Auf den Wege zu einer Anerkennung von ausländischen Personenstandsurkunden
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Auf den Wege zu einer Anerkennung von ausländischen Personenstandsurkunden Prof. Dr. Gerard-René de Groot 13 Mai 2013. Einführung. Freizügigkeitsrechte innerhalb der EU  viele Migranten Migranten nehmen ihre Personenstandsurkunden aus dem Ursprungstaat mit

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Auf den Wege zu einer Anerkennung von ausländischen Personenstandsurkunden

Prof. Dr. Gerard-René de Groot

13 Mai 2013


Einf hrung
Einführung Personenstandsurkunden

  • Freizügigkeitsrechte innerhalb der EU  viele Migranten

  • Migranten nehmen ihre Personenstandsurkunden aus dem Ursprungstaat mit

  • Schwierigkeiten hinsichtlich der Anerkennung dieser Urkunden stören die Freizügigkeit  Handlungsbedarf der EU


Vorschlag eu verordnung
Vorschlag EU Verordnung Personenstandsurkunden

  • COM(2013) 228 final vom 24. April 2013

  • Vorschlag Verordnung zur Förderung der Freizügigkeit von Bürgern und Unternehmen durch die Vereinfachung der Annahme bestimmter öffentlicher Urkunden innerhalb der Europäischen Union und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1024/2012


Vorschlag baut weiter auf
Vorschlag baut weiter auf: Personenstandsurkunden

  • GREEN PAPER Brussels, 14.12.2010

  • COM(2010) 747 final

  • “Less bureaucracy for citizens: promoting free movement of public documents and recognition of the effects of civil status records”

  • In Vorschlag nur Freizügigkeit von Dokumenten, nicht Anerkennung der Folgen


Vorschlag eu verordnung1
Vorschlag EU Verordnung Personenstandsurkunden

  • Art. 3(1): Personenstandsurkunden

  • Urkunden über Wohnsitz, Unionsbürgerschaft, Staatsangehörigkeit

  • Urkunden Grundeigentum

  • Rechtform Gesellschaften/ Vertretungsbefugnis

  • Recht des geistigen Eigentums

  • Vorstrafenfreiheit


Vorschlag eu verordnung2
Vorschlag EU Verordnung Personenstandsurkunden

  • N.B. Nicht anwendbar auf Diplomen

  • Reding weist hin auf Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen

  • Aber Berufsqualifikationen ist nicht identisch mit Diplomen. M.E. eine Lücke


Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage Personenstandsurkunden

  • Art. 21(2) FreizügigkeitsrechteUnionsbürgeri.V.m. 114 AEUV

  • Nicht Art. 81 (Grundlage für i.a. IPR-Massnahmen)

  • GemässVerfahren Art. 294: Qualifizierte Mehrheit

  • Kein opt-out für Irland, VK und Dänemark


Einf hrung1
Einführung Personenstandsurkunden

  • Freizügigkeitsrechte auch für Drittstaatangehörige Ehegatten und – mit Einschränkungen – für langfristig aufenthaltsberechtigte Drittstaatsangehörige (Richtlinie 2003/109/EG)

  • Verordnung gilt wohl auch für Personenstandsurkunden von Drittstaatsangehörigen falls ausgestellt von Behörden MS EU

  • Was dann mit Rechtsgrundlage Art. 21(2)?


Einf hrung2
Einführung Personenstandsurkunden

  • Verordnung nicht anwendbar auf Urkunden Drittstaaten, soweit nicht umgesetzt in Urkunde MS EU (z.B. Umsetzung ausländischer Geburtsurkunde in niederländische Geburtsurkunde in Register Gemeinde Den Haag)

  • Schade: Anerkennungsregel in MS EU stark unterschiedlich  Handlungsbedarf


Vier aspekte
Vier Aspekte Personenstandsurkunden

  • 1) Ist die Urkunde echt, d.h. von der zuständigen Behörde?

  • 2) Was steht in der Urkunde? Übersetzungsprobleme?

  • 3) Sind die erwähnten Fakten wahr?

