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Motto. Scholem (1941): Major currents of jewish mysticsm: “But the stories are not dead, they are still not history, their secret life will come back today or tomorrow…” p.384. Methode nach Literaturwiss . Gérard Genette, Palimpseste (1982). Fünf Typen transtextueller Beziehungen

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Presentation Transcript


Motto

Motto

  • Scholem (1941): Major currents of jewish mysticsm:

  • “But the stories are not dead, they are still not history, their secret life will come back today or tomorrow…” p.384


Methode nach literaturwiss g rard genette palimpseste 1982

Methode nach Literaturwiss.Gérard Genette, Palimpseste (1982)

  • Fünf Typen transtextueller Beziehungen

  • Intertextualität

  • Paratext

  • Metatextualität

  • Hypertextualität

  • Architextualität


Motto

  • Intertextualität: Präsens eines Textes in einem anderen Text, Zitat, Plagiat (siehe Nosferatu), Anspielung

  • Paratext: Titel, Untertitel, Vorworte, Nachworte, Einleitungen, Fußnoten etc. –Hinweise geben

  • Metatextualität: „Kommentar“ –Beziehung zwischen einem Text und einem anderen, andeutungsweise, stillschweigend


Motto

  • Architextualität: unausgesprochene Beziehung, z.B. in einem paratextuellen Hinweis (Titel etc.)

  • Hypertextualität: jede Beziehung zwischen Text B (Hypertext) und Text A (Hypotext), Text, der von einem anderen früheren Text abgeleitet ist. Wenn Text B ohne A gar nicht existieren könnte…


Themen

Themen

  • Bibel

  • Rabbinische Literatur / Rabbiner

  • Kabbalistische Elemente / „Wunderrabbis“


Bibelfilme usa

Bibelfilme USA

  • The TenCommandments, 1923, Cecil B. DeMille

  • Samson and Delilah, 1949, Cecil B. DeMille

  • David andBathseba, 1951, Henry King

  • The TenCommandments, 1956, Cecil B. DeMille

  • Solomon andSheba, 1959, King Vidor

  • The Story of Ruth, 1960, Henry Koster

  • The Bible: In theBeginning, 1966, John Huston


Bibelfilme italien

Bibelfilme Italien

  • David und Goliath, Italien 1959, Ferdinando Baldi und Richard Pottier

  • Judith – Das Schwert der Rache, Italien 1959, Fernando Cerchio

  • Das Schwert von Persien, USA/Italien 1960, Raoul Walsh

  • Sodom und Gomorrha, Italien/Frankreich 1962, Robert Aldrich und Sergio Leone

  • Der Kampf der Makkabäer, Italien 1962, Gianfranco Parolini


Nt usa

NT USA

  • Intolerance (die zweite von vier Episoden), 1916, David Wark Griffith

  • Ben Hur, 1925, Fred Niblo

  • The Signofthe Cross, 1932, Cecil B. DeMille

  • Quo Vadis, 1951, Mervyn LeRoy

  • Salome, 1953, William Dieterle

  • The Robe, 1953

  • Ben Hur, 1959, William Wyler

  • King ofthe Kings, 1960, Nicholas Ray

  • The Greatest Story Ever Told, 1965, George Stevens

  • Jesus Christ Superstar, 1973, Norman Jewison

  • The last Temptationof Christ, 1988, Martin Scorsese

  • Passion of Christ, 2004, Mel Gibson


Nt italien

NT Italien

  • Barabbas, Italien/USA 1962, Richard Fleischer

  • Das 1. Evangelium – Matthäus (Il Vangelosecondo Matteo), Italien 1964, Pier Paolo Pasolini


Biblische motive in trashfilmen

Biblische Motive in Trashfilmen

  • The Omega-Code USA 1999 Regie: Robert Marcarelli, Fortsetzung: The Omega-Code 2 (2001)

  • The Prophecy USA 1995 Regie: Gregory Widen, diverse „directtovideo“ Fortsetzungen


