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Rechtsanwälte. Rechtliche Gründungsaspekte Dr. Adrian Müller-Helle, Dr. Michael Kummermehr Entrepreneurs Club, Zeppelin University, Friedrichshafen, 11. März 2010. Technische Schutzrechte. Patente PatG/EPÜ Entstehung: Anmeldung und Eintragung

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Presentation Transcript
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Rechtsanwälte

Rechtliche Gründungsaspekte

Dr. Adrian Müller-Helle, Dr. Michael Kummermehr

Entrepreneurs Club, Zeppelin University, Friedrichshafen, 11. März 2010

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Technische Schutzrechte

  • Patente
    • PatG/EPÜ
    • Entstehung: Anmeldung und Eintragung
    • Erfindungen dem Gebiet der Technik, sofern sie neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind.
    • Schutzdauer 20 Jahre
  • Gebrauchsmuster
    • GebrMG
    • „Kleines Patent“
    • Schutzdauer 10 Jahre
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Markenrechte etc.

  • Marken
  • Entstehung: Eintragung oder Benutzung und Verkehrsgeltung
  • MarkenG / GMV
  • Verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung: Wortmarke, Bildmarke, Farbmarke, Geruchsmarke, Tastmarke; auch Kombinationen sind möglich
  • Werktitel
  • Entstehung: Benutzung
  • Namen, bes. Bezeichnungen von Druckschriften, Filmwerken, Computerspielen
  • Unternehmenskennzeichen
  • Entstehung: tatsächliche Aufnahme der Benutzung („Erstbenutzerprinzip“)
  • „geschäftliche Bezeichnung“ i.S.d. MarkenG
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Urheberrechte

  • UrhG
    • §§ 2 ff. UrhG
      • Literatur
      • Musik
      • Aufführungen
      • Software
      • Bilder etc.
    • Entstehung: Zeitpunkt der Darstellung des Werkes
    • Anmeldung oder Eintragung nicht erforderlich
    • Schutzdauer: Regelmäßig 70 Jahre nach Tod des Urhebers
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Designs

  • Geschmacksmuster
  • GeschmacksmusterG /GGV
  • „Kleines Urheberrecht“
  • Entstehung mit Registereintragung
  • Schutzdauer 25 Jahre
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Know-how

  • Kein gesetzlich anerkanntes Schutzrecht
  • Vertrauliche Informationen
  • Absicherung durch Know-how-Übertragungs- und Lizenzverträge
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Lizenzen

  • heißt: Nutzungsrechte an geschützten Gütern
  • an Patenten, Marken, Know-how etc.
  • Lizenzgeber/Lizenznehmer
  • Ausschließliche/einfache Lizenzen
  • Räumliche/zeitliche Beschränkung
  • Beschränkung nach Nutzungsarten
  • F&E-Verträge
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Eigenkapital

  • Private Mittel (Gründer, Verwandte, Freunde)
  • Private Einzelinvestoren und Business Angels
  • Mitarbeiterbeteiligung
  • Andere Unternehmen („strategischer Investor“)
  • Beteiligungsgesellschaften (VC)
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VC-Kapital: Renditeerwartungen

  • Öffentlich geförderte VC:
    • feste Verzinsung plus gewinnabhängige Beteiligung
  • Private VC:
    • 25 - 50 % p.a.
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VC-Kapital: Typische Vertragsbedingungen 1

  • Garantien
    • Keine unhaltbaren Versprechen abgeben
      • Aussagen über die Zukunft unsicher
      • Beschränkung auf Wissen der Gesellschafter
      • Inhaltliche und zeitliche Beschränkung
      • Rechtsfolgen bei Verletzung
  • Zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte
    • Geschäftsordnungen
    • Vetorechte
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VC-Kapital: Typische Vertragsbedingungen 2

  • Milestones
    • Einzahlung in Tranchen
    • Abhängig von Milestones
    • Sorgfältige Formulierung:
      • „sicher“ zu erreichen
      • Verifizierbarkeit, ggf. Beurteilung durch Dritte(nicht: „erfolgreicher“ Abschluss des Pilotprojekts)
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Verhandlungen mit Investoren

  • Rechtzeitig mit Suche beginnen
  • Fördermöglichkeiten klären
  • Ausgefeilten Businessplan vorlegen
  • Wettbewerb zwischen Investoren herstellen
  • Vor Abschluss eines LOI Anwalt hinzuziehen
  • Due Diligence intern vorbereiten
  • Sicherheitsreserven für Finanzbedarf und Milestones
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Fremdkapital

  • (Bank-)Darlehen
  • Darlehen von Stakeholdern, z.B. Aktionären oder Mitarbeitern, Technologiepartnern, Lieferanten
  • Mezzanine Finanzierungen
    • Partiarisches Darlehen
    • Stille Beteiligung
    • Genussrechte
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Sicherheiten

  • Bürgschaften
    • Gesellschafter
    • Dritte, insbes. Ehegatten und Eltern (Haftung für Vermögensverschiebungen)
    • Banken (Bürgschaft auf erstes Anfordern)
  • Notarielle Urkunde mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung
  • Sicherungsabtretungen
  • Grundpfandrechte
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Gesellschaftsform