  • 4) Kann der Inhalt anerkannt werden (insbesonders die Personenstandsfolgen)?


1 ist die urkunde echt
1) Ist die Urkunde echt? Personenstandsurkunden

  • Legalisation kostet viel Zeit und Geld

  • Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 5 Oktober 1961 statt Legalisation  Apostille (=Echtheitszeichen)

  • Apostille < a post (nach) illa (diesen) verba (Worten)

  • Seit 29 December 2006 (Zutritt Dänemark) anwendbar für alle MS EU

  • Aber auch Apostille kostet Geld


Ist die urkunde echt
Ist die Urkunde echt? Personenstandsurkunden

  • Noch besser: Convention on the exemption from legalisation of certain records and documents (CIEC: Athen, 15 September 1977)

  • Schreibt Annahme von u.a. Personenstandsurkunden vor wenn diese datiert, unterschrieben und wenn notwendig mit dem Amtssiegel der zuständigen Behörde

  • Parteien: Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Spanien und Turkei (8 MS EU)


Vorschlag verordnung
Vorschlag Verordnung Personenstandsurkunden

  • Art. 1 und 2:

  • Befreiung von Legalisation und Apostille

  • Nicht neu und nicht überrasschend  in Linie des CIEC-Abkommens

  • Interessant Art. 5


Vorschlag verordnung1
Vorschlag Verordnung Personenstandsurkunden

  • Beglaubigte Kopien und Originale öffentlicher Urkunden

  • 1. Nicht gleichzeitig mit dem Original einer in einem MS ausgestellten Urkunde eine beglaubigte Kopie fordern.

  • 2. Zusammen mit Original reicht Kopie ohne Beglaubigung.

  • 3. Beglaubigte Kopien anderer MS werden angenommen.


Vorschlag verordnung2
Vorschlag Verordnung Personenstandsurkunden

  • Wenn berechtigte Zweifel über Echtheit: Auskunftersuchen (Art. 7)

  • Eingescante Kopie der Urkunde beifügen

  • Antwort binnen eines Monats

  • Begründung


Begr ndung auskunftsersuchen
Begründung Auskunftsersuchen Personenstandsurkunden

  • Art. 7(3) „Auskunftsersuchen sind stets individuell zu begründen. Die angeführten Gründe müssen sich unmittelbar auf den jeweiligen Einzelfall beziehen und dürfen keine allgemeinen Betrachtungen enthalten.”

  • Wo: Binnenmarkt-Informationssystem EU-Verordnung 1024/2012 (IMI; Internal Market Information System)


2 was steht in der urkunde
2) Was steht in der Urkunde? Personenstandsurkunden

  • Übersetzung anfordern?

  • Unbedingt Berufsübersetzer?

  • Beglaubigte Übersetzung?

  • Qualitätsgarantien underschiedlich in den MS EU (Diss. Heres Diddens-Wischmeyer 2005)

  • Beglaubigte Übersetzungen sehr teuer


Was steht in der urkunde
Was steht in der Urkunde? Personenstandsurkunden

  • Übersetzungskosten vermeiden durch Ausstellung mehrsprachiger Urkunden

  • Convention on the issue of multilingual extracts from civil status records (CIEC: Wien, 8 September 1976) (‘update’ des CIEC Abkommens von 1956)


Vorschlag verordnung3
Vorschlag Verordnung Personenstandsurkunden

  • Zwei Massnahmen:

  • A) Einige Mehrsprachige EU-Formulare

  • B) Verplichtung auch nicht-beglaubigte Übersetzungen anzunehmen


2b mehrsprachige formulare
2B) Mehrsprachige Formulare Personenstandsurkunden

  • Kritik: sollten noch besser geeignet sein alle in den MS mögliche relevante Daten zu erfassen

  • Geburt: Vater/ Mutter ersetzen durch Elternteil 1/ Elternteil 2?

  • Bei Name/ Vorname(n) auch Eintragung Zwischenname? (Dänemark, Schweden)

  • Adelstitel?/ Akademische Titel?


