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Gewässersanierung Kanton Wallis

Gewässersanierung Kanton Wallis. Präsentation für die Gemeinden Maison du Valais Sitten. Resultate Diagnosen EZ 10‘ (SB) Präsentation Massnahmen 10‘ (SB). Inhalt/Ablauf. Umweltdiagnose - Bewertungsparameter. Die Umweltdiagnose besteht aus: Natürliche Defizite Parameter

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Gewässersanierung Kanton Wallis

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Presentation Transcript


  1. Gewässersanierung Kanton Wallis Präsentation für die Gemeinden Maison du Valais Sitten

  2. Resultate Diagnosen EZ 10‘ (SB) Präsentation Massnahmen 10‘ (SB) Inhalt/Ablauf

  3. Umweltdiagnose - Bewertungsparameter • Die Umweltdiagnose besteht aus: • Natürliche Defizite Parameter • Hydrobiologie und Fische: Habitate, Substrat, Laichplätze, Wanderung, Nährtiere • Begleitbiotope: Vorhandene Auenbiotope, andere Habitate im Umfeld • Landschaft: Visueller und akustischer Eindruck • Physische Defizite Parameter • Ökomorphologie: Linienführung, Sohle, Hindernisse, Kolmatierung, Umfeld, Vegetation • Hydrologie: Abflussmenge, Grundwasser, Spülungen • Wasserqualität: Anzahl Keime, Bakterien, Algen

  4. Vispa

  5. 13 % denaturiert / 53% beeinträchtigt / 4 % wenig beeinträchtigt / 30% natürlich Resultate Umweltdiagnose Vispa – Natürliche Defizite N WB B D Hydrobiologie und Fische: • 10Abschnitte beeinträchtigt: • Die anderen Abschnitte sind wenig beeinträchtigt (30 %) • Keiner natürlich • Querung von Visp, HWSK Massnahmen • Begleitbiotope: • 69 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 23 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“ • Ufervegetation beschränkt sich mehrheitlich auf Böschungen. natürliche Abschnitte in der Schlucht (jedoch ohne Auenbiotope). • Landschaft: • 7 Abschnitte in der Kategorie wenig beeinträchtigt • 1 einziger Abschnitt denaturiert  Beeinträchtigung der Landschaft durch Uferverbauungen und geradlinigem Verlauf des Flusses.

  6. Resultate Umweltdiagnose Vispa – Physische Defizite N WB B D Ökomorphologie: • 61 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“ • 15 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 24 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“  Verursacht durch die Bauten nach den Hochwassern von 1993 und 2000 • Hydrologie: • 100 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“  Durch zu tiefe Wassermenge im Bachbett • Wasserqualität: • 3 Abschnitte in der Kategorie „beeinträchtigt“ • 3 Abschnitte in der Kategorie „wenig beeinträchtigt“ • 7 Abschnitte gehören zur Kategorie „natürlich“

  7. Matter Vispa

  8. Resultate Umweltdiagnose Matter Vispa – Natürliche Defizite N WB B D Hydrobiologie und Fische: • 38 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 3 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“  Die Teilweise schlechte Wasserqualität, der Mangel an Strukturen und der unnatürliche Abfluss (Spülungen) beeinträchtigen die Lebensraumqualität. Grössere und kleinere Hindernisse (z.B. Rückhaltbecken bei Mattsand verhindert Fischmigration) • Begleitbiotope: • 42 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 24 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“  Ufervegetation beschränkt sich mehrheitlich auf Böschungen. Einige natürliche Abschnitte in der Schlucht zwischen St. Niklaus und Stalden (jedoch ohne Auenbiotope). • Landschaft: • 14 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 7 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“  Beeinträchtigung der Landschaft durch Uferverbauungen und geradlinigem Verlauf des Flusses.