  • GmbH
    • Stammkapital: 25.000 €, davon 12.500 € gleich einzahlen
    • Möglichkeit der „UG (haftungsbeschränkt)“
    • Geschlossener Gesellschafterkreis
    • Notarielle Beurkundung der Anteilsübertragung
    • Gestaltbares Innenverhältnis
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Gesellschaftsform

  • GmbH & Co. KG
    • Personengesellschaft
    • Zwei Gesellschafter
      • Komplementär: GmbH
      • Kommanditisten: Gründer
    • Problem der „Verzahnung“
      • Moderne Lösung: Einheitsgesellschaft
    • Notarielle Beurkundung der Anteilsübertragung vermeidbar
    • Gestaltbares Innenverhältnis
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Gesellschaftsform

  • AG
    • Grundkapital: 50.000 €, davon 12.500 € gleich einzahlen
    • Hohe Reputation
    • Rigide Binnenstruktur
      • aufwändiges Handling
      • extrem haftungsträchtig
    • Ratschlag:
      • erst GmbH gründen
      • bei Börsengang: Umwandlung in AG
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Gründung GmbH

  • Beurkundung Gesellschaftsvertrag
    • GmbH i.G.
    • Eröffnung Bankkonto (teilweise auch vor Beurkundung)
  • Anmeldung zum Handelsregister
    • Versicherung, dass 12.500 € eingezahlt worden sind
    • Sachgründung offenlegen
  • Eintragung ins Handelsregister
    • Erst danach Geschäftsaufnahme
  • Problem der verdeckten Gewinnausschüttung
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GmbH-Gesellschaftsvertrag

  • Unternehmensgegenstand
  • Gesellschafterbeschlüsse
    • Welche Mehrheit?
    • Abstufung für „wesentliche“ Geschäfte
  • Kreis der Gesellschafter
    • Vinkulierung
    • Vorkaufsrecht
    • Einziehung
  • Abfindung bei Ausscheiden
    • Ertragswertverfahren
    • Liquiditätsschonung
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Eintragung in das Handelsregister

  • Öffentlicher Glaube
    • Positive Publizität
    • Negative Publizität
  • Nur sehr eingeschränkt für Gesellschafterliste
    • Problem: gutgläubiger Erwerb von Gesellschaftsanteilen
    • Veräußerungsketten können betroffen sein
    • Aber Gesellschafterrechte werden gemäß Liste ausgeübt
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(Standard-)Verträge

  • Üblicherweise gibt es wenige Standardgeschäftsvorfälle
    • Beispiel: Tätigwerden als
      • Auftragnehmer
      • Auftraggeber
    • Hierfür professionelle AGB vorhalten
      • Einmal Aufwand, aber vielfacher Nutzen
      • Präventiv Rechtsstreitigkeiten vermeiden
      • AGB der Gegenseite ausschalten („battleofforms“)
        • Bei Abweichungen gilt Gesetzesrecht
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Human Ressources

  • Geschäftsführeranstellungsverträge
    • Erforderlich für Zahlungen, insb. an geschäftsführende Gesellschafter
  • Sonstige Anstellungsverträge
  • Mitarbeiterbeteiligung
    • Gesellschafterstellung – nur in AG unproblematisch
    • Ansonsten: variable Vergütung
  • Anwendbarkeit Kündigungsschutzgesetz
    • 10 Arbeitnehmer
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Besteuerung Kapitalgesellschaft - System

  • Trennungsprinzip
    • Kapitalgesellschaften ist selbst steuerpflichtig
    • Trennung
      • Gewinn der Kapitalgesellschaft
        • Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer
        • Geschäftsführergehalt wird als Betriebsaufwand vom Gewinn abgezogen
      • Einkünfte des Gesellschafters
        • Gewinnausschüttungen (Dividenden) unterliegen Einkommensteuer
        • Kapitalertragsteuer wird angerechnet
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Besteuerung Personengesellschaft - System

  • Transparenzprinzip
    • Personengesellschaft ist selbst kein Steuersubjekt = transparent
  • Gewinn oder Verlust wird auf Ebene der Gesellschaft ermittelt und auf die Mitunternehmer verteilt
  • Einkommensteuerpflichtig sind ausschließlich die an der Personengesellschaft beteiligten natürlichen Personen (Mitunternehmer)
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Besteuerung Kapitalgesellschaft - Höhe

  • Der Körperschaftsteuersatz wurde von 25 % auf 15 % herabgesetzt.
  • Ab 2009 unterliegen an den Gesellschafter ausgeschüttete Gewinne der Abgeltungssteuer von 25 %.
  • Steuerbelastung unter 30 % liegt
  • Deutsche Kapitalgesellschaft international wettbewerbsfähig
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Besteuerung Personalgesellschaft - Höhe

  • Spitzensteuersatz von 45 %
  • Bei Spitzensteuersatz:
    • Gesamtbelastung durchschnittlich 47,44 %
    • um 17,62 % höher als bei der Kapitalgesellschaft
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Georgenstraße 24 • 10117 Berlin

T +49 (0)30-2219946-00 • F +49 (0)30-2219946-20

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