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Modul 1 Einführungstag für neue Gemeinde-(verbands)bedienstete Information zum

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Österreichischer Gewerkschaftsbund Gewerkschaft d. Gemeindebediensteten – Kunst, Medien, Sport, freie Berufe. Herzlichen Willkommen. Modul 1 Einführungstag für neue Gemeinde-(verbands)bedienstete Information zum Dienst- und Besoldungsrecht (einschl. Gleichbehandlung) Stand: März 2014.

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Presentation Transcript
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Österreichischer Gewerkschaftsbund

Gewerkschaft d. Gemeindebediensteten – Kunst, Medien, Sport, freie Berufe

Herzlichen Willkommen

Modul 1

Einführungstag für neue Gemeinde-(verbands)bedienstete

Information zum

Dienst- und Besoldungsrecht

(einschl. Gleichbehandlung)

Stand: März 2014

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Ein Team informiert Sie:

  • Alfred Luger

Amtsleiter der Gemeinde Vichtenstein/Schärding

Landespräsidiumsmitglied der GdG, Mitglied des Bundesvorstandes der GdG

Bezirksobmann der Schärdinger Gemeindebed., Landesobmann der FCG / GdG

Landesobm.Stellv. der Krankenfürsorge für Gemeinden

  • Christian Wittinghofer

Amtsleiter Marktgemeinde Lasberg (Bez. Freistadt)

Bezirksobmann der Gewerksch.d.Gde-Bed. seit 1998, Landesleitungsmitglied seit 2002

Landespräsidiumsmitglied seit 2010, Ersatzmitglied im Bundesvorstand seit 2011

Landesfraktionsobmann-Stv. seit 2002, Bundesfraktionsleitungsmitgl. seit 2002

  • Mag. Christine Bargfrieder

Personalverrechnerin der Marktgemeinde Gramastetten

verschiedene Funktionen in der GdG

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Dienstrecht (im weiteren Sinn)

Dienstrecht im engeren Sinn regeltRechtsbeziehung zwischen DN und DG

Rechte und Pflichten der DN und des DG

 Gehaltsrecht enthält die Bestimmungen über die Entlohnung der DN

  • Pensionsrechtregelt die pensionsrechtlichen Angelegenheiten der Beamten/innen
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Rechtsgrundlagen

des Dienstrechts (im weiteren Sinne)

 verfassungsgesetzliche Grundlagen

Bundesverfassungsgesetz (B-VG) regelt die

Zuständigkeit der Länder für das Dienstrecht.

 (einfach)gesetzliche Regelungen

 Landesgesetze - Bundesgesetze

 Verordnungen der Oö. Landesregierung

 Erlässe der Oö. Landesregierung

 EU-Recht

rechtsgrundlagen des dienstrechts im weiteren sinne
Rechtsgrundlagendes Dienstrechts (im weiteren Sinne)

 (einfach)gesetzliche Regelungen

 Landesgesetze zB:

- Oö. Gemeinde-Dienstrechts- und Gehaltsgesetz 2002 - Oö. GDG 2002

- Oö. Gemeindebedienstetengesetz 2001 - Oö. GBG 2001

- Oö. Landes-Vertragsbedienstetengesetz

- Oö. Landes-Gehaltsgesetz

- Oö. Kinderbetreuungs-Dienstgesetz 2014

abrufbar im GemNet oder auf der Homepage des Landes OÖ unter www.land-oberoesterreich.gv.at / politik / recht

 Bundesgesetze z.B. Mutterschutz, Väterkarenz, Arbeitsplatz-

Sicherungsgesetz usw.

abrufbar im Internet im Rechtsinformationssystem des Bundes unter

www.ris.bka.gv.at

rechtsgrundlagen des dienstrechts im weiteren sinne1
Rechtsgrundlagendes Dienstrechts (im weiteren Sinne)

 Verordnungen der Oö. Landesregierung

z.B.

