Nachtragsfall 1: Leistungsänderung
Download
1 / 27

Änderung der Ziegelart bei einer Dachdeckung nach der Beauftragung - PowerPoint PPT Presentation


  • 112 Views
  • Uploaded on

Nachtragsfall 1: Leistungsänderung. Änderung der Ziegelart bei einer Dachdeckung nach der Beauftragung. Zusätzliche Information/Randbedingungen. Die Leistung wurde NICHT nach STLB-Bau ausgeschrieben. Es wurden KEINE EFB-Blätter mit der Angebotsabgabe eingefordert.

loader
I am the owner, or an agent authorized to act on behalf of the owner, of the copyrighted work described.
capcha
Download Presentation

PowerPoint Slideshow about ' Änderung der Ziegelart bei einer Dachdeckung nach der Beauftragung' - mabyn


An Image/Link below is provided (as is) to download presentation

Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author.While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server.


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - E N D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Presentation Transcript

Nachtragsfall 1: Leistungsänderung

Änderung der Ziegelart bei einer Dachdeckung

nach der Beauftragung

Zusätzliche Information/Randbedingungen

Die Leistung wurde NICHT nach STLB-Bau ausgeschrieben

Es wurden KEINE EFB-Blätter

mit der Angebotsabgabe eingefordert



Noch vor Beginn der Ausführung änderte der

Auftraggeber eine Leistung, weil er anstelle

der Hohlfalzziegel nun Biberschwanzziegel

wünschte.

Der Auftragnehmer fordert nun dafür 44,80 €

pro m2 (anstelle der 29,80 € aus dem Hauptauftrag).

Diese Forderung soll im folgenden mit x:nachtrag

geprüft und bewertet werden.


Da mit dem Angebot keine EFB-Preis

bzw. keine Urkalkulation eingefordert wurden,

müssen nun zunächst Annahmen über die

Lohnstruktur getroffen werden.

Anhaltspunkt dafür ist in erster Linie

der Stundenverrechnungssatz von 37,50 Euro,

der sich aus dem Hauptauftrag ergibt.


Da der Stundenverrechnungssatz im Gegensatz

zum Verrechnungslohn auch die Zuschläge für Gemeinkosten

sowie Wagnis+Gewinn für Stoffe, Geräte etc. enthält,

werden diese in diesem Falle auf „0“ gesetzt.


Ein Anhaltspunkt für den Mittellohn

könnte einem Tarifvertrag entnommen

werden.

Hier eine fiktive Annahme.


Zuschläge für Lohnzusatz- und nebenkosten

sowie für die Gemeinkostendeckung und

Wagnis/Gewinn werden nun so eingestellt,

dass sich der vom Auftragnehmer angegebene

Stundenverrechnungssatz ergibt.



Zur Prüfung der Nachtragsforderung wird

nun eine Vergleichskalkulation vorgenommen.

Als Voraussetzung für die Ermittlung der

Einzelkosten derTeilleistung wird eine

vollständige Leistungsbeschreibung nachgebildet.

Dieser Schritt entfällt, wenn der Nachtrag mit STLB-Bau

gebildet wurde.


x:nachtrag enthält einen Textgenerator,

der zum STLB-Bau und den DBD-Kalkulationsansätzen kompatibel ist.

Die Bedienung erfolgt in der von daher gewohnten Weise.


Für jedes Beschreibungsmerkmal

-hier: Dachziegelform-

wird die zutreffende Ausprägung gewählt

-hier:Biberschwanzziegel-


Dabei kann die Bearbeitung mit der

Automatischen Textvervollständigung

erheblich verkürzt werden.

Diese trifft Annahmen für alle bislang

undefinierten Ausprägungen


Diese getroffenen Annahmen können

bei Bedarf selbstverständlich korrigiert

werden.



Dabei wird das Verhältnis der Mengen von der

nachgebildeten Position zur originalen

Nachtragsposition definiert.

Hier ist dieses „1:1“, da beides in m2 abgerechnet

wird.