Beispiel

Beispiel

  • Wes CravenPresents Dracula 2000

  • USA 2000

  • Regie: Patrick Lussier, der auch zusammen mit Drehbuch: Joel Soisson

  • Gerard Butler: Dracula

  • Christopher Plummer: Matthew Van Helsing Jonny Lee Miller: Simon Sheppard

  • 95 Minuten


Inhalt

Inhalt

  • Matthew Van Helsinghat in der Gegenwart in London einenAntiquitätenladen. DieberaubeneinensilbernenSargausseinemBesitz und fliegennach New Orleans, Louisiana.

  • Sieöffnen den Sarg – Dracula erwacht und killt seine Diebe. Van Helsing und Simon töten die neuen Vampire.

  • Abraham Van Helsing= Mathew, der unfähig war, Dracula 1897 zubesiegen und ernährtesichdaher von seinemBlutbiszurGegenwart.

  • Seine Tochter Mary hat daherauchteilweise “Dracula-Blut”.

  • Van Helsingwirdgetötet.

  • Dracula entführt Mary und klärtsieüber seine Vergangenheit auf. Erist Judas Iskariot, der als Strafe fürseinenVerrat an Jesus zumVampirgewordenist.

  • Mary tötet Dracula.


Dracula 2000

Dracula 2000


Dracula 20001

Dracula 2000


Dracula 20002

Dracula 2000


Dracula 20003

Dracula 2000


Dracula 20004

Dracula 2000


Dracula 20005

Dracula 2000


Motto

  • „Glaube an mich, denn ich bin der Weg zur Ewigkeit.“


Judaskuss

Judaskuss


Judaslohn

Judaslohn


Der strick reisst

Der Strick reisst…


Im jahr 2000 nicht

Im Jahr 2000 nicht..


Motto

  • Judas=Jude

  • Jude als Vampir

  • Von mittelalterlichen Blutbeschuldigungen bis zur Nazi-Propaganda und aktueller Antizionismus-Hetze


Motto

  • Judas wird bereits im Johannes-Evangelium zur Teufelsfigur und damit der „Verräter Judas“ und die Juden ein reines Teufelsvolk schlechthin.

  • (Joh 6,70-71): „Jesus erwiderte: Habe ich nicht euch, die Zwölf erwählt? Und doch ist einer von euch ein Teufel. Er sprach von Judas, dem Sohn des Simon Iskariot; denn dieser sollte ihn verraten: einer der Zwölf.“

  • Die Verteufelung des Judentums, wie sie in den Schriften des neuen Testamentes angelegt wurde, wurde durch die Literatur der Kirchenväter ausgebaut und erweitert, wobei die Judas-Figur eine bedeutende Rolle spielen sollte. Judas, Juden und Satan sollten in Folge eine Art teuflisches Gegenbild zur göttlichen Trinität bilden.


Motto

  • Beim Kirchenvater Papias von Hierapolis (gest. 140) wird Judas zum lebendigen Toten, zum Untoten. Sein Selbstmord sei gescheitert, da man ihm den Strick angenommen hätte, bevor er gestorben sei. Allerdings erfährt er nun eine Art teuflisches Wunder.

  • Er beginnt bei lebendigem Leib zu verwesen bis er schließlich wirklich stirbt. Dieser Ort sollte durch seinen Ausfluss so verseucht worden sein, dass der infernalische Gestank die Gegend unbewohnbar gemacht hätte.

  • Judas wird hier ekelerregend dämonisiert. Er ist ein angeschwollener dickleibiger Riese, der Eiter und Würmer absondert und dessen Augen von den Fettwülsten erdrückt werden.

  • Die Beschreibung enthält bereits antisemitische Stereotype wie Häßlichkeit, Gestank oder „abnorme Sexualität“, die im Mittelalter und der Moderne wiederkehren werden.