Oö. Gemeinde-Einreihungsverordnung

Oö. Gemeinde-Dienstausbildungverordnung 2005,

Oö. Gemeinde-Dienstpostenplanverordnungen,

 Erlässe der Landesregierung

im Einvernehmen mit den Interessenvertretungen

erstellt

z.B. Begleitregelungen zur Oö. Einreihungsverordnung

rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlagen
  • für Schema ALT
  • - Oö. Gemeindebedienstetengesetz 2001
  • - Oö. Landes-Vertragsbedienstetengesetz
  • - (Oö. Kindergärten- und Horte-Dienstgesetz)
  • - Oö. Kinderbetreuungs-Dienstgesetz 2014 (ab 01.01.2014
  • bzw. ab 01.09.2014)
  • Anwendungsbereich Schema ALT
  • - Begründung des Dienstverhältnisses vor dem 1. Juli 2002
  • - keine Option ins Schema NEU
  • für pädagogische Fachkräfte unabhängig vom Zeitpunkt
  • der Aufnahme (Option in neues Gehaltsschema KBP möglich)
rechtsgrundlagen1
Rechtsgrundlagen

Schema NEU –

Oö. Gemeinde-Dienstrechts- und Gehaltsgesetz 2002

Aufbau und Gliederung des Oö. GDG 2002

1. Hauptstück

Allgemeine Bestimmungen

-Anwendungsbereich

- Personalbewirtschaftung

- Personalobjektivierung

2. Hauptstück

Dienstrechtliche Bestimmungen für Vertragsbedienstete

- Beginn und Ende des Dienstverhältnisses

rechtsgrundlagen2
Rechtsgrundlagen

3. Hauptstück

Dienstrechtliche Bestimmungen für Beamte

- Beginn und Ende des Dienstverhältnisses

- Ruhestand

- Disziplinarrecht

4. Hauptstück

Dienstrechtliche Bestimmungen für VB und Beamte

- Aus- und Fortbildung

- Dienstpflichten

- Dienstzeit

- Urlaub

- Sonstige Rechte

- Verwendung

- Dienstbeurteilung

- Dienstfreistellung und Außerdienststellung

- Pensionsvorsorge für VB und Beamte

rechtsgrundlagen3
Rechtsgrundlagen

5. Hauptstück

Gehaltsrechtliche Bestimmungen

- Allgemeine Bestimmungen

- Gehaltsrechtliche Einreihung im Gemeindedienst

- Monatsbezug

- Nebengebühren

- Sonstige Leistungen

- Sozialleistungen und Kinderbeihilfe

- Reisegebührenrechtliche Sonderbestimmungen

6. Hauptstück

Schluss- und Verweisungsbestimmungen

dienstrecht im engeren sinn
Dienstrecht (im engeren Sinn)

Dienstverhältnis

Rechtsverhältnis zwischen Dienstnehmer und Dienstgeber

Merkmale

□ Verpflichtungsverhältnis

□ Leitung und Verfügung durch den DG

□ persönliche Arbeitspflicht

□ Erfolg und Misserfolg gehen auf Rechnung des DG

□ persönliche und wirtschaftliche Unterordnung des

DN

dienstrecht im engeren sinn1
Dienstrecht (im engeren Sinn)

Arten der Dienstverhältnisse

Beamte/r

Dienstverhältnis wird begründet durch Ernennung auf einen im Dienstpostenplan vorgesehenen Dienstposten (mit Dekret)

Vertragsbedienstete/r

Dienstverhältnis wird durch den Abschluss des Dienstvertrages begründet

WICHTIG: Rechtsgrundlage ist das Oö. GDG 2002

(bei pädagogischen Fachkräften: Oö. GBG, Oö. LVBG u. die auf dessen Grundlage erlassenen Verordnungen, soweit im Oö. Kinderbetreuungs-Dienstgesetz 2014 nicht anderes bestimmt ist;)

dienstpflichten 81 94 o gdg 2002
Dienstpflichten§§ 81 - 94 Oö. GDG 2002

 Allgemeine Dienstpflichten § 81 Oö. GDG 2002

Die dienstlichen Aufgaben sind aus eigenem unter Beachtung

der geltenden Rechtsordnung und der innerdienstlichen Regelungen

treu, gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen. Sie haben sich

dabei von den Grundsätzen der Zweckmäßigkeit, Raschheit,

Einfachheit und Kostenersparnis leiten zu lassen.

Sie haben in Ihrem gesamten Verhalten darauf Bedacht zu

nehmen, dass das Vertrauen der Allgemeinheit in die sachliche

Wahrnehmung ihrer dienstlichen Aufgaben erhalten bleibt.

dienstpflichten
Dienstpflichten
  •  Sie müssen die Dienststunden genau einhalten,
  • nötigenfalls die Tätigkeit auch über die Dienststunden
  • hinaus ausdehnen und vorübergehend außerhalb des
  • zugewiesenen Pflichtenkreises auch andere dienstliche
  • Arbeiten ausführen.
  •  Sie haben Ihre Vertretung zu veranlassen, wenn
  • wichtige Gründe vorliegen, die geeignet sind, Ihre
  • volle Unbefangenheit in Zweifel zu ziehen.
dienstpflichten1
Dienstpflichten

 Dienstpflichten gegenüber Vorgesetzten

§ 82 Oö. GDG 2002

 Sie müssen Ihre Vorgesetzten unterstützen und deren Weisungen,

soweit sie nicht gegen strafgesetzliche Bestimmungen verstoßen,

befolgen.

