1 / 59

Sonderkurs Lymph- und Narbentaping

Sonderkurs Lymph- und Narbentaping. Elke Butscher K-Active Senior Instruktor. Physiotherapeutin Heilpraktikerin. Kontakt: www.k-active.com e.butscher@k-active.com. Agenda Theorie »Lymphe« Aufbau, Aufgaben und Funktion des Lymphsystems sowie der Wasserscheiden

ermin
Download Presentation

Sonderkurs Lymph- und Narbentaping

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. Sonderkurs Lymph- und Narbentaping

  2. Elke Butscher K-Active Senior Instruktor • Physiotherapeutin • Heilpraktikerin Kontakt:www.k-active.com e.butscher@k-active.com

  3. Agenda Theorie »Lymphe« • Aufbau, Aufgaben und Funktion des Lymphsystems sowie der Wasserscheiden • Indikationen / Kontraindikationen • Theoretische Erläuterungen zu Tapeanlagen im intakten und nicht intaktenm Lymphsystem Praxis »Lymphe« • Wenn nötig Grundtechniken wiederholen und Lymphtechnik erlernen • Praktischer Unterricht (Indikationsanlagen)

  4. Agenda Theorie »Narbe« • Body Balloon Theorie • Narbentestung Praxis »Narbe« • Indikationsanlagen • Screeningtests in Verbindung mit Narbentaping Theorie und Praxis »Fibrose«

  5. Das Lymphatische System Das lymphatische System besteht aus unterschiedlichen Geweben und Organen, in denen bestimmte Zellen - die so genannten Lymphozyten- entweder heranreifen oder besonders zahlreich vertreten sind. Lymphozyten sind die Hauptakteure der Immunabwehr, besondere Bedeutung haben die B- und die T-Lymphozyten, häufig auch einfach B- und T-Zellen genannt. Die B-Zellen sind zuständig für die Antikörperproduktion, bestimmte T-Zellen haben Steuerungsfunktion, andere T-Zellen können geschädigte Körperzellen vernichten. Im Knochenmarkund im Thymusreifen Lymphozyten heran, in den Lymphknoten, in der Milz, in den Rachenmandeln und in den Schleimhäuten des Magendarmtraktes sowie der Lunge sind sie besonders zahlreich vertreten.

  6. Das Lymphgefäßsystem • Initiale Lymphgefäße • Kapillare • Kollektoren • Lymphknoten • Weiterführendes Lymphgefäß-system • CisternaChyli • rechter und linker Venenwinkel K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 6

  7. Das Lymphgefäßsystem Aufgaben: Entsorgung des Zwischenzellbereiches Abtransport von Strukturtrümmern Reinigung der Lymphflüssigkeit Mitarbeit im Immunsystem

  8. Lymphflussrichtung der Extremitäten Von distal nach proximal

  9. Lymphflussrichtung von Kopf und Rumpf

  10. Die Lymphe • Von lat. Lympha : klares Wasser • Zwischenglied zwischen der Gewebsflüssigkeit • (Interzellularflüssigkeit) und dem Blutplasma • pH-Wert: beträgt 7,41. Ihre Dichte beträgt 1,14g/cm3 • ca. 2,4 ltr. pro Tag münden ins venöse System • Inhalt: Wasser, Eiweiße, Fette, Elektrolyte, Fibrinogen • und Lymphozyten • Fettreich aus den Organen kommend: Chylus • Krankheitserreger können mit ihr verschleppt werden • sollten dann aber in den Lymphknoten von Lymphozyten erlegt werden

  11. Aufbau des Systems: Initiale Lymphgefäße Lehrbuch der Lymphologie M.FoldiE.FöldiS.Kubik

  12. Fremdstoffe • Zellflüssigkeit • Stoffwechselprodukte • Lymphkapillare

  13. Weiterführende Lymphgefäße und Lymphknoten über die Venenwinkel in den Blutkreislauf • Lymphknoten als Schutz und Filter • Präkollektoren, Kollektoren und Kollektorenbündel • Kapillare