Mehrsprachige formulare
Mehrsprachige Formulare Personenstandsurkunden

  • Geburt

  • Zwar “Andere Angaben aus dem Eintrag”  in welcher Sprache?


Mehrsprachige formulare1
Mehrsprachige Formulare Personenstandsurkunden

  • Tod:

  • Name des letzten Ehepartners

  • Welhalb nicht auch “des letzten registrierten Partners”?


Mehrsprachige formulare2
Mehrsprachige Formulare Personenstandsurkunden

  • Eheschliessung

  • Weshalb nicht schlicht und einfach “Ehe”

  • In den Niederlanden kann eine Ehe zustandekommen durch Umsetzung einer registrierten Partnerschaft


Mehrsprachige formulare3
Mehrsprachige Formulare Personenstandsurkunden

  • Art. 13: eine ausführliche Anleitung zu den Formularen wird angefertigt

  • Art. 14: Entwicklung elektronischer Versionen

  • Art. 15(4) EU-Formulare nicht zwingend, sondern zusätzlich als Alternative  teilweise Vereinheitlichung der Formulare (Optionsmodell)


2b nicht beglaubigte bersetzung
2B) Nicht beglaubigte Übersetzung Personenstandsurkunden

  • Art. 6 Verplichtung Annahme nicht beglaubigter Übersetzungen

  • Auch selbst angefertigte Übersetzungen! ?

  • Was wenn Zweifel über Übersetzung?


Nicht beglaubigte bersetzung
Nicht beglaubigte Übersetzung Personenstandsurkunden

  • Art. 6 (2): wenn “berechtigte Zweifel an der Richtigkeit oder Qualität der Übersetzung“ kann eine beglaubigte Übersetzung angefordert werden. (Vgl. kann-Vorschrift des Art. 38(2) Brussels II bis)

  • „In diesem Fall nimmt die Behörde die in anderen Mitgliedstaaten angefertigte beglaubigte Übersetzung an.“


3 sind die erw hnten fakten wahr
3) Sind die erwähnten Fakten wahr? Personenstandsurkunden

  • Diese Problematik wird nicht von Vorschlag Verordnung geregelt

  • Aber Rechtsprechung:

    EuGH 2 Dezember 1997 Dafeki


Eugh in re dafeki
EuGH in re Dafeki Personenstandsurkunden

  • EuGH 2-12-1997

  • die nationalen Sozialversicherungsträger und Gerichte eines Mitgliedstaats [sind] verpflichtet, von den zuständigen Behörden der anderen Mitgliedstaaten ausgestellte Urkunden und ähnliche Schriftstücke über den Personenstand zu beachten, sofern deren Richtigkeit nicht durch konkrete, auf den jeweiligen Einzelfall bezogene Anhaltspunkte ernstlich in Frage gestellt ist.


Berpr fung der wahrheit der fakten
Überprüfung der Wahrheit der Fakten Personenstandsurkunden

  • Muss Ausnahme sein! Erhebliche Zweifel

  • Auch dann wohl stets individuell zu begründen, mit unmittelbarer Bezug auf den jeweiligen Einzelfall  keine allgemeine Betrachtungen (vergleiche Art. 7(3))


4 anerkennung inhalt
4) Anerkennung Inhalt Personenstandsurkunden

  • Anerkennung Personenstandfolgen nicht geregelt in Vorschlag Verordnung

  • Wohl erwähnt in Green paper COM 747 (2010)

  • Für einige Teilfragen bereits Sonderregelungen in anderer Verordnung/ in Rechtssprechung


Anerkennung inhalt
Anerkennung Inhalt Personenstandsurkunden

  • Ehescheidung in MS EU: Anerkennungsverpflichtung aufgrund Brussels II bis!

  • Anerkennung Name: Grunkin-Paul II C-353/06


Grunkin paul
Grunkin-Paul Personenstandsurkunden

  • Leonhard Matthias Grunkin-Paul geboren in Dänemark als Kind der Dorothee Paul und des Stefan Grunkin (beide Deutsche)

  • Vater zieht mit Kind nach Deutschland  Anerkennung Doppelnachname?