 Amtsverschwiegenheit

§ 84 Oö. GDG 2002

 Sie müssen das Dienstgeheimnis auch nach Ende des Dienstverhältnisses (!!) bewahren.

 Verbot der Geschenkannahme

§ 85 Oö. GDG 2002

 Es ist ihnen untersagt, ein Geschenk oder einen anderen Vorteil zu fordern, anzunehmen oder sich versprechen zu lassen (ausgenommen orts- oder landesübliche Aufmerksamkeiten). Ehrengeschenke dürfen mit Zustimmung des Vorgesetzten angenommen werden.

dienstpflichten2
Dienstpflichten
  • Meldung von Nebenbeschäftigung
  • § 88 Oö. GDG 2002
  • Sie haben um Genehmigung jeder Nebenbeschäftigung
  • anzusuchen, wenn das daraus erzielte Entgelt (in bar oder in
  • Güterform) voraussichtlich den Betrag von 291 Euro (brutto) in
  • einem Kalendermonat überschreiten wird.

Meldung bei Dienstverhinderung

§ 90 Oö. GDG 2002

Sollten Sie an der Ausübung des Dienstes verhindert sein,

haben Sie dies Ihrem Vorgesetzten unter Angabe des

Verhinderungsgrundes und nach Möglichkeit auch der

voraussichtlichen Dauer unverzüglich zu melden.

dienstpflichten3
Dienstpflichten
  •  Sonstige Meldepflichten
  • § 93 Oö. GDG 2002
  • Namensänderung
  • Standesveränderung
  • Änderung der Staatsangehörigkeit
  • Änderung des Hauptwohnsitzes
  • Verlust einer für die Dienstausübung erforderlichen Berechtigung
  • Verlust der Dienstkleidung, des Dienstausweises oder von Sachbehelfen
dienstpflichten4
Dienstpflichten
  • Sonstige Meldepflichten
  • § 93 Oö. GDG 2002
  • Besitz eines Bescheides nach dem Behinderteneinstellungsgesetz
  • Einberufung zum Zivil- oder Präsenzdienst
  • Bezug einer Leistung aus der gesetzlichen Pensionsversicherung
  • Unfälle, bei denen Sie durch einen Dritten am Körper verletzt und dadurch dienstunfähig geworden sind.
  • Schwangerschaft
dienstpflichten5
Dienstpflichten

Disziplinäre Verantwortung

des Beamten

eigenes Disziplinarrecht mit Strafen (auch Beendigung des DV)

der Vertragsbediensteten

formlose Beanstandung (Rüge, Ermahnung)

Kündigung oder Entlassung

rechte der bediensteten mitarbeiter innen
Rechte der Bediensteten (Mitarbeiter/innen)

 Entlohnung

 Sonderzahlung

je Quartal 1/2 Monatsbezug

 Urlaub

 Erholungsurlaub

- je Kalenderjahr 30 Werktage (25 Arbeitstage)

- ab Dienstalter von 25 Jahren oder 51. Lj und 10 J Dienstzeit 36 WT (30 AT)

- für Bedienstete mit Behinderung je nach Grad der Beeinträchtigung 2 - 6 WT mehr