  14. Lymphknoten und Wasserscheiden Lymphknoten Wasserscheiden Lehrbuch der Lymphologie M.FoldiE.FöldiS.Kubik

  15. Bewegung, • Muskelpumpe Kräfte des Lymphgefäß- systems • Kolloid-osmatischer Druck • Intaktes Lymphgefäß

  16. Lymphanlagen Intaktes Lymphsystem Nicht intaktes Lymphsystem Post OP Posttraumatatisch Hämatome Lipödeme Insuffizienz Schwangerschaft Schürfwunden Narben und Fibrosen Onkologie (Entfernung der Lymphknoten), Amputation, Post OP

  17. Ödemtherapieeinteilung Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 3 Physikalische Ödemtherapie ist die einzige oder eine wesentliche Therapie. Physikalische Ödemtherapie kommt nur dann zum Einsatz, wenn eine Basistherapie, meist medikamentöser Art, nicht ausreichend wirkt. Physikalische Ödemtherapie ist grundsätzlich nicht indiziert.

  18. Ödemtherapieeinteilung Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 3 • Lymphödem • Phlebödem • Lipödem • Orthostatisches Ödem • Idiopathisches Ödem • Diuretikainduziertes • Ödem • Traumatisches Ödem • Vaso-vegetative Ödeme • Inaktivitätsödem • Ischämisches Ödem • Chronisch-entzündliches • Ödem • Pathologisches • Schwangerschaftsödem • Eiweißmangelödem • Ödem bei Nierenversagen • Kardiales Ödem • Akutes allergisches Ödem • Toxisches Ödem • Endokrines Ödem • Medikamentös-bedingte • Ödeme • Diätetisch-bedingte • Ödeme • Angioödem • Höhenödem

  19. Ödemformen • eiweißreich • eiweißarm • generalisiert • lokalisiert • Reduzierte Dellbarkeit • Starke Dellbarkeit • Immer symmetrisch • einseitig möglich K-Active Taping • Sonderkurs Lymph-und Narbentaping 20

  20. Kontraindikationen • Offene Wunden • Erysipel • Unklarer Tumorstatus • Herzinsuffizienz • Thrombose K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 21

  21. Wirkungen und Ziele des Lymphtapings • Ziele: • Bildung von Lymphe • Erhöhung der Lymphmenge und Fließgeschwindigkeit • Überbrückung im Bereich der Wasserscheiden • Unterstützung der Therapie im Bereich von Narben / Fibrosen • Wirkungen: • Verstärkter Abtransport von Zwischenzellflüssigkeit, Substanzen und Struckturtrümmern • pH-Wert Veränderung • Reduktion von Schwellung und somit Spannung im Gewebe • Reduktion von Rezeptorenaktivität • Reduktion von überschießender Entzündungsreaktionen K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 22

  22. Allgemeine Anlageprinzipien des Lymphtapings • Vor dem Kleben: • Haut muss trocken und fettfrei sein • Abmessen der Tapelänge in Vordehnung des Gewebes • Kontraindikationen ausschließen • Während des Klebens: • Patient sicher lagern • Im Bereich des Behandlungsareal soll Haut und fasziale Strukturen vorgedehnt werden • Dehnung des Tapes 0 – 10 % K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 23

  23. Anlageprinzipien bei intaktem Lymphsystem • Basis in Abflussrichtung • Hautareal bestmöglich vordehnen • Zügel 0 - 10 % Stretch Anlageprinzipien bei nicht intaktem Lymphsystem • Basis in Abflussrichtung • Hautareal bestmöglich vordehnen • Wasserscheidenüberbrückende Tapeanlage ins • gesunde Abflussgebiet • In der Regel kombiniert mit Anlagen der Extremitäten • Zügel 0 % Stretch bzw. teilweise noch Material „dazu geben“ K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 24

