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Rohstoffe der Ozeane

Rohstoffe der Ozeane. Inhalt. Definition Erdöl Erdgas Gashydrate Metalle weitere Verwendungsformen Probleme Zukunftsprognosen. Definition.

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Rohstoffe der Ozeane

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Presentation Transcript


  1. Rohstoffeder Ozeane

  2. Inhalt • Definition • Erdöl • Erdgas • Gashydrate • Metalle • weitere Verwendungsformen • Probleme • Zukunftsprognosen

  3. Definition „Rohstoffe, Sammelbegriff für noch unbearbeitete Grundstoffe oder Naturstoffe, die pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Herkunft sind. Rohstoffe werden durch die so genannte Primärproduktion gewonnen und sind für die Weiterbearbeitung und/oder Weiterverarbeitung zu verschiedenen Erzeugnissen bestimmt. Häufig bereitet man Rohstoffe an ihrem Gewinnungsort technisch auf, bevor sie in den weiteren Produktionsprozess eingehen. In einem engeren Sinn versteht man unter Rohstoffen z. B. Erdöl, Erdgas, Kohle, Holz (nachwachsender Rohstoff), Wasser, Mineralien und Erze.“ nach Microsoft Encarta

  4. Erdöl • bedeutendster Energieträger der Erde • bildet die Basis für viele verschiedene Produkte wie z.B. Kunststoffe • Erste Nutzungen gab es schon vor etwa 4.000 Jahren • Mit der Erfindung des Autos und der sich daran anschließenden starken Motorisierung erlangte Erdöl dann endgültig seine Stellung als wichtigster fossiler Energieträger

  5. Erdöl

  6. Erdöl

  7. Erdöl

  8. Erdgas • Erdgas gewinnt aufgrund der ständigen Verteuerung des Erdöls stetig an Bedeutung • Primärenergiequelle mit den höchsten Wachstumsraten (2002-2005 ca 70%) • Erdgas wird nach Abbau Verflüssigt und anschließend weitertransportiert • Lage meist in der nähe von Erdöllagerstätten, bedingt durch ähnliche Entstehungsprozesse

  9. Erdgas

  10. Gashydrate (Methanhydrate) • eisähnliche, feste Verbindungen aus Wasser und Methangas • Produkt bakterieller Zersetzung von abgestorbenem und auf den Meeresboden gesunkenem Plankton • können nur bei tiefen Temperaturen und hohem Druck ihre Struktur aufrechterhalten („Clathrate“)

  11. Gashydrate • Lage in Tiefen zwischen 300m – 1000m • Meistens an Kontinentalhängen • An diesen sind die Planktonproduktion und die Sedimentablagerung besonders hoch, wodurch große Mengen organischen Materials abgelagert werden • Ortung durch Schallwellen oder Probebohrungen

  12. Gashydrate

  13. Gashydrate • kommerzielle Abbau sehr problematisch • Es fehlt v. a. an der nötigen Technik für den marinen Abbau • Von den bisher bekannten Lagerstätten sind an den Kontinentalhängen nur 10 % zugänglich • Vermeidung unkontrollierter Methanaustritte und die damit verbundene Treibhausproblematik

  14. Gashydrate • weltweit lagern bis zu 10 000 Milliarden Tonnen Reservoirs mit hohen Gaskonzentrationen • Blake-Rücken im Atlantik vor der Küste North Carolinas und im Pazifischen Ozean vor der Küste Oregons • In Europa befinden sich die größten Vorkommen im Schwarzen Meer, im Atlantik an den Küsten Norwegens und Spaniens.

  15. Gashydrate

  16. Metalle („Black Smoker“) • durch Erdwärme erhitzte, hydrothermale Quellen am Grunde der Tiefsee • Mineralische schlotartige Quellmündung • Es tritt heißes Wasser mit sehr hoher Geschwindigkeit aus  schwarze Wolken • Quellwasser enthält viele gelöste Sulfide von Eisen, Kupfer und Zink

  17. Black Smoker

  18. Black Smoker • große Mengen an wertvollen Erzvorkommen abgelagert • Ablagerungen entfalten sulfidische Erze mit einem hohen Gehalt an Kupfer, Eisen, Zink, Silber und Gold • Abbau der Erzvorkommen wird bereits versuchsweise in der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea betrieben

  19. Manganknollen • entstehen an Hängen submariner Vulkane in 1200 – 3000 m Tiefe • Aufgrund des langsamen Wachstums werden auch andere Metalle dazugelagert (Kupfer, Nickel, Cobalt, Platin, Uran, ...) • In der nördlichen Cape Provinz Südafrikas mehr als 40 Prozent der Weltvorräte an Mangan – rund 14 Millionen Tonnen • Förderung durch hydraulische Vertikalförderung oder Lufthebeverfahren

  20. Manganknollen

  21. Manganknollen

  22. Weitere Verweundungsformen Salzgewinnung • In ariden und subtropischen Küstenregionen ist die Salzgewinnung aus dem Meer möglich • Salzgärten: Hektaerträge zwischen 400 und 600 Tonnen pro Jahr (Trink-)wasseraufbereitung Kies und Sand • Dient zur Aufspühlung von Hafen- und Industrieflächen, aber auch für Baustoffindustrie bedeutend • Noch nicht in lukrativer Form möglich, dennoch Rohstoffreserve von unschätzbarem Seegras • Dämmaterial und bei Biogasherstellung

  23. Probleme • Teilweise riskante Abbaumethoden (siehe Gashydrate) • Große Umweltbelastung • Effektivität der Abbaumethoden nur Theorie • Abgesehen vom Erdöl-/Erdgasabbau kaum praktische Erfahrung

  24. Zukunftsprognosen • Erdöl-/Erdgasabbau wird wohl noch weiter gehen, da noch enorme Reserven vorhanden sind • Abbau neuer Energierohstoffe wohl nur als ergänzende Möglichkeit zu bereits bestehenden Abbausystemen • Möglicherweise Impulsgebung auf Hightechsektor • Weitere Erschließung neuer Energierohstoffe hängt von Entwicklung des Ölpreises ab • Methangas könnte Übergang zur solaren Wasserstoffwirtschaft erleichtern

  25. Quellen • http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/energie/rohstoffe_aid_22047.html • http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/549772/ • http://www.uni-kiel.de/aktuell/pm/2006/2006-032-odz-multidisziplin.shtml • http://www.g-o.de/index.php?cmd=aws_basics&id=5099 • http://www.deepwave.org/html/ozean/index_ozean_tief.html • http://www.klett.de Stand: 10.02.2008

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