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ADS - Medikation Pro und Contra

ADS - Medikation Pro und Contra. Methylphenidat. enthalten in Ritalin, Medikinet, Equasym, Ritalin SR, Concerta Psychopharmakon, unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz gehört zur Gruppe der Stimulanzien konzentrations – und leistungssteigernde Wirkung

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ADS - Medikation Pro und Contra

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Presentation Transcript


  1. ADS - MedikationPro und Contra

  2. Methylphenidat • enthalten in Ritalin, Medikinet, Equasym, Ritalin SR, Concerta • Psychopharmakon, unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz • gehört zur Gruppe der Stimulanzien • konzentrations – und leistungssteigernde Wirkung • Hält den Botenstoff Dopamin länger zwischen den Nervenzellen → ermöglicht so eine bessere Reizleitung

  3. Methylphenidat: „Richtlinien“ • sollte nicht bei Kindern unter 6 Jahren angewandt werden • Dosierung ist gewichtsabhängig: 0,5 – 1 mg / kg / Tag verteilt auf 1 – 3 Einzeldosen • Bis zu 20 mg / Tag: vermindert vorrangig Aufmerksamkeitsstörungen • Zwischen 30 und 40 mg / Tag: Verminderung von Störungen der Impulskontrolle • Maximale Höchstdosis: 60 mg / Tag

  4. Ritalin • „Marktführer“ unter den ADS-Medikamenten (1991: 400 000 Tagesdosen / 2000: 13,5 Millionen Tagesdosen) • enthält 10mg Methylphenidat pro Tablette • erzielt seine Wirkung bei etwa 80 % aller Betroffenen • Wirkbeginn nach ca. 30 Minuten, wirkt in der Regel 3 -4 Stunden (individuelle Verstoffwechselung) • verbessert die Konzentration, das Kind wird ruhiger und ausgeglichener • übliches Verhalten tritt nach Wirkende wieder auf

  5. Ritalin SR • SR: „Slow Release“ • wirkt bis zu 8 Stunden • Wirkstoff wird durch spezielle Zusammensetzung langsam und gleichmäßig abgegeben • Wirkeintritt variiert allerdings von ca. 30 Minuten bis zu 3 Stunden → die Zeit bis zum Wirkeintritt muss überbrückt werden (beispielsweise mit einer „normalen“ Ritalin –Tablette)

  6. Appetitlosigkeit Bauch - / Kopfschmerzen Schlafstörungen psychische Abhängigkeit Interesselosigkeit Kreativität geht verloren erhöhter Blutdruck Herzrhythmusstörungen Wachstumsverzögerung Haarausfall Depressionen gesteigerte Gewaltbereitschaft Persönlichkeitsverän-derungen „Rebound – Effekt“ Ritalin und seine Nebenwirkungen

  7. „Rebound – Effekt“ • kann nach Ende der Wirkzeit auftreten • Grund: schneller Abfall des Wirkstoffspiegels • Symptome: starke Stimmungsschwankungen, leichte Reizbarkeit, verstärkte „Zappeligkeit“ und Unausgeglichenheit • Kann vermieden werden, da die Wirkdauer der methylphenidathaltigen Medikamente bekannt ist → ca. 30 Minuten vor Einsetzten der Reboundphase erneute Gabe von beispielsweise ½ Ritalintablette → Ausschleichzeit des Medikaments wird verlangsamt, der Rebound – Effekt somit gemildert oder vermieden

  8. in manchen Fällen ist es angemessen und notwendig, das Leben des Kindes und des sozialen Umfeldes zu erleichtern noch kein Nachweis (schwerer) gesundheitlicher Folgeschäden keine körperliche Abhängigkeit bei bestimmungs-gemäßem Gebrauch droht auch keine psychische Abhängigkeit Medikamentöse Behandlung bei ADS : Pro

  9. siehe Nebenwirkungen fehlende Langzeitstudien begünstigt lt. neuer Studien möglicherweise die spätere Abhängigkeit von Nikotin, Kokain, u.ä. umstritten, da es unter das Betäubungsmittelgesetz fällt wird oft nach unzureichender Diagnostik und ohne zusätzliche, begleitende Therapie verordnet → versperrt somit den Blick auf mögliche psychische Ursachen von ADS - Symptomen wird mit Parkinson – Erkrankung im höheren Lebensalter in Verbindung gebracht Suchtgefahr: WHO betrachtet Ritalin als ähnlich süchtig machend wie Kokain Medikamentöse Behandlung bei ADS : Contra

  10. Ergänzende Therapieformen • Psychotherapie (Verhaltenstherapie) • Elterntraining • Lehrertraining • Physiotherapie (z.B. auch Hippotherapie) • AFA – Algen • „Tomatis“ - Therapie

  11. Verhaltenstherapie • Ziel: Veränderung des gegenwärtigen Verhaltens durch Verlernen, Umlernen, Neulernen • Aneignung von Strategien zur Bewältigung des Alltags (z.B. Hausaufgaben) • neu erlernte Selbstinstruktionstechniken und Konzentrationstechniken ermöglichen strukturiertere, planvolle Herangehensweise an gestellte Aufgaben

  12. ermöglicht den Eltern und anderen engen Bezugspersonen durch mehr Hintergrundwissen einen entspannteren Umgang mit dem Kind Inhalte: Auswirkungen von ADS auf das Verhalten Was kann vom Kind erwartet werden, was nicht? positives Erkennen und fördern Deeskalationstechniken Praxistipps für den Alltag Erlernen von Strategien zur Einsetzung von Erziehungsmethoden Elterntraining

  13. Lehrertraining • Inhalte: • Was ist ADS? • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? • Strategien zum Umgang mit ADS – Schülern • Wie können Lehrer ihre Wut über die ständigen Störungen im Unterricht in den Griff bekommen?

  14. Physiotherapie • Mototherapie: Verbesserung von Wahrnehmungsstörungen und Koordinationsproblemen • „Hippotherapie“ (Reittherapie): Verbesserung der Körperkoordination und der Wahrnehmung • intensive, heilsam wirkende Kind – Tier – Beziehung → Aggressionsabbau / Aufbau des Selbstwertgefühls

  15. AFA - Algen • Aphanizomenon Flos Aquae • Nahrungsergänzungsmittel • keine wissenschaftlichen Belege für die medizinische Wirkung, d.h. keine Studie belegt ein Nutzen der AFA - Alge • sind häufig mit Giftstoffen belastet • Enthalten giftproduzierende Cynobakterien, die Nerven und Leber belasten bzw. schädigen können

  16. besteht aus drei Phasen: regressiv kommunikativ integrativ Theorie: die „innere Batterie“ wird wieder aufgeladen, mentale Kräfte nehmen zu Der Mensch braucht „akustische Nahrungsergän-zungsmittel“, d.h. Klänge, die ihm Kraft geben „Tomatis“ - Therapie

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