  9. Resultate Umweltdiagnose Matter Vispa – Physische Defizite N WB B D Ökomorphologie: • 41 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 28 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“  Über die Hälfte der Abschnitte sind aufgrund starker flussbaulicher Massnahmen „naturfremd oder denaturiert“. Nahezu keine Überflutungsbereiche. Negativer Einfluss der Spülung auf Korngrössenverteilung (besonders von St. Niklaus bis Stalden) • Hydrologie: • 48 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 52 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“ Schlechter Zustand aufgrund ungenügender Wasserführung ( zu geringe Restwasser-, Dotierwasser-menge). Spülungen führen zu einem unnatürlichen Abfluss. • Wasserqualität: • 14 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 7 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“  Mangelhafte Reinigungsleistung der ARA Zermatt und Grächen. Die streckenweise sehr geringe Wasserführung steigert die Belastung (geringe Verdünnung).

  10. Saaser Vispa

  11. 13 % denaturiert / 53% beeinträchtigt / 4 % wenig beeinträchtigt / 30% natürlich Resultate Umweltdiagnose Saaser Vispa – Natürliche Defizite N WB B D Hydrobiologie und Fische: • Zwei Abschnitte beeinträchtigt: • Die anderen Abschnitte sind wenig beeinträchtigt (80 %) • oder natürlich • Dorfquerung von Saas Balen und Saas Grund wegen HWSK Massnahmen • Begleitbiotope: • 53 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 13 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“ • Ufervegetation beschränkt sich mehrheitlich auf Böschungen. natürliche Abschnitte in der Schlucht zwischen Stalden und Saas Balen (jedoch ohne Auenbiotope). • Landschaft: • 8 Abschnitte in der Kategorie beeinträchtigt • Keine denaturiert  Beeinträchtigung der Landschaft durch Uferverbauungen und geradlinigem Verlauf des Flusses.

  12. Resultate Umweltdiagnose Saaser Vispa – Physische Defizite N WB B D Ökomorphologie: • 36 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 37 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“  Verursacht durch die Bauten nach den Hochwassern 1993 und 2000 • Hydrologie: • 50 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „beeinträchtigt“ • 50 % der Abschnitte gehören zur Kategorie „denaturiert“  Durch zu tiefe Wassermenge im Bachbett • Wasserqualität: • 2 Abschnitte in der Kategorie denaturiert : unterhalb ARA Saas Balen und Pumpstation • 80 % des Abschnittes gehören zur Kategorie „wenig beeinträchtigt“

  13. Resultate Umweltdiagnose Matter Vispa - Gesamtübersicht

  14. Resultate Umweltdiagnose Saaser Vispa - Gesamtübersicht

  15. Resultate Umweltdiagnose Vispa - Gesamtübersicht

  16. Resultate Sicherheitsdiagnose Matter Vispa • Starke Reduktion der Hochwasserabflussmenge, positive Auswirkungen von kleinen bis hohen Wiederkehrperiode • Starke Abnahme der Geschiebetransportkapazität : 30-60 Tage/Jahr => 1-3 Tage/Jahr, (Zermatt und Visp) • Geschiebeeingträge der Seitenbäche werden nicht genug abtransportiert und vergrössern die Auflandungsgefahr bei grossen Hochwasser

  17. Resultate Sicherheitsdiagnose Saaser Vispa • Starke Verminderung von Hochwasserabflüsse, => positive Auswirkungen im ganze Saastal und auf die Strecke Stalden-Visp. • Starke Verminderung von Geschiebetransportkapazität, aber : • Geringe Einfluss auf die Sicherheit im Saastal, wegen kleine Geschiebeeintrag von Seitenbäche und kein Eintrag vom Vispa. • Wesentliche Einfluss auf die FeeVispa und auf die Strecke Niedergut-Stalden.