  24. Intaktes Lymphsystem Indikationsanlagen: Bein K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 25

  25. Intaktes Lymphsystem Indikationsanlage: Supinationstrauma K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 26

  26. Intaktes Lymphsystem Indikationsanlage: Knieregion K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 27

  27. Intaktes Lymphsystem Indikationsanlagen: Hämatom

  28. Intaktes Lymphsystem Indikationsanlagen: Hämatom

  29. Intaktes Lymphsystem Indikationsanlagen: Schwellung und Narbe

  30. Intaktes Lymphsystem Indikationsanlagen: offene Wunde

  31. Intaktes Lymphsystem Indikationsanlagen: Brustvergrößerung

  32. Lymphknoten am Hals Indikationsanlage Hals K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 33

  33. Intaktes Lymphsystem Indikationsanlagen: Gesicht K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 34

  34. Sonderform: gekreuzte Fächer Stabilität und Lymphfluss K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 35

  35. Sonderform: gekreuzte Fächer Stabilität und Lymphfluss K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 36

  36. Nicht intaktes Lymphsystem Lymphatische Schwellung K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 37

  37. Nicht intaktes Lymphsystem Operation nach Brustkrebs K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 38

  38. Nachbehandlung nach Brustkrebs Lymphfächer und Streifen für die Überbrückung vonWasserscheiden K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 39

  39. Nachbehandlung nach Brustkrebs Lymphfächer und Streifen für die Überbrückung von Wasserscheiden K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 40

  40. Nachbehandlung nach Brustkrebs Lymphfächer und Streifen für die Überbrückung von Wasserscheiden K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 41

  41. Nachbehandlung nach Brustkrebs Lymphfächer und Streifen für die Extremität K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 42

  42. Wundheilung • Entzündungsphase • Proliferationsphase • Remodelierungsphase K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 43

  43. Voraussetzung für die Wundheilung • Wunde desinfizieren • Gutes Immunsystem • Vorhandensein von essentiellen Stoffen der Wundheilung • Spannungsreduktion in der Region • Normale Entzündungsreaktion K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 44

  44. Mögliche Heilungsverläufe im Bereich der Narbe Normal – Eingezogen – Aufgequollen • Narbenproblematik: • Gestörte Wundheilung • Keloidbildung • Einziehung oder Aufquellung K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 45

  45. Störfeld Narbe • Folgen für den Körper: • Mechanische Störungen • Haut • Myofasziales System • Nervensystem • Vaskuläres System • Energetische Störungen • Reflexzone • Meridiane • Chakren • Mögliches Störfeld für den • ganzen Körper. K-Active Taping • Sonderkurs Lymph- und Narbentaping 46

  46. KINESIOLOGISCHES TAPING VON K-ACTIVE – FÜHREND IN EUROPA Möglicher Einfluss einer Narbe in Bezug auf Bewegung Es ist NICHT AUSREICHEND Verlängerung/Bewegung myofaszialer Strukturen möglich. Eine fasziale Distorsion liegt vor! Probleme können im Bereich der Hüfte, der Schulter oder in den dazwischenliegenden Systemen entstehen.

  47. Narbentestung Mittels der Body Balloon Theorie Einziehungen/Shrinkings: Strukturen müssen nach außen gebracht werden. Aufquellungen/Expansions: Strukturen müssen nach innen gebracht werden.

  48. Narbentestung Veränderung der Spannung im Bereich der Narbe durch unterschiedlichen Hautkontakt und Richtungsgebung Ligamenttechnik Test Test Gekreuzte Ligamenttechnik

  49. Narbentestung Veränderung der Spannung im Bereich der Narbe durch unterschiedlichen Hautkontakt und Richtungsgebung Doppelte Faszientechnik Test Doppelte Korrekturtechnik

  50. Narbentestung Veränderung der Spannung im Bereich der Narbe durch unterschiedlichen Hautkontakt und Richtungsgebung

More Related