  • Ist deutsches IPR EU-proof (Art. 10 EGBGB)?


Grunkin paul1
Grunkin-Paul Personenstandsurkunden

  • „Art. 18 EG steht unter Bedingungen wie denen des Ausgangsverfahrens dem entgegen, dass die Behörden eines Mitgliedstaats es unter Anwendung des nationalen Rechts ablehnen, den Nachnamen eines Kindes anzuerkennen, der in einem anderen Mitgliedstaat bestimmt und eingetragen wurde, in dem dieses Kind – das wie seine Eltern nur die Staatsangehörigkeit des erstgenannten Mitgliedstaats besitzt – geboren wurde und seitdem wohnt.


Grunkin paul ii
Grunkin-Paul II Personenstandsurkunden

  • EuGH 14-10-2008 korrigierte nicht Art. 10 EGBGB, sondern verpflichtet zu Anerkennung des Namens erworben in einem anderen MS ohne neue kollisionsrechtliche Überprüfung

  • “No right to recalculate the result under application of the own conflict rules(geenconflictenrechtelijke toets)”

  • Rechtsgrundlage Verpflichtung: Art. 18 EGV (nun Art. 20 AEUV: Unionsbürger)


Fragen bez glich grunkin paul
Fragen bezüglich Grunkin-Paul Personenstandsurkunden

  • Auch Verpflichtung zu Anerkennung gegen Willen der Betroffenen?

  • Ist es relevant welche Beziehung zu dem anderen MS existiert (StA, Wohnsitz oder nur Aufenthalt)?

  • Vorbehalt öffentliche Ordnung?


Ffentliche ordnung verfassung
Öffentliche Ordnung/ Verfassung Personenstandsurkunden

  • Ilonka (Fürstin von???) Sayn Wittgenstein

  • Ilonka ist östereichische StAe

  • Adoption in Deutschland durch Lothar Fürst von Sayn Wittgenstein

  • Anerkennung in Österreich, obwohl Verbot Adelstitel in Verfassung?


Eugh 22 december 2010
EuGH 22 December 2010 Personenstandsurkunden

  • Art. 21 AEUV ist dahin auszulegen, dass er es den Behörden eines Mitgliedstaats nicht verwehrt, [….] die Anerkennung des Nachnamens eines Angehörigen dieses Staates in allen seinen Bestandteilen, wie er in einem zweiten Mitgliedstaat, [….], bei seiner Adoption […] bestimmt wurde, abzulehnen, wenn dieser Nachname einen Adelstitel enthält, der im ersten Mitgliedstaat aus verfassungsrechtlichen Gründen unzulässig ist, sofern die in diesem Zusammenhang von diesen Behörden ergriffenen Maßnahmen aus Gründen der öffentlichen Ordnung gerechtfertigt sind, d. h. zum Schutz der Belange, die sie gewährleisten sollen, erforderlich sind und in einem angemessenen Verhältnis zu dem legitimerweise verfolgten Zweck stehen.


Green paper com 747
Green paper COM 747 Personenstandsurkunden

  • Frage 8 Wie denken Sie über automatische Anerkennung?

  • Auf welche Personenstandskategorien könnte diese Lösung angewandt werden?

  • In welche Fällen ist dies nicht geeignet?


Green paper com 7471
Green paper COM 747 Personenstandsurkunden

  • Frage 9 Wie denken Sie über Anerkennung aufgrund von Angleichung von Kollisionsnormen?

  • Auf welche Personenstandskategorien könnte diese Lösung angewandt werden?

  • N.B. gemeint ist Vereinheitlichung von Kollisionsnomen: Art. 81 TFEU


Green paper com 7472
Green paper COM 747 Personenstandsurkunden

  • Frage 10 Wie denken Sie über die Möglichkeit dass Bürger das anwendbare Recht wählen?

  • Bei welchen Personenstandskategorien könnte eine solche Rechtswahlmöglichkeit erlaubt werden?

  • Z.B.: Namen?

  • Abstammung?