  18. Vispa Resultate Sicherheitsdiagnose • Verminderung von Hochwasserabflüsse : ~70 m3/s (kann zum teil, mit besonders Massnahmen in Mattmark, im Management von extreme Hochwasser berücksichtigt sein) • Verminderung von Geschiebetransportkapazität für häufige Hochwasser oberhalb von Stalden : ist zum Teil mit die grossen Auflandungen zwischen Stalden und Neubrück in October 2000 verbunden

  19. Resultate Diagnose Sozioökonomie

  20. Resultate Diagnose Sozioökonomie Tab. 1: Zusammenstellung massgeblicher Probleme und Wünsche

  21. Vispa Resultate der Einflussmatrixberechnungen für die Visazwischen Stalden - Rhonemündung

  22. Resultate der Einflussmatrixberechnungenfür die Vispa (zwischen Stalden und der Rhonemündung) Gewichtete Massnahmenauswirkungen ~500’000 Frs Stalden, Visperterminen Zeneggen ~500’000 Frs Gemeinde Stalden ~80’000 Frs Staat Walis + Gemeinden Zeneggen und Visperterminen ~40’000 Frs Gemeinde Visp KWM AG + GD SA

  23. Matter Vispa Resultate der Einflussmatrixberechnungen für das Einzugsgebiet der Matter Vispa

  24. Resultate der EinflussmatrixberechnungenEZG Matter Vispa Gewichtete Massnahmenauswirkungen 2er priorität 1er priorität

  25. Vorgeschlagene Massnahmen für die KW Grande Dixence SA • 1er Priorität: • Jährliche künstliche Hochwasser • Koordination der künstlichen Hochwasser Kosten 0.61 % oder 13.73 GWh/J

  26. Vorgeschlagene Massnahmen für die KW Ackersand II • 1er Priorität: • Dotationserhöhung Variante SFH • Dotationserhöhung Variante BS • Koordination der künstlichen Hochwasser Kosten 0.73 % oder 1.159 GWh (Wasser = 1.03 Mio m3) 3.76 % oder 5.941 GWh (Wasser = 5.3 Mio m3) • 2er Priorität : • Einrichtung der Fischgängigkeit des Wehrs : Fischtreppe, ev. Umleitungsgerinne

  27. Vorgeschlagene Massnahmen für die Gemeinden im Mattertal • 1er Priorität: • Optimierung der ARA Grächen und Zermatt • Renaturierung km 21.9 – 22.3 • Renaturierung km 29.1 – 29.5 • Renaturierung km 31.9 – 32.4 Kosten nicht berechnet Skt.-Niklaus / 300‘000.- Täsch+Randa / 400‘000.- Täsch /500‘000.- • 2er Priorität: • Schwelle Entfernungen • Einsetzen von Blöcken und Verbesserungen der Durchgängigkeit für Fische • Entfernung von Fremdmaterial • Schwelle / Sohlenpflästerung bei Km 34.35 Täsch /55‘000.-

  28. Saaser Vispa Resultate der Einflussmatrixberechnungen für das Einzugsgebiet der Saaser Vispa

  29. Resultate der Einflussmatrixberechnungen für das EZG Saaser Vispa Gewichtete Massnahmenauswirkungen

  30. Vorgeschlagene Massnahmen für die KW Mattmark Kosten • 1er Priorität: • jährliche künstliche Hochwasser • Dotation der Fee Vispa • Koordination der künstlichen Hochwasser 1.56 % oder 10.15 GWh 0.92 % oder 6.015 GWh • 2er Priorität: • Verminderung des Schwall- und Sunkefekts

  31. Vorgeschlagene Massnahmen für die Gemeinden im Saastal und Kosten

  32. Saas Balen = 250’000.- Saas Fee = 200’000.- Saas Almagell = 200’000.- Saas Grund = 700’000.- 710’000 Frs 100’000 Frs 45’000 Frs 20’000 Frs 3’000 Frs 200’000 Frs 200’000 Frs 400’000 Frs 350’000 Frs 800’000 Frs 250’000 Frs -

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