Seminar geoinformation ws 01 02 07 01 2002
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Seminar Geoinformation WS 01/02 07.01.2002. Themenbereich 7: Standortfragen Thema 7.3: Standortsuche Betreuerteam: Matthias Backes & Udo Quadt von und mit Steffen Strumpen. Vortragsübersicht. 1. Vorstellung des Beispiels. 2. Standortkriterien. 3. Buffer (Puffer). 4. Spatial Join.

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Presentation Transcript


Seminar geoinformation ws 01 02 07 01 2002

Seminar Geoinformation WS 01/0207.01.2002

Themenbereich 7: Standortfragen

Thema 7.3: Standortsuche

Betreuerteam: Matthias Backes & Udo Quadt

von und mit Steffen Strumpen


Vortrags bersicht

Vortragsübersicht

1. Vorstellung des Beispiels

2. Standortkriterien

3. Buffer (Puffer)

4. Spatial Join

5. Ergebnis


Seminar geoinformation ws 01 02 07 01 2002

1.Vorstellung des Beispiels


Vorstellung des beispiels

Vorstellung des Beispiels

Standortsuche für eine Apotheke in der Stadt Pulheim

Fragestellung: Wo eröffnet man in Pulheim eine Apotheke?


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Standortübersicht

Kurze Übersicht über die Struktur des Suchgebietes

Lage: nordwestlich von Köln

Einwohner:

insgesamt 50.000

Stadt Pulheim 23.000

Verkehr:

DB-Anschluß

BAB-Anschluß


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Standortübersicht


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Standortübersicht

Überblick Wohnen / Versorgung / Industrie


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2. Standortkriterien


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Standortkriterien

Welche Auswahlkriterien müssen beachtet werden?

a) Beschränkungen durch den Bebauungsplan

b) Lage bestehender Apotheken

c) Lage der Ärzte

d) Lage der Geschäfte

e) Kauf- und Mietpreisniveau


Seminar geoinformation ws 01 02 07 01 2002

Zusammenfassung

Der neue Standort muß / sollte...

Bplan = true

...im vom Bebauungsplan erlaubten Gebiet liegen.

Entfernung Apotheke > 100m

...einen Mindestabstand von 100m zur nächsten Apotheke haben.

Entfernung Arzt < 100m

...höchstens 100m vom nächsten Arzt entfernt sein.

Entfernung Geschäft < 100m

...höchstens 100m vom nächsten Geschäft entfernt sein.

...im mittleren oder niedrigen Miet- und Kaufpreisniveau liegen.

Preisniveau < hoch


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Bebauungsplan

WR – Reines Wohngebiet

WA – Allgemeines Wohngebiet

GE – Gewerbegebiet

MK – Kerngebiet

Nicht für Apotheken geeignet

Für Apotheken geeignet


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Bebauungsplan

Es bleibt nur die grüne Fläche als möglicher Standort übrig.

Aufteilung der Flächen in „true or false“, Bplan = true


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Apothekensituation

Lage der zukünftigen Konkurrenz


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Apothekensituation

Mindestabstand 100 Meter zur nächsten Apotheke, Entfernung Apo. >100m

Gesperrte Fläche durch Pufferzonen (Buffer)


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Arztsituation

Lage der Ärzte

„Standardgang“ vom Arzt zur Apotheke


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Arztsituation

Abstand Arzt – Apotheke sollte höchstens 100 Meter betragen

Entfernung Arzt < 100m, einschließende Zonen


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Geschäftslage

Wo liegen die Geschäfte des kurz- und mittelfristigen Bedarfs?

Prinzip: Man kauft immer in mehreren Geschäften ein


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Geschäftslage

ebenfalls ein einschließender Radius von 100 Metern

Entfernung Geschäft < 100m


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Miet- und Kaufpreisniveau

Preisniveau für Geschäfte: hoch, mittel,niedrig

Preisniveau < hoch


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3. Buffer


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Buffer

Was ist ein Buffer (deutsch: Puffer)?

Definition: Ein Buffer (Puffer) begrenzt den Raum

um ein Objekt herum in einem bestimmten Abstand.

Wird ein Bereich innerhalb eines Objektes angezeigt,

nennt man es Setback. Ein Setback gibt es nur bei Polygonen.


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Buffer

Wozu braucht man einen Buffer?