Anerkennung von rechts wegen
Anerkennung von Rechts wegen Personenstandsurkunden

  • Vergleiche USA: Full faith and credit approach?

  • Vergleiche auch in den Niederlanden “fait accompli”: in Prinzip Anerkennung von im Ausland erworbenen Personenstand (vgl. Art. 10: 9 Burgerlijk Wetboek (BW))

  • Art. 10: 24 BW: Name bestimmt in ausländischer Personenstandsurkunde wird anerkannt, es sei denn Konflikt mit öffentlicher Ordnung

  • Die eigenen Kollisionsnormen werden nicht benutzt  ausländische Entscheidung ist ‘fait accompli’ (vollendete Tatsache)


Anerkennung von rechts wegen1
Anerkennung von Rechts wegen Personenstandsurkunden

  • Art. 10:101, i.V.m. Art. 10: 100 BW:

  • Ausländische öffentliche Urkunden und Gerichtsentscheidungen aus denen eine familienrechtliche Beziehung hervorgeht werden anerkannt, es sei denn

  • A) offensichtlich unausreichende Beziehung;

  • B) offensichtliche Untersuchungs- oder Verfahrensmängel

  • C) Konflikt mit der öffentlichen Ordnung


Anerkennung von rechts wegen2
Anerkennung von Rechts wegen Personenstandsurkunden

  • Die niederländische Regelung ähnelt Art. 21-25 Brussels II bis bezüglich Anerkennung Ehescheidung aus anderen MS

  • Ausgangspunkt ist automatische Anerkennung (ex lege)

  • “full faith and credit” für Entscheidungen von Richtern und Behörden anderer MS EU


Anerkennung von rechts wegen3
Anerkennung von Rechts wegen Personenstandsurkunden

  • Verpflichtet die Freizügkeit bereits zu einem ‘fait accompli approach’ als Ausgangspunkt?

  • Grunkin-Paul für Namen: Anerkennung ist Regel; nicht-Anerkennung ist nur in Ausnahmefällen möglich

  • Gilt dies auch schon für andere Personenstandskategorien?


Wie nun weiter
Wie nun weiter? Personenstandsurkunden

  • Durch Verordnungen oder Rechtsprechung EuGH:

  • A) Inhaltliche Anerkennung von Personenstandsurkunden

  • B) Anerkennung von Personenstandsurkunden Drittstaaten die bereits in MS EU anerkannt wurden


Wie nun weiter1
Wie nun weiter? Personenstandsurkunden

  • A) Inhaltliche Anerkennung

  • Erkennung von Rechts wegen

  • Vereinheitlichung von Kollisionsnormen wünschenswert

  • Wenn Vereinheitlichung  beschränkte Rechtswahlmöglichkeit

  • Rechtsgebiete: Name, Ehe, Abstammung (siehe Diss. Saarloos 2010)


Wie nun weiter2
Wie nun weiter? Personenstandsurkunden

  • B) Anerkennung von Personenstandsurkunden Drittstaaten die bereits in MS EU anerkannt wurden

  • Anerkennung Dokument

  • Anerkennung Übersetzung

  • Anerkennung der Wahrheit

  • Anerkennung der Folgen


Wie nun weiter3
Wie nun weiter? Personenstandsurkunden

  • Anerkennung von Drittstaatdokumenten nicht nur wichtig für Drittstaatangehörige aber auch für Unionsbürger mit Drittstaatverbindung

  • N.B. Anerkennungsregel für Drittstaatdokumente sehr unterschiedlich

  • Grosser Handlungsbedarf


Facit
Facit Personenstandsurkunden

  • Vorschlag Verordnung ist willkommen

  • Aber weitere Massnahmen sind dringend

  • Unionsbürger werden nicht damit zufrieden sein wenn ihre Dokumente zwar anerkannt werden, aber die Folgen nicht


Facit1
Facit Personenstandsurkunden

  • Fontane: es ist ein weites Feld …

  • Das nun unbedingt baldund umfassend bearbeitet werden muss!

  • Danke für Ihre Aufmerksamkeit!


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