- in den ersten 6 Monaten 1/12 des Jahresurlaubes

rechte der bediensteten mitarbeiter innen1
Rechte der Bediensteten (Mitarbeiter/innen)
  • für pädagogische Fachkräfte: plus 10 Tage Erholungsurlaub, die
  • nach Möglichkeit währ. Weihnachts-, Oster- u Pfingstferien zu verbrauchen sind
  • Sonderurlaub
  • Karenz nach MSchG
  • Karenz nach Oö. GDG 2002
  • Karenzurlaub zur Pflege eines behinderten Kindes oder eines
  • pflegebedürftigen Angehörigen (bis 40. LJ des Kindes möglich)
  • Recht auf Teilzeitbeschäftigung
  • §§ 106 und 107 Oö. GDG 2002
  • Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung zur Kinderbetreuung (bis 7.
  • LJ des Kindes möglich)
rechte der mitarbeiter innen
Rechte der Mitarbeiter/innen
      • Familienhospizfreistellung
      • § 126 a Oö. GDG 2002(3 + 3 Monate)
      • Bildungskarenz und Bildungsteilzeit (2-12 Mon./4-24 Mon.)
  • § 128 Oö. GDG 2002(gegen Entfall der Bezüge/Herabsetzung Wochendienstzeit)
      • Pflegekarenz und Pflegeteilzeit (1 bis 3 Monate)
  • § 129a Oö. GDG 2002(gegen Entfall der Bezüge/Herabsetzung Wochendienstzeit)
      • Pflegefreistellung
  • § 130 Oö. GDG 2002
      • Kündigungs- und Entlassungsschutz
      • Abfertigung (BV-Kasse für Dienstverhältnisse ab 01.09.2003)
      • Sozialversicherung
      • Dienstvertrag
enden des dienstverh ltnisses 22 o gdg 2002
Zeitablauf

einjährige Dienstverhinderung

einvernehmliche Auflösung

Kündigung

vorzeitige Auflösung durch den/die VB

Entlassung

Enden des Dienstverhältnisses§ 22 Oö. GDG 2002
gehaltsrecht
Gehaltsrecht
  • Entlohnungsschema ALT
  • BeamteUnterteilung in Verwendungsgruppen
  • A, B, C, D, E – Allgemeine Verwaltung
  • P 1, P 2, P 3, P 4, P 5 – Handwerklicher Dienst
  • Dienstklassen, Entlohnungsstufen
  •  Vertragsbedienstete (VB)
  • Unterteilung in Entlohnungsschemata und -gruppen,
  • Entl-schema I: a, b, c, d, e – Allgemeine Verwaltung
  • Entl-schema II: p 1, p 2, p 3, p 4, p 5 – Handwerklicher Dienst
  • Entl-schema IL: Kinderbetreuungseinrichtungen – Entlohnungsstufen
  • Ausnahme: Schema für pädagogische Fachkräfte (ab 01.01.2014)
  • im Oö. GBG - Gehaltsstufen (für Beamte u. VB gleich)
gehaltsrecht1
Gehaltsrecht
  • Schema NEU
  •  Grundsätze
  • gleiche Entlohnung für Beamte und VB
  • weitgehende Abkehr vom Vorbildungsprinzip hin zur verwendungsorientierten Entlohnung
  • nahezu gänzliche Abschaffung der Zulagen und Nebengebühren –
  • “All-inclusive-Gehalt”
  • Abflachung der Gehaltskurve bei gleicher Aktivverdienstsumme

 Anwendungsbereich

ab 1. Juli 2002

für alle neu aufgenommenen Bediensteten

Bedienstete, die eine Optionserklärung abgegeben haben

gehaltsrecht schema neu
GehaltsrechtSchema NEU
  •  Zuordnung zu den Funktionslaufbahnen
  • bei Gruppen von Bediensteten mit gleichartiger Verwendung durch
  • die Oö. Gemeinde-Einreihungsverordnung
  • - bei einzelnen Verwendungen durch Einzelbewertung
gehaltsrecht schema neu1
GehaltsrechtSchema NEU
  • Beispiele - Gemeindebereich
  • Hilfsarbeiter/in, Reinigungskraft GD 25
  • Angelernte/r Arbeiter/in GD 23
  • Mitarbeiter/in im Verwaltungsdienst GD 21
  • Facharbeiter/in GD 19
  • Sachbearbeiter/in GD 18
  • Referent/in GD 14
  • Amtsleiter/in GD 12 – GD 5
gehaltsrecht schema neu2
Beispiele - APH-Bereich

Reinigungskraft GD 25

Reinigungskraft im Pflegebereich GD 24

Heimhelfer/in GD 21

Pflegehelfer/in und Altenbetreuer/in GD 20

Altenfachbetreuer/in (FSB A) GD 18

Küchenleiter/in GD 18 – GD 14

Dipl. Pflegepersonal GD 16

Gehobener med-techn. Dienst GD 15

Pflegegruppenverantwortliche/r GD 15

Pflegedienstleiter/in GD 14 – GD 13

APH-Leiter/in GD 13 – GD 12

GehaltsrechtSchema NEU
gehaltsrecht schema neu3
GehaltsrechtSchema NEU
  • 25 Funktionslaufbahnen
  • je Funktionslaufbahn 15 Gehaltsstufen
  •  Vorrückungen
  • in Gehaltsstufe 2 nach 5 Jahren
  • in Gehaltsstufe 3 – 6 alle 2 Jahre
  • (d.h: ab Geh.Stufe 2 bis einschl. 6 alle 2 Jahre)
  • in Gehaltsstufe 7 – 11 alle 3 Jahre
  • in Gehaltsstufe 12 – 15 alle 4 Jahre
gehaltsrecht schema neu4

Geburt

15. - 18. Lj.