Motto

  • Das nicht mehr erhaltene Papias-Fragment wurde durch Apollinarios von Laodikeia überliefert:

  • „Sein Schamglied erschien widerwärtiger und größer als alle Schamteile (sonst auf der Welt). Er trug Eiterströme an sich, die aus dem ganzen Körper flossen, und Würmer, die ihn schon wegen der (natürlichen) Bedürfnisse quälten.“

  • Pap 6, in: Ulrich H. J. Körtner, Martin Leutzsch (Hrsg.), Papiasfragmente. Hirt des Hermas. Schriften des Urchristentums. Bd 3. Wiss. Buchgesellschaft: Darmstadt 1998, S.61.


Motto

  • Origenes (185-254) formulierte eine zutiefst antijüdische Lehre, in der Judas und die Juden aufgrund ihrer Ablehnung des Christentums natürlich in der Hölle landen werden. Dass Judas Herkunft sich aus dem gleichen Stamm wie der Antichrist ableiten soll, findet sich bereits bei Hippolytus (gest.255) und Johannes Chrysostomos betonte die Geldgier des Judas und hielt „acht Reden gegen die Juden“:

  • „Sie gelten als die ungeheuerlichste Denunzierung des Judentums, die in den Schriften eines christlichen Theologen zu finden sind, und bilden regelrecht ein Kompendium polemischer Vorwürfe und Beleidigungen. Die Juden seien gottlos, schamlos, ruchlos, streitsüchtig, roh und unmenschlich, unselig, verflucht, verrückt, sie seien Angeber, Räuber, Diebe, Gotteslästerer, Feinde der Wahrheit, Fresser und Säufer, Hunde, geile Hengste, Böcke und Schweine, sie stünden im Bund mit dem Teufel, brächten Menschenopfer dar und hätten Christus gekreuzigt; ihre Synagoge gleiche einem Bordell oder einer Räuberhöhle und sei ein Ort des Rechtsbruchs und ein Unterschlupf für Dämonen.“

  • Alfons Fürst, Von Origenes zu Hieronymus zu Augustinus, Studien zur antiken Kirchengeschichte, Berlin: de Gruyter 2011, S.298


Motto

  • Aus dem monströsen Judas bei Papias wird später der „wandernde Jude“ Judas werden und Urvater der Vampire.

  • In einer griechisch-makedonischen Legende zieht Judas als ewig dürstender Untoter durch die Welt.

  • Die Gleichsetzung von Judas mit dem Judentum kann man an vielen europäischen Volksbräuchen und Sprichwörtern erkennen, wie bei der Sitte „Judaspuppen“ zu verbrennen:

  • „Judas wird oft einfach als ‚Jude‘ verbrannt, seltener als Barabbas oder Pilatus, auch als ‚Frau‘. Diese antisemitische Seite des Judasverbrennens, wo auch eine bestimmte Persönlichkeit im Feuer ihr Leben lassen muss, hat etwa 1760 in Zante beinahe zu einem Pogrom im Judenghetto geführt, als die venezianischen Behörden versuchten, die Christen daran zu hindern, den jüdischen Kaufmann Jakob Tediskos als Judas zu verbrennen.“

  • Walter Puchner, Studien zum Kulturkontext der liturgischen Szene, Lazarus und Judas als religiöse Volksfiguren in Bild und Brauch, Lied und Legende Südosteuropas, Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften: Wien 1991, S.106.


Motto

  • Gerade an überlieferten Sprichwörtern kann man die fatale Gleichung Judas=Teufel=Judentum festmachen, wobei im Folgenden auch noch das „rote Haar“ als Erkennungszeichen für Vampire dazu kommt.

  • „So nimmt es nicht wunder, daß Judas und die Juden in den Fluchformeln zuweilen auswechselbar sind. (…) ‚Roter Bart und blaue Augen, Seele des Judas, Herz des Satans.‘ “.

  • Puchner, Lazarus und Judas, S.108.


