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Mögliche Oberflächenveränderungen bei chirurgischen Instrumenten

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Mögliche Oberflächenveränderungen bei chirurgischen Instrumenten. Wasserflecken. • Verfärbungen. • Korrosionen. Systematik der Analyse und Maßnahmen bei Oberflächenveränderungen an chirurgischen Instrumenten. 1. Erscheinungsformen analysieren und zuordnen 2. Ursachen ermitteln

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Presentation Transcript
m gliche oberfl chenver nderungen bei chirurgischen instrumenten

Mögliche Oberflächenveränderungen bei chirurgischen Instrumenten

  • Wasserflecken

• Verfärbungen

• Korrosionen

systematik der analyse und ma nahmen bei oberfl chenver nderungen an chirurgischen instrumenten
Systematik der Analyse und Maßnahmen bei Oberflächenveränderungen an chirurgischen Instrumenten
  • 1. Erscheinungsformen analysieren und zuordnen
  • 2. Ursachen ermitteln
  • 3. Maßnahmen zur Beseitigung
  •  der Ursachen
  •  der Oberflächenveränderungen durchführen
  • 4. Vorbeugende Maßnahmen einleiten / Aufbereitungsprozess optimieren
oberfl chenver nderungen gefahren durch wasserinhaltsstoffe in leitungs und trinkwasser
Oberflächenveränderungen / Gefahren durch Wasserinhaltsstoffe in Leitungs- und Trinkwasser
wasserflecken durch kalk
Wasserflecken durch Kalk
  • Erscheinungsformen:
    • milchig weiß bis grauer Belag
    • flächig oder regellos fleckig mit scharf abgegrenzten Rändern
    • führt nicht zu Korrosionen
  • Ursachen:
    • zu hoher Kalkgehalt in Spülwässern/Sterilisierdampf
    • überhöhtes Beladegewicht bei Sterilisiereinheiten → verstärkte Kondensatbildung
wasserflecken durch kalk6
Wasserflecken durch Kalk
  • Maßnahmen zur Beseitigung:
    • meist abwischbar mit einem feuchten Tuch
    • evtl. Belagsabtrag durch saure Grundreiniger (Herstellerangaben beachten)
  • nicht zu empfehlen bei Instrumenten mit Hartmetalleinlagen, Laserbeschriftung und verchromten oder vernickelten Oberflächen
    • Instrumentenhersteller empfehlen: gefahrlose mechanische Oberflächenbearbeitung
wasserflecken durch kalk7
Wasserflecken durch Kalk
  • Vorbeugende Maßnahmen:
    • Schlussspülung mit VE-Wasser
    • Evtl. Einsatz von enthärtetem oder VE-Wasser für gesamten maschinellen Aufbereitungsprozess
    • Verwendung von Reindampf (EN 285)
    • Beladegewicht für Sterilisatoren beachten
silikatablagerungen verf rbungen fleckenbildung
Silikatablagerungen  Verfärbungen/Fleckenbildung
  • Erscheinungsformen:
    • gelb - bräunlich - blau - violett - großflächig (Regenbogenfarben)flächendeckend bzw. fleckenartig
    • tropfenförmige oder geometrisch unregelmäßige, inselförmige Ausformungen
    • z.T. deutlich abgegrenzte Fleckenränder
  • Ursachen:
    • zu hoher Silikat-/Kieselsäuregehalt im letzten Spülwasser einer Spülmaschine (z.B. durch Kieselsäureschlupf bei der Herstellung von VE-Wasser über lonenaustauscher)
    • Verschleppung von silikathaltigen Reinigungsmitteln
silikatablagerungen verf rbungen fleckenbildung9
Silikatablagerungen  Verfärbungen/Fleckenbildung
  • Maßnahmen zur Beseitigung:
  • erst die Ursache beseitigen:
    • RD-Geräte-Programmablauf optimieren:Verschleppung von silikathaltigen Reinigungsmitteln ausschließen
    • Funktion der Dosiereinrichtung überprüfen
