitern)

NICHT-ÖKONOMISCHER NUTZEN1. Individuell: (z.B. Wohlergehen, Zufriedenheit)2. Sozial (z.B. gesellschaftliche Teilnahme, Kriminalität)

ÖKONOMISCHER NUTZEN1. Individuell: (z.B. Gehalts-erwartung, Risiko der Arbeitslosigkeit)2. Gesamte Wirtschaft(z.B. Produktivität)

Zusammenfassung: Human-kapitalmodell (OECD)

Quelle:Eigene Darstellung nach Eduaction policy analysis 2002, 120 OECD

dazu ein paar zahlen anteil am wachstum
Dazu ein paar Zahlen: Anteil am Wachstum

Quelle: Auszug aus WOE 2000, nach Education at a glance 2002, 135 OECD

privater bildungsertrag
Privater Bildungsertrag
  • Erwerbsquote steigt mit Bildung deutlich an
    • 93% m. 83% w (Tertiärbereich) (D)
    • 77% m. 50% w.(Sekundarbereich) (D)
  • Risiko von Arbeitslosigkeit sinkt deutlich
    • 3,4% (III) 9% (II) (D)
    • 15,6% (ohne) (D)
gehaltserwartung
Gehaltserwartung

Quelle: Education at a glance 2002, 123 OECD

privater bildungsertrag1
Privater Bildungsertrag

Positiver Ertrag im Vergleich zu einer „normalen“ Kapitalanlage

Reduktion des Arbeitslosigkeitsrisikos und öffentliche Zuwendungen

Quelle: Education at a glance 2002, 126 OECD

ausgaben nach bereichen
Ausgaben nach Bereichen
  • Deutschland im Vergleich zu anderen OECD Ländern
    • Unterdurchschnittliche Ausgaben im Primärbereich (3818 USD zu 4229 USD im Durchschnitt)
    • Zweithöchste Ausgaben im Sekundärbereich (10170 USD i.V. zu 5147 USD im Durchschnitt)
    • Durchschnittliche Ausgaben im Tertiärbereich (10393 USD i.V. zu 11422 USD im Durchschnitt) (Daten 1999 OECD Education at a glance 2002)
verh ltnis von privaten zu ffentlichen ausgaben
Verhältnis von privaten zu öffentlichen Ausgaben

Quelle: Education at a glance 2002, 161 OECD

verh ltnis von privaten zu ffentlichen ausgaben1
Verhältnis von privaten zu öffentlichen Ausgaben

Quelle: Education at a glance 2002, 161 OECD

 Überdurchschnittlich hohe private Investitionen im Vorschulbereich (37,8% zu 17,8%) und unterdurchschnittlichen Investitionen im Tertiärbereich (8,5% zu 20,8%).

 Insgesamt überdurchschnittlich mit 22,1% i.V. zu 12%.

und nun
Und nun?
  • Was die Daten zeigen:
    • Vergleicht man mit anderen Investitionen, so hat HK Investitionen sehr hohen Ertrag.
    • Unterschiede im Ertrag und in der Aufteilung zwischen „privat“und „öffentlich“: Warum?
diskussion
Diskussion
  • Wo es lang gehen könnte
    • z.B. Vergleich mit den Ländertypologien
    • Erfassungsgrundlage für „sozialen Ertrag“
  • Lassen sich aus den Zahlen Rückschlüsse auf die Soll-Sein Situation ziehen?
  • Konsequenzen aus den Ergebnissen?
  • Änderungen im Schulsystem?
  • Verbesserungen der Ausbildungsförderung?