Motto

  • Die Idee, dass der satanische Judas der erste Vampir gewesen sei, ist zum Teil eines Volksglaubens geworden, der dabei stets auch tendenziell antisemitisch ist.

  • “I have not met with the following tradition save orally, but it is believed in Serbia, Bulgaria, and Rumania, that there are certain red−polled vampires who are called “Children of Judas,” and that these, the foulest of the foul, kill their victim with one bite or kiss which drains the blood as it were at a single draught. The poisoned flesh of the victim is wounded with the Devil's stigmata, three hideous scars shaped thus, XXX, signifying the thirty pieces of silver, the price of blood.”

  • Montagu Summers, The Vampire, London 1928, S.94.


Motto

  • Daher verwundert es nicht, dass der irische Schriftsteller Bram Stoker (1847-1912) in seinem klassischen Vampir-Roman „Dracula“ (1897) den Vampir mit einer Vielzahl antisemitischer Motive und Bilder zeichnet und ebenfalls den Judas-Bezug aufnimmt:

  • „The last I saw of Count Dracula was his kissing his hand to me; with a red light of triumph in his eyes, and with a smile that Judas in hell might be proud of.“

  • Sara Libby Robinson erkennt in Stokers Porträt des Dracula mit seiner krummen Nase, den buschigen Augenbrauen, den spitzen Ohren und den krallenartigen häßlichen Fingern Antisemitismus:

  • „Dracula’s physical attributes are stereotypically Jewish features.“

  • Bram Stoker, Dracula, Penguin Books: London 2010, S.59 (first published by Archibald Constable and Company, London 1897).

  • Sara Libby Robinson, Blood will tell, Vampires as Poltical Metaphors before World War I, Academic Studies Press: Boston 2011, S.63.


Motto

  • Stoker nimmt in “Dracula” die zahlreichen Ritualmordbeschuldigungen (wie z. B. den Ritualmordprozess von TiszaEszlar von 1882) und die ostjüdische Zuwanderung nach England am Ende des 19. Jahrhunderts auf. So lässt er Dracula und die anderen Vampirfiguren des Romans in Säcken christliche blonde Kinder rauben, um ihr Blut zu trinken. Aber „Dracula“ reflektiert auch die antisemitischen Vorfälle rund um die Jagd auf Londons „Jack the Ripper“ (1888). So erkannte bereits Sander Gilman die zeitgenössischen britischen „Pressebilder“ des Mörders als antisemitisch:

  • „What is striking is that the image of ‚Jack‘ is also set. He is the caricature of the Eastern Jew. Indeed, the official description of ‘Jack’ was of a man ‘age 37, rather dark beard and moustache, dark jacket and trousers, black felt hat, spoke with a foreign accent’.”

  • Dracula, S.47, S.235.

  • Sander Gilman, The Jew’s Body, Routledge: London, 1991, S.113.


Motto

  • Die „Judaisierung“ des Mörders verärgerte nicht nur die britischen Juden, sondern den „Ripper“ selbst. Er schrieb an Scotland Yard, dass er kein „Yid“ sei. Stokers aus dem Osten stammender Graf Dracula entspricht zum einen der antisemitischen Vorstellung des Christenblut trinkenden Juden und zugleich der Vorstellung des blutsaugerischen jüdischen Kapitalisten, der die ganze Welt bedroht. So hortet Dracula in seinem Schloß„a greatheapofgold in onecorner – goldof all kinds, Roman, and British, and Austrian, andHungarian, andGreekandTurkishmoney”Und während der letzten Auseinandersetzung mit dem Vampir erweist sich der Mantel Draculas gar als wahre Schatztruhe:

  • “As it was the point just cut the cloth of his coat, making a wide gap whence a bundle of bank-notes and a stream of gold fell out. The expressionoftheCount’sface was so hellish.”

  • Gilman, The Jew’s Body, S.117.

  • Dracula, S.56.

  • Dracula, S.340.


