1 / 43

Visuelle Strategien der BWL

Visuelle Strategien der BWL. 18. Mai 2003. 1. © 2003 Jochen Koubek. Visuelle Strategien der BWL. Handelsschulen. Um 1700 Forderung nach besserer kaufmännischer Ausbildung Handelslehrer suchen bildungsbürgerliche Anerkennung Öffnung der VWL. 1898 Handelsschule Leipzig

hal
Download Presentation

Visuelle Strategien der BWL

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. Visuelle Strategien der BWL 18. Mai 2003 1 © 2003 Jochen Koubek

  2. Visuelle Strategien der BWL

  3. Handelsschulen • Um 1700 Forderung nach besserer kaufmännischer Ausbildung • Handelslehrer suchen bildungsbürgerliche Anerkennung • Öffnung der VWL. • 1898 Handelsschule Leipzig • 1901 Kölner Hochschule • 1901 Frankfurter Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften • 1906 Handelsschule Berlin • 1925 Promotionsrecht • 1933 Wirtschaftshochschule Berlin • 1946 Eingliederung in die HUB • 1914 Universität Frankfurt • 1919 Universität Köln

  4. Frühe Kritik • Handelsschulen • Studium nur mit mittlerer Reife • Einspruch des Verbands der Inhaber des deutschen Handelshochschuldiploms • Missgunst des Bildungsbürgertums • Einzel- oder Privatwirtschaftslehre • Öde Profitlehre • Unternehmerwissenschaft • Reine Handelslehre, z.B. Warenkunde, Buchführung

  5. Rechtfertigung PWL ist reine Wissenschaft „Die Privatwirschtschaftslehre enthält sich daher jedes direkten Eingriffs in das Leben; ihre Aufgabe ist das Forschen und Lehren als Ding an sich...“ (Rieger, 1928) „Aufbau,Beobachtung, Kontrolle und Verbesserung des Betriebsapparates sind nun als Einzelheiten genommen methodologisch deduktiv. Die Arbeit, die Naturwissenschaftler in den Laboratorien leisten, findet induktiv im Rahmen eines deduktiven Gliedes des intuitiven Gesamtvorgangs statt.“ (Nicklisch, 1932) Nach der Eingliederung in Universitäten verliert sich diese Debatte.

  6. BWL als Wissenschaft • Angloamerikanischer Hintergrund • Scientific Management • Human-Relations-Bewegung • Managementlehren • 1951 Gutenberg: Faktorieller Ansatz • 1962 Koch: Handlungsorientierte BWL • 1968 Ulrich: Systemtheorie • 1969 Heinen: Entscheidungsorientierte BWL

  7. Selbstverständnis der BWL • Analytik des kaufmännischen Bereichs • Wunsch der Wissenschaftlichkeit • Inventarisierung • Axiomatisierung • Formalisierungen • Katalogisierung • Diagramme • Listen • Tabellen

  8. Textmarkt • Empirischer Autor – Fiktiver Leser • Empirischer Leser – Fiktiver Autor • Ort der Publikation • Fachzeitschrift • Lehrbücher • Bestseller • Allgemeine Darstellungen • Massenzeitschriften • Primär- und Sekundärtext

  9. Visuelle Textelemente • Typographie • Produktdesign: Raumaufteilung • Blickfänge: Tabellen, Listen • Marginalien: Auszeichnungen, Hilfestellungen • Fußnotenraum • Beispiele • Bilder, Fotos, Schemata, Grafiken, Symbole.

  10. These Der betriebswissenschaftliche Text ist geprägt von dem Begehren, seinen Gegenstandsbereich vollständig zu verstehen und zu umfassen und damit kontrollier- und beherrschbar zu machen. Das beobachtende Subjekt wird dabei notwendigerweise ausgeblendet.

  11. Listen Quelle: Jung, allgemeine Betriebswirtschaftslehre

  12. Formalismus Quelle: Jung, allgemeine Betriebswirtschaftslehre

  13. Formalismus Quelle: Jung, allgemeine Betriebswirtschaftslehre

  14. Formalismus Quelle: March/Simon, Organisation und Individuum

  15. Quelle: Specht, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

  16. Tabellen Quelle: Hofstede in Kutschker, Schmid: Internationales Management

  17. Entitäten: Rechtecke Gesellschaft Gesellschaft Gesellschaft Unternehmen Unternehmen Markt Markt

  18. Schichten Quelle: Schein, Organizational Culture and Leadership Quelle: Dülfer (Hg.), Organisationskultur. Phänomen - Philosophie - Technologie

  19. Temple of Quality Quelle: Preßmar (Hg.), Total Quality Management II

  20. Beziehungen: Pfeile Quelle: Keller, Das CI-Dilemma

  21. Beziehungen: Pfeile Quelle: Bleicher, Normatives Management

  22. Pfeile Quelle: Horn, Unternehmenskultur pragmatisch verstehen Quelle: Bleicher, Normatives Management

  23. Vollständigkeit: Kreise Quelle: Friedrich v. Eichen, Kräftekonzentration in der diversifizierten Unternehmung Quelle: Sackmann, Organisationskultur: Die unsichtbare Einflußgröße

  24. Vollständigkeit: Kreise Quelle: Friedrich v. Eichen, Kräftekonzentration in der diversifizierten Unternehmung

  25. Spezialkreis Quelle: Friedrich v. Eichen, Kräftekonzentration in der diversifizierten Unternehmung

  26. Unregelmäßige Figuren Quelle: Hinterhuber, Strategische Unternehmensführung Quelle: Bleicher, Normatives Management Quelle: Bleicher, Normatives Management

  27. Gesamtheit Quelle: Schreyögg, Unternehmensstrategien Quelle: Peters/Watermann, In Search of Excellence

  28. Diagramme Quelle: Perlmutter in Kutschker, Schmid: Internationales Management

  29. Tabellen und Diagramme Quelle: Hofstede in Kutschker, Schmid: Internationales Management

  30. Diagramme Quelle: Wittmann, Praxisorientierte Managementethik

  31. Schaltplan Quelle: Wöhe, Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre

  32. Ablaufplan Quelle: Bleicher, Normatives Management

  33. Flussdiagramm Quelle: Bleicher, Normatives Management

  34. Portfolio Quelle: Bleicher, Normatives Management

  35. Portfolio Quelle: Bleicher, Normatives Management

  36. Portfolio Quelle: Bleicher, Normatives Management

  37. Kombinationen Quelle: Friedrich v. Eichen, Kräftekonzentration in der diversifizierten Unternehmung

  38. Kombinationen Quelle: Friedrich v. Eichen, Kräftekonzentration in der diversifizierten Unternehmung

  39. Begehren der Manager • Planen • Entscheiden • Anordnen und Durchsetzen • Kontrollieren • Konzeption einer Unternehmensphilosophie • Mitarbeiterführung • Auswahl von Führungskräften • Mitarbeiterentwicklung

  40. Begehren der BWL • Objektivität, Neutralität • Souveränität • Ordnung, Übersicht • Beherrschung, Kontrolle • Gestaltung • Sozialingenieurwesen • Managementunterstützung

  41. Aufgabe der Bilder • Simulation von Wissenschaftlichkeit und Objektivität • Suggestion von Dichte und Tiefe • Visuelle Evidenz • Eindruck des Umfassenden, Abgeschlossenen, Vollständigen • Ersatz für theoretische Deduktion, Argumentation und Begründung • Primat vor kommentierendem Text • Verbergen der Produktionsbedingungen der Texte

  42. Ende

  43. Ende 18. Mai 2003 43 © 2003 Jochen Koubek

More Related