Dieser Umrechnungsfaktor ist vor allem von

Bedeutung, wenn ein Nachtrag pauschal abgerechnet

werden soll oder verschiedene Leistungen enthält.


x:nachtrag enthält Kalkulationswissen für eine immense Zahl von Leistungen aus 51 Leistungsbereichen des STLB-Bau. So auch für die Dachdeckung.

Automatisch werden Zeitwerte und Stoffkosten für die aktuelle Leistung ermittelt.


In Zusammenhang mit den Informationen über Lohnstruktur und Zuschläge aus dem EFB wird ein Vergleichspreis kalkuliert. Dieser liegt in diesem Falle unter dem geforderten Nachtrag. Damit ist die Bearbeitung jedoch noch nicht beendet.


Entscheidend für die Nachtragsbewertung ist nämlich nicht allein die soeben vorgenommene Vergleichskalkulation, sondern deren Verhältnis zur ursprünglichen

Kalkulation. Daher wird in gleicher Weise die ursprüngliche Position aus dem Hauptauftrag nachgebildet. Dieser Schritt entfällt, wenn mit dem STLB-Bau ausgeschrieben wurde.


Hier nun das Ergebnis und seine Bewertung: allein die soeben vorgenommene Vergleichskalkulation, sondern deren Verhältnis zur ursprünglichen

Für die ursprüngliche Leistung wurde über die Vergleichskalkulation

ein Preis von 27,12 € ermittelt.

Beauftragt wurde jedoch für 29,80 €.

Man kann sagen, dass der ursprüngliche Preis aus Sicht des

Auftragnehmers ein „guter“ Preis war.


Aus den Bestimmungen der VOB ergibt sich, dass Nachträge auf der selben Basis zu kalkulieren sind wie der Hauptauftrag.

Daraus ergibt sich verkürzt aber zutreffend:

„Gute Preise bleiben gute Preise“

ebenso wie:

„Schlechte Preise bleiben schlechte Preise“.


Für dieses Beispiel bedeutet das: auf der selben Basis zu kalkulieren sind wie der Hauptauftrag.

Die geänderte Leistung ist auf Basis einer

neutralen Vergleichskalkulation

16 % teurer als die ursprüngliche.

Daraus ergibt sich der Preisänderungsfaktor von 16%.

Daher:

Neuer Preis = Alter Preis + 16 %


Nun könnt der Auftragnehmer die auf der selben Basis zu kalkulieren sind wie der Hauptauftrag.

vorgelegte Kalkulation annehmen oder in Frage stellen.

In diesem Fall wendet er ein, dass die Biberschwanzziegel im Einkauf frei Baustelle 0,50 € pro Stück kosten.

Er kann dies nachweisen und der Auftraggeber akzeptiert diesen Nachweis.

Was ergibt sich daraus für die Nachtragsbewertung?


x:nachtrag ist lernfähig auf der selben Basis zu kalkulieren sind wie der Hauptauftrag..

Jeder Kalkulationswert kann geändert werden, wobei diese Änderung nach drei Kategorien geschehen kann:

Entweder als genereller Erfahrungswert für alle zukünftigen Fälle

oder als Wert nur für diese Vergabeeinheit (Auftrag)

oder als individueller Wert nur für diese Position.


Aufgrund der Änderung ergibt sich nun diese Kalkulation auf der selben Basis zu kalkulieren sind wie der Hauptauftrag.


Der neu kalkulierte Preis ist 23% höher als der ursprüngliche Wert.

Somit ergibt sich eine angemessene Vergütung von 36,63 € für diesen Nachtrag


Fazit: durch den Einsatz von x:nachtrag gelingt es ursprüngliche Wert.

in diesem Fall, eine Nachtragsforderung um ca 18% zu reduzieren.

In absoluten Zahlen bei diesem Beispiel:

250 m2 x (44,80 € ./. 36,63 € ) = 2042,50 €.

Gespart.

Dank x:nachtrag.


Daher unsere Empfehlung ursprüngliche Wert.

für alle

Auftraggeber,

Architekten und Projektsteuerer:

Jetzt mehr Information beim autorisierten Vertriebspartner einholen.

Vertriebspartner x:nachtrag(Internet Verbindung Voraussetzung)


ad