Motto

  • Diese Teufelskreatur kann von den Vampirjägern, die zunehmend im Roman zu einer Gruppe von modernen Kreuzrittern werden, bezeichnenderweise mit christlichen Symbolen wie Kruzifixe, Weihwasser und Hostien als Waffen besiegt werden. So wie die „oldknightsofthe Cross“ im Mittelalter die jüdischen Gemeinden Abend- und Morgenland heimsuchten, wollen sie noch mehr „Seelen erlösen“:

  • „Like them we shall travel towards the sunrise; and like them, if we fall, we fall in good cause.“

  • Dracula, S.356.


Motto

  • Daher verwundert es nicht, dass der „kosmopolitische“ Dracula, der mehrere Sprachen spricht, einen deutschen Juden, Immanuel Hildesheim, in seinen Diensten hat, „“a HebrewofrathertheAdelphi Theater type, with a noselike a sheep, and a Fez.”

  • Der Hinweis auf das Theater ist kein Zufall. Im Londoner West-End-Theater „AdelphiTheatre“ wurde 1895 das Drama „Oneofthe Best“ von Seymour Hicks (1871-1949) uraufgeführt, das auf den antisemitischen Prozess in Paris gegen Alfred Dreyfus (1859-1935) basiert. Die Hauptlinie des Prozesses gegen den Offizier Dreyfuss war der Vorwurf, dass er als Jude kein wirklicher französischer Patriot sein könne und daher ein Spion sei. Und so lässt sich der Jude Hildesheim gemäß den antisemitischen Vorstellungen, dass der heimatlose Jude keinem Vaterland wirklich treu sein kann, als Diener Draculas von den Vampirjägern bestechen, um sie zu unterstützen.

  • Dracula, S.387-388.


Motto

  • „Knowing all languages and fitting in anywhere might be merely impressive accomplishments, but it also signalls the potential danger vampires pose. With no ties to any particular country, their movements are harder to control and their loyalties harder to predict – something else linking vampires to the debates regarding Jewish immigrants and their suspect loyalties.”

  • Robinson, Blood, S.149.


Motto

  • Judith Halberstam, Technologies of Monstrosity: Bram Stoker's "Dracula“,in:Victorian Studies, Vol. 36, No. 3 (Spring, 1993), pp. 333-352

  • “Dracula, then, resembles the Jew of anti-Semitic discourse in several ways: appearance, his relation to money and gold, his parasitism, his degeneracy,hisimpermanency or lack of allegiance to a fatherland, and his femininity. Dracula'sphysiognomyi s a particularlyclear cipher for the specificity ofhisethnicmonstrosity.“p.337


Motto

  • Unglaubliche Naivität mit der das Bild des Judas als 1. Vampir in der Trashkultur, Mangas etc. aufgenommen wurde…


Motto

  • The Librarian: Curse of the Judas Chalice,

  • USA 2008, R: Jonathan Frakes

  • Draculas Sarg wurde von einer Gruppe ehemaliger KGB-Agenten gestohlen.

  • Die Agenten sind auf der Suche nach dem Judaskelch, um mit dessen Hilfe Dracula wieder zu erwecken. Dieser Kelch besteht aus den 30 Silberlingen, die Judas Ischariot gegeben wurde…


The vampire killers the fearless vampire killers dance of the vampires r roman polanski gb 1967

The Vampire Killers /The Fearless Vampire KillersDance of the Vampires R: Roman Polanski GB 1967


J discher vampir

Jüdischer Vampir

  • Vorbilder die Shtetl-Bilder Chagals, dunkel-Blau Ästhetik und Surrealismus

  • YoynehShagal (Alfie Bass)


Dt synchronisation das hilft doch nur bei den alten vampiren

Dt. Synchronisation+: „Das hilft doch nur bei den alten Vampiren!“


Motto

  • Bei Polanski sind die Vampire blond, blauäugig, eine deutsche Familie (Krolock, Sohn Herbert), dargestellt auch von dem Mainzer FerdyMayne, die von der Weltherrschaft träumen – und die jüdischen Dorfbewohner terrorisieren.