Darstellung von Einzugsgebieten

Berechnung von Distanzen um Objekte (Abstandsflächen)

Ermittlung einer Beziehung zwischen benachbarten Objekten

Schutz und Isolation von bestimmten Objekten


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Buffer

Es gibt verschiedene Arten

Objekt

Zeichen

Anwendung

Punkt

Sendererreichbarkeit

Linie

Lärm einer Autobahn

Polygon

Emission einer Fabrik

Grundstückabstandsfläche

Setback


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Overlay - Überlappung

Darstellungsunterschiede

zusammenfassend

überlappend

Objekte gleicher Art

verschiedene Objekte

Buffer Polygon

Buffer Region


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Buffer

Darstellung von Overlays (Überlappungen)


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Overlay - Überlappung

Logical Operations

Berechnungen mit zwei oder mehr Datenmengen

Verbindung - Union (logical OR)

Schnitt - Insection (logical AND)

Verneinung - Negation (Logical NOT)

Ausschluss - Exclusion (Logical Exclusive XOR)


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Logical Operations


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Logical Operations

Beispiel: Arzt (A) – Geschäft (B) – Apotheke (C)


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Boolean - Fuzzy

Boolean (crisp) sets – scharf, klar

Es gibt nur true oder false (1 oder 0).

Alle Informationen, die eine Bedingung nicht erfüllen, fallen weg.

Es gibt keine Kompromisse.

Fuzzy sets – unscharf, verschwommen

Es werden Abstufungen zwischen 0 und 1 geschaffen.

Die Informationen außerhalb der true-Bereiche werden mit einer

Wertigkeit versehen und weiter berücksichtigt.


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Boolean - Fuzzy


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Boolean - Fuzzy

fuzzy

boolean

1, 0.66, 0.33, 0

1 oder 0


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4. Berechnung mit Spatial Join


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D

O

B

A

C

Berechnung

Die Berechnung der Standorte, die alle Kriterien erfüllen,

erfolgt mit dem Spatial Join.

In dem Themenblock 2 „Implementierung raumbezogener Anfragen“

ging insbesondere Carsten Breuer auf dieses Thema ein.


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Spatial Join

Kurzer Rückblick:

- übersetzt „räumlicher Verbund“

- wichtigste Join-Operation

- Verbindung von mehreren raumbezogenen Informationen

  • Variationen:

    • Intersection Join (zwei Objekte schneiden sich)

    • Overlay Join (zwei Objekte überlappen)


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Spatial Join

zwei Schritte:

  • Filter Step

  • Refinement Step

Filter Step:

  • Minimum Bounding Box (mbb)

  • Plane Sweep Algorithmus

  • Ergebnis: Kandidatenmenge

Refinement Step:

  • Entfernung der mbbs

  • Vergleich der eigentlichen Objekte


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Spatial Join

Beispiel für den Einsatz des Spatial Join in der Standortsuche

Gegeben sind die Relationen „Arzt“ und „Bebauungsplan“.

Die Anfrage „finde alle Ärzte,

die im Bebauungsplan (erlaubter Bereich) liegen“,

ist ein Spatial Join der Relationen „Arzt“ und „Bebauungsplan“

mit dem Prädikat „liegt in“.

Liegt ein „Arzt“ im „Bebauungsplan“, so ist das Paar

in der Ergebnismenge des Spatial Joins wiederzufinden.


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Spatial Join

„Suche nach den Flächen, in denen Ärzten und Geschäften liegen,

außerhalb der Apotheken in WA- oder MK-Gebieten.“

oder in Farben ausgedrückt

„Suche nach den Flächen,

in denen rosa und blaue Flächen liegen,

außerhalb der roten Flächen auf grünem Grund.“

oder in logical operations ausgedrückt

A = Arzt

B = Geschäft

C = Bplan

D = Apotheke

(A AND B AND C) NOT D


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5. Ergebnis


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Ergebnis

Zusammenlegung aller Standortkriterien


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Ergebnis

1

2

3

4

6

7

5

Flächen, die alle Kriterien erfüllen


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Ergebnis

1

2

3

6

4

7

5

Flächen, die alle Kriterien erfüllen


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Ergebnis

Welche Fläche ist der beste Standort?

Flächengröße

Angabe in m²

Mietkosten & Kaufpreis

Preisklassen erhalten Multiplikator

hoch – 0,75

mittel – 1,0

niedrig – 1,25


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Miet- und Kaufpreisniveau

1

2

3

6

4

7

5

Preisniveau für Geschäfte: hoch,mittel,niedrig


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Ergebnis

Flächennr.

Größe [m²]

Preisniveau

Multiplikator

Ergebnis

1,25

3750

1

3000

niedrig

niedrig

1,25

3125

2

2500

1,0

55000

mittel

55000

3

2500

hoch

0,75

1875

4

5000

hoch

0,75

3750

5

mittel

1,0

500

6

500

mittel

7

28000

1,0

28000


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Ergebnis

3

7

Bester Standort für eine neue Apotheke


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Ergebnis


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Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

&

Viel Erfolg im neuen Jahr


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