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Spiele Drinnen und Draussen

Spiele Drinnen und Draussen. Spielideen für die Mittagstisch- und Randstundenbetreuung. Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt . Friedrich Schiller, Sämtliche Werke 1-5 - Ästhetische Erziehung.

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Spiele Drinnen und Draussen

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Presentation Transcript


  1. Spiele Drinnen und Draussen Spielideen für die Mittagstisch- und Randstundenbetreuung

  2. Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Friedrich Schiller, Sämtliche Werke 1-5 - Ästhetische Erziehung

  3. Spielen ist die Weise, wie ein Mensch seinen Möglichkeiten auf der Spur bleibt.“ Ernst Lange

  4. Merkmale die den Begriff „Spiel“ definieren • Das Spiel ist immer aktiv • Das Spiel ist selbstbestimmt • Das Spiel ist zweckfrei • Das Spiel ist lustbetont • Das Spiel ist fantasieangeleitet

  5. Warum spielt der Mensch?Welche Bedeutung hat das Spiel für den Menschen?

  6. Das Spiel ist in allen Menschen und in allen Kulturen in der Stammesgeschichte verankert. • Im Spiel wird überschüssige Energie abgebaut • Das Spiel dient der Entspannung • Es ermöglicht aber auch Reaktivierung • Beim Spiel werden Emotionen geübt und gelebt

  7. Das Spiel befriedigt Macht- und Geltungsstreben sowie aggressive Bedürfnisse • Im Spiel werden soziale Verhaltensweisen ausprobiert • Das Spiel dient zur Verarbeitung von Erfahrungen • Im Spiel können wichtige Leistungen eingeübt werden

  8. Was heisst das für das Kind? Im Spiel entwickelt das Kind Kompetenzen welche ihm ermöglichen die Welt zu erfassen Was benötigt folglich ein Kind? Welche Bedürfnisse hat es?

  9. Welche Bedürfnisse haben Schulkinder • Bedürfnis nach Ernährung, Sauberkeit und Pflege • Nach Beachtung und Zugehörigkeit • Nach Geborgenheit und Liebe • Nach Weiterentwicklung • Nach Sicherheit und Verlässlichkeit • Nach Wertschätzung • Nach Anerkennung

  10. Nach Beteiligung • Gefühle ausdrücken zu können • Mädchen oder Junge sein dürfen • Sich über die Welt Gedanken machen zu können • Nach Grenzen • Kontakt zu Gleichaltrigen • Selbständig zu handeln

  11. Nach Bewegung • Nach Rumhängen, Zeit ohne „sinnvolle“ Beschäftigung • Nach Information und Wissen • Nach Ruhe und Entspannung

  12. Welche Spielarten gibt es?

  13. Sensumotorisches Spiel, Erkundungsspiel, Funktionsspiel • Der Körper und die entstehenden Bewegungen stehen im Mittelpunkt dieses Spiels

  14. Konstruktives Spiel oder Konstruktionsspiel • Bei dieser Spielart steht das Umgestalten von Material im Vordergrund • Bedeutung hat bei dieser Art auch das Schaffen von „Etwas“ Zum Beispiel: malen, bauen, kneten usw.

  15. Symbolspiel oder Rollenspiel • Als – Ob- Handlungen sind hier wichtig • Gegenstände und Personen werden umgedeutet und in Zusammenhang mit einer Spielidee gebracht • Das Kind spielt nach seinen Vorstellungen

  16. Regelspiel • Bei dieser Art sind Regeln und klare Abläufe wichtig • Aufgaben müssen definiert sein • Leistung oder Gewinn sind von Bedeutung

  17. Stufen der Spielentwicklung • Spielen mit etwas • Spielen als etwas • Spielen um etwas

  18. Spielentwicklung nach Alter

  19. Das Spiel im Vorschul- und Schulalter • Vorschul- und Schulkinder beschäftigen sich mit allen Spielarten • Der Schwerpunkt setzten sie aber wie schon zuvor erwähnt, bei den Spielen bei denen es um etwas geht. • Das Spiel dient als Ausgleich zur Arbeit • Das Spiel mit seiner entlastenden Funktion beeinflusst die Leistungsfähigkeit der Kinder

  20. Spielangebot für Vorschul- und Schulkinder

  21. Auswahl von Material und Angebot Die Auswahl der Materialien und der Angebote stehen im engen Zusammenhang mit dem eigenen Betreuungsplan und ist zudem stark geprägt von den jeweiligen MitarbeiterInnen. Das heisst man spricht selten von einem vollständigen Spielzeugangebot. Es wird sinnvoll ergänzt, neu ausgewählt und gegebenenfalls selbst hergestellt.

  22. Kriterien zur Materialauswahl Die Aufgabe der Betreuerin, des Betreuers ist es, das Materialangebot nach Folgenden Kriterien anzupassen • Raumangebot • Spielbereich • Bedürfnisse der Kinder • Entwicklungsstand der Kindern

  23. Spielzeug soll grundsätzlich… • Fantasie anregen • vielfältige Spielmöglichkeiten bieten • hohen Aufforderungscharakter haben • die Welterfahrung und Erlebnisse der Kinder ansprechen • der Grösse des Kindes angepasst sein • eine geeignete Menge haben • gut haltbar sein und viel aushalten können

  24. eine altersgerechte Konstruktion und Mechanik haben • gefahrlos sein (gemeint sind ernsthafte Gefahren) • in einem guten Preis-Leistungsverhältnis stehen • pädagogisch sinnvoll sein

  25. Folgende Fragen helfen, eine Material- und Angebotsanalyse durch zuführen: • Ist unser Material ausgewogen? (Strukturiertes und unstrukturiertes Material) • Wie wird das Material den Kindern präsentiert • Welche Angebote und Materialien schränke ich ein, welche überlasse ich den Kindern zur freien Verfügung? • Wie frei sind die Kinder in ihrer Wahl des Spielortes? Quellen: Kindergarten heute, Spot (2008). so geht`s- Schulkinder betreuen. Freiburg i.B. Herder Jaszus, Büchim-Wilhelm, Mäder-Berg, Gutmann (2008). Sozialpädagogische Lernfelder für Erzieherinnen. Stuttgart. Holland+Josenhans Verlag.

  26. Herzlichen Dank und viel Spass beim Spielen

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