  • Stefan Keppler/ Michael Will (eds.), Der Vampirfilm, Würzburg 2006


68er gedanken

68er Gedanken

  • Professor Abronsius friert dauert ein, ist verstaubt und lächerlich..nutzlose Wissenschaft, die aus Versehen Schaden anrichtet…Uni Königsberg – Anspielung auf Kant


Lilith die ur vampirin

Lilith, die Ur-Vampirin

  • Lilith, die in der Bibel nur einmal als eine Art fahles Wüstengespenst erwähnt wird (Jesaja 34,14: „Es werden Wildkatzen auf Schakale treffen, ein ziegenbehaarter Dämon wird seine Gefährten rufen und dort wird auch die Lilith verweilen und ihre Behausung finden“), hat ihre Ursprünge in der Dämonologie in Sumer und Babylon, wie man im Gilgamesch-Epos sehen kann.

  • Im Talmud wird Lilith als ein langhaariger (BT Eruvin 100b) weiblicher geflügelter Nacht-Dämon geschildert, der Männer nachts heimsucht.


Motto

  • „R. Chanina sagte: Man darf nicht in einem Hause allein (andere Übersetzung: in einem alleinstehenden Hause) schlafen, denn wer in einem Hause allein schläft, wird von der Lilith überfallen.“ (Babylonischer Talmud, Traktat Schabbat 151b)


Motto

  • Sie wird erst ausführlich im satirischen „Alphabet des Ben Sira“ (wahrscheinlich 9./10. Jh.) beschrieben, in der über die Anfänge der Menschheit reflektiert wird. Sie wird als emanzipierte Frau geschildert, die sich weigert, sich Adam in sexuellen Fragen unterzuordnen, da sie ja gleichberechtigt erschaffen wurden.

  • „Sogleich fingen beide an, miteinander zu streiten. Er sagte: ‚Du sollst unten liegen.’ Und sie sagte: ‚Du wirst unten liegen, da wir beide gleich sind, beide aus Erde (geschaffen).’ Und sie verstanden einander nicht. Als Lilith das sah, erinnerte sie sich an den Namen Gottes, erhob sich in die Luft und entfloh. Sogleich erschien Adam im Gebet vor seinem Schöpfer und sprach: ‚Herr der Welt, siehe, die Frau, die du mir gegeben hast, ist bereits entflohen.’ Sogleich begaben sich jene drei Engel hinweg und holten sie inmitten des Meeres ein, an dem Ort, an dem einst die Ägypter ertrinken sollten. Dort packten sie sie und sagten zu ihr: ‚Wenn du mit uns gehst, ist es gut, wenn nicht, versenken wir dich im Meer.’ Sie sagte zu ihnen: ‚Meine Lieben, ich habe für mich erkannt, dass der Heilige, gepriesen sei er, mich dazu erschaffen hat, die Geschöpfe schwach werden zu lassen, (vom Tage der Geburt), bis sie acht Tage alt sind. Vom Tag der Geburt bis zu acht Tagen sei mir darüber Macht (gegeben). (…) Sie ließen sie aber nicht los, bis sie ihnen das Gesetz Gottes geschworen hatte: ‚Überall, wo ich euch sehe oder euer Name auf einem Amulett ist, werde ich jenes Kind nicht beherrschen.“

  • Dagmar Börner-Klein, Das Alphabet des Ben-Sira, Wiesbaden 2007, S.74-76.


Motto

  • Das Bild von Lilith als Adams erster Frau wird später von Johann Wolfgang von Goethe in der Walpurgisnacht des „Faust I“ (1808) aufgenommen.

  • „Faust: Wer ist denn das?

  • Mephistopheles: Betrachte sie genau! Lilith ist das.

  • Faust: Wer?

