Gerinnung II
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Gerinnung II Welche Einzelfaktoren sind wichtig? Eine kurze Übersicht PowerPoint PPT Presentation


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Gerinnung II Welche Einzelfaktoren sind wichtig? Eine kurze Übersicht. Primäre Suchteste und Global- (Gruppen-)Teste Quick (TPZ) aPTT Thrombinzeit Fibrinogen Thrombozytenzahl Blutungszeit (optional). II VIII IX X XI

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Gerinnung II Welche Einzelfaktoren sind wichtig? Eine kurze Übersicht

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Presentation Transcript


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

Gerinnung II

Welche Einzelfaktoren sind wichtig?

Eine kurze Übersicht


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

Primäre Suchteste und Global- (Gruppen-)Teste

Quick (TPZ)

aPTT

Thrombinzeit

Fibrinogen

Thrombozytenzahl

Blutungszeit (optional)


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

II

VIII

IX

X XI

F.-X-Hk. Lupusinhibitor

XII

aPTT

Quick

VII

Fibrinogen

Heparin

V

FSP

Heparinoide

Hirudin

Plasmaexpander/ Dextrane

Dysfibrinogenämie

Ristocetin-Cofaktor

Thrombozyten-Zahl

Thrombozyten-Funktion

TZ

Blutungszeit

Faktor XIII


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

Welche Einzelfaktoren?

Isolierte Verlängerung der aPTT:VIII, IX, XI, XII

Zusätzlich erniedrigter Quick:II, V, X

Falls keine Einzelfaktoren-Mängel:Fibrinogen

FSP

Lupusantikoagulanzien

Faktoren-Hemmkörper

Erniedrigter Quick:II, V, VII, X

Ggf. Heparin-Aktivität

Fibrinogen

FSP

Lupusantikoagulanzien

Faktoren-Hemmkörper

Verlängerte TZ:Fibrinogen

FSP, D-Dimere

HMW- oder LMW-Heparin

Hirudin- oder Heparan-Spiegel

Ggf. Fibrin-Polymerisationszeit


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

  • Vitamin-K-Abhängigkeit

  • Vitamin-K-abhängig sind der Prothrombin-Komplex (F. II, VII, IX, X)

  • sowie die Thrombophilie-Parameter Protein C und S.

  • Bei erniedrigten Einzelfaktor-Aktivitäten ist zu differenzieren:

  • Sind nur die Vitamin-K-abhängigen Faktoren erniedrigt?

  • Oder ist auch der Faktor V erniedrigt?

  • Falls 1:Therapieversuch mit Vitamin K.

  • Falls 2:Komplexe Hämostase-Störung wahrscheinlich.

  • Bestimmung von Antithrombin III, Protein C und S und F XIII.


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

Bestimmung der Einzelfaktoren II, V, VII, (IX,) X

Quick erniedrigt,

besonders, wenn dies mit einer AT-III-Erniedrigung einhergeht

u./o. mit einer Hypoproteinämie

Essentiell: vor einer Therapie mit PPSB (II, VII, IX, X, Protein C, S)


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

  • Ursachen erworbener Faktorenmängel

  • Vitamin-K-Mangel

  • (Cumarin-Therapie, mangelnde Zufuhr,

  • Resorptionsstörung, Cholestase, Antibiotika-Therapie)

  • 2.Leberparenchymschaden

  • Verbrauchskoagulopathie

  • 4.Hyperfibrinolyse, fibrinolytische Therapie

  • 5.Verlustkoagulopathie

  • (Aszites, Nephrotisches Syndrom, Amyloidose)

  • 6.Medikamente

  • 7.Hemmkörper-Hämophilie

  • 8.Neugeborene (physiologisch, auch Vitamin-K-Mangel)


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

Medikamente und Gerinnung

AntibiotikaVitamin-K-Erniedrigung

CephalosporineCumarin-ähnlicher Effekt auf Vitamin-K-Metabolismus

Valproinsäuregel. Erniedrigung des F. IX u./o. des F.-VIII-Komplexes

Chemotherapiegel. Erniedrigung der Faktoren IX, X, XIII und Fibrinogen


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

Gerinnungsdiagnostik der latenten

Verbrauchskoagulopathie

Quick, aPTT und TZ meist normal

Thrombozyten-Zahl leicht erniedrigt

Fibrinogen niedrig normal oder leicht erniedrigt

Faktoren V und VIII niedrig normal oder leicht erniedrigt

Faktor XIII leicht erniedrigt

Antithrombin III leicht erniedrigt

Thrombin-Antithrombin-III-Komplex leicht erhöht


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

  • Unklare Blutung

  • Routine-Laborbefunde pathologisch

  • Vorliegende Krankheit geht häufig mit Hämostase-

  • störung einher:

  • Hepatopathie

  • Autoimmunkrankheit

  • Malignom, Leukämie

  • Infektionen, Sepsis

  • MOV, Schock, Multimorbidität

  • Blutungen, Massivtransfusionen

  • Proteinurie

  • Polytrauma, Verbrennungen

  • Hämolyse

  • Extrakorporaler Kreislauf

  • Hämorrhagische Diathese, Faktorenmangel

  • Thrombophilie

  • Lupusantikoagulanzien

  • F.-VIII-Inhibitoren, andere Hemmkörper


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

Faktor-XIII-Mangel

Angeboren

Homozygot:Restaktivität <10 %

Heterozygot:Restaktivität ca. 50 %

Erworben

AML, insbesondere FAB M3

DIC, insbesondere bei Sepsis

Schwere Hepatopathie

Nach Kreislaufstillstand

Traumen

Verbrennungen

Ausgedehnte operative Eingriffe


Gerinnung ii welche einzelfaktoren sind wichtig eine kurze bersicht

Differentialdiagnose

BlutungstypKoagulopathieThrombozytopathie,

Vasopathie

Blutung bei Meist nicht verstärktOft stark oder verlängert

oberflächl.

Verletzung

Hämatome,Ausgedehnt, tief,Klein, oberflächlich,

Suffusioneneinzelnmultipel

Haut,SeltenHäufig

Schleimhaut

GelenkHäufig bei schwerenSelten

hämorrh. Diathesen

Tiefe Wunde,Beginn verzögert, Sofort einsetzend,

Zahnextraktiontagelang dauernd,selten tagelang,

schwer lokal zu stillendurch lokalen Druck stillbar


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