    • u.U. Reinigungsmittelaustausch (silikatarme Reinigungsmittel einsetzen)
    • kieselsäurefreies VE-Wasser für die Schlussspülungeinsetzen
    • Dampferzeugung optimieren gemäß EN 285
silikatablagerungen verf rbungen fleckenbildung10
Silikatablagerungen  Verfärbungen/Fleckenbildung
  • Maßnahmen nach Beseitigung der Ursache, wenn gewünscht:
    • Belagsabtrag je nach Schichtstärke u.U. mit Grundreinigern auf der Basis von Phosphorsäure oder Flusssäure behandeln (nur bei NR-Stahl-Instrumenten)
    • nicht zu empfehlen bei Instrumenten mit Hartmetalleinlagen, Laserbeschriftung und verchromten oder vernickelten Oberflächen
    • Instrumentenoberflächen können abgebeizt werden → Passivschicht wird zerstört
  • Instrumentenhersteller empfehlen: gefahrlose mechanische Oberflächenbearbeitung
grau schwarze verf rbungen bei nichtrostenden chromst hlen mit hohem kohlenstoffgehalt
Grau-schwarze Verfärbungen bei nichtrostenden Chromstählen mit hohem Kohlenstoffgehalt
  • Erscheinungsformen:
    • glänzende grau-schwarze Chromdioxidbeläge
    • Folge: erhöhter Korrosionsschutz (kein Hygienerisiko)
  • Erscheinungsformen bei hoher Konzentration:
    • matte grau-schwarze Verfärbung – durch die Oberflächenaktivierung erfolgt eine Anbeizung
    • Folge: Chromoxidpassivschicht ist zerstört Gefahr der Flächenkorrosion
grau schwarze verf rbungen bei nichtrostenden chromst hlen mit hohem kohlenstoffgehalt12
Grau-schwarze Verfärbungen bei nichtrostenden Chromstählen mit hohem Kohlenstoffgehalt
  • Ursachen:
    • durch Fehldosierung können Reinigungs- oder Neutralisationsmittel auf der Basis von Phosphor- oder Zitronensäure bis in die Schlussspülung gelangen oder
    • durch eine Störung im maschinellen Programm
    • die Reste anhaftender Säure / Reinigungsmittel können in RD-Geräten und / oder bei anschließender Dampfsterilisation zu einer Oberflächenreaktion führen (Verschleppung)
grau schwarze verf rbungen bei nichtrostenden chromst hlen mit hohem kohlenstoffgehalt13
Grau-schwarze Verfärbungen bei nichtrostenden Chromstählen mit hohem Kohlenstoffgehalt
  • Maßnahmen zur Beseitigung:
    • Instrumente mit gleichmäßig glänzender Schwarzfärbung können im Kreislauf belassen werden. Durch das Anwachsen der Passivschicht bildet sich ein erhöhter Korrosionsschutz.
    • eine Beseitigung durch chemische Grundreinigungsmittel ist erfolglos
    • Instrumentenhersteller empfehlen eine gefahrlose mechanische Oberflächenbearbeitung (nach der Ursachenbeseitigung)
    • angebeizte Instrumente mit matter Schwarzfärbung aussortieren und verschrotten→ irreversible Oberflächenbeschädigung
grau schwarze verf rbungen bei nichtrostenden chromst hlen mit hohem kohlenstoffgehalt14
Grau-schwarze Verfärbungen bei nichtrostenden Chromstählen mit hohem Kohlenstoffgehalt
  • Vorbeugende Maßnahmen:
  • Maschinenprogrammablauf optimieren
    • die empfohlende Dosierung des sauren Reinigungs- und/oder Neutralisationsmittel unbedingt sicherstellen
    • Verschleppung des sauren Reinigungs- und Neutralisationsmittel verhindern
    • ausreichende Nachspülung
korrosionen
Korrosionen
  • Bei verschiedenen Metallen - unterschiedliche Erscheinungsformen von Korrosionen
  • führen fast immer zu bleibenden Schädigungen oder zur Zerstörung der Instrumente

Spannungsrisskorrosion

Reibkorrosion

Lochkorrosion

korrosionsarten
Korrosionsarten

Lochkorrosion (Lochfraß)