  • Mephistopheles: Adams erste Frau.Nimm dich in acht vor ihren schönen Haaren,Vor diesem Schmuck, mit dem sie einzig prangt.Wenn sie damit den jungen Mann erlangt,So läßt sie ihn so bald nicht wieder fahren.“


Motto

  • Isaak ha-Kohen, ein Kabbalist aus Soria in Kastilien, entwickelte im 13. Jahrhundert eine mythisch phantastische Lehre, in der er eine finstere Gegenwelt der dunklen, dämonischen Kräfte zur göttlichen Welt der positiven Emanationen in Beziehung setzte und in der Samael und Lilith ein Paar bilden. In Isaaks dualistischem Weltbild gibt es zwei Lilith-Figuren (Großmutter und junge Lilith), die von zwei satanischen Gestalten - Aschmedai und Samael – begleitet und begehrt werden.

  • „Großmutter Lilit ist die Frau des Samma’el, sie wurden in derselben Stunde geboren im Ebenbild von Adam und Eva, und sie kosen miteinander. (…) Zwischen Samma’el, dem größten ihrer Fürsten, und Aschmedai, dem König der Dämonen, entbrannte großer Neid um Lilit, die man Jungfrau Lilit nennt, welche vom Kopf bis zum Nabel die Gestalt einer schönen Frau hat, und vom Nabel abwärts flammendes Feuer ist. Wie die Mutter, so die Tochter!“

  • Isaak ha-Cohen, Al ha-Azilut ha-Semalit (Traktat von den Emanationen des linken, hebräisch), hrsg. von Gershom Scholem in: Gershom Scholem, Kabbalot R. Ja’akovwe-R. Jizchak Bne R. Ja’kov ha-Kohen, veröffentlicht in „Madda‘e ha-Yahadut“ II, Jerusalem 1927, S.244-264; engl. Übersetzung von Ronald C. Kiener: Treatise on the left Emanation, in: The early Kabbalah, ed. by Joseph Dan, New York 1986, S.165-182.

  • Dt. Übersetzung nach Karl Erich Grözinger,Jüdisches Denken, Frankfurt a. M. 2005, Band 2, S.168;176.


Motto

  • Bei Isaak ist Lilith nicht die erste Frau Adams, stattdessen bilden Lilith und Samael das dämonische Gegenbild zu Adam und Eva.

  • Die Vorstellung von der alten Großmutter Lilith als Gemahlin des Samael sollte in der christlichen Folklore als „Teufels Großmutter“ wiederkehren. Da im Christentum die Ehe ja ein Sakrament ist, wurde es wohl als unpassend gesehen, den Teufel mit einer alten Frau zu verheiraten, so wurde sie zu seiner Großmutter.


Motto

  • Im Hauptwerk der mittelalterlichen Kabbala in Spanien, dem „Sefer ha-Zohar“ (Buch des Glanzes, 13. Jahrhundert) wird Lilith als Herrin der dämonischen Unterwelt ausführlich beschrieben.

  • Die positiv-weibliche Seite Gottes, die Schechina (Einwohnung), hat ihren negativ-weiblichen Gegenpart in der unreinen Lilith, dem „unreinen Spiegel“ (Zohar I, 24a) mit dem verführerischen roten Haar:


Motto

  • “She dresses herself in finery like an abominable harlot and stands at the corners of streets and highways in order to attract men. When a fool approaches her, she embraces him and kisses him, and mixes her wine lees with snake poison for him. Once he has drunk, he turns aside after her. When she sees that he has turned aside after he from the way of truth, she takes off all the finery that she had put on for the sake of this fool. This is the finery that she uses to seduce mankind: her hair is long, red like a lily; her face is white and pink; six pendants hang at her ears; her bed is made of Egyptian flax; all the ornaments of the East encircle her neck; her mouth is shaped like a tiny door, beautified with cosmetic; her tongue is sharp like a sword; her words smooth as oil; her lips beautiful, red as a lily, sweetened with all the sweetnesses in the world; she is dressed in purple, and attired in thirty-nine items of finery. This fool turns aside after her, and drinks from the cup of wine, and commits harlotry with her, completely enamored of her. What does she do? She leaves him asleep on the bed and ascends to the realms above, accuses him, obtains authority, and descends. The fool wakes up, thinking to sport with her as before, but she takes off her finery, and turns into a fierce warrior, facing him in a garment of flaming fire, a vision of dread, terrifying both body and soul, full of horrific eyes, a sharpened sword in his hand with drops of poison suspended and dripping from it. He kills the fool, and throws him into Gehinnom.” (Zohar I, 148a-b)