DA

DA

15. - 18. Lj.

GehaltsrechtSchema NEU

Vorrückungsstichtag

Summe der anrechenbaren Vordienstzeiten

gehaltsrecht schema neu5

Okt.

Nov.

Dez.

Jän.

Feb.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sept.

GehaltsrechtSchema NEU

zwei Termine: 1. Jänner u. 1. Juliabhängig vom Vorrückungsstichtag

vom 1.10. - 31.3.

vom 1.4. - 30.9.

Termin für nächste

Vorrückung

1.

Juli

1.

Jän.

gehaltsrecht schema neu6
GehaltsrechtSchema NEU
  •  1. Dienstjahr
  • 95 % des Gehaltes (ausgenommen Ausbildungsverwendungen)
  •  Begleitregelungen
  • Erlass Gem-021661/13-2002-Shw/Shü vom 3. Juli 2002
  • (mit Ergänzungen):
  • Gem-200025/70-2004-Shü/Shz [Bereich Pflegedienst];
  • Gem-200007/60-2004-Shü/Shz [Bereich Wachebedienstete];
  • Gem-021661/127-2006 [GHZ Sozialarbeiter/innen]
  • Gem-021661/171/2007 [GHZ Klärwärter/innen])
    • umfassende und taxative Aufzählung aller noch möglichen
    • Zulagen und Nebengebühren
    • darüber hinausgehende Regelungen erfordern eine Abänderung
gehaltsrecht schema neu7
GehaltsrechtSchema NEU

Pensionskasse

für Beamte verpflichtend

für VB freiwillig

 Fahrtkostenzuschuss

Entfernung zwischen Dienststelle und nächstgelegener

Wohnung mehr als 2 km (Luftlinie gemessen)

Wegstrecke wird an Arbeitstagen regelmäßig zurückgelegt

Eigenanteil 21,8 Euro

maximaler Fahrtkostenzuschuss 72,7 Euro

gehaltsrecht schema neu8
GehaltsrechtSchema NEU
  • Sozialleistungen

 Bezugsvorschuss - Geldaushilfe

 Kinderbeihilfe

15 Euro je Kind und Monat

 Haushaltsbeihilfe

200 % der Kinderbeihilfe

Auszahlung Juni und Dezember

 Zuschlag zur Haushaltsbeihilfe ("Schulbeihilfe")

gehaltsrecht schema neu9
GehaltsrechtSchema NEU
  • Ersatz der Ausbildungskosten

Bei speziellen Ausbildungen hat der Dienstnehmer

bei Auflösung des Dienstverhältnisses innerhalb von

5 Jahren nach Abschluss dieser Ausbildung unter bestimmten Voraussetzungen Ausbildungskostenersatz zu leisten.

siehe §§ 27 und 39 Oö. GDG 2002

pensionsrecht
Pensionsrecht

nur für Beamte

Oö. Landesbeamten-Pensionsgesetz

(Oö. L-PG)

Aufnahmen ab 1. Februar 2006

Oö. Pensionsgesetz 2006

(harmonisiertes Pensionsrecht)

praxis
PRAXIS

Dienstvertrag

Schriftform erforderlich

Verpflichtung für den DG, Dienstvertrag auszustellen

WICHTIG auch bei geringfügig beschäftigten Bediensteten

dienstvertrag
Dienstvertrag
  • Mindestinhalt
  • Beginn des Dienstverhältnisses
  • Dienstort oder örtlicher Verwaltungsbereich
  • bestimmte oder unbestimmte Zeit
  • Verwendung
  • Funktionslaufbahn
dienstvertrag1
Dienstvertrag

Mindestinhalt

  • Beschäftigungsausmaß (Vollbeschäftigung oder Teilzeitbeschäftigung)
  • bei Vertretung Name der zu vertretenden Person
  • Anrechnung der Vordienstzeiten und der Vorrückungsstichtag
  • Hinweis, dass das Oö. GDG 2002 und dazu erlassene Verordnungen gelten
gleichbehandlung
Gleichbehandlung