Spannungsriss-korrosion

Spaltkorrosion

Reibkorrosion

Flächenkorrosion

Kontaktkorrosion

Fremdrost/Flugrost/Folgerost

lochkorrosion an einem mei el hervorgerufen durch chloridionen
Lochkorrosion an einem Meißelhervorgerufen durch Chloridionen

Makroskopische Übersichtsaufnahme

Mikroskopische Detailaufnahme 20-fache Vergrößerung

Elektronenmikroskopische Aufnahme des Korrosionsloches 200-fache Vergrößerung mit integrierter Chloridmeßkurve „Line Scan“

lochkorrosion ausschlie lich an metallischen werkstoffen
Lochkorrosion – ausschließlich an metallischen Werkstoffen
  • Erscheinungsformen:
    • kraterförmig
    • die Oberfläche unterhöhlende oder nadelstichförmige Vertiefungen mit braunem oder bunt schillerndem Ring (kann zu Spannungsrisskorrosionen führen)
    • rotbraune, partiell auftretende Verfärbungen
    • aus den Löchern tritt Rost aus
  • Ursachen:
    • vorwiegend Chloridionen (in Blut, Wasser, physiologische Kochsalzlösung)
    • andere Halogenionen (Jodide, Bromide)
lochkorrosion ausschlie lich an metallischen werkstoffen19
Lochkorrosion – ausschließlich an metallischen Werkstoffen
  • Maßnahmen zur Beseitigung:
    • defekte Instrumente aussortieren
    • ggf. mechanische Überarbeitung durch den Hersteller/Reparaturservice
  • Vorbeugende Maßnahmen:
    • Instrumente sofort nach Gebrauch reinigen
    • chloridhaltige Rückstände entfernen (z.B. Blut, physiologische Kochsalzlösung)
    • Schlussspülung mit demineralisiertem Wasser
    • Richtwerte für Dampfqualität beachten, EN 285
spannungsrisskorrosion
Spannungsrisskorrosion
  • Erscheinungsformen:
    • Risse/Brüche an - konstruktionsbedingten Verbindungsstellen (z.B. Gelenken) → Niet-/Schraubverbindungen, Schweiß-/ Lotverbindungen - Arbeitsenden (meist schwächster Materialquerschnitt)
spannungsrisskorrosion21
Spannungsrisskorrosion
  • Ursachen:
    • unsachgemäße Anwendung (Überbeanspruchung) von Klemmen/Nadelhaltern etc.
    • Spannung im Schluss durch völlig geschlossene Rastersperren bei der Sterilisation
    • Material-/Fertigungsfehler
    • unsachgemäße Reparaturausführung
spannungsrisskorrosion22
Spannungsrisskorrosion
  • Maßnahme zur Beseitigung:
    • defekte Instrumente aussortieren (irreparabel)
  • Vorbeugende Maßnahmen:
    • in geöffnetem Zustand reinigen
    • chloridhaltige Rückstände sofort entfernen
    • Schluss (Gelenk) mit einem sterilisierfähigen, dampfdurchlässigen Gleitmittel (Paraffin-, Weißöl) regelmäßig gezielt pflegen
    • vor der Sterilisation schließen der Rastersperre maximal im ersten Zahn
    • qualifizierte Reparaturmaßnahmen
slide23
Mögliche Einwirkungen von Chloriden auf Instrumentenstahl, die zu Loch- und/oder Spannungsrisskorrosion führen
  • physiologische Kochsalzlösung
  • Blut, Speichel, Schweiß
  • chloridhaltige Arzneimittel
  • Chloride im Wasser
  • verschlepptes Regeneriersalz
  • Chloride im Sterilisierdampf
  • Rückstände in Stofftüchern
reibkorrosion

Reibkorrosion

Reibkorrosion
  • Erscheinungsformen:
    • metallischer Abrieb in engen beweglichen Füge-oder Gelenkspalten → führt zu Funktionseinschränkungen
    • Braunverfärbung um einen blank geriebenen Bereich im Gelenk
    • Bildung von Lochkorrosion möglich
    • bei Zutritt von Feuchtigkeit tritt aus dem Abtrag Rost aus
  • Ursachen:
    • bei mangelnder Schmierung → metallischer Abrieb
    • mechanische Zerstörung der Passivschicht des NR-Stahles
    • chemische (z.B. inkrustierte Blutrückstände)
reibkorrosion25