  • Eng. Übersetzungnach The Wisdom of the Zohar, ed.by Isaiah Tishby, translated from the hebrew by David Goldstein, Oxford 1991, volume 2, S.538-539.


Dante gabriel rossetti 1828 1882 lady lilith delaware art museum wilmington delaware

Dante Gabriel Rossetti (1828-1882): Lady Lilith,( Delaware Art Museum, Wilmington, Delaware)


Motto

  • Hier wird Lilith als gefährliche “Männermordende” Hure dargestellt, die die Narren, die ihr verfallen, geradewegs in die Hölle abtransportiert. Lilith und ihre verführerischen Haare tauchen später bei Thomas Mann im „Zauberberg“ auf, wo Settembrini an Goethes Faust sagt:

  • "Lilith ist das. (…) Adams erste Frau. Nimm dich in Acht. (…) Diese Lilith ist zum Nachtspuk geworden, gefährlich für junge Männer besonders durch ihre schönen Haare.“

  • Thomas Mann, Der Zauberberg, Frankfurt a. M. 1986, S.346.


Motto

  • Ein anderer Aspekt Liliths im Zohar, der direkt mit den ursprünglichen Geschichten aus dem „Alphabet des Ben Sira“ zu tun hat, ist Lilith als vampirische Kindsmörderin:

  • „Lilith goes out into the world in search of babies, and when she sees human babies she attaches herself to them, seeking to kill them, and to absorb the spirits of these human babies. She goes off with this spirits, but there are three holy spirits who are gathered there. They fly in front of her and take the spirit from her and present it to the Holy One, blessed be He. And there they teach (the babies) in His presence. It is for this reason that the Torah warns people: „Sanctify yourselves, and be holy“ (Leviticus 20:7). And it is true that if a man is holy (during intercourse) he need not to be afraid of her, for then the Holy One, blessed be He, will summon the three holy angels that we have mentioned, and they will protect the child and she cannot harm him. This is the meaning of „No evil shall befall you, and no plague shall come near your tent” (Psalm 91:10). Why? Because „He will give His angels charge over you“ (Psalm 91:11). And it is written „Because he has loved me, I will deliver him“ (Psalm 91:14). But if man is not holy and draws out a spirit from the side of uncleanness, she will come and mock at the child. And if she kills him she will absorb the spirit and will never be separated from it. You might object and say that the others whom she kills, but whose spirits are taken by the three holy (angels) who are assembled before her, cannot have been formed from the side of uncleanness. And, if that is so, by what right did she kill them? In these cases, man has not sanctified himself, but neither did he have the intention of defiling or of becoming defiled. Therefore she has the power to control the body but not the spirit.“ (Zohar III,76b-77a.)

  • Eng. Übersetzungnach The Wisdom of the Zohar, ed.by Isaiah Tishby, translated from the hebrew by David Goldstein, Oxford 1991, volume 2, S.543.


Hbo true blood season 5

HBO: True Blood Season 5

  • Urvampirin Lilith

  • Vampirbibel – Gottvampir erschuf Lilith und Adam und Eva als ihr „Futter“…

  • Rituale des Blut-Trinkens etc. wodurch das Ganze mitunter an „Ritualmorde“ erinnert…

  • Lilith wird wieder erweckt


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