Oö. Gemeinde-Gleichbehandlungsgesetz - Oö. G-GBG

(LGBl. Nr. 63/1999 i.d.g.F.)

 umfassendes Gleichbehandlungsgebot, insbesondere

# bei der Ausschreibung von Dienstposten und der Auswahl der Bediensteten

# bei der Festsetzung des Entgelt und der Gewährung freiwilliger

Sozialleistungen

# bei Maßnahmen der Aus- und Fortbildung

# beim beruflichen Aufstieg

# bei den sonstigen Arbeitsbedingungen

gleichbehandlung1
Gleichbehandlung
  •  Vertretung von Frauen in Kommissionen in Personalangelegenheiten
  • Normierung von Rechtsfolgen der Verletzung des
  • Gleichbehandlungsgebotes, insbesondere
  • Schadenersatzverpflichtungen
      • Frauenförderprogramm
  • am 1. Jänner jeden 3. Jahres zu erstellen (gültig 6 Jahre)
gleichbehandlung2
Gleichbehandlung
  •  Gebot der vorrangigen Aufnahme von Frauen
  • Gebot des Vorranges von Frauen beim beruflichen
  • Aufstieg
  • Verbot sexueller Belästigung
  • Verbot der Anweisung zur Belästigung
gleichbehandlung3
Gleichbehandlung
  • Umsetzung/Sicherstellung der Gleichbehandlung durch
  • Koordinatorinnen
  • Gleichbehandlungsbeauftragte
  • Gleichbehandlungskommission
ausblick auf weitere dienstausbildung
Ausblick auf weitere Dienstausbildung

 erforderliche Module (Verpflichtung)

in der Oö. G-DAV 2005 geregelt

Beispiele:

Kassier (GD 20): M1, M2 (AT 1)

Buchhalter (GD 18): M1, M2 (AT 1), M3 (AT 1)

Referent (GD 14): M1, M2 (AT 2), M3 (AT 2)

Amtsleiter (GD 7): M1, M2 (AT 3), M3 (AT 3), M4

ausblick auf weitere dienstausbildung1
Ausblick auf weitere Dienstausbildung

Persönlichkeitsbildende Fortbildung

Persönlichkeitsentwicklung im Hinblick auf die derzeitigen und künftigen Anforderung des Arbeitsplatzes zu fördern

(insbesondere in den Bereichen Kommunikations-, Team- und Konfliktfähigkeit)

! Zulassungsvoraussetzung zu Modul 2 !

ausblick auf weitere dienstausbildung2
Ausblick auf weitere Dienstausbildung

Modul 2

- Allgemeine Ausbildung (Grundausbildung)

Vermittlung grundlegender Kenntnisse über Abläufe, Inhalte und generelle Rechtsvorschriften der öffentlichen Verwaltung

begleitender Dienstausbildungslehrgang

Schriftliche Dienstprüfung (Klausur 3 Ausbildungstypen)

ausblick auf weitere dienstausbildung3
Ausblick auf weitere Dienstausbildung

Modul 3

- Fachausbildung

Erlangen des Fachwissens für die Verwendung

Lernen an der beruflichen Praxis

Mündliche Fachprüfung vor Kommission

(3 Ausbildungstypen)

ausblick auf weitere dienstausbildung4
Ausblick auf weitere Dienstausbildung

Modul 4

- Ausbildung für Führungskräfte

  • Erlangen von Qualifikationen in den Bereichen
    • Führungsverhalten und -verständnis
    • Kommunikation
    • Organisationsgrundlagen und -entwicklung
    • Teamorientiertes Arbeiten/Verhalten
    • Umgang mit Konflikten
ausblick auf weitere dienstausbildung5
Ausblick auf weitere Dienstausbildung

 Fristen

M 2 36 Mo ab Beginn des DV

M 3 24 Mo nach Ablegung von M 2

M 4 5 Jahre ab Beginn der Verwendung

Fristverlängerungen sind möglich

ausblick auf weitere dienstausbildung6
Ausblick auf weitere Dienstausbildung
  • Folgen der Nichtablegung
  • von Modul 2
  • Kürzung Monatsbezug um 5 %
  • Bei VB: Kündigungsgrund
  • von Modul 3
  • Kürzung Monatsbezug um 5 %
  • Verwendungsänderung, Versetzung
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