Reibkorrosion

Reibkorrosion
  • Maßnahmen zur Beseitigung:
    • defekte Instrumente aussondern
    • ggf. zur Reparatur geben
  • Vorbeugende Maßnahmen:
    • chloridhaltige Rückstände sofort entfernen
    • regelmäßige, gezielte Pflege der Gelenke
pflege
Pflege
    • Instrumente auf Raumtemperatur abkühlen lassen (Metallabriebgefahr)
    • manuelles Aufbringen von Gleitmitteln (durch Tropfen/mittels Spray, z.B. JG 600, JG 598)
    • durch mehrmaliges Öffnen und Schließen eines Instrumentes wird das Öl gleichmäßig im Gelenk verteilt
  • Ziel:
    • Reibung von Metall auf Metall verhindern Reibkorrosion vermeiden
anforderungen an pflegemittel f r instrumente
Anforderungen an Pflegemittel für Instrumente
    • Basis: Paraffin-/Weißöl
    • muss der jeweils gültigen Pharmakopöe entsprechen
    • muss dampfdurchlässig / sterilisierbar / physiologisch unbedenklich sein
    • „muss Verkleben der Gelenke“ durch sich addierende Wirkung bzw. Verharzung „ausschließen“
  • Achtung:
    • nicht einsetzen bei Gummi- und Latexartikeln führt zum Aufquellen und zur Zerstörung der Oberfläche
spaltkorrosion
Spaltkorrosion
  • Erscheinungsformen:
    • in engen designbedingten Fügespalten (Pinzetten/ Gelenkspalten
    • Braunverfärbung im Fügebereich
    • zwischen Metall und anderen Werkstoffen
    • aus dem Spalt tritt Rost aus
  • wird häufig mit organischen Rückständen verwechselt
  • Ursachen:
    • chemisch (z.B. inkrustierte Blutrückstände)
    • ungenügende Trocknung / Feuchtigkeit in Spalten
spaltkorrosion29
Spaltkorrosion
  • Maßnahme zur Beseitigung:
    • defekte Instrumente aussondern
  • Vorbeugende Maßnahmen:
    • chloridhaltige Rückstände sofort entfernen
    • sorgfältige Reinigung
    • Schlussspülung mit VE-Wasser
    • sorgfältige Trocknung nach dem Aufbereitungsprozess
fl chenkorrosion
Flächenkorrosion
  • Erscheinungsformen:
  • Angriff auf die gesamte Metalloberfläche/Metallabtrag
  • zum Beispiel:
    • bei Kohlenstoffstählen (Einmalskalpellklingen) → extreme Rostbildung
    • bei NR-Stählen sehr selten → matt graue Oberfläche
    • bei natur-eloxiertem Aluminium → weißgraue Korrosionsprodukte/Kraterbildungen
    • bei farb-eloxiertem Aluminium → Farbverlust
    • bei gesinterten Hartmetalleinlagen aus kobaltgebundenem Wolframcarbid (WC/CO) sowie an Lötstellen → Materialabtrag
fl chenkorrosion31
Flächenkorrosion
  • Ursachen:
    • chemisch (z.B. saure oder alkalische Mittel)
    • Einfluss von Wasser/Feuchtigkeit bei NR-Stahl/C-Stahl
  • Maßnahmen zur Beseitigung:
    • defekte Instrumente aussondern
    • bei NR-Stahl Rostentfernung durch saure Grundreinigung
    • Schäden an Eloxal und gesintertem Hartmetall aus WC/CO sind irreparabel
fl chenkorrosion32
Flächenkorrosion
  • Vorbeugende Maßnahmen:
    • keine Einmalmaterialien aufbereiten (z.B. unlegierte Kohlenstoffstahl-Einmalskalpellklingen)
    • langzeitigen Einfluss von Wasser/Feuchtigkeit vermeiden
    • bei eloxiertem Aluminium neutrale oder mild alkalische Reinigungs- und Desinfektionsmittel einsetzen
kontaktkorrosion
Kontaktkorrosion
  • Erscheinungsform bei der Werkstoffkombination
  • NR-Stahl/NR-Stahl:
    • braun-blaue Verfärbungen mit geringfügiger Korrosionsbelagbildungz.B. Rostringe/Rostinseln ohne Lochbildung im Zentrum
  • Achtung: nicht zu verwechseln mit einer Lochkorrosion
  • Erscheinungsform bei der Werkstoffkombination
  • NR-Stahl/Buntmetall (Messing/Kufper):
    • Korrosionsbelag im Bereich der Kontaktstelle
kontaktkorrosion34
Kontaktkorrosion
  • Ursachen:
    • Mikroreibung/partieller Abrieb der Passivschicht (bei maschineller Reinigung von RN-Stahl-Instrumenten möglich)
    • Kontakt zwischen rostfreien und nicht rostfreien Instrumenten (Nadeln, Fräser, etc.)
    • vernickelte/verchromte Instrumente mit abgelösten Beschichtungen
kontaktkorrosion35
Kontaktkorrosion
  • Maßnahmen zur Beseitigung und Vorbeugungsmöglichkeiten:
    • Korrosionsbeläge im maschinellen Aufbereitungszyklus mit Neutralisationsmitteln entfernen
    • defekte verchromte/vernickelte Instrumente aussondern ggf. Oberflächenüberarbeitung (Klärung mit dem Hersteller)
fremd flugrost kann zu folgerost f hren
Fremd-/Flugrost - kann zu Folgerost führen
  • Erscheinungsform:
    • braune partielle bis flächige Rost-/Korrosionsbeläge (meist lokal begrenzt)
fremd flugrost kann zu folgerost f hren37
Fremd-/Flugrost - kann zu Folgerost führen
  • Ursachen:
    • Aufbereitung nicht korrosionsbeständiger Stähle (z.B. Skalpellklingen → Kohlenstoff-Stahl)
    • Rostpartikel von
  • - korrodierten Instrumenten
  • - vernickelten / verchromten Instrumenten mit abgelösten Beschichtungen
    • eisen- oder rosthaltiges Wasser
    • Korrosionsniederschlägen auf den Innenwänden der RD-Geräte/Sterilisierkammern/ Dampfversorgungs-systemen (z.B. Schwarzrohr-Leitungssystem)
fremd flugrost kann zu folgerost f hren38
Fremd-/Flugrost - kann zu Folgerost führen
  • Maßnahmen zur Beseitigung:
    • Behandlung der Instrumente und Dekontaminationsanlage sowie Sterillisationskammer gegebenenfalls mit Grundreinigern auf der Basis von Phosphorsäure (nur bei rostfreiem Edelstahl einsetzen)
    • nicht zu empfehlen: bei Instrumenten mit Hartmetalleinlagen, Laserbeschriftung und verchromten oder vernickelten Oberflächen
    • je nach Schädigungsgrad korrodierte Instrumente aussondern, ggf. zur Reparatur und/oder zur Oberflächenbearbeitung einsenden
fremd flugrost kann zu folgerost f hren39
Fremd-/Flugrost - kann zu Folgerost führen
  • Vorbeugende Maßnahmen:
    • gesonderte Behandlung von nicht rostfreien Medizinprodukten, z.B. Fräsern
    • Einmalprodukte aus Stahl (z.B. Skalpellklingen) nach Gebrauch entsorgen/verwerfen
    • Einsatz von Produkten aus dem Baumarkt vermeiden!
    • wenn kein Reindampf vorhanden und ein Schwarzrohrleitungssystem installiert ist:
  • - Dauerbetrieb der Dampfanlage garantieren
  • - Reindampfumformer installieren
  • - Verschmutzungen durch Filter zurückhalten (u.U. langfristig sehr kostenintensiv)
  • - geeignete Zusätze als Korrosionsinhibitoren
fremd flugrost kann zu folgerost f hren40
Fremd-/Flugrost - kann zu Folgerost führen
  • Vorbeugende Maßnahmen:
    • Rohrleitungssysteme aus
  • - Cr Ni Stahlrohre (V2A/V4A) für Reindampf
  • - Kunststoffrohre für VE Wasserleitungen